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2308 Ergebnisse.
Etablierung eines in vitro Modells zur Hautwanderung von Ancylostoma caninum Larven <
Establishment of an in vitro model fort he percutaneous migration of Ancylostoma caninum larvae
Projektverantwortliche: C. Welz, PhD; Prof. Dr. T. Schnieder
Laufzeit: Anfang 2008 bis Anfang 2010
Kliniken/Institute:
Institut für Parasitologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
Infektiöse Larven des Hundehakenwurms Ancylostoma caninum können aktiv in die Haut eines Hundes, aber auch in die Haut von Fehl- oder Stapelwirten eindringen. Da auch der Mensch zum Fehlwirt von Hautwanderlarven (Larva migrans cutanea) werden kann, handelt es sich bei der perkutanen Infektion mit A. caninum um eine Zoonose. Im aktuellen Projekt werden modifizierte Franz-Kammern (percutaneous migration chambers, kurz PERL-Kammern) verwendet, in denen die Wanderfähigkeit infektiöser A. caninum Larven durch ein Stück isolierte Haut untersucht werden kann. Derzeit werden die optimalen Bedingungen für die Wanderung durch Hundehaut evaluiert, anschließend sollen verschiedene Parameter verändert und ihr Einfluss auf die Wanderungsrate überprüft werden. Neben der Untersuchung der Einflüsse verschiedener Substanzen wie Proteasehemmer und Anthelminthika auf die Migrationsrate ist geplant, den Einfluss der Wirtsspezies zu untersuchen. Für diese Untersuchungen stehen bereits eingefrorene Häute verschiedener Tierarten zur Verfügung. Weiterhin werden mehrere Isolate von A. caninum auf Unterschiede in ihrer Wanderfähigkeit untersucht.
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Entwicklung eines speziellen Ausbildungsprogrammes für den polizeilichen Vernehmungsbegleithund
Development of a specific training programme for police questioning assistance dogs
Projektverantwortliche: Schalke; Thiesen-Moussa
Laufzeit: April 2008 bis Mitte 2010
Drittmittelprojekt: Fa. Royal Canin, 20.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierschutz und Verhalten
Projektdetails:
Ziel dieser Dissertation ist es, ein Trainingsprogramm für Vernehmungsbegleithunde zu entwickeln, mithilfe dessen die Hunde opfer- und tierschutzgerecht in Vernehmungen missbrauchter Kinder und Jugendliche eingesetzt werden können.
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Einfluss von Vermahlungsgrad (grob/fein) und Konfektionierung (Schrot/Pellets), Art des Futterangebots (trocken/flüssig) und botanischer Zusammensetzung (Gerste/Weizen) des Futters auf die Gesundheit der Magenschleimhaut bei Schweinen sowie die Leistung von Mastschweinen (Feldstudie)
Effect of grinding intensity (coarse/fine) and physical form of the diet (pelleted / mash), feeding technique (liquid / dry) as well as botanical composition (proportion of wheat and barley) on gastric health and performance of pigs
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues; Matis Wintermann; Dr. Anne Mößeler
Laufzeit: Mitte 2008 bis September 2010
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
Magenulzera sind ein in der Schweineproduktion weltweit verbreitetes und seit Jahrzehnten bekanntes Problem. Folgen der Erkrankung sind wirtschaftliche Einbußen für den Betrieb, wobei neben den Tierverlusten (in allen Altersklassen beschrieben) auch verminderte Zunahmen anzusprechen sind. Nicht unerwähnt bleiben soll auch, dass die Integrität der Magenwand auch bezüglich der Lebensmittelsicherheit Beachtung verdient, da eine gestörte Magenbarriere die Schlachtkörperqualität durch ein erhöhtes Risiko für den Übertritt von Keimen bzw. Keimbestandteilen negativ beeinflussen kann. Betroffene Schweine weisen in 98 % der Falle Geschwüre der Pars nonglandularis auf, der Anteil der Magenulcera in der Fundus- bzw. Pylorusdrüsenzone ist daher zu vernachlässigen. Die Ursachen für die ulzerativen Veränderungen sind bisher nicht eindeutig geklärt. Verschiedene Untersuchungen weisen auf ein multifaktorielles Geschehen hin (Stress, Haltung, Transport, Einsatz von NSAIDs), aber auch der Fütterung (chemische und botanische Zusammensetzung, Vermahlungsgrad, Konfektionierung) wird eine besondere Bedeutung zugesprochen. Als entscheidende Einflussfaktoren für die Entstehung von Magengeschwüren gelten eine feine Vermahlung des Futters sowie die Hitzebehandlung des Getreides bei Trocknung und Pelletierung. In vorangegangenen Studien (GROSSE LIESNER, KÖTTENDORF) wurde eindrucksvoll die Bedeutung der intensiven Zerkleinerung für die Entstehung von Magenulcera belegt und zudem die Veränderungen des intragastralen Milieus (flüssigerer Mageninhalt bei Tieren, die fein vermahlenes Futter erhielten) dokumentiert.
Ziel der vorliegenden Untersuchung ist daher, den Einfluss sowohl des Vermahlungsgrades (grob/fein) als auch der Konfektionierung des Futters (Schrot/Pellets), der Angebotsform (trocken/flüssig) sowie den Einfluss der botanischen Zusammensetzung des Mischfutters (Anteil an Weizen / Gerste) auf die Milieubedingungen in den verschiedenen Regionen des Magens, die Gesundheit der Schleimhaut des Magens und die Leistung der Tiere zu untersuchen. Im Fokus steht dabei die Frage, ob die grobe Struktur des Mischfutters, die sich in vorangegangenen Arbeiten als sehr positiv bezüglich der Prävention von Magengeschwüren bewährt hat, mit hohen Leistungen der Tiere vereinbar ist und auch unter ökonomischen Aspekten vorteilhaft ist.
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µ-Computertomographische Darstellung und Optimierung der Bildqualität von Mittel- und Innenohr der Katze in Bezug auf die Anatomie, die spätere in vivo Anwendung und pathologischen Veränderungen
µ-computed tomography imaging and optimizing of image quality of the feline middle and inner ear in matters of the anatomy, later in vivo application and pathologic changes
Projektverantwortliche: Prof. Dr. A. Meyer-Lindenberg; Prof. Dr. H. Seifert; TÄ U. Röher
Laufzeit: Dezember 2008 bis Ende 2010
Kliniken/Institute:
Klinik für Kleintiere
Fachgebiet Allgemeine Radiologie und Medizinische Physik
Projektdetails:
Computertomographische Untersuchungen werden in Verbindung mit der Magnetresonanztomographie zur Diagnostik von Mittel- und Innenohrerkrankungen vor allem des Hundes eingesetzt. In neuerer Zeit werden in vivo µ-Computertomographen (in vivo µ-CT) entwickelt, die zur Zeit vor allem für die Forschung genutzt werden und eine Auflösung von bis zu ca. 40 µm haben. Die aktuellen Untersuchungen sollen zeigen, inwieweit eine verbesserte Darstellung der anatomischen Strukturen des Mittel- und Innenohres der Katze durch die in vivo µ-CT erreicht werden kann, ob der Einsatz von in vivo µ-CT in der Forschung eine Einsparung von Tierversuchen ermöglicht und ob die Diagnostik von Mittel- und Innenohrerkrankung mittels in vivo µ-CT verbessert und vereinfacht werden kann.
Kooperationspartner:

- Prof. Dr. med. Th. Lenarz, Klinik und Poliklinik für HNO, Medizinische Hochschule Hannover

- Dr. A. Laib, Scanco Medical AG, Brüttisellen, Schweiz

- Prof. Dr. med. vet. Chr. Pfarrer und Mitarbeiter, Anatomisches Institut der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover

- Prof. Dr. F.-W. Bach, Dr.-Ing. D. Bormann, Institut für Werkstoffkunde, Leibniz-Universität Hannover

- Prof. Dr. J. Lang, Kleintierklinik, Department für klinische Veterinärmedizin, Vetsuisse-Fakultät der Universität Bern, Schweiz

- Prof. Dr. med. vet. Brigitte von Rechenberg, Musculoskeletal Research Unit, Vetsuisse Fakultät Zürich, Schweiz

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Erhebung von Grunddaten für die faktorielle Ableitung von Energie- und Nährstoffbedarf legender Wellensittiche
Basic data for factorial derivation of energy and nutrient requirements of laying budgerigar
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues; Dr. A. Häbich
Laufzeit: April 2008 bis Ende 2010
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
Der durchgeführte (Vor-)versuch zielt primär auf die Gewinnung von Grunddaten (Legeleistung, Ei-Massen, Ei-Zusammensetzung, etc.) für die Reproduktion von Wellensittichen ab. Anhand gewonnener Daten soll auf den Energie- und Nährstoffbedarf legender Wellensittiche rückgeschlossen werden.
Ziel der Untersuchungen soll sein, eine Empfehlung für eine angemessene Fütterung bei legenden Tieren auszusprechen.
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Präferenzen in Gruppen gehaltener Labormäuse für verschiedene Einstreustrukturen und -materilien
Preferences of group-housed laboratory mice for different bedding structures and materials
Projektverantwortliche: Prof. Dr. H. Hackbarth; Kirchner, Judith
Laufzeit: Juli 2008 bis Dezember 2010
Drittmittelprojekt: ECLAM and ESLAV Foundation, 8.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierschutz und Verhalten
Projektdetails:
In der Haltung kleiner Versuchstiere ist die Art der Einstreu eine wichtige Umweltkomponente im Hinblick auf Gesundheit und Wohlbefinden der Tiere. Zurzeit befinden sich diverse, in Ausgangsmaterial, Struktur und Partikelgröße unterschiedliche Einstreuprodukte auf den Markt. Unter Anwendung des im Institut für Tierschutz und Verhalten entwickelten DoubleCage-Systems sollen anhand von Wahlversuchen die Präferenzen in Gruppen gehaltener Mäuse für verschiedene Einstreumaterialien ermittelt werden. Zudem werden Nestbau-, Gesundheits- und Hygieneaspekte der Einstreuprodukte berücksichtigt.
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Etablierung einer Lehrplattform in HI-Tier mit repräsentativen Testbetrieben
Design of a teaching platform in HI-Tier with representative test farms
Projektverantwortliche: Dr. A. Campe; Prof. Dr. L. Kreienbrock
Laufzeit: 2008 bis 2010
Kliniken/Institute:
Institut für Biometrie Epidemiologie und Informationsverarbeitung
Projektdetails:
Seit 26. September 1999 sind alle Rinder in Deutschland gemäß § 24f der Viehverkehrsverordnung zu erfassen. Sie werden in einer elektronischen Datenbank zentral registriert (http://www.hi-tier.de/). Die Datenbank ist Teil des Herkunftssicherungs- und Informationssystems für Tiere (HI-Tier). Ziel ist es, den Markt für Rindfleisch durch verbesserte Transparenz der Erzeugungs- und Vermarktungsbedingungen zu stabilisieren.
Zugriff auf die Daten in der Datenbank haben jeweils für ihren eigenen Datenbereich alle meldepflichtigen Rinderhalter, Schlachtbetriebe, Veterinärbehörden, beauftragte Regionalstellen, etc.
Um den zugreifenden Institutionen wie Veterinärämtern und praktischen Tierärzten den Zugriff zu erleichtern, finden Schulungen statt. Dazu wurde ein Testserver mit verschiedenen Testbetrieben eingerichtet. Auf diesen greifen Schulungen derzeit zurück. Mit fortschreitender Nutzung ist hier nun eine Betriebsstruktur entstanden, die nicht mehr mit der Realität vergleichbar ist.
Aus diesem Grund haben die Autoren Testbetriebe konzipiert, deren Betriebsstruktur die empirische Situation in 4 Regionen Deutschlands widerspiegeln. Die Regionen wurden entsprechend der 4 Lehrstandorte ausgewählt, in denen HI-Tier-Schulungen stattfinden.
Es wurden möglichst repräsentative Betriebe entsprechend der unterschiedlichen Regionen erstellt.
Kooperationspartner:

Herkunftssicherungs- und Informationssystem für Tiere, Bayerisches Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten

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Bewertung der Qualität veterinärmedizinischer Internetinformationen für Patientenbesitzer
Evaluation of the quality of veterinary medical internet based information for patient owners
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Martina Hoedemaker; Sonja Schirmer
Laufzeit: Juli 2008 bis Juli 2010
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Projektdetails:
Anhand zweier Krankheitskomplexe aus dem Nutztierbereich (Mastitis, Nachgeburtsverhaltung) wird die strukturelle Qualität von Internetinformationen mittels etablierter Bewertungsverfahren beurteilt. Weiterhin wird eine Bewertung auf inhaltlicher Ebene durchgeführt. Für jeden Bereich werden ca. 100 nach einem vorgegebenen Schema selektierte Internetseiten analysiert. Es werden sowohl schul- als auch komplementärmedizinische Seiten berücksichtigt.
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Das respiratorische Epithel von Hühnern und seine Empfänglichkeit für Infektionen durch das Virus der aviären infektiösen Bronchitis (AIBV)
Susceptibility of the respiratory epithelium of the chicken for infection with the Avian Infectious Bronchitis Virus (AIBV)
Projektverantwortliche: Prof.Dr.U.Neumann; Prof.Dr.G.Herrler; Dr.Christine Winter
Laufzeit: August 2008 bis Juli 2010
Drittmittelprojekt: Deutsche Forschungsgemeinschaft
Kliniken/Institute:
Klinik für Geflügel
Institut für Virologie
Projektdetails:
Die Aviäre Infektiöse Bronchitis, ausgelöst durch AIBV, ein Coronavirus, zählt weltweit zu den bedeutendsten Geflügelkrankheiten. Über die Spezifitäten der Bindungsstellen im Respirationstrakt ist jedoch sehr wenig bekannt. Daher soll an Lungen-Präzisionsschnitten sowie auf in-vitro gezüchteten Epithelzellen histochemisch die Expression und die Art der Sialinsäuren untersucht werden, die als dem AIBV als Rezeptordeterminanten dienen. Es ist zu erwarten, dass neue Erkenntnisse zum Verständnis der Zell-Erreger-Interaktionen erzielt werden, die möglicherweise auch diagnostisch verwertbar sind.
Kooperationspartner:

Dr.D.Cavanagh, Compton, UK

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Methodenentwicklung für die Bouillonmikrodilution und Bestimmung der minimalen Hemmstoffkonzentration (MHK) gegen Corynebacterium bovis
Development of a bouillon microdilution assay and determination of minimal inhibitory concentrations against Corynebacterium bovis
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Martina Hoedemaker; Prof. Dr. G. Klein; Dr. Asmien Brix; Gitta Buhr
Laufzeit: Juli 2008 bis Juli 2010
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Corynebacterium bovis wird häufig aus Milchproben isoliert. Neben der Problematik der Einordnung als mastitisverursachendes Agens gibt es für Erregerisolate aus Milchproben keine detaillierten Untersuchungen über MHK-Werte, die mittels der Bouillonmikrodilution festgestellt wurden Ziel der Studie ist daher die Entwicklung einer Methode für die Bouillonmikrodilution für C. bovis sowie der Bestimmung von MHK-Werten für verschiedene Antibiotika gegenüber C. bovis.
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