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2049 Ergebnisse.
Marderhund und Waschbär - Neozoen auf dem Vormarsch in S.-H.: Untersuchungen zum Einfluss auf heimische Tierarten und als Reservoir von Infektionskrankheiten
Raccoon dog and raccoon - neozoa on the advance in S.-H.: Studies on the influence on native animal species and as reservoir of infectious diseases
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Jana Christina Klink
Laufzeit: Januar 2021 bis Dezember 2021
Drittmittelprojekt: Ministerium für Energiewende,Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein, 53.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Ursprünglich in Ostasien beheimatet und 1928 als Pelztier in die ehemaligen UdssR eingebürgert, hat sich der Marderhund als Neozoen stetig nach Westen ausgebreitet. Seit Ende der 1990er Jahre pflanzt sich der Marderhund in Schleswig- Holstein fort.

1927 wurden in Hessen gezielt Waschbären ausgesetzt, in den darauffolgenden Jahren gelangten erneut Tiere in unterschiedlichen Teilen Deutschlands in die Freiheit und eine freilebende Population etablierte sich. 1975 wurde erstmals von einer erfolgreichen Vermehrung der Waschbären in Schleswig- Holstein berichtet.

In dem Projekt sollen Auswirkungen und Gefahrenpotential der beiden Neozoen auf unsere heimischen Tierarten untersucht werden. Gesundheitsstatus und das Vorkommen von Infektionserregern der Tiere sollen erfasst und ihr Nahrungsspektrum untersucht werden.

Von Jägern entnommene Tiere und Totfunde werden am Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover in Büsum obduziert und weiterführende bakterielle, virologische und parasitologische Untersuchungen vorgenommen. Des Weiteren erfolgt eine Altersbestimmung der Tiere und die Analyse von Mageninhalten soll Aufschluss über das Nahrungsspektrum der Tiere liefern.

Daraus ableitend können erste Aussagen zum Einfluss auf heimische Tierarten getroffen und darauf aufbauend Folgestudien zum langfristigen Management entwickelt werden.
Resultate:

Malicious Mites?Sarcoptes scabiei in Raccoon Dogs (Nyctereutes procyonoides) in Schleswig-Holstein, Germany

https://www.mdpi.com/2076-0817/12/12/1379

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Analysis for abundance estimates based on aerial survey data of harbour porpoises in the five Danish Natura 2000 Sites in the southern North Sea and Skagerrak-2020
Analysis for abundance estimates based on aerial survey data of harbour porpoises in the five Danish Natura 2000 Sites in the southern North Sea and Skagerrak-2020
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Dominik Nachtsheim
Laufzeit: Februar 2021 bis Mai 2021
Drittmittelprojekt: Aarhus University, DK, 4.451 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Im Auftrag der Universität Aarhus (Dänemark) werden seit 2012 jährlich Daten zu Abundanz und Verteilung von marinen Säugetieren erhoben. Untersucht wurden im Jahr 2020 fünf Natura 2000 Gebiete in der dänischen Nordsee und im Skagerrak. Hauptzielart war der Schweinswal (Phocoena phocoena). Die Flugsurveys wurden von der Universität Aarhus durchgeführt und folgten der Methode der Linientransekterfassung. Das ITAW wurde beauftragt, die erhobenen Daten einer Qualitätssicherung zu unterziehen und auszuwerten. Für die einzelnen Untersuchungsgebiete konnten Dichten und Abundanzen von Schweinswalen geschätzt werden sowie die Ungenauigkeiten (95% Konfidenzintervalle und Variationskoeffizient (CV)), welche mit der Schätzung einhergehen, ermittelt werden. Die aufbereiteten Daten und Ergebnisse wurden dem Auftraggeber übermittelt.
Resultate:

Bericht der Universität Aarhus (Dänemark)

Videnskabelig rapport fra DCE - Nationalt Center for Miljø og Energi nr. 475

https://dce2.au.dk/pub/SR475.pdf

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Eider-Ente; Bereitstellung von Gewebeproben von Eiderenten aus Dänemark für chemische Rückstandsanalysen
Eider duck; provision of tissue samples from eider ducks from Denmark for chemical residue analysis
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Luca Aroha Schick
Laufzeit: März 2021 bis August 2021
Drittmittelprojekt: UKSH, Institut für Toxikologie und Pharmakologie für Naturwissenschaftler, Kiel, 8.404 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Proben von beigefangenen Eiderenten der dänischen Ostseeküste, die am Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung auf ihren Gesundheitszustand hin untersucht werden, werden für toxikologische Untersuchungen an der Christian-Albrechts-Universität Kiel, bereitgestellt.
Am Institut für Toxikologie und Pharmakologie für Naturwissenschaftler wird Organmaterial von Leber, Niere, Muskel, Gehirn und Fett sowie Galle auf Rückstände von Explosivstoffen aus Altmunition getestet. Hierbei handelt es sich vor allem um 2,4,6-Trinitrotoluene (TNT) und dessen Derivate, die in anderen laufenden Studien in Miesmuscheln (Mytilus edulis) nachgewiesen werden konnten. Die Untersuchung der Eiderenten soll Rückschlüsse auf mögliche Anreicherungen in der Nahrungskette ermöglichen.
Resultate:

https://doi.org/10.3390/ani12152002

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Nachweis des Kreatin-Transporters im Brustmuskel vom Broiler
Detection of the creatine transporter in the breast muscle of the broiler
Projektverantwortliche: Gemma Mazzuoli-Weber
Laufzeit: Januar 2021 bis Mai 2021
Drittmittelprojekt: Industrie (Futtermittelhersteller), 22.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Physiologie und Zellbiologie
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Zukunftsdiskurse Neozoen - Wie gehen wir mit eingewanderten Tierarten um - und wie wollen wir mit Ihnen umgehen?
Future Discourses Neozoen - How do we deal with immigrant species - and how do we want to deal with them?
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. U. Siebert; Dr. Friederike Gethöffer; Franziska Schöttes
Laufzeit: Juni 2020 bis August 2021
Drittmittelprojekt: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, 116.300 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Hannover)
Projektdetails:
Neozoen bezeichnen gebietsfremde oder nichtheimische Tierarten, die vom Menschen direkt oder indirekt in einen neuen Lebensraum eingeschleppt wurden. Das beabsichtigte und das unabsichtliche Einschleppen gefährden weltweit die biologische Vielfalt. Ein prominentes Beispiel ist der Waschbär. Dieses Problem ist bekannt und wird in Deutschland beispielsweise im Bundesnaturschutzgesetz oder in der Nationalen Biodiversitätsstrategie berücksichtigt. Wie mit eingeschleppten Tierarten umgegangen werden soll, ist allerdings häufig unklar. An oberster Stelle steht die Prävention. Es soll verhindert werden, dass neue Arten eingeschleppt werden und sich ausbreiten. Je nach Tierart und der Invasivitätsbewertung durch das Bundesamt für Naturschutz werden Tiere aber auch entnommen und getötet. Hier kommt es zum Konflikt zwischen Tierschutz, Artenschutz und Umweltschutz. Obwohl Tiere betreffende Themen in der Regel sehr emotional diskutiert werden, ist diese Problematik in der Öffentlichkeit bisher nur partiell angekommen. Darum soll dieses Konfliktfeld während des Projektes thematisiert und mit unterschiedlichen Interessensgruppen diskutiert werden. Im Zentrum sollen zwei Projekte des Instituts für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover stehen, bei denen es um die Einschleppung der ursprünglich aus Südamerika stammenden Nutria geht.
Resultate:

Gethöffer, F.; Kirberg, S.; Schöttes, F.; Siebert, U. Der Umgang mit Neozoen: ein gesellschaftlicher Diskurs. Naturschutz und Landschaftsplanung 2022, 54 (6), 30-36. https://doi.org/10.1399/NuL.2022.06.03.

https://doi.org/10.1399/NuL.2022.06.03

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Betreuungskonzept für ein extramurales Praktikum in der Veterinärmedizin- BePra-Vet
Teaching concept for students of veterinary medicine during their mandatory internship in meat hygiene
Projektverantwortliche: Frau Dr. Nadine Sudhaus-Jörn; Frau Prof. Dr. Madeleine Plötz
Laufzeit: 2020 bis 2021
Drittmittelprojekt: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, 49.945 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Modul 1: Online-Betreuungsmodul im Lernmanagementsystem Moodle
- Moderiertes Forum und online-Frage-Sprechstunden
- Studierende können Fallbeispiele aus ihrem Praktikum hochladen, die vom Betreuer geprüft und beantwortet, kommentiert und dann bei Eignung dem gesamten Kurs zur Verfügung gestellt werden
- Selbstlernangebot durch Bereitstellung von begleitenden Materialien (Skript, Gesetzestexte, Bildmaterial, Fallbeispiele, Anleitung zur Reflexion und Achtsamkeit und zu Resilienztraining)
Modul 2: Offline-Betreuungsmodul unter anderem vor Ort im Schlachthof
-Fokusgruppengespräch mit Studierenden (Bedarfsermittlung)
-Besuch der Studierenden in ihren Praktikumsstätten über einen Zeitraum von 8 Monaten (diverse Schlachthöfe)
-Leitfadengestützte Interviews mit Studierenden im Schlachthof (Situationen und Fragestellungen werden aufgearbeitet und dokumentiert)
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Mobile Corona Analytik (KOOPLUH)
Mobile Corona Analytik (KOOPLUH)
Projektverantwortliche: Prof.in von Köckritz Blickwede; Prof. Osterhaus; Prof. Rimmelzwaan
Laufzeit: Oktober 2020 bis Oktober 2021
Drittmittelprojekt: LUH, 30.000 EUR
Kliniken/Institute:
Research Center for Emerging Infections and Zoonoses
Projektdetails:
Es wird ein effizientes, kostengünstiges Testsystem etabliert, um eine hohe Anzahl von Personen möglichst schnell
(> 1.000/Tag) zu screenen. In drei Prozessschritten werden i) Proben in mobilen Testzentren entnommen
(Rachenabstrich nach Standard des Robert-Koch-Instituts), ii) aufgearbeitet (RNA-Isolation) und iii) mittels PCRAnalytik nach dem Protokoll der Charité Berlin1 ausgewertet. Positive Ergebnisse aus dem Screening werden
diagnostisch über zertifizierte Labore bestätigt und dem lokalen Gesundheitsamt gemeldet. Die mobilen Stationen
werden auf Basis von flexibel aufstellbaren Schiffscontainern aufgebaut und sowohl für die Abstrichentnahme
als auch die Aufreinigung eingerichtet. Auf diese Weise wird eine strikte Trennung zwischen der Entnahme und
der Aufarbeitung potentiell infektiösen Materials im mobilen Container und der anschließenden Analytik der
nicht-infektiösen RNA-Proben in separaten Laboren sichergestellt.
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Identification, assessment, sharing and dissemination of best practices for the humane management of invasive alien species
Identification, assessment, sharing and dissemination of best practices for the humane management of invasive alien species
Projektverantwortliche: Frau Dr. Friederike Gethöffer
Laufzeit: Oktober 2020 bis Juni 2021
Drittmittelprojekt: Verbände, 7.013 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Hannover)
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Auswirkung von Chemikalien auf Gesundheit und Umwelt
Impact of chemicals on health and the environment
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Dr. Joseph Schnitzler; Janina Bartels
Laufzeit: Oktober 2020 bis Januar 2021
Drittmittelprojekt: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur Volkswagenstiftung, 75.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Verschiedene Studien zeigten bereits Auswirkungen von Chemikalien aus alltäglichen Produkten auf Umwelt und Gesundheit. Der European Green Deal möchte daher die Risiken gefährlicher Chemikalien und insbesondere sehr persistenter Chemikalien zeitnah besser einschätzen. Die Verschmutzung mit persistenten und mobilen Chemikalien hängt eng mit den vorherrschenden Produktions- und Verbrauchsweisen zusammen und wird durch das Fehlen geeigneter technischer Möglichkeiten bestimmt. Diese Chemikalien stellen auch die Regulierungsbehörden vor die Herausforderung wirksame Richtlinien zu entwickeln und durchzusetzen. Mit dem hier angestrebten Projekt soll das Wissen zu Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt bei aquatischen und terrestrischen Wildtieren erweitert werden. Neben dem Entwickeln von Lösungen zur Überwachung soll auch ein besseres Verständnis der Anreicherung dieser Chemikalien in der Umwelt, entsprechend dem EU-Call mit dem geplanten Forschungsprojekt, dazu beitragen negative Auswirkungen persistenter und mobiler Chemikalien auf Mensch und Umwelt proaktiv zu verhindern.
Das Projekt dient dem Aufbau und der Festigung eines Projektkonsortiums um den Projektantrag und eine gemeinsame fristgerechte Antragstellung in diesem EU-Förderprogramm sicherzustellen. Die Einbindung vieler europäischer Länder in das Projektkonsortium soll es ermöglichen den Projektantrag mit erfahrenen Wissenschaftlern aus den Bereichen Toxikologie und Gesundheit zu schreiben und mit einem externen professionellen Büro für EU-Projektantragstellungen fristgerecht einzureichen zu können.
Resultate:

In dem Projekt konnte ein Projektkonsortium aufgebaut werden um einen Projektantrag und eine gemeinsame fristgerechte Antragstellung in diesem EU-Förderprogramm sicherzustellen. Die Einbindung vieler europäischer Länder in das Projektkonsortium ermöglichte es den Projektantrag mit erfahrenen Wissenschaftlern aus den Bereichen Toxikologie und Gesundheit zu schreiben und mit einem externen professionellen Büro für EU-Projektantragstellungen fristgerecht einzureichen.

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Tierwohl als Dimension von Nachhaltigkeit (TiDiNa)
Animal welfare as a dimension of sustainability
Projektverantwortliche: Kunzmann, Peter; Weber, Tabea Sabrina; Nelke, Andrea
Laufzeit: Februar 2020 bis Februar 2021
Drittmittelprojekt: Landwirtschaftliche Rentenbank, 50.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierhygiene Tierschutz und Nutztierethologie
Projektdetails:
Die Kernfrage des Projektes lautet, ob, warum und auf welche Weise das Wohlergehen (animal welfare) von Tieren in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung mit dem Gedanken der Nachhaltigkeit verwoben ist und ob tierliche Interessen in der aktuellen Debatte um Nachhaltigkeit (sustainability) verortet sind.
Resultate:

In aktuellen Nachhaltigkeitskonzepten werden Tiere und Tierwohl nur indirekt stellenweise aufgegriffen, obgleich in dieser Vorstudie herausgearbeitet werden konnte, dass deren Inklusion gesellschaftlich erwünscht oder sogar gefordert wird. Inwieweit die anthropozentrisch ausgerichteten Nachhaltigkeitsziele und das Wohl von Nutztieren miteinander sinnvoll verknüpft werden können, soll Gegenstand eines Folgeprojektes werden.

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