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2305 Ergebnisse.
Analyse möglicher Ursachen von Totgeburten in MLP-Milchviehbetrieben anhand von Kriterien des Betriebsmanagements - eine statistische Erhebung -
The influence of various management practices on stillbirth - a survey on dairy farms of Thuringia/Germany
Projektverantwortliche: Prof. Dr. M. Hoedemaker; Marie Teltscher
Laufzeit: April 2004 bis Juni 2006
Drittmittelprojekt: Spenden
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Projektdetails:
Mittels eines Fragebogens werden in 53 repräsentativen Milchviehbetrieben in Thüringen verschiedene Managementfaktoren erfaßt und ihre Auswirkung auf die Totgeburtenrate untersucht.
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Populationsattributables Lungenkrebsrisiko durch Radon in Deutschland
Population Attributable Lung Cancer Risk Due to Radon in Germany
Projektverantwortliche: Dipl. Stat. Susanne Menzler; Prof. Dr. Lothar Kreienbrock
Laufzeit: 2004 bis 2006
Drittmittelprojekt: Bundesamt für Strahlenschutz
Kliniken/Institute:
Institut für Biometrie Epidemiologie und Informationsverarbeitung
Projektdetails:
Radon und Radonfolgeprodukte stellen das mit Abstand größte umweltbedingte Lungenkrebsrisiko dar. Hierfür liegt mittlerweile eine Vielzahl wissenschaftlicher Belege aus Studien bei Bergarbeitern und aus Untersuchungen in der Allgemeinbevölkerung in Deutschland, Österreich, Italien, Spanien, Tschechien, Schweden, Finnland, Großbritannien, Frankreich, aus den U.S.A. und Kanada sowie China vor. Aktuelle Forschungsresultate aus zwei großen gemeinsamen Untersuchungen in Europa und den U.S.A. legen nahe, dass ein linearer Zusammenhang ohne Schwellenwert zwischen der kumulativen Exposition mit Radon und dem Lungenkrebsrisiko besteht.
Die Konsequenzen einer Exposition mit Radon für eine gesamte Bevölkerung können durch das so genannte populationsattributable Risiko beschrieben werden. Diese Größe ist der Anteil der auf die Exposition zurückführbaren Erkrankungen an allen Erkrankungen in der betrachteten Bevölkerung bzw. als der Anteil aller Krankheitsfälle, der durch die Elimination der Exposition vermieden werden kann. Im vorliegenden Untersuchungsvorhaben wurde diese Größe für die Bundesrepublik Deutschland insgesamt sowie bei hinreichender Datenqualität für die Bundesländer getrennt ermittelt. Diese Berechnungen lehnen sich an das generelle WHO-Konzept der Ermittlung des "Global Burden of Disease" an.

Im Ergebnis beträgt danach die mittlere Radonkonzentration 49 Bq/m³, und ca. 5% aller Lungenkrebserkrankungen in Deutschland sind der Radonbelastung in Wohnungen zuzuschreiben. Da pro Jahr in Deutschland ca. 37 700 Personen am Lungenkrebs versterben, macht dies somit eine Zahl von 1 896 Fällen aus, die auf Radon zurückzuführen sind. Diese Berechnung wurde noch weiter differenziert. Berücksichtigt man Angaben zum Rauchverhalten bei Männern und Frauen, dann sind dem Radon ca. 1 436 Männer und 478 Frauen mit Lungenkrebs zuzuordnen. Ferner wurde untersucht, wie sich das PAR in den unterschiedlichen Bundesländern darstellt. Dabei liegen beim PAR Thüringen (8.75%) und Sachsen (8.29%), Rheinland Pfalz (6.43%) und Bayern (6.24%) an der Spitze, während Bremen, Hamburg und Berlin am Ende liegen. Anders sehen die absoluten Zahlen aus. Bei diesen sind NRW (447 Fälle) und Bayern (265 Fälle) am Stärksten betroffen.

Abschließend wurde die Frage untersucht, wie viele der Erkrankungsfälle durch Radon in Wohnungen durch geeignete Präventivmaßnahmen vermeidbar sind. Die Außenluftkonzentration von Radon beträgt in Deutschland nach Angaben des BfS durchschnittlich 9 Bq/m³. Das realistischste Szenario führt zu dem Ergebnis, dass pro Jahr 302 Erkrankungsfälle vermieden werden können, wenn ein Höchstwert von 100 Bq/m³ nicht überschritten würde. Bei einem Höchstwert von 200 Bq/m³ sind 143 und bei einem Höchstwert von 400 Bq/m³ 68 radonbedingte Erkrankungsfälle in Deutschland vermeidbar.

Auch wenn die durch Vorsorgemaßnahmen vermeidbare Zahl von Lungenkrebserkrankungen kleiner ist als früher angenommen, so ist dieses Risiko dennoch nach dem Rauchen und neben dem Passivrauchen das wichtigste Lungenkrebsrisiko für die deutsche Bevölkerung. Das größte Präventionspotential liegt bekanntermaßen im Verzicht auf den Tabakkonsum. Ferner ist zu beachten, dass Radon bei Rauchern in Deutschland 1 737 Erkrankungsfälle verursacht, bei Nichtrauchern hingegen nur 159 Erkrankungsfälle. Daher lässt sich das radonbedingte Risiko auch durch Aufgeben des Rauchens deutlich verringern. Zusammengefasst ergibt sich somit ein wichtiges Präventionspotential für den Lungenkrebs sowohl durch vermeiden der aktiven und passiven Tabakrauchexposition als auch durch Maßnahmen zur Reduktion der Radonbelastungen in Wohnungen.
Kooperationspartner:

Ludwig-Maximilians-Universität München

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Auswirkungen von Enterococcus faecium als Futterzusatzstoff auf die Keimflora und Zusammensetzung des Darminhalts sowie auf die Leistung von Broilern bei gleichzeitigem Einsatz eines Kokzidiostatikums
Effects of Enterococcus faecium as a feed additive on the flora and composition of the contents in the digestive tract as well as on the performance of broilers, under simultaneous application of an anticoccidal additive
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues; Meike Hinrichs
Laufzeit: April 2004 bis März 2006
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
In der vorliegenden Arbeit sollten die Auswirkungen des Probiotikums EF (Enterococcus faecium; Stamm DSM 7134) auf die Darmflora von Broilern (Keimzahlen von Enterokokken und E. coli sowie LPS-Gehalte im Chymus), auf Parameter des mikrobiellen Stoffwechsels (Laktat, FFS, NH3) sowie auf wirtschaftlich relevante Leistungsdaten (Zunahmen, Futteraufwand, Verlustrate) geprüft werden. Dazu wurden zunächst drei Mastdurchgänge (D1-D3) unter Institutsbedingungen durchgeführt, in denen jeweils vier Gruppen mit je ~ 25 Tieren unterschiedliche Dosierungen (0/106/107/108 KbE/g) des Probiotikums über das Futter (abgesehen von dem EF-Zusatz identisches Mischfutter aus gängigen Komponenten mit üblichen Energie- und Nährstoffgehalten) erhielten. Darüber hinaus kam in einigen Gruppen als Antikokzidium das Ionophor Monensin-Natrium zum Einsatz, um die möglichen Effekte des Probiotikums auch unter dem Einfluss dieser Substanz zu testen. Im Unterschied zum Einsatz von Probiotika bei anderen Spezies erfolgt in der Geflügelmast allgemein parallel ein Zusatz eines Antikokzidiums. Verschiedene kokzidiostatisch wirksame Produkte (insbesondere aus der Gruppe der Ionophore) haben nämlich auch eine antibiotische Wirkung, so dass sich nicht zuletzt die Frage der Kompatibilität stellt. Möglicherweise hemmt das Antikokzidium das parallel verwendete Probiotikum.
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Untersuchungen zu Aufbau und Funktion der Caeca von Eulen (Strigiformes)
Investigations on structure and function of the caeca of owls (strigiformes)
Projektverantwortliche: Dr. med. vet. N. Kummerfeld; Prof. Dr. med. vet. W. Meyer; Tierärztin Anna N. Hellmann
Laufzeit: April 2004 bis Dezember 2006
Drittmittelprojekt: Niedersächsische Lottostiftung - Bingo Umweltlotterie
Kliniken/Institute:
Klinik für Geflügel
Anatomisches Institut
Projektdetails:
Pflanzenfresser besitzen Blinddärme, deren Aufbau und Funktion als Gärkammern bekannt sind. Eulen aber sind Fleischfresser, wie Sperber oder Turmfalke, und tragen dennoch voluminöse Blinddärme. Die Untersuchungen zu deren morphologischem Aufbau und möglichen Funktionen sollen Hinweise liefern, wie Fütterung und Haltung hilflos aufgefundener Eulen oder aufgezogener Eulennestlinge optimiert werden können.
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Einfluss einer kombinierten Fütterung von Glucosaminhydrochlorid, Chondroitinsulfat und Fischöl auf den Knorpel- und Knochenstoffwechsel beim arbeitenden Hund
The Influence of combined feeding with glycosaminoglycan and fish oil on the bone and cartilage metabolism of working dogs
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Coenen; Dr. Vervuert; Michaela Kessing
Laufzeit: April 2004 bis März 2006
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Klinik für Kleintiere
Projektdetails:
Ziel der vorliegenden Studie war die Überprüfung der Effekte einer mehrmonatigen kombinierten Fischöl-, Glucosaminhydrochlorid- und Chondroitinsulfatzulage bei gesunden Hunden auf den Knochen- und Knorpelstoffwechsel. Als Modell der Stoffwechselmodulation wurde ein Laufbandtraining gewählt.
Während der 130-tägigen Versuchsperiode wurden zehn einjährige Foxhounds die ersten 92 Tage jeden zweiten Tag auf einem Laufband trainiert, sie absolvierten insgesamt ca. 900 km. Fünf der Hunde erhielten eine kombinierte Fischöl- Glucosaminhydrochlorid und Chondroitinsulfatzulage zur Überprüfung der Wirkung auf den Knochen- und Knorpelstoffwechsel. Die Kontrolltiere erhielten statt des Fischöls - zur Erzielung einer isoenergetischen Ration - Maisflocken. Es wurden wöchentlich Blutproben gewonnen. Als Parameter zur Beurteilung der Wirksamkeit der täglichen Ergänzungen wurden im Blut folgende Parameter analysiert: Laktat, Albumin, ionisiertes und Gesamt-Calcium, anorg. Phosphor, BALP, Keratansulfat und Hyaluronsäure. In der Synovia wurden Lymphozyten, Monozyten, Große Monozyten, Erythrozyten und segmentkernige Granulozyten erfasst. Zudem wurden im Rahmen einer Computertomographie die Spongiosa und Compacta vermessen.
Kooperationspartner:

Prof. Nolte

Klinik für kleine Haustiere der Tierärztlichen Hochschule Hannover

Prof. Tonar, Rush University, USA

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Charakterisierung eines neuen Antiepileptikums für Hunde
Characterization of a new antiepileptic drug for dogs
Projektverantwortliche: Prof. Dr. W. Löscher; Prof. Dr. H. Potschka; Dr. K. Hoffmann
Laufzeit: Ende 2004 bis Ende 2006
Drittmittelprojekt: Pfizer Inc, Kalamazoo, Michigan, USA
Kliniken/Institute:
Institut für Pharmakologie Toxikologie und Pharmazie
Projektdetails:
In Kooperation mit der Firma Pfizer wird ein neues Antiepileptikum für Hunde in einem Mausmodell und einem Hundemodell für Epilepsie charakterisiert. Ziel ist die Entwicklung eines speziell zur Behandlung von epileptischen Hunden geeigneten Antiepileptikums.
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Erfassung der Bioaerosolkonzentrationen im näheren und ferneren Umfeld von Anlagen der Intensivtierhaltung.
Investigation of bioaerosols in the surrounding of intensive livestock farm.
Projektverantwortliche: Springorum, Annette; Seedorf, Jens; Hartung, Jörg
Laufzeit: Juli 2004 bis September 2006
Kliniken/Institute:
Institut für Tierhygiene Tierschutz und Nutztierethologie
Projektdetails:
Nutztierställe emittieren mit ihrer Abluft eine große Zahl an Mikroorganismen und Staub in erheblicher Menge. Von Anwohnern oder benachbarten Ställen wird immer wieder Klage geführt, dass diese Immissionen Gesundheitsbeschwerden bei in der Nähe wohnenden Anwohnern und in Nachbarbetrieben hervorrufen können. Über die tatsächliche Ausbreitungsentfernung von Bioaerosolen im qualitativen wie quantitativen Sinne ist wenig bekannt, da es an hinreichenden Feldmessungen mangelt, um entsprechende Ausbreitungsmodelle befriedigend mit validen Daten beschicken zu können. Es werden daher über ein Jahr verteilt regelmäßig Immissionsmessungen an einem viehdichten Standort und einem viehfernen Standort durchgeführt. Dabei werden Bioaerosole (Stäube und Keime) erfasst und verglichen. Ein weiterer Messpunkt wird in einem Referenzgebiet zur Erfassung der ländlichen Hintergrundbelastung errichtet. Die gemessenen Jahresmittelimmissionen werden mit Hilfe von Ausbreitungsmodellen zur Abschätzung der Ausbreitungsentfernung von Bioaerosolen herangezogen und mit bisherigen Messergebnissen und Annahmen verglichen.
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Rolle des Labmagens für die Ca-Resorption beim Schaf
Role of the abomasum in Ca absorption of sheep
Projektverantwortliche: Prof. Dr. B. Schröder; Prof. Dr. G. Breves; PD Dr. M. Wilkens
Laufzeit: Mitte 2004 bis Ende 2006
Drittmittelprojekt: H. W. Schaumann-Stiftung, 4.900 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Physiologie und Zellbiologie
Projektdetails:
In diesem Projekt wird auf Labmagenepithelebene anhand einer In-vitro-Methode untersucht, ob dieser Abschnitt des Gastrointestinaltraktes eine relevante Lokalisation für die Calciumresorption beim Schaf darstellt und inwieweit sich dieser Prozess z.B. durch die luminale Ca-Konzentration, die transmurale Potenzialdifferenz oder den luminalen pH-Wert beeinflussen lässt. Langfristiges Ziel ist es, einen Beitrag zu Konzepten der Gebärpareseprophylaxe zu leisten.
Resultate:

http://elib.tiho-hannover.de/dissertations/wilkensm_ws06.html

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Experimentelle Salmonella Derby - Infektionen bei Absetzferkeln unter dem Einfluss einer unterschiedlichen Futterstruktur (hoher/geringer Vermahlungsgrad)
Effects of grinding intensity in reared piglets artificially infected with Salmonella Derby
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues ; Ingo Brüning
Laufzeit: April 2004 bis September 2006
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
Die Untersuchungen zielen auf diätetische Maßnahmen, mit denen die Samonellenprävalenz in Mastschweinebeständen reduziert werden könnte. Feldstudien lassen einen prophylaktisch günstigen Einfluss erkennen, wenn überdurchschnittlich grobe Futtermittel im Einsatz sind. Unter standardisierten Bedingungen werden Absetzferkel mit Salmonella Derby infiziert, und zwar bei Einsatz eines Mischfutters, das sich nur im Vermahlungsgrad des verwendeten Getreides unterscheidet. Nach der experimentellen Infektion werden Haftung, Vermehrungsgrad und faekale Ausscheidung des Infektionsstammes untersucht. Des Weiteren sind die Untersuchungen auf die Passage oral applizierter Keime ausgerichtet, wobei Prozesse der Magenbarriere (Chymusacidierung) und der Translokation (Befall von Lymphknoten etc.) besondere Berücksichtigung finden. Dabei kommen im Wesentlichen kulturelle Nachweisverfahren zur Anwendung.
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Vergleichende Untersuchung von Stallspezifischen Moderhinke-Vakzinen mit Footvax® zur Bekämpfung von Moderhinke.
Comparison of autogenous vaccines with Footvax® to control ovine footrot.
Projektverantwortliche: Prof. Dr. M. Ganter ; TÄ S. Lottner; Prof. Dr. O. Distl
Laufzeit: 2004 bis 2006
Drittmittelprojekt: Drittmittelgeber - Wirtschaftsgemeinschaft Deutsches Lammfleisch
Kliniken/Institute:
Klinik für kleine Klauentiere und forensische Medizin / Ambulatorische Klinik
Institut für Tiergenomik
Projektdetails:
In zwei mit Moderhinke befallenen Schafherden soll der Effekt von jeweils speziell aus Isolaten aus den Beständen hergestellten Stallspezifischen Vakzinen mit der Polyvalenten kommerziellen Vakzine Footvax® im Hinblick auf die Klauengesundheit und die Impfreaktionen verglichen werden.
Kooperationspartner:

Fa. Felgenträger, Dessau-Roslau

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