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2301 Ergebnisse.
Evaluierung des Auftretens von Meeresschildkröten an den Küsten Schleswig-Holsteins
Evaluation of the occurrence of sea turtles on the coasts of Schleswig-Holstein
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Dr. Stephanie Groß; Caroline Berger
Laufzeit: Januar 2025 bis Dezember 2025
Drittmittelprojekt: Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur (MEKUN), 23.177 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
In letzter Zeit ist es vermehrt zu Strandungen von Meeresschildkröten an der Schleswig-Holsteinischen Küste gekommen. Zwischen 2022 und 2024 sind bisher insgesamt fünf Tiere gestrandet. Gefunden wurden Unechte Karettschildkröte, Lederschildkröte und Atlantik-Bastardschildkröte.
Die Gründe des derzeit gehäuften Auftretens von Meeresschildkröten in der Nordsee sind nicht bekannt. Generell sind hier die Wassertemperaturen, insbesondere im Winter, für die Tiere zu kalt. Dadurch geraten die Tiere in eine Starre, da sie als Reptilen stark von der Umgebungstemperatur abhängig sind. In diesem Zustand können die Tiere sich nicht mehr aktiv fortbewegen und treiben mit der Strömung. Die kürzlich gestiegenen Fundzahlen könnten einen neuen Trend anzeigen, der sich aber in den nächsten Jahren erst bestätigen müsste. Aufgrund des erwarteten Temperaturanstiegs durch den Klimawandel erscheint ein häufigeres Auftreten dieser Meeresbewohner an unseren Küsten langfristig jedoch als wahrscheinlich.
Bei der hier angestrebten Pilotstudie, sollen in erster Linie Daten zum Auftreten von Meeresschildkröten an den Schleswig-Holsteinischen Küsten gesammelt werden. Totgestrandete Meeresschildkröten werden im Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) seziert, um Strandungsgründe und Krankheitsgeschehen aufzudecken.
Das Projekt ist in die folgenden fünf Unterpunkte gegliedert.
1. Datensammlung: Es werden Daten von bisher an der Schleswig-Holsteinischen Küste gestrandeten Meeresschildkröten zusammengetragen. Hierzu wird Kontakt zu verschiedenen Akteuren aufgenommen wie z.B. dem LKN, der Schutzstation Wattenmeer, dem Verein Jordsand e.V. und lokalen Fischern. Hinzu kommen die Strandungen, die sich im Verlauf des Projektes ereignen.
2. Genetische Untersuchungen: Proben von tot- und lebendgestrandeten Schildkröten sollen genetisch analysiert werden, um die Art und Subpopulation zu bestimmen.
3. Totfundmonitoring: Totgestrandete Meeresschildkröten werden am ITAW pathologisch untersucht, um Informationen zu Morphometrie, Alter, Geschlecht und Krankheitsvorkommen zu erhalten. Neben der Aufnahme von Biometrischen Daten wird eine Makroskopische Untersuchung des Kadavers durchgeführt. Je nach Erhaltungszustand des Kadavers und vorhandenen Krankheitsanzeichen werden weiterführende Untersuchungen durchgeführt. Hierzu gehören Histologie, Parasitologie und Mikrobiologie.
4. Mitwirkung bei Lebendstrandungen: Das ITAW unterstützt das Land bei auftretenden Lebendstrandung. Hierzu gehört die Beratung, Kontaktaufnahme mit internationalen Experten, die Untersuchung und Probennahme.
5. Aufbau internationaler Kontakte: In diesem Projekt sollen auch Kontakte zu Meeresschildkrötenexperten in Europa und weltweit etabliert werden, um zum einen Teil des weltweiten Schildkröten-Netzwerkes zu werden und um zum anderen Expertenrat zu verschiedenen Themen einholen zu können.
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Räumliche Modellierung von fluggestützten Surveydaten von Schweinswalen, die in der dänischen Nordsee und den angrenzenden Gewässern gesammelt wurden
Spatial modelling based on aerial survey data of harbour porpoises collected in the Danish North Sea and adjacent waters
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Dr. Anita Gilles
Laufzeit: Januar 2025 bis Juni 2025
Drittmittelprojekt: Aarhus University, 76.538 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Ziel des Projektes ist die Aufbereitung der Erhebungsdaten zu Schweinswalen aus der Sommerperiode sowie eine Aggregation der qualitätsgeprüften Daten für die Nordsee im Zeitraum 2021-2024; oder in einem Zeitraum, der je nach Daten- und Modellprüfung in der Nähe dieses Zeitraums liegt. Es werden Kovariaten zur Beschreibung des Habitats extrahiert und die Anpassung eines Artenverteilungsmodells (verallgemeinertes additives Modell GAM) durchgeführt. Dieses explizite räumliche Modell ermöglicht die Vorhersage der Schweinswaldichte im Untersuchungsgebiet. Nachfolgend ist eine Modellvalidierung, Schätzung des Modellfehlers und der Konfidenzintervalle geplant. Abschließend wird ein kurzer technischer Bericht verfasst zur Beschreibung der Methode und der Ergebnisse mit Schwerpunkt auf dänischen Gewässern in der Nordsee.
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Nachweis von infektiösem Hepatitis E Virus in Lebensmitteln und Umweltproben
Detection of infectious hepatitis E virus in food and environmental samples
Projektverantwortliche: Gremmel
Laufzeit: Anfang 2025 bis Ende 2025
Drittmittelprojekt: Grimminger-Stiftung, 20.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Virologie
Projektdetails:
Das Hepatitis E Virus (HEV) wird vor allem durch Fleisch und Fleischprodukte von infizierten Tieren auf den Menschen übertragen. Der Übertragungsweg über die Umwelt durch kontaminierte Böden, Gewässer und/oder (Acker)Pflanzen ist seit langem diskutiert. Als Vektoren kommen unter anderem Gülle oder Abwässer in Frage. Viele Untersuchungen zeigen, dass ein erheblicher Anteil an Fleisch- und Wurstwaren sowie viele Abwasser- und sogar Oberflächenwasserproben positiv auf HEV RNA getestet werden können. All diese Studien basieren auf der Untersuchung mittels RT-PCR, also dem Nachweis von HEV-Genom. Um eine bessere Risikobewertung beispielsweise beim Konsum von Lebensmitteln vornehmen und die Verbreitung des Virus sowie Infektionsketten näher identifizieren zu können, ist es notwendig, die Intaktheit und damit die Infektiosität des Virus in solchen Proben zu bestimmen. In diesem Projekt sollen Fleisch- und Wurstproben sowie Umweltproben in Form von Gülle und Abwasser sowohl auf das Vorhandensein von HEV-RNA als auch auf die Infektiosität des Virus untersucht werden. Dafür wurde in den letzten Jahren ein stabiles und effizientes Zellkultursystem etabliert, welches bereits erfolgreich verwendet wurde um vermehrungsfähiges HEV aus Wild- und Hausschweinorganen zu isolieren.
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Nachhaltiger Erfolg von Beratungsleistungen zu mehr Tierwohl
Sustainable success of advisory services for greater animal welfare
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Peter Kunzmann; Tobias Bollmeier
Laufzeit: Mitte 2024 bis Mitte 2025
Drittmittelprojekt: Rentenbank, 30.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierhygiene Tierschutz und Nutztierethologie
Projektdetails:
Die Kernfrage des Projekts lautet, wie und aus welchen Gründen sich die Erfolgschancen für eine nachhaltig wirksame Beratung zum Thema Tierschutz und/oder Tierwohl auf Betrieben mit land-wirtschaftlicher Nutztierhaltung erhöhen lassen bzw. im Umkehrschluss, warum solche Beratungen teilweise scheitern. Unter Nutzung von Vorstudien (Projekt "Landwirtschaftsberater als Schlüssel-akteure für Tierwohl und Tierschutz") soll das Projekt Hindernisse im Prozess identifizieren und diese beseitigen helfen. Dazu werden in Zusammenarbeit mit konkreten Interessierten explizite Beratungssituationen zusammen mit Beratern und Beratenden dargestellt und das Beratungsmate-rial verschiedener Anbieter auf dessen Erfolgsaussichten geprüft.
Resultate:

Beratung ist wirksam, wenn sie nicht nur fachlich fundiert ist, sondern auch methodisch an die jeweiligen Gegebenheiten auf dem Betrieb angepasst ist. Wichtig hierbei ist unter anderem, dass sie kommunikativ anschlussfähig bleibt und strukturelle Bedingungen berücksichtigt, unter denen der Landwirt Ratschläge überhaupt annehmen und umsetzen kann. Eine zentrale Voraussetzung für eine wirksame Beratung ist die Freiwilligkeit, da sie unmittelbar mit der inneren Motivation der Betriebsleiter verknüpft ist, sich auf neue Impulse einzulassen und Empfehlungen dauerhaft in den Betriebsalltag zu integrieren. Gleichzeitig bleibt die freiwillige Teilnahme ein kritischer Punkt in der Praxis. Insbesondere bei Betrieben, bei denen der Beratungsbedarf besonders hoch ist, zeigt sich nach Rückmeldungen aus der Beratungspraxis, dass diese Betriebe oftmals weniger Beratung in Anspruch nehmen. Dies ist ein wichtiger Punkt, an dem auch zukünftig geforscht und gearbeitet werden muss. Darüber hinaus zeigt sich, dass die Auswahl des Beratungspersonals eine entscheidende Rolle spielt: Kommunikationsfähigkeit, methodische Flexibilität und ein Reflexionsbereitschaft sind ebenso relevant wie fachliche Kompetenz. In diesem Projekt konnten nicht nur relevante inhaltliche Erkenntnisse herausgearbeitet werden, sondern diese auch praktisch in die bisherigen Schulungs- und Fortbildungsmaterialien für Berater gezielt eingepflegt werden, um diese qualitativ zu verbessern. Es wurden sowohl methodische als auch inhaltliche Grundlagen geschaffen, auf denen gezielt aufgebaut werden kann. Ähnlich wie ihre Klienten, die Landwirte, muss sich auch die Beratung stets an neue, sich ändernde Gegebenheiten anpassen und Herausforderungen meistern. Etwa durch die qualitative Weiterentwicklung von Beratungsprozessen, in der Schulung von Beratern oder bei der wohl komplexesten Aufgabe, der gezielten Ansprache bislang schwer erreichbarer Betriebe.

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Zukunftsdiskurs: Energiewende versus Biodiversität, ZukunftEnbio
Discourse on the future: energy transition versus biodiversity, ZukunftEnbio
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Robabe Amadi
Laufzeit: Mai 2024 bis Juli 2025
Drittmittelprojekt: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK), 119.992 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Der vorgeschlagene Zukunftsdiskurs soll sich mit der Transformation der Energieversorgung in Deutschland und Europa und den damit einhergehenden Konflikten im Natur- und Artenschutz befassen. Gleichzeitig soll Wissen rund um die Problematik kommuniziert und geeignete Kommunikationswege für den Konflikt gefunden werden. Um die CO2-Emmissionen zu verringern und die Klimakrise aufzuhalten, wird im Rahmen der Energiewende der Ausbau der Offshore-Windenergie vorangetrieben. Für die Nordsee haben nicht nur Deutschland, sondern unter anderem auch Dänemark, Niederlande, Großbritannien und Schweden weitreichende Ausbaupläne für die Offshore-Windindustrie. Diese Pläne können dieses Gebiet zu einem großen Industriepark werden lassen. Die marinen Ökosysteme sind aber schon jetzt beeinträchtigt: Der Bau von Offshore-Windkraftanalagen ist nicht der erste oder der einzige Eingriff des Menschen. Die Nordsee ist vielmehr schon seit mehreren Jahrzehnten durch Einträge der chemischen und pharmazeutischen Industrie, Eutrophierung, Fischerei, Schifffahrt, Munitions-Altlasten, invasive Arten und vieles mehr belastet. Gleichzeitig ist sie unter anderem der Lebensraum der Schweinswale, die in den deutschen Gewässern die einzige heimische Walart sind. Der Bestand der Tiere verlagert sich nach den Erkenntnissen der neuesten europäischen Bestandserhebungen zunehmend in die südliche Nordsee (www.tiho-hannover.de/SCANS). Um die Schweinswalpopulation, die die deutsche Bucht nutzt, zu schützen, bräuchten wir jetzt schon mehr Schutz und weniger Belastungen für die Tiere.
Wollen wir mit der Energiewende unser Klima schützen, stehen wir also vor einem Dilemma, bei dem sich Klima- und Naturschutz widersprechen. Auf der einen Seite müssen wir schnell Veränderungen vornehmen, um den CO 2-Ausstoß zu reduzieren und so die Klimakrise aufzuhalten. Nur so können wir zum Beispiel den Lebensraum der Eisbären bewahren, die aufgrund des schnellen Wegschmelzens des arktischen Eises keinen Zugang mehr zu ihrer Hauptnahrungsquelle, den Robben, haben.
Auf der anderen Seite haben wir Verpflichtungen gegenüber dem Erhalt der Biodiversität, dem Natur- und dem Artenschutz (EU-Biodiversitätsstrategie) und somit beispielsweise gegenüber dem Schweinswal. Über den Schweinswal, ist weit weniger bekannt als über die Eisbären. Der Zustand der Schweinswalpopulation in der Nordsee ist nicht gut, und sein Lebensraum wird mit dem Bau von Offshore-Windkraftanlagen in Deutschland, aber auch in den anderen Nordseeanrainerstaaten weiteren Belastungen unterzogen. Daher müssen wir diskutieren, wie wir die Energiewende schaffen und gleichzeitig die Lebensbedingungen der Schweinswale und anderer Meeresbewohner verbessern können, um sie zu schützen.
Folgende aktuelle gesellschaftliche Themenkomplexe sollen in den vorgeschlagenen Diskurs einbezogen werden:
1. Transformation: Die Energiewende bringt einen grundlegenden Wandel für unsere Gesellschaft mit sprunghaften Veränderungen in technologischen, wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen mit sich, die Auswirkungen auf jeden einzelnen Menschen haben. Diese Transformation ist aufgrund der Klimakrise unumgänglich, muss aber natürlich dennoch von der Gesellschaft mitgetragen werden.
2. Kommunikation von Wissen/Digitalisierung: Die Vermittlung und die Kommunikation von Wissen über die Klimakrise/Energiewende und Biodiversität/Arten- und Naturschutz muss für alle gesellschaftlichen Milieus sichergestellt werden. Dies ist mit digitalisierten Strategien vielfach effektiver, da auf diese Weise mehr unterschiedliche Zielgruppen aus den verschiedenen geografischen Lokalisationen an den Diskussionen und Gesprächen teilnehmen können. Wissensinhalte, Fragestellungen und Diskussionsanstöße sollen darum vor allem über die Sozialen Netzwerke verbreitet und diskutiert werden.
3. Stärkung der demokratischen Debatte und des demokratischen Gemeinwesens: Da die Klimakrise und auch der Verlust an Biodiversität das Wohl aller Menschen betreffen, ist dieser Diskurs eine große Möglichkeit, viele Menschen und Gruppen in eine demokratische Debatte einzubeziehen. Sie erhalten damit die Gelegenheit, sich zu einem Thema, das sie direkt betrifft, einzubringen und ihre Gedanken, Sorgen und Ideen zu äußern.
4. Fragen der europäischen Identität: Die Herausforderungen im Bereich Klimakrise/Energiewende und Biodiversität/Arten- und Naturschutz können nur mit einer grenzüberschreitenden, europäischen Identität und Abstimmung mit Erfolg vorangetrieben werden. Daher ist es sehr wichtig, in die Diskussionen die Pläne anderer europäischer Länder einzubeziehen und mit anderen europäischen Bürgerinnen und Bürgern (digitale Form mit Hilfe von Übersetzungen) zu diskutieren. Dies soll insbesondere auch für die jüngeren Generationen organisiert werden. Denn wir verfolgen, wie der Schweinswal in der Nordsee, dasselbe Ziel: Eine gesunde und lebenswerte Umwelt.
Durch strukturierte Debatten unter Einbeziehung wissenschaftlicher Erkenntnisse und nationaler sowie internationaler Expertisen soll das Thema Klimakrise/Energiewende und Biodiversität/Arten-und Naturschutz aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden.
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Verlegung der Bundesstr. 215 zwischen Nienburg und Rohrsen
Relocation of the federal highway 215 between Nienburg and Rohrsen
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Dr. Oliver Keuling
Laufzeit: Juni 2024 bis Mai 2025
Drittmittelprojekt: "Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr", 11.766 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Hannover)
Projektdetails:
Im Rahmen des Projektes erfolgt die Recherche der rechtlichen Grundlagen, Ortsbesichtigung(en) mit NLSTBV und Stakeholdern. Des Weiteren Ermitteln und Bewerten der Planungsgrundlage, Bestandsermittlung und -bewertung sowie deren kartographische Aufarbeitung.
Resultate:

Verfassen des Berichtes inkl. Bewertung, Empfehlungen, Konfliktanalysen

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Akzeptanzstudie Tiernahrung
-
Projektverantwortliche: Prof. Dr. C. Visscher; Prof. Dr. J. Hankel
Laufzeit: Februar 2024 bis Januar 2025
Drittmittelprojekt: Fresco Dog Foods GmbH, 39.599 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
-
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Etablierung und Anwendung eines Modells zur Untersuchung der postmortalen Reifung von Fleisch verschiedener Schlachtspezies
Establishment and application of a model to study the post-mortem muscle-to-meat transition (ripening) of different slaughter species
Projektverantwortliche: PD Dr. Carsten Krischek; Prof. Dr. Madeleine Plötz
Laufzeit: Januar 2024 bis Dezember 2025
Drittmittelprojekt: Drittmittelprojekt, gefördert durch Fritz-Ahrberg-Stiftung., 15.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Die genaue Untersuchung der Fleischbildung nach der Schlachtung von Nutztieren ist wichtig, weil dadurch die Abläufe während dieser postmortalen Veränderungen besser verstanden werden (könnten). Dadurch können Einflussfaktoren definiert oder analysiert werden, die sich möglicherweise positiv oder negativ auf die Fleischqualität auswirken. Da allerdings eine in-vivo-Analyse der Fleischbildung schwierig standardisierbar ist, wurden in-vitro-Modelle entwickelt, die im Hinblick auf Metabolite/ Zusammensetzungen (z.B. bestimmter Organellen, wie Mitochondrien) besser zu vereinheitlichen sind. Da die Modelle bisher beim Schwein und beim Huhn wissenschaftlich untersucht wurden, soll in der Studie zunächst ein bereits veröffentlichtes in-vitro Modell mit Schweinemuskeln etabliert werden und dann auf Rinder- und ggf. Putenmuskeln übertragen werden. Dann sollen diese Modelle verwendet werden, um die physiologische Fleischbildung nach der Schlachtung auch unter Berücksichtigung von bestimmten exogenen und endogenen Faktoren, besonders der Mitochondrien, detaillierter zu analysieren. Der Einfluss der Mitochondrien soll näher betrachtet werden, da diese einen (wichtigen) Einfluss auf die Fleischbildung haben. Daneben sollen die Modelle zur Analyse von (pathologischen) Problemen bei der Fleischbildung (z.B. PSE, DFD) verwendet werden.
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Gefriergetrocknete Thrombozyten für die Arthritistherapie: gebrauchsfertig - einfach Wasser hinzufügen
Freeze-dried platelets for arthritis therapy: ready to use just add water
Projektverantwortliche: Willem F. Wolkers
Laufzeit: Mitte 2024 bis Ende 2025
Drittmittelprojekt: Spry Bio, Inc. (USA), 12.500 EUR
Kliniken/Institute:
Reproduktionsmedizinische Einheit der Kliniken
Projektdetails:
Plättchenreiches Plasma (PRP) kann nicht nur zur Transfusion bei Patienten mit Thrombozytenfunktionsstörungen und hohem Blutungsrisiko eingesetzt werden, sondern auch zur lokalen Wundheilung sowie zur Behandlung verschiedener Erkrankungen wie Arthritis. Für Letzteres wird angenommen, dass an Thrombozyten gebundene Wachstumsfaktoren eine wichtige Rolle spielen. Thrombozytenlösungen, d. h. PRP oder Thrombozyten in einem physiologischen Puffer, müssen in therapeutischen Dosen lokal am Behandlungsort appliziert werden. Thrombozyten haben bei Lagerung in Lösung nur eine begrenzte Haltbarkeit, was zu logistischen Problemen bei klinischen Anwendungen führen kann. PRP und Thrombozyten in physiologischem Puffer können nur bei relativ hohen Temperaturen, d. h. über 20 °C, gelagert werden, wobei die Thrombozyten ihre therapeutische Wirksamkeit allmählich verlieren. Daher ist die Entwicklung effektiver Biokonservierungstechniken für Thrombozyten erforderlich, die deren Funktionalität erhalten, um eine sofortige ("off-the-shelf") Verfügbarkeit zu gewährleisten. Die Kryokonservierung kann zur Lagerung von Thrombozytenlösungen als gefrorene Aliquots eingesetzt werden, erfordert jedoch eine komplexe Kühlkettenlogistik sowie den Einsatz toxischer Kryoprotektiva, die vor der Anwendung entfernt werden müssen. Eine Trockenkonservierung unter Verwendung natürlicher, nicht-toxischer Lyoprotektiva wie Trehalose würde eine Lagerung und einen Transport bei Raumtemperatur ermöglichen.
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Präklinische Wirksamkeitsstudie
Pre-clinical neuroprotective drug testing
Projektverantwortliche: Prof. Richter Assencio
Laufzeit: Dezember 2024 bis Dezember 2025
Drittmittelprojekt: Industrie, 260.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Pharmakologie Toxikologie und Pharmazie
Projektdetails:
Präklinische Testung eines Wirkstoffkandidaten
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