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2313 Ergebnisse.
Smart grazing Machbarkeitsstudie zur Unkrautbekämpfung auf Maisäckern durch Schafe
Smart grazing
Projektverantwortliche: PD Dr. S. Aboling
Laufzeit: März 2021 bis August 2023
Drittmittelprojekt: Landwirtschaftskammer Niedersachsen, 38.933 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
Eine Unkrautbekämpfung durch Beweidung mit Schafen ist eine interessante Perspektive für den ökologischen und konventionellen Ackerbau. Doch dürfte der Einsatz herbivorer Profis auf Äckern von den landwirtschaftlichen Betrieben äußerst skeptisch betrachtet werden. Zu groß erscheint das Risiko, die Schafe könnten mehr schaden als nützen und die Kulturen anstelle der Unkräuter fressen. Tierschutzrechtliche Bedenken könnten entstehen bei der Vorstellung, dass zu den Unkräutern auf Äckern potentielle Giftpflanzen wie Stechapfel (Datura) und Greiskraut (Senecio) zählen. Nicht zuletzt wird man den Aufwand der Zäunung und der Betreuung fürchten. Alle diese Befürchtungen stehen einer Umsetzung einer Unkrautbekämpfung mit Schafen entgegen. Das wollten wir nicht ungeprüft akzeptieren. Mit unserer Machbarkeitsstudie sollen drei Variablen getestet werden: (1) Beweidungszeit und (2) Auftriebszeit sowie (3) Besatzdichte soll festgestellt werden, wann Maispflanzen ein attraktives Futter bilden. Außerdem kann durch unterschiedliche Dauer der Beweidung geprüft werden, wieviel Unkraut bereits auf der Fläche wachsen muss, um die Tiere ausreichend zu sättigen und von den Maispflanzen abzulenken. Über die verschiedenen Besatzdichten lässt sich die Selektivität der Tiere begrenzen, um sie zu motivieren, Unkraut statt Mais zu äsen. In jedem Fall soll Heu angeboten werden, damit sich die Tiere nicht unbemerkt zwangsweise von Unkraut ernähren müssen.
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MuD Puten Strukturierung durch Licht - eine Maßnahme zum Tierschutz in der Putenhaltung
Structuring through light - a solution for animal welfare in turkey farming
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Silke Rautenschlein; Rebecca Lindenwald, PhD; Dr. Jutta Berk
Laufzeit: Februar 2021 bis Januar 2023
Drittmittelprojekt: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, 451.471 EUR
Kliniken/Institute:
Klinik für Geflügel
Projektdetails:
Es handelt sich um ein Modell- und Demonstrationsvorhaben zum Tierschutz des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Durch eine Stallstrukturierung durch Licht soll das Tierwohl in der Putenhaltung verbessert werden. Auf Praxisbetrieben wird diese Strukturierungsmaßnahme installiert und das Verhalten der Tiere, die Tiergesundheit und Stressparameter über mehrere Durchgänge erhoben. Weiterhin steht der Wissenstransfer in die Praxis zur Verbesserung der Haltungsbedingungen in der Putenhaltung im Fokus des Projektes.
https://mud-tierschutz.de/mud-tierschutz/wissen-dialog-praxis/puten/strukturierung-durch-lichteine Maßnahme zum Tierschutz in der Putenhaltung.
Kooperationspartner:

Landwirte aus Sachsen-Anhalt und Thüringen

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WaterSafe
WaterSafe
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Isabel Hennig-Pauka
Laufzeit: März 2021 bis Februar 2023
Drittmittelprojekt: SP Europäische Innovationspartnerschaften (Landwirtschaftskammer Niedersachsen), 89.794 EUR
Kliniken/Institute:
Außenstelle für Epidemiologie (Bakum)
Projektdetails:
In zwei schweinehaltenden Betrieben werden in jeweils zwei baugleichen Ferkelaufzuchtabteilen
in drei Durchgängen Vergleichsuntersuchungen in Hinblick auf Tiergesundheit, Tageszunahmen
und Behandlungen durchgeführt, nachdem in jeweils einem Abteil das
Tränkwasserleitungssystem mit einem innovativen Reinigungsverfahren gereinigt wurde. Das
Verfahren kombiniert mechanische Reinigungskräfte, die mit einer mobilen Spülvorrichtung unter
Nutzung einer Druckkonstantanlage ins System eingebracht werden, mit einem neuen
chemischen Reinigungskonzept. Die Reinigungssubstanz basiert auf dem synergistischen
Zusammenwirken von Vitaminen, organischen Säuren, Metallionen und Detergenzien, die jeweils
unterschiedliche Zielstrukturen von Erregern angreifen, damit eine ausgeprägte antimikrobielle
Wirksamkeit entfalten und auch extrazelluläre Nukleinsäuren (z.B. Resistenzgene) zerstören. Die
Effektivität des Reinigungsverfahrens wird durch die chemische und mikrobiologsiche Bewertung
der Leitungsbeläge vor und nach der Reinigung überprüft. Die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens
wird unter Berücksichtigung der Leistungsdaten, des Zeitaufwandes und der Materialkosten
ausgewertet.
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Entwicklung eines umwelt- und fischgesundheitsfreundlichen Membran-Denitrifikations-Verfahrens für landbasierte Salzwasser-Aquakultur-Kreislaufanlagen
Development of an environmentally and fish health-friendly membrane denitrification process for land-based saltwater aquaculture recirculation systems
Projektverantwortliche: Jung-Schroers, Verena
Laufzeit: März 2021 bis März 2023
Drittmittelprojekt: Deutsche Bundesstiftung Umwelt, 81.585 EUR
Kliniken/Institute:
Fachgebiet Fischkrankheiten Institut für Parasitologie
Projektdetails:
Ziel dieses Vorhabens ist die Realisierung eines einfachen und wirksamen Verfahrens zur Was-serauf¬berei¬tung in der Aquakultur und zur Verringerung von belastenden Emissionen aus Fisch-zucht-Anlagen. Dazu dient ein Verfahren zur Denitrifikation, das mit einer Membraneinheit gekop-pelt wird, um Fest¬stoffe, z.B. Bakterien, Para¬siten und andere Mikropartikel zu eliminieren und die Biomassen¬konzentra¬tion im Denitrifikationsreaktor zu erhöhen.
Kooperationspartner:

AquaSchwarz GmbH

Universität Stuttgart

Fresh Völklingen GmbH

Blue Foot Membranes GmbH

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Untersuchungen zur Charakterisierung von Büffelfleisch im Vergleich zu konventionellem Rindfleisch unter Berücksichtigung der Zartheitsentwicklung bei Anwendung unterschiedlicher Garverfahren
Studies on the characterization of buffalo meat in comparison with conventional beef, taking into account the development of tenderness when different cooking methods are used
Projektverantwortliche: Dr. Lisa Siekmann; PD Dr. Carsten Krischek; Prof. Dr. Madeleine Plötz
Laufzeit: Mai 2021 bis Dezember 2023
Drittmittelprojekt: Drittmittelprojekt, gefördert durch die Fritz-Ahrberg-Stiftung., 30.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
In diesem Forschungsvorhaben soll die Fleischbeschaffenheit von Büffeln und konventionell gehaltenen Rindern verglichen werden. Unter Anwendung unterschiedlicher Lagerungs- und Garverfahren wird die verbreitete Auffassung des zähen und schwer zuzubereitenden Büffelfleisches wissenschaftlich analysiert. Dabei werden neben der vergleichenden Charakterisierung grundlegender Fleischeigenschaften wie pH-Wert und Leitfähigkeit,
Wasserhaltekapazität, Nährwerten, Kollagengehalt und Texturparametem auch mikrobiologische Untersuchungen und insbesondere eine sensorische Evaluation der beiden Fleischspezies durchgeführt.
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Isolierung und Charakterisierung von Bakteriophagen aus Genitalsekreten von Hengst und Stute
Isolation and characterisation of bacteriophages deriving from genital secretions of stallions and mares
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Harald Sieme; Prof. Dr. Madeleine Plötz; Dr. Sophie Kittler; Dr. Martin Köhne Dipl ECAR
Laufzeit: März 2021 bis März 2023
Kliniken/Institute:
Reproduktionsmedizinische Einheit der Kliniken
Klinik für Pferde
Hochschulbibliothek
Projektdetails:
Das Ziel der Untersuchungen soll darin bestehen, Bakteriophagen pferdetypischer Krankheitserreger aus Genitalsekreten von Hengst und Stute zu isolieren und zu charakterisieren. Weiterhin soll die antibakterielle Wirksamkeit der isolierten Bakteriophagen im in vitro-Modell überprüft werden.
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Prävalenz von WNV-Infektionen bei Stechmücken und Säugetieren in endemisch-betroffenen ländlichen und urbanen Gebieten in Deutschland - mögliche Immunprophylaxen bei Pferden
Epidemiology and preventive strategies against WNV infection in mammals and mosquitos in Germany.
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Asisa Volz
Laufzeit: April 2021 bis März 2023
Drittmittelprojekt: BMBF, 144.575 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Virologie
Projektdetails:
Das West Nile Virus (WNV) ist eine in allen Regionen der Welt verbreitete Zoonose und wird durch verschiedene Stechmückenarten auf wild lebende Vögel übertragen. Es kann sich aber auch auf Menschen und Pferde ausweiten, wobei es neben meist asymptomatisch Verläufen bei etwa 20 - 30 % der Erkrankten zu grippeähnlichen Symptomen ("West-Nil-Fieber") und in 1-2 % der Fällen sogar zur Ausbildung einer schweren, neuroinvasiven Form mit meist fatalem Ausgang kommt.
Im Jahr 2018 konnte das West Nil Virus in Deutschland neben Pferden und Vögeln auch erstmalig beim Menschen diagnostiziert werden und wurde 2019 bei 5 Personen als Krankheitsursache bestätigt. Im Gegensatz zur Anwendung im Pferde gibt es noch keine für den Menschen zugelassene Impfung, weshalb jene Entwicklung von großer Bedeutung ist. Hierfür sollen vergleichende Charakterisierungen der Immunantworten nach WNV-Impfung und WNV-Infektion bei Pferden ein besseres Verständnis liefern. Dazu gehört die qualitative Charakterisierung der WNV spezifischen Antikörperantworten sowie der Aktivierung von T Zellen. Darüber hinaus sollen mögliche Impfversager identifiziert, wie auch Kreuzreaktionen mit anderen Flaviviren, wie beispielsweise FSME, besser verstanden werden um somit die Entwicklung von WNV-Impfstoffkandidaten zur Anwendung im Menschen zu optimieren.
Ziel ist es eine verbesserte Bewertung der Wirksamkeit von einer WNV-Impfung beim Pferd zu finden und die WNV Pathogenese bei Tier und Mensch besser zu verstehen, damit neue therapeutische und präventive Strategien entwickelt werden können.
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Funktionelles und molekulares Profiling der zellulären Diversität und Identität im Intermedialen Nucleus des lateralem Lemniskus - einem weitgehend unerforschten auditorischen Zentrum.
Functional and molecular profiling of cellular diversity and identity of the itermediate nucleus of the laeteral lemniscus - a largely unexplored auditory center
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Felix Felmy
Laufzeit: Januar 2021 bis Dezember 2023
Drittmittelprojekt: DFG, 240.125 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Zoologie
Projektdetails:
Neurons in the intermedial nucleus of the lateral lemniscus (INLL) are implicated in cross-frequency integration of auditory signals in bats. Contrary to other auditory brainstem nuclei in rodents, INLL neurons show a strong biophysical heterogeneity, as membrane time constants range over three orders of magnitude. Correlated with the membrane time constant the neuronal output type shows onset, adapting and sustained firing behaviours. We intend to understand this cellular heterogeneity on the molecular, biophysical and synaptic level. Therefore, we combine functional characterisations of INLL neurons with their single cell transcriptome analysis. This project generates the cellular fundament of exploring the functional features of INLL neurons that is so far enigmatic.
Resultate:

Wicke KD, Oppe L, Geese C, Sternberg AK, Felmy F.: Neuronal morphology and synaptic input patterns of neurons in the intermediate nucleus of the lateral lemniscus of gerbils. Sci Rep. 2023 Aug 30;13(1):14182. doi: 10.1038/s41598-023-41180-8.

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Übersetzung und Anwendung eines Risikobewertungsinstruments für die Afrikanische Schweinepest (ASP-Ampel) auf polnischen Schweinebetrieben
Translation and application of an African swine fever risk assessment tool (ASF traffic light) on Polish pig farms.
Projektverantwortliche: Isabel Hennig-Pauka
Laufzeit: Januar 2020 bis Dezember 2023
Kliniken/Institute:
Außenstelle für Epidemiologie (Bakum)
Projektdetails:
Ein in Deutschland und der Schweiz etabliertes Risikobewertungsinstruments für die Afrikanische Schweinepest (ASP-Ampel), das vom Verbund Transformationsforschung agrar Niedersachsen, Universität Vechta, entwickelt wurde, wird in die polnische sprache übersetzt und in Polen auf Schweinebetrieben angewendet. Die ermittelten Punkte werden mit denen von deutschen Betrieben gleicher Größenordnung verglichen und regionale Unterschiede in der Biosicherheit auf Schweinebetrieben herausgearbeitet.
Kooperationspartner:

Barbara Grabkowsky, Verbund Transformationsforschung agrar Niedersachsen, Universität Vechta

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Eignung von Lebendfallen für die Entwicklung von Intelligenten Fangsystemen
Suitability of live traps for the development of intelligent trapping systems
Projektverantwortliche: Frau Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Frau Dr. Friederike Gethöffer
Laufzeit: Februar 2020 bis Dezember 2023
Drittmittelprojekt: Deutscher Jugendverband e.V., 10155 Berlin, 19.720 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Hannover)
Projektdetails:
Eignung von Lebendfallen für die Entwicklung von Intelligenten Fangsystemen
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