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2308 Ergebnisse.
Untersuchungen zur Proliferationsaktivität von Sertoli Zellen in transgenen Mäusen mit einer Sertoli- Zell-spezifische Deletion des Connexin(Cx)43-Gens (SCCx43KO)
Investigation of the proliferative potential of somatic Sertoli cells in adult transgenic SCCx43KO-mice
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Ralph Brehm; hanna Hüneke
Laufzeit: Mitte 2012 bis Dezember 2023
Kliniken/Institute:
Anatomisches Institut
Projektdetails:
Connexin43 (Cx43) ist das dominierende Cx im Hoden und man findet es intratubulär in Gap junctions zwischen benachbarten Sertoli Zellen sowie zwischen Sertoli Zellen und einigen Keimzellen (Spermatogonien und primären Spermatozyten), aber auch zwischen interstitiellen Leydig-Zellen. Da ein generalisierter Knockout von Cx43 in Mäusen aufgrund einer Herz-Kreislauf-Missbildung zum perinatalen Tod der Tiere führt, wurde eine konditionale Cx43-Knockout-Mauslinie (SCCx43KO) mithilfe des Cre/LoxP-Rekombinasesystems generiert, bei der sich die Deletion des Cx43-Gens nur auf die Sertoli Zellen beschränkt. Dieser Sertoli Zell-spezifische Knockout (KO) hat gezeigt, dass die Tiere zwar lebensfähig, die männlichen Nachkommen (homozygote Männchen) aber infertil sind, da in 95% der Keimtubuli ein Arrest der Spermatogenese auf der Stufe der Spermatogonien oder ein Sertoli Cell-Only(SCO)-Syndrom ausgebildet ist. Weiterhin fiel in den KO-Tieren eine signifikante Erhöhung der Sertoli Zellzahl pro Keimtubulus auf, was auf eine veränderte Proliferationstätigkeit dieser Zellen hinweist. Weiterhin wurde vermutet, dass die eigentlich ab der Pubertät als postmitotische Zellen angesehenen Sertoli Zellen in dem transgenen Tiermodell auch nach Ende ihrer "terminalen Differenzierung" noch proliferieren können. Dies konnte bislang aber noch nicht mit den herkömmlichen Nachweisverfahren (z.B. Ki67 oder PCNA-Immunfärbungen) nachgeweisen werden. Es sind u.a. intraperitoneale Injektionen von BrdU geplant, um eine Prolifertaion der adulten Sertoli Zellen sicher nachzuweisen.
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Sertoli Zellen dedifferenzieren sich in Ko-Kultur mit Seminomzellen. Ein neues Zellkulturmodell zur Pathogenese testikulärer Keimzelltumore.
De-differentiation of Sertoli cells in co-culture with seminoma cells. A novel cell culture model for the pathogenesis of testicular germ cell tumours.
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Ralph Brehm; Prof. Dr. Klaus Jung; Birte Schulz
Laufzeit: Mitte 2011 bis Dezember 2023
Drittmittelprojekt: Deutsche Forschungsgemeinschaft, 114.000 EUR
Kliniken/Institute:
Anatomisches Institut
Institut für Tiergenomik
Projektdetails:
Die testikuläre intraepitheliale Neoplasie (TIN) ist die Vorläuferläsion testikulärer Keimzelltumore, welche die häufigsten malignen Neoplasien bei jungen Männern darstellen, mit steigender Inzidenz. Ziel dieser Studie ist, Erkenntnisse zur Pathogenese zu gewinnen, die aufgrund der bereits intrauterinen Entstehung der TIN und ihrer pubertären Progression zum invasiven Tumor sowie bislang fehlender Zellkultur- und Tiermodelle nicht geklärt ist. Offen ist insbesondere die Rolle der Sertoli Zellen, welche in ihrer Differenzierung und Funktion in TIN-Tubuli verändert sind. Hierbei soll der Frage nachgegangen werden, ob die veränderten Sertoli Zellen eine Ursache der Fehlentwicklung der Keimzellen darstellen oder ob sich die Sertoli Zellen sekundär unter dem Einfluss der TIN verändern. Anhand einer Ko-Kultur adulter humaner Sertoli Zellen mit Seminomzellen sollen der gegenseitige Einfluss der Zellen auf Differenzierung, Proliferation und Funktion untersucht sowie mögliche Signalmoleküle identifiziert werden. Dazu werden Differenzierungsmarker, Zell-Zell-Kontakte, morphologische Merkmale sowie Proliferationsraten bestimmt und funktionelle Untersuchungen zu Zell-Zell-Kontakten durchgeführt. Die Ergebnisse werden mit denen humaner Hodenbiopsien verglichen. Die Studie soll zur Etablierung eines Zellkulturmodells zur Pathogenese testikulärer Keimzelltumore führen, die Interaktion zwischen Tumor- und Sertoli Zellen beleuchten und somit zum Verständnis der Entstehung und Entwicklung dieser Tumore beitragen.
Kooperationspartner:

Dr. Cornelia Fink, JLU Giessen

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Untersuchungen zur transdermalen Permeation von Referenzsubstanzen und Ölinhaltsstoffen als Modell zur Beurteilung möglicher Vergiftungen von Seevögeln nach einer Ölpest
Investigations on transdermal permeation of reference substances and oil components as a model for possible toxic effects for marine birds contaminated by oil pollution
Projektverantwortliche: Dr. Norbert Kummerfeld; TÄ Sabrina Wittrock; TÄ Antonia Klaus; TA Maximilian Reuschel; Prof. Fehr
Laufzeit: August 2011 bis März 2023
Kliniken/Institute:
Klinik für Heimtiere Reptilien und Vögel
Projektdetails:
Nach einer Ölpest kontaminieren Öl verschiedener Qualitäten und Ölgemische das Gefieder von Seevögeln. Nach Hautkontakt werden unter anderem auch Intoxikationen via transdermaler Permeation vermutet. Untersuchungen an Haut verschiedener Vogelarten in Franz-Zellen sollen die Qualität solcher Vergiftungen in Hinblick auf die Triage bewerten.
Resultate:

https://elib.tiho-hannover.de/receive/etd_mods_00000114

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Auswirkungen einer Keimzell-spezifischen Deletion des Connexin43-Gens auf die Regulation der Spermatogenese.
Effects of a germ cell-specific deletion of connexin43 on the regulation of spermatogenesis.
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Ralph Brehm
Laufzeit: April 2009 bis Dezember 2023
Kliniken/Institute:
Anatomisches Institut
Projektdetails:
In diesem transgenen Tiermodell werden die Folgen einer Deletion von Connexin43 in Keimzellen auf die Entwicklung des Hodens und die Spermatogenese histologisch und immunhistochemisch untersucht. Verwendet werden hier Keimzell-spezifische VASA-Cre und Cx43 gefloxte Mauslinien.
Kooperationspartner:

PD Dr. Daniela Fietz, JLU Giessen

Prof. Dr. Martin Bergmann, JLU Giessen

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Untersuchungen zum Differenzierungszustand von Sertoli Zellen in transgenen Mäusen mit Sertoli Zell-spezifischer Deletion des Connexin43-Gens (SCCx43KO).
Differentiation and functional maturation of Sertoli cells in transgenic mice showing a Sertoli cell-specific knockout of the connexin43-gene (SCCx43KO)
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Ralph Brehm; Dr. Kristina Rode; Erika Hilbold
Laufzeit: Mai 2008 bis Dezember 2023
Kliniken/Institute:
Anatomisches Institut
Projektdetails:
In diesem Projekt werden in einem transgenen Mausmodell die Folgen einer Sertoli Zell-spezifischen Deletion des Connexin43-Gens auf den Differenzierungszustand der somatischen Sertoli Zellen untersucht.
Kooperationspartner:

Klinische Forschergruppe Giessen + Marburg

http://www.uni-giessen.de/cms/fbz/fb11/forschung/forschergruppen/kfo_181/home

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Untersuchungen zu den molekularen Ursachen des testikulären Phänotyps in Mäusen mit Sertoli Zell-spezifischer Deletion des Connexin43-Gens (SCCx43KO).
Elucidation of molecular mechanisms by which deletion of connexin43 in Sertoli cells prevents initiation of murine spermatogenesis.
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Ralph Brehm; Dr. Kristina Rode; Erika Hilbold
Laufzeit: Mai 2008 bis Dezember 2023
Kliniken/Institute:
Anatomisches Institut
Projektdetails:
Mit Hilfe verschiedener molekularbiologischer (z.B. Microarray Analysen, RT-PCR, qRT-PCR) und zellbiologischer (WB, IHC, IF) Methoden werden in diesem Projekt präpubertäre Mäuse (Tag 8 p.p.) der verschiedenen Genotypen des SCCx43KO-Mausmodells von Tag 8 untersucht. Interessante Gene (z.B. DMRT6, DMRT7, SOHLH1, etc.) werden vergleichend an humanen Hodenbiopsien mit normaler und gestörter Spermatogenese untersucht.
Resultate:

http://dmm.biologists.org/content/5/6/895.long

Kooperationspartner:

Dr. Daniela Fietz, JLU Giessen

Prof. Dr. Martin Bergmann, JLU Giessen

Klinische Forschergruppe Giessen + Marburg

http://www.uni-giessen.de/cms/fbz/fb11/forschung/forschergruppen/kfo_181/home

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Bildgebende Diagnostik und Therapie von Erkrankungen im Beckenbereich bei Pferden.
Diagnostic imaging and therapy of pelvic-femoral disorders in horses.
Projektverantwortliche: Prof. Dr. F. Geburek; Dr. M. Hellige; Dr. Fay Sauer, PhD; Prof. Dr. P. Stadler; Prof. Dr. A. Beineke
Laufzeit: Januar 2001 bis Dezember 2023
Kliniken/Institute:
Klinik für Pferde
Institut für Pathologie
Projektdetails:
Erkrankungen der Beckenregion des Pferdes stellen u.a. aufgrund der starken Bemuskelung dieser Region und der Unzugänglichkeit einzelner Strukturen oft eine diagnostische Herausforderung dar. Zum Teil ist die Wertigkeit von klinischen und bildgebenden Befunden im Beckenbereich hinsichtlich ihrer Bedeutung als Lahmheitsursache unklar.
Pferde mit Erkrankungen der Beckenregion (d.h. des knöchernen Beckens, der Beckengürtelmuskulatur, des Hüftgelenks, des Kreuz-Darmbein-Gelenks, des Lumbosakral-Gelenks) werden klinisch, ggf. mittels diagnostischer Betäubungen, ultrasonographisch und röntgenologisch untersucht. Es erfolgt eine vergleichende Auswertung der bildgebenden Befunde hinsichtlich ihres diagnostischen Wertes, ggf. unter Einbeziehung von Sektionsbefunden. Die Erkrankungen werden falls möglich medikamentell oder anderweitig behandelt, und der Behandlungserfolg wird langfristig nachverfolgt.
Resultate:

Geburek, F., Wagels, R., Markus, R., Kampmann, C., Peters, M., Stadler, P. Ultrasonographische Panoramabild-Darstellung als Ergänzung der klinischen und röntgenologischen Diagnostik von Frakturen im Bereich des Beckens bei Pferden. Pferdeheilkunde 2005, 21 (6): 517-524.

 

Geburek, F., Rötting, A.K., Stadler, P.M. Comparison of the diagnostic value of ultrasonography and standing radiography for pelvic-femoral disorders in horses. Vet. Surg. 2009, 38 (3): 310-317.

 

Sauer, F.J., Hellige, M., Beineke, A., Geburek, F. Osteoarthritis of the coxofemoral joint in 24 horses: Evaluation of radiography, ultrasonography, intra-articular anaesthesia, treatment and outcome. Equine Vet J. First published online Jan 7 2024.

https://beva.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/evj.14053

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Entwicklung von RSV-B-Stämmen, die ein Reportergen, FireFly Luciferase (FFL) oder eGFP, enthalten, und entsprechende Herstellung von Master-Virus-Stämmen (MVS). Janssen RSV
Development of RSV-B strains containing a reporter gene, FireFly Luciferase (FFL) or eGFP, and respective production of Master Virus Stocks (MVS). Janssen RSV
Projektverantwortliche: Prof. Osterhaus; Dr. Martin Ludlow
Laufzeit: März 2022 bis Dezember 2022
Drittmittelprojekt: Janssen Vaccines & Prevention B.V., 289.316 EUR
Kliniken/Institute:
Research Center for Emerging Infections and Zoonoses
Projektdetails:
Alle rekombinanten RSV (rRSV) werden in HEp-2-Zellen, die mit MVA-T7 infiziert sind, durch Transfektion von des entsprechenden BAC-Klons in voller Länge zusammen mit den Helper-Plasmiden RSV-B17-058221 und RS V-B18-002094 Plasmiden. Alle geretteten Viren werden bei Passage 3 mittels NGS analysiert, um festzustellen, ob während der In-vitro-Passage Mutationen aufgetreten sind.
während der In-vitro-Passage aufgetreten sind. Werden Mutationen festgestellt, besprechen FIRMA und INSTITUTION die Erfordernis des Wachstums zusätzlicher unabhängiger geretteter Viren erörtern, wobei die FIRMA für die endgültige Entscheidung.
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Gesundheitszustand von Seehunden in Schleswig-Holstein
Health status of harbor seals in Schleswig-Holstein
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Lotte Caecilia Striewe
Laufzeit: Januar 2022 bis Dezember 2022
Drittmittelprojekt: Ministerium für Energie­wende, Klimaschutz, Umwelt und Natur, 71.822 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Als die am häufigsten vertretene Meeressäugerart in Schleswig-Holstein verursachen kranke oder tot aufgefundene Seehunde die meisten Einsätze der Seehundjäger*innen . In enger Zusammenarbeit mit diesen werden die Tiere für weiterführende Untersuchungen zum Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) in Büsum überführt. Zu diesen Untersuchungen zählen die komplette, standardisierte Obduktion ausgesuchter Tiere, weiterführende Untersuchungen wie Histologie, Bakteriologie, Virologie, Serologie und Parasitologie sowie die Aufnahme und Sicherung von Proben für spätere Analysen oder andere Forschungsprojekte. Die schlussendliche Einschätzung der Erkrankungs- und Todesursachen dient unter anderem der Erfassung von Risikofaktoren für die Seehund-Populationen in Schleswig-Holstein. Darüber hinaus werden mögliche menschliche (anthropogene) Einflüsse auf die Seehunde analysiert. Die Untersuchungen sollen aber auch überprüfen, welche Bedeutung die wachsenden Seehundbestände möglicherweise als Reservoir von Infektionskrankheiten haben und ob Viren zwischen den Wildtierbeständen hin- und herwechseln und damit Mutationen der Erreger möglich sind.
Da das Projekt auf einer engen Zusammenarbeit mit den Seehundjäger*innen fußt, sollen die gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse in ihre Arbeit einfließen. Unter anderem durch das ITAW werden die Seehundjäger*innen im Umgang mit marinen Säugern aber auch in der Erkennung von Infektionskrankheiten geschult. Für sie als erste Kontaktpersonen spielen die laufende Entwicklung und Überprüfung von Hygienemaßnahmen, Infektionskrankheiten und Dokumentationsmaterialien eine wichtige Rolle. Mikrobiologische Untersuchungen sind hier zum Beispiel wichtig, weil bei Seehunden in der Vergangenheit immer wieder Infektionserreger wie Seehundstaupevirus, Influenzaviren, Brucellen und Rotlauf nachgewiesen werden konnten, die sowohl für Seehunde gefährlich sein können als auch zum Teil zoonotisches (den Menschen infizierendes) Potential haben.
Darüber hinaus sind die Beobachtungen der Seehundjäger*innen sehr wertvoll für die Arbeit am Institut. Melden sie zum Beispiel Auffälligkeiten am Tier oder im Tierbestand, können die Untersuchungen am ITAW angepasst werden. Gerade in Anbetracht der aktuellen Vogelgrippeepidemie entlang der Küsten Schleswig-Holsteins, dem Nachweis des Übertritts des Vogelgrippe-Serotyps H5N8 auf Seehunde durch das ITAW im letzten Jahr und der weltweit bestehenden Corona-Pandemie sollen beispielsweise die virologischen Untersuchungen im laufenden Projektjahr noch einmal intensiviert werden.
Resultate:

Bericht (PDF) Untersuchungen zum Gesundheitszustand von Seehunden in Schleswig-Holstein im Jahr 2022

https://www.schleswig-holstein.de/DE/fachinhalte/A/artenschutz/Downloads/seehundbericht2022.pdf?__blob=publicationFile&v=2

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Bereitstellen von Gewebeproben von Nutria aus Niedersachsen für chemische Rückstandsanalysen
Provision of tissue samples of coypu from Lower Saxony for chemical residue analyses
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Dr. Friederike Gethöffer
Laufzeit: Mai 2022 bis August 2022
Drittmittelprojekt: BFG, 9.212 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
In diesem Projekt erfolgt eine diagnostische Untersuchung von in 2020 und 2021 geschossenen Nutria, sowie eine Bereitstellung von Lebergewebe für chemische Analytik. Hierfür erfolgt eine Obduktion von 41 Individuen aus Niedersachsen inklusive einer Histologie von Lunge, Leber, Niere und Milz. Zudem erfolgt eine individuelle Bestimmung von Alter (Alttier/Jungtier), Geschlecht, Ernährungszustand, allgemeiner Gesundheitszustand und eine Entnahme von Lebergewebe, für das chemische Rückstandsanalysen durch die BFG vorgenommen werden sollen. Die Darstellung und Zusammenfassung der diagnostischen Befunde erfolgt in Form einer Übersichtstabelle sowie der jeweiligen Sektions- und histologischen Berichte.
Resultate:

In diesem Projekt erfolgte eine diagnostische Untersuchung von in 2020 und 2021 geschossenen Nutria, sowie eine Bereitstellung von Lebergewebe für chemische Analytik. Hierfür erfolgte eine Obduktion von 41 Individuen aus Niedersachsen inklusive einer Histologie von Lunge, Leber, Niere und Milz. Zudem erfolgt eine individuelle Bestimmung von Alter (Alttier/Jungtier), Geschlecht, Ernährungszustand, allgemeinem Gesundheitszustand und eine Entnahme von Lebergewebe, für das chemische Rückstandsanalysen durch die BFG vorgenommen werden sollten, diese Ergebnisse wurden bisher nicht übermittelt. Die Darstellung und Zusammenfassung der diagnostischen Befunde erfolgte in Form einer Übersichtstabelle sowie der jeweiligen Sektions- und histologischen Berichte. Sämtliche Tiere wiesen typische traumatische, tötungsbedingte Verletzungen mit histologisch erkennbaren agonal bedingten Veränderungen der Lunge und des Kreislaufsystems. Zusätzlich fanden sich bei drei Tieren geringgradige diffuse Leberlipidosen, bei einem Tier fand sich eine hgr. Urolithiasis. Bei fünf Tieren handelte es sich um tragende Weibchen. Bei 27 Tieren wurde eine chronische interstitielle Pneumonie mit Verdacht auf infektiöser, vermutlich viraler Ursache, diagnostiziert.

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