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2311 Ergebnisse.
Auswirkungen einer subklinischen <em>Lawsonia intracellularis</em>-Infektion beim Schwein.
Effects of subclinical <em>Lawsonia intracellularis</em> infection in pigs.
Projektverantwortliche: Prof. Dr. M. Wendt; Prof. Dr. W. Baumgärtner; Dr. B. Jacobsen
Laufzeit: 2005 bis 2008
Drittmittelprojekt: Fa. Boehringer Ingelheim, Ingelheim, 34.685 EUR
Kliniken/Institute:
Klinik für kleine Klauentiere und forensische Medizin / Ambulatorische Klinik
Institut für Pathologie
Projektdetails:
Ermittlung des zeitlichen Zusammenspiels zwischen fäkaler Erregerausscheidung (PCR), möglichen klinischen Symptomen und der Serokonversion (ELISA) sowie pathohistologische Untersuchungen nach einer subklinischen Feldinfektion mit <em>Lawsonia intracellularis</em>. Es werden Schweine in einem geschlossenen System vom Absetzen bis zum Mastende untersucht.
Resultate:

Brandt, D., Kaim, U., Baumgärtner, W., Wendt, M. (2010):

Evaluation of Lawsonia intracellularis infection in a group of pigs in a subclinically affected herd from weaning to slaughter.

Vet. Microbiol. 146, 361-365

http://elib.tiho-hannover.de/dissertations/brandtd_ws08.pdf

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Nutzung eines Lahmheitscores und Beziehung zwischen Tiergesundheit, Leistung und Fruchtbarkeit von Milchkühen
Applicatin of a lameness score and relatinships between animal health, milk production and fertility in dairy cows.
Projektverantwortliche: Prof. Dr. M. Hoedemaker; Corinna Orgel
Laufzeit: Juni 2005 bis Juni 2008
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Projektdetails:
Mit Hilfe des Lahmheitsscores nach Sprecher et al. (1997) werden abnorme Haltungen und Bewegungen bei Milchkühen in einem vierwöchigen Abstand registriert. Mögliche Beziehungen zwischen Lahmheitsscore und Tiergesundheit, Milchleistung und Fertilität werden analysiert.
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Einsatz von Fettaustauschstoffen und Transglutaminase als Zutat bei der Herstellung von Brühwursterzeugnissen
Fat substitution and trans glutaminase as additive in meat products
Projektverantwortliche: Prof. Dr. G. Klein; PD Dr. B. Nowak
Laufzeit: Ende 2005 bis Ende 2008
Drittmittelprojekt: Ahrberg-Stiftung
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
In Deutschland gelten über 50% der Bevölkerung als übergewichtig, davon sind 20% sogar als adipös zu bezeichnen. Folgen des Übergewichtes sind z.B. Typ-2-Diabetes oder Herz-Kreislauferkrankungen, was volkswirtschaftliche Kosten von 50 bis 100 Milliarden Euro verursachen soll. Neben Bewegungsarmut sind immer noch zu hohe Fettaufnahmemengen als Ursache für Übergewicht zu nennen. Insbesondere auch Frauen über 60 Jahren haben ein zu hohes Körpergewicht, diese Bevölkerungsgruppe hat daneben auch sehr häufig Osteoporose, bei der neben einer medikamentösen Therapie eine phosphatarme Ernährung entscheidend ist. Das Ziel dieses Projektes soll ein Beitrag zur Stärkung des präventiven gesundheitlichen Verbraucherschutzes durch die Herstellung einer rezepturmodifizierten bzw. fettreduzierten Brühwurst am Beispiel der Mortadella sein. Zum einen wird tierisches Fett durch Fettaustauschstoffe zur Kalorienreduzierung eingesetzt werden. Weiterhin wird auf den Zusatz von Phosphat verzichtet, der Zusatz von Nitripökelsalz (NPS) und Kochsalz soll ebenfalls eingeschränkt werden. Die Wasserbindekapazität des Fleisches wird durch den Zusatz des nicht kennzeichnungspflichtigen Verarbeitungshilfsstoffes Transglutaminase ausgeglichen. Der Erfolg der Rezepturmodifizierung soll durch mikrobiologische und sensorische Untersuchungen überprüft werden.
Kooperationspartner:

Prof. Dr. B. Watkinson, Universität Hannover

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Bioverfügbarkeit und Biotransformation antioxidativ wirksamer Inhaltsstoffe aus Tee
Bioavailability and Biotransformation of tea components with antioxidative properties
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Waldemar Ternes; Cornelia Bock, Lebensmittelchemikerin; Susanne Kreuz, Lebensmittelchemikerin
Laufzeit: Juli 2005 bis Dezember 2008
Drittmittelprojekt: Adalbert-Raps-Stiftung
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmitteltoxikologie
Projektdetails:
Hauptziel des Forschungsprojektes ist es, den Biotransfer und die Biotransformation der potentiell gesundheitsfördernden phenolischen Tee-Inhaltsstoffe aufzuklären. Für die Arbeiten werden spezielle neue Methoden zur Isolierung und Analyse entwickelt.
Kooperationspartner:

Adalbert Raps Forschungszentrum Freising,

Raps & Co, Kulmbach,

Dr. E. Joubert ARC Infruitec-Nietvoorbij, Stellenbosch, Südafrika

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Ultrasonographische Untersuchungen zum Euterödem bei Milchkühen
Ultrasonographic investigation on udder edema in dairy cows
Projektverantwortliche: Prof. Dr. M. Hoedemaker; Charis Drummer; Dr. Matthias Lüpke
Laufzeit: November 2005 bis Juni 2008
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Fachgebiet Allgemeine Radiologie und Medizinische Physik
Projektdetails:
In einer Vorstudie wird das Euter von Kühen 14 Tagen vor der Abkalbung bis 14 Tage nach der Abkalbung täglich mittels Ultraschall an verschiedenen Lokalisationen untersucht und die Dicke der ödematisierten Subkutis inkl. der Haut gemessen.
In einem Hauptversuch wird einer Gruppe von Kühen ab dem Tag der Abkalbung insgesamt 3x täglich ein Diuretikum verabreicht, die Kontrollgruppe erhält phys. Kochsalzlösung. Die Untersuchungsabstände ergeben sich hierbei aus der Voruntersuchung.
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Hygienestatus von direktvermarktetem und gehandeltem Wildbret aus verschiedenen Jagdrevieren Deutschlands
Hygiene of game meat
Projektverantwortliche: Dr. V. Atanassova; Prof. Dr. G. Klein
Laufzeit: Dezember 2005 bis Mitte 2008
Drittmittelprojekt: Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Ziel des Forschungsvorhabens ist zum einen die Ermittlung des Hygie-nestatus von Wildbret nach dem Aufbrechen der Tierkörper und nach dem Erwerb aus dem Handel. Dabei sind die Jagdausübenden über die Wildbretgewinnung und Wildbrethändler über die Behandlung des angelieferten Wildbrets zu befragen, um daraus Vorschläge für eine hygienegerechte Behandlung zu erarbeiten. Dies erfolgt bei der Probenahme, um eine Zuordnung zur Probe sicherzustellen, d.h. bei ca. 60 Personen. Zum anderen soll die Sachkunde und damit die Zulässigkeit der Abgabe durch den Jäger im Sinne der Verordnung (EG) Nr. 853/2004 während der Probennahme geprüft werden.
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Bestimmung der Temperaturverteilung in neuen Temperöfen
Determination of the temperature distribution in new annealing ovens
Projektverantwortliche: Dr. Matthias Lüpke; Ing. Frank Goblet
Laufzeit: Mitte 2005 bis Mitte 2008
Kliniken/Institute:
Fachgebiet Allgemeine Radiologie und Medizinische Physik
Projektdetails:
Die Temperaturmessungen in Temperöfen werden durchgeführt, um die reale Temperaturverteilung im leeren Temperofen sowie innerhalb eines Ausheizschälchens für Thermolumineszenzdosimeter (TLD) zu bestimmen. Dabei sollen eventuell vorhandene Differenzen zwischen der eingestellten Soll-Temperatur und der realen Ist-Temperatur ermittelt werden.
Aus den Untersuchungsergebnissen lassen sich Schlussfolgerungen hinsichtlich der Eignung bzw. Verbesserung der Temperöfen für die Wärmebehandlung von TLDs ableiten.
Kooperationspartner:

Dr. Reiner Eßer, Thermo Electron (Erlangen) GmbH, Viktoriastr. 5, 42929 Wermelskirchen

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Untersuchung der intestinalen Permeabilität mittels Iohexol
Investigation of intestinal permeability using Iohexol
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Waldemar Ternes; Stefanie Klenner, TÄ; Katrin Strube, TÄ
Laufzeit: März 2005 bis Ende 2008
Drittmittelprojekt: Hill´s Pet Nutrition GmbH, Hamburg Schering, Berlin
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmitteltoxikologie
Projektdetails:
Die intestinale Permeabitität von Iohexol wird durch die Bestimmung der Gehalte in Urin-und Serumproben von Hunden, Ratten und Pferden untersucht. Ziel ist es herauszufinden, ob sich das Iohexol als Marker für die gastrointestinale Gesundheit eignet.
Kooperationspartner:

Prof. Dr. Thomas Spillmann, Helsinki University, Finland

Prof. Dr. Rafael Frias, University of Turku, Finland

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Evaluierung der genetischen Diversität von Nutz- und Haustierrassen in Zoos und Tierparks
Evaluation of genetic diversity in domestic breeds kept in zoos and zoological gardens
Projektverantwortliche: Prof. Dr. O. Distl; TÄ Antje Hermanns
Laufzeit: Oktober 2004 bis Dezember 2008
Drittmittelprojekt: Private Spender, 20.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tiergenomik
Projektdetails:
Ziel der Arbeit ist es, möglichst umfangreiche Daten bezüglich Bestandsgröße, genetische Diversität, Rassenvielfalt und Zuchtmanagement über die Nutz- und Haustierrassen, die in Zoos und Tierparks gehalten werden, zusammenzutragen und diese im Vergleich zu den Daten der Tiere in Privathand auszuwerten.
Dies soll auch in Hinsicht auf eine spätere Nutzung dieser Daten geschehen, um mit den Informationen die Grundlage zur Nutzung eines größeren Genpools für jede Rasse in Deutschland zu schaffen.
Resultate:

In den deutschen Zoos und Tierparks werden Haus- und Nutztiere unterschiedlicher Arten und Rassen gehalten, die vor allem in den Kinderzoos und auf Schaubauernhöfe gezeigt werden. Informationen über Haus- und Nutztiere liegen besonders bei vom Aussterben bedrohten Rassen vorwiegend von privat gehaltenen Tierpopulationen, nicht jedoch von zoologischen Einrichtungen vor. Im Rahmen dieser Arbeit wurden 737 tierhaltende Einrichtungen angeschrieben und um Beantwortung eines Fragebogens gebeten. Abgefragt wurden alle wesentlichen Daten zu Rasse, Herkunft und Herdengröße von Eseln, Pferden, Rindern, Schafe, Ziegen, Schweine und Kaninchen. Im Umfragezeitraum antworteten 227 tierhaltenden Betriebe, von denen 178 Haustierformen unterschiedlicher Tierarten hielten. Je nach Tierart und deren Größe wurden die Haustiere in den zoologischen Einrichtungen unterschiedlich häufig und aus unterschiedlichen Beweggründen gehalten. Bei den kleineren Tieren wurden aufgrund der Haltungsanforderungen mehr männliche Tiere und mehr Kreuzungstiere gehalten. Zwergziegen, Shetlandponies und Hausesel waren die am häufigsten gehaltenen Tierarten, was ihrer Eignung zur Haltung in direktem Kontakt mit Besuchern jeden Alters entspricht. Für die berücksichtigten Tierarten ergaben sich vielfach deutlich unterschiedliche Gefährdungseinstufungen durch die verschiedenen europäischen Vereinigungen zum Erhalt von Haustierrassen.

Kooperationspartner:

Zentralstelle für Agrardokumentation und- information (ZADI)

Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH)

Deutsche Tierpark Gesellschaft (DTG)

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Ätiologische Untersuchungen zur Abklärung respiratorischer Erkrankungen bei Schweinen mittels Multiplex-PCR und kultureller Verfahren in der Routinediagnostik
Multiplex-PCR "Porcine respiratory pathogens"
Projektverantwortliche: C. Giffei; Prof. Dr. L. Kreienbrock
Laufzeit: 2004 bis 2008
Kliniken/Institute:
Institut für Biometrie Epidemiologie und Informationsverarbeitung
Außenstelle für Epidemiologie (Bakum)
Projektdetails:
Die Mehrzahl von Krankheitsfällen bei Schweinen im Alter bis zu 25 Wochen betrifft den Respirationstrakt. Da die Behandlung dieser Erkrankungen vielfach eine intensive Anwendung von Antibiotika erfordert, ist der Weiterentwicklung von Strategien zur Prophylaxe von Atemwegserkrankungen ein besonderer Stellenwert einzuräumen. Die Bekämpfung von Atemwegserkrankungen beim Schwein wird durch das häufige Vorkommen multipler Infektionen kompliziert (Choi et al. 2003, Kim et al. 2003). Die Bewertung eines gemeinsamen Vorkommens verschiedener viraler und/oder bakterieller Erreger für die Entstehung klinisch relevanter Erkrankungen wird vielfach kontrovers diskutiert, ist aber Voraussetzung für die Entwicklung effektiver Bekämpfungskonzepte.

Untersuchungen zur Bewertung multipler Infektionen wurden bisher fast ausschließlich unter Laborbedingungen durchgeführt, wobei Tiere mit maximal zwei Erregern ko-infiziert wurden. Mit diesem Versuchsansatz war das Vorkommen von Erregerinteraktionen häufig nicht eindeutig zu belegen. Die Diskrepanz zwischen den Ergebnissen der experimentellen Untersuchungen und den Beobachtungen aus Feldbeständen werden unter dem Hinweis auf die zwangsläufig unzureichende Abbildung der vielfältigen Einflüsse im Feld durch die experimentelle Versuchsanordnung diskutiert.

In der vorliegenden Untersuchung wurden verschiedene Befunde von 1130 respiratorisch erkrankten Schweinen verknüpft, die innerhalb eines Jahres zur Routinediagnostik eingesandt wurden. In die Auswertung gehen neben Angaben zum klinischen Vorbericht, das Alter die Tiere, der Zeitpunkt der Erkrankung, der makroskopische Lungenbefund und das Ergebnis der Untersuchung von Lungengewebe auf 13 verschiedene Erreger ein. Mit der "Atemwegs-Multiplex-PCR", die acht der Erreger detektieren kann, steht der Routinediagnostik eine Methode zur Verfügung, mit der eine Vielzahl für Atemwegserkrankungen relevante Viren und Mykoplasmen in einem einzigen Test untersucht werden können. Untersuchungen, die bisher aus Kostengründen, immer auf ein sehr begrenztes Erregerspektrum beschränkt werden mussten, geben mit der Multiplex-PCR einen umfassenden Überblick über das Vorkommen der einzelnen Erreger. Die nicht in der Multiplex-PCR detektierten bakteriellen Erreger wurde mittels kultureller Standardverfahren untersucht. Die Multiplex-PCR geht von RNA aus, die aus Lungenspülproben, Lungengewebe bzw. Tupferproben von Schweinen extrahiert wird. Nach der Synthese von cDNA mittels eines random-prime Verfahrens, erfolgt die gemeinsame Amplifikation von Genfragmenten von bis zu acht Erregern simultan in einer Reak-tion.

Die Detektionsmöglichkeiten umfassen das porcine Circovirus-2, Viren des respiratorischen und reproduktiven Syndroms (PRRSV, US- und EU-Genotypen), Influenza A Virus (keine Subtypisierung möglich), das respiratorische porcine Coronavirus sowie das porcine Cytomegalievirus. Daneben werden Mycoplasma (M.) hyopneumoniae und M. hyorhinis nachgewiesen. Hinsichtlich der Nachweisgrenze zeigt sich die multiplex PCR weniger sensitiv im Vergleich zu Einzel-PCR Ansätzen, insbesondere, wenn multiple Koinfektionen mit den genannten Erregern auftreten. Bezüglich der diagnostischen Sensitivität, vergleichend getestet an 42 Proben aus der Routinediagnostik, erwiesen sich Einzel- und Multiplex-PCR jedoch als vergleichbar. In 1350 Proben von 1130 Tieren und 220 Geweben konnte nur in 415 Proben nur ein oder kein Erreger nachgewiesen werden. Bei den restlichen Untersuchen wurden bis zu sieben Erreger in einer Probe gefunden. Der Vortrag präsentiert weitere Ergebnisse und versucht Hypothesen zur Erregerinteraktion aus den Daten anzuleiten.
Kooperationspartner:

- Friedrich-Loeffler-Institut, Greifswald - Insel Riems

- Lebensmittel-, Veterinär- und Umweltuntersuchungsamt des Landes Schleswig-Holstein, Neumünster

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