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2311 Ergebnisse.
Fischotter S.-H.; Praxistest ottersicherer Reusen unter Strömungsexposition
European otters (Lutra lutra) S.-H.; on-road test of otter proof fishing traps under current exposition
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h.c. Dr. Ursula Siebert
Laufzeit: Oktober 2019 bis November 2020
Drittmittelprojekt: Verband der Binnenfischer und Teichwirte in S.-H., 43.924 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
In dem Folgeprojekt sollen bereits für Stillgewässer entwickelte Ausstiegsmöglichkeiten für den Fischotter aus Fischreusen, unter Strömungsexposition getestet werden. Das ITAW wird einen Praxistest der Ausstiegsmöglichkeiten unter fischereilichen Bedingungen fachlich begleiten. Mit Hilfe der gewonnenen Erkenntnisse könnten diese Ausstiege dann in der Fischerei zum Schutz des Otters eingesetzt werden
Resultate:

https://www.tiho-hannover.de/fileadmin/57_79_terr_aqua_Wildtierforschung/79_Buesum/downloads/Berichte/Abschlussbericht_2020_ITAW_ReusenausstiegePraxistestStroemungsexposition.pdf

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Untersuchungen von kombinierten Verfahrenstechniken zur Reduktion von pathogenen Mikroorganismen und zur Verbesserung des Hygienestatus von frischem Fleisch und Fleischprodukten
Investigations of combined process technologies for the reduction of pathogenic microorganisms and for the improvement of the hygiene status of fresh meat and meat products
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Corinna Kehrenberg, PhD; Dr. Diana Seinige; PD Dr. Carsten Krischek
Laufzeit: Januar 2019 bis Dezember 2020
Drittmittelprojekt: Fritz-Ahrberg-Stiftung , 58.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Die Haltbarmachung von Lebensmitteln mit chemischen oder physikalischen Verfahren dient dazu, die mikrobielle Kontamination von Lebensmitteln zu reduzieren, die Haltbarkeit der Produkte zu verlängern und besonders die Gesundheitsgefahr für den Verbraucher zu minimieren. In Untersuchungen am Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit wurden in abgeschlossenen und laufenden Projekten die keimreduzierenden Effekte von Peroxyessigsäure (PES), Lauroyl-Ethyl-Arginat (LAE), kaltem Plasma, Silber-Nonopartikeln, Hochdruck, antibakteriell beschichteten Meat Pads oder UV-Strahlen untersucht. Allerdings sind kaum Studien verfügbar, die den Einfluss einer Kombination der verschiedenen Haltbarmachungsverfahren auf die mikrobiologische Kontamination sowie auf die chemischen und sensorischen Qualitätsmerkmale der behandelten Produkte überprüft haben. Aus diesem Grund sollen in der vorliegenden Studie Schlachttierkörper von Geflügel und Fleisch von Schwein und Hähnchen, teilweise nach Inokulation mit definierten Mikroorganismen, einzeln mit PES, kaltem Plasma und UV-Strahlen sowie mit Kombinationen dieser Verfahren behandelt werden, um die Effekte einer kombinierten Behandlung im Vergleich zur unbehandelten Kontrollprobe und zur Einzelbehandlung darzustellen. Dabei werden nicht nur die kurzfristigen Effekte direkt nach der Behandlung, sondern auch die langfristigen Auswirkungen während der Lagerung der Produkte bis zum üblichen Mindesthaltbarkeits- bzw. Verbrauchsdatum untersucht.
Resultate:

Koller V., D. Seinige, J. Saathoff, C. Kehrenberg, C. Krischek* (2021):

Impact of a Combination of UV-C Irradiation and Peracetic Acid Spray Treatment on Brochothrix thermosphacta and Yersinia enterocolitica Contaminated Pork.

Foods, 10, 204, https://www.mdpi.com/2304-8158/10/2/204

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Vorstudie zum Vorkommen und zur Raumnutzung der Birkhuhnprädatoren in der Lüneburger Heide
Preliminary study on the occurrence and spatial use of black grouse predators in the Lüneburg Heath.
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. U. Siebert
Laufzeit: April 2019 bis Januar 2020
Drittmittelprojekt: Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, 55.870 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Hannover)
Projektdetails:
Die Birkhuhn-Metapopulation im Großraum Lüneburger Heide ist nach einer deutlichen Populationserholung (2011=261 Birkhühner) bis 2017 wieder auf niedriges kritisches Niveau mit 168 Birkhühnern gesunken. Die Metapopulation ist derzeit auf 5 Subpopulationen (NSG Lüneburger Heide, Truppenübungsplätzen (TÜP) Munster Nord und Süd, TÜP Bergen mit Ostenholzer Moor, Schießbahn Rheinmetall) und weitere unstete Kleinstpopulationen (Scheuen, Becklinger Moor) verteilt, die in den letzten 10 Jahren unterschiedlich stark schwanken und gesamthaft jedoch abnehmen (WÜBBENHORST & PRÜTER 2007, STRAUß et al. 2018).
Als Schlüsselfaktoren für die negativen Populationsentwicklungen scheinen hohe Mortalitätsraten und/oder sehr geringe Reproduktionsraten durch Prädatoren eine entscheidende Rolle zu spielen (Voigt 201). Prädation wird in sehr vielen nationalen und internationalen Studien als Hauptfaktor für den Rückgang von Feld- und Raufußpopulationen angeführt (VOIGT 2009).
Ziel der Vorstudie ist es:
1.die Gebietskulisse sowie die Forschungsinhalte hinsichtlich des Raum-Zeitverhalten der Prädatoren Fuchs, Steinmarder, Baummarder und Habicht mit den verantwortlichen Akteuren der Birkhuhngebiete abzustimmen,
2.das Einvernehmen sowie die erforderlichen Genehmigungen der zuständigen Behörden einzuholen,
3.das Untersuchungsdesign (Fotofallenmonitoring/Telemetrietechnik) festzulegen,
4.die Zuarbeit (Prädatorenfang) durch die beteiligten Akteure vor Ort abzustimmen,
5.den Antrag für das Forschungsprojekt zu erstellen sowie potentielle Kofinanzierungen für Fotofallen und Telemetriesender zu akquirieren.
6.den Einfluss der Witterung auf die Entwicklungen der Subpopulationen zu analysieren und erste Populationsmodelle zu berechnen.
Resultate:

Vorstudie:

1. Ein Forschungsantrag zur Raumnutzung von Prädatoren in den Birkhuhnlebensräumen ist für den Zeitraum 2020 bis 2023 als Zuwendung aus Mitteln der Jagdabgabe gestellt und mit den Akteuren dieser Gebiete abgestimmt.

2. Alle erforderlichen Anträge zur Durchführung des Projektes sind oder werden bei den entsprechenden Behörden gestellt (Tierschutz, Artenschutz, Naturschutz (Gebietsbetretungen), Jagdrecht). Vorab ist Einvernehmen mit den entsprechenden Jagd- und Naturschutzbehörden über das Fangen von Wildarten bzw. Betreten der Naturschutzflächen im NSG Lüneburger Heide hergestellt worden.

3. Das Untersuchungsdesign (Fotofallenmonitoring/Telemetrietechnik) wurde festgelegt und mit den Akteuren der betroffenen Untersuchungsgebiete abgestimmt.

4. Es stehen sowohl geeignete Fangsysteme in den Projektgebieten als auch geeignete GPS-Tracking-Sender zur Verfügung.

 

Trendanalysen

1. Seit 1995 liegen am NLWKN jährlich gesammelte Zahlen zu Größe der Birkhuhnpopulationen im Frühjahr in den bis dahin verbliebenen besiedelten Teilgebieten Niedersachsens (Großraum Lüneburger Heide) vor. Diese Daten wurden im Rahmen der vorliegenden Untersuchung erstmals gesammelt ausgewertet, um Populationstrends besser beschreiben und Konfidenzintervalle der Populationsschätzungen angeben zu können.

2. In einem zweiten Teil wurden die Zähldaten auf ihre Plausibilität hin untersucht. In Folge wurden die Birkhahndaten des NSG Lüneburger Heide für Modellierungen verwendet bei denen Witterungsdaten die Schwankungen in Abundanz und den Wachstumsraten der Birkhuhnpopulation erklärten. Dabei kamen wochen- und monatsweise aggregierte meteorologische Variablen über die letzten 25 Jahre (1995 bis 2019), die frühestmöglichen 25-Jahre (1980 bis 2004) sowie über den Gesamtzeitraum von 40 Jahren (1980 bis 2019) zum Einsatz.

3. Gebietsübergreifend zeigte sich im Sechszehn-Jahreszeitraum 1995 bis 2011 eine signifikante Zunahme in der Birkhuhnpopulation von 1,9 % pro Jahr und im Acht-Jahreszeitraum 2011 bis 2019 eine signifikante Abnahme von 5,5 % pro Jahr.

4. Numerisch lag die Frühjahrs-Birkhuhnpopulation in Niedersachsen Mitte der neunziger Jahre mit 95%iger Wahrscheinlichkeit zwischen 135 und 209 Tieren (Mittelwert=174 Individuen) und 2019 zwischen 110 und 184 Tieren (Mittelwert=149 Individuen). Der Höhepunkt wurde mit 245 bis 355 Birkhühnern im Jahr 2011 (Mittelwert=302 Individuen) verzeichnet.

 

Witterungsmodelle

1. Eine besondere Bedeutung in allen monatsweisen Modellen nahm der Nordatlantische Oszillationindex (NAO) im Februar ein, der ein Maß für die Ausprägung des Winterwetters ist. Seine negativen Werte, die auf trockene und kalte Wetterlagen hindeuten, sagten höhere Birkhuhnabundanzen bzw. -wachstumsraten im Folgejahr voraus.

2. Bei wochenweiser Betrachtung zeichneten sich steigende prozentuale Sonnenscheindauer und Mindesttemperaturen zwischen siebter und neunter Kalenderwoche (Ende Februar bis Anfang März) als negativ für die Birkhuhnabundanzen ab. Positiv waren in diesem Zeitraum höhere Spannen zwischen Tagesminimum- und -maximumtemperatur, die wahrscheinlich bei kaltem klarem Winterwetter eher erreicht werden als bei feuchter Witterung oberhalb des Gefrierpunktes. Zudem war Niederschlag im Januar des Vorjahres, der mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Schneefall hindeutet, positiv für nachfolgendes Populationswachstum.

3. In den Reproduktionsmonaten Mai und Juni wirkten sich steigende Temperaturen positiv auf die Birkhuhnabundanz und -wachstumsrate des Folgejahres aus. In der wochenweisen Betrachtung trat dieser Zusammenhang besonders in der Zeit der 18. und 19. Kalenderwoche, also während des Brutbeginns zwischen Ende April und Anfang Mai hervor. Auch während der Balzzeit waren höhere Temperaturen vorteilhaft für Abundanz und Wachstum der Birkhuhnpopulation.

4. Während der Kükenaufzucht wurde wochenweise mit dem positiven Einfluss der Temperatur und Temperaturspanne in Kalenderwoche 24 (Anfang Juni) bzw. bei monatsweiser Betrachtung im gesamten Mai, Juni und Juli, die hohe Bedeutung warmer Witterung auf das Reproduktionsergebnis der Birkhühner in der Lüneburger Heide weiter hervorgehoben.

5. Negative Einflüsse hoher Niederschlagssummen wurden von einigen Modellen für Kalenderwoche 21 (letztes Maidrittel, Schlupfbeginn) und Kalenderwoche 28 (zweite Juliwoche, sechswöchige Küken) prognostiziert. Zudem enthielten die monatsweisen Modelle auch negative Einflüsse der Niederschlagsmenge im Mai, also während der Brutzeit.

6. Sonnenscheindauer bzw. Temperatur in Kalenderwoche 34 des Vorjahres (letztes Augustdrittel) zeigten einen negativen Zusammenhang mit dem Populationswachstum und der Abundanz. Gegenüber den Auswirkungen während des Winters und der Reproduktionszeit waren diese Zusammenhänge jedoch untergeordnet.

7. Die Regensumme während Kalenderwoche 17 des Zähljahres und damit zu Ende der Birkhuhnzählung selbst war in einigen Modellen ein negativer Prädiktor für Abundanz und Wachstumsrate. Dies deutet auf einen Einfluss auf die Beobachtungswahrscheinlichkeit und damit auf das Monitoring selbst hin.

8. Von den Variablen während der Reproduktionszeit nahm nach zwischenzeitlicher Zunahme die Mindesttemperatur in der für den Brutbeginn wichtigen Kalenderwoche 18 in den letzten Jahren wieder ab. Dafür könnten sich steigende Temperaturspannen zur Schlupfzeit um Kalenderwoche 24 bzw. im gesamten Juni wiederum positiv auswirken.

9. Die gefundenen korrelativen Zusammenhänge sind nicht zwingend als direkte Effekte in den Birkhuhnpopulationen zu interpretieren, sondern können als Sekundärfaktoren indirekte Effekte bewirken. So sind z.B. die fehlende Synchronisierung zwischen Hauptpeak des Nahrungsangebotes für kleine Küken ebenso denkbar wie Wechselwirkungen zwischen Raumnutzung durch Prädatoren und Witterungsgeschehen.

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Glyko-optimierte Grippeimpfstoffe
Tailor-made glyco-optimized influenza virus vaccines
Projektverantwortliche: Dr. Guillaume Goyette-Desjardins
Laufzeit: Januar 2019 bis Dezember 2020
Drittmittelprojekt: Fonds de recherche Nature et technologies Québec, 75.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Immunologie
Research Center for Emerging Infections and Zoonoses
Projektdetails:
The goal of the proposed project is to understand the influence of glycosylation patterns on the efficacy of influenza viral vaccines and to use these insights to glyco-optimize vaccines. Specifically, we propose: (1) to propagate influenza viruses in different host systems and to analyze the glycosylation patterns of the viral glycoproteins; (2) to screen for virus variants with optimal (i.e. highly immunogenic) glycosylation patterns using in vitro and in vivo assays; and (3) to glyco-engineer host cell lines as a first step towards tailor-made glyco-optimized viral vaccines.
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eLearning: Untersuchung zum Einsatz von Key Feature-Fällen als virtuelle Patienten mit neurologischen Erkrankungen
eLearning: Evaluation of Key Feature-cases as virtual patients with neurological diseases
Projektverantwortliche: Tipold Andrea; Reeh Solveig; Elisabeth Schaper; Christin Kleinsorgen
Laufzeit: Juni 2019 bis Dezember 2020
Drittmittelprojekt: MWK, Innovation plus, 40.000 EUR
Kliniken/Institute:
Klinik für Kleintiere
Zentrum für Lehre - E-Learning-Beratung
Projektdetails:
Diese Studie dient der Weiterentwicklung und Verbesserung der Nutzung virtueller Patienten in der Lehre an der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Ziel ist es, mittels Evaluation durch die Studierenden herauszufinden, inwieweit sich die Nutzung und der Lernerfolg zwischen den bereits existierenden Long Cases und den neu erstellten Key Feature-Fällen unterscheiden. Es soll weiterhin ein Vergleich zwischen diesen beiden Gruppen sowie die Evaluation des neu genutzten Clinical Reasoning Tools und der Lernplattform Moodle stattfinden. Zukünftig ist es dann möglich, auch in anderen Fachbereichen fallbasiertes Lernen in einem evaluierten Lehr- und Lernsystem mit implementiertem Clinical Reasoning Tool anzubieten. Ein Austausch von Informationen und Fragen kann auf Moodle stattfinden. Es wird so dem Bedarf nach virtuellen, interaktiven Patienten, an denen das klinisch-diagnostische Denken und Entscheiden geschult wird, nachgekommen.
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Innovation plus (2019/2020), Nummer 126, Distanzinjektionskurs für Wild- und Haustiere
Project Innovation plus, (2019/2020), Number 126, E-learning - Distance injection course for wild and domestic animals
Projektverantwortliche: Dr. rer. nat. Ulrich Voigt; Dr. rer. nat. Oliver Keuling; Tierärztin und Doktorandin Claudia Maistrelli; Prof.Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert Siebert; Prof. Dr. Sabine Kästner
Laufzeit: März 2019 bis Dezember 2020
Drittmittelprojekt: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Hannover, 49.800 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Hannover)
Klinik für Kleintiere
Projektdetails:
Unter den Studierenden der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover besteht seit Jahren ein großes Interesse einen "Distanzinjektionskurs" zu belegen, um dadurch die gesetzlich
erforderliche Sachkunde zum Erwerb und Einsatz von Distanzinjektionswaffen für das spätere Berufsleben zu erlangen. Die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover möchte zukünftig für diesen Kurs ein neues Konzept anbieten mit dem Ziel der hohen Nachfrage durch die Studierenden nachzukommen. Im Rahmen des vorgeschlagenen Projektes sollen E-Learning-Module für den Bereich Immobilisation, Narkose und Teleinjektion einschließlich aller waffenrechtlich relevanten Lehrinhalte bei Wild- und Haustieren erarbeitet werden. Die Module sollen zukünftig im Rahmen der Lehrveranstaltung "Distanzinjektionskurs" angeboten und getestet werden. Gerade im Bereich von Wildtieren besteht ein zunehmender gesellschaftlicher Bedarf an veterinärmedizinischer Expertise, die vielfach den Einsatz von Distanzimmobilisationen mit sich bringt. Management und Schutz von Wildtierbeständen ist
zunehmend in nationalen und internationalen Abkommen verankert und hat im Rahmen der Biodiversitätsziele einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert. Die Stiftung Tierärztliche
Hochschule Hannover möchte hierfür die Studierenden umfangreich vorbereiten.
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EU Referenzlabor für Klassische Schweinepest - Arbeitsprogramm 2019-2020
EU Reference Laboratory for Classical Swine Fever - Work Programme 2019-2020
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Paul Becher
Laufzeit: Januar 2019 bis Dezember 2020
Drittmittelprojekt: EU Commission, Directorate-General for Health and Food Safety, 736.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Virologie
Projektdetails:
Finanzielle Zuwendung für die Arbeiten am EU Referenzlabor für Klassische Schweinepest
(Work programme according to Annex IV of the Council Directive 2001/89/EC)
Kooperationspartner:

Dr. Christoph Staubach (FLI Riems)

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Untersuchung des Einflusses nasaler NO Produktion auf die Oxygenierung bei Pferden unter Injektionsanästhesie
Nasal nitric oxide production in horses during total intravenous anaesthesia and its effect on oxygenation
Projektverantwortliche: Kästner; Neudeck; Twele; Wilkens
Laufzeit: Juli 2019 bis Ende 2020
Drittmittelprojekt: Gesellschaft für Pferdemedizin, 16.000 EUR
Kliniken/Institute:
Klinik für Kleintiere
Klinik für Pferde
Projektdetails:
Um die Frage zu beantworten, ob eine endotracheale Intubation zur Hypoxämieentwicklung beim Pferd in Allgemeinanästhesie beiträgt, soll in diesem Projekt 1.) die NO Produktion im Nasopharynx von anästhesierten Pferden bestimmt werden; 2.) eine mögliche Reduktion der inspiratorischen NO Konzentration nach endotrachealer Intubation ermittelt werden und 3.) die Auswirkung der Umgehung des Nasopharynx auf den arteriellen Sauerstoffpartialdruck und die Sauerstoffaufnahme sowie die Sauerstoffextraktion während einer Injektionsanästhesie beim Pferd untersucht werden.
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Tauben-Rotavirus und Jungtaubenkrankheit: Feld- und Impfstudie 2019
Pigeon rotavirus and young pigeon disease: field and vaccination study 2019
Projektverantwortliche: Dr. Lydia Mohr
Laufzeit: Oktober 2019 bis September 2020
Drittmittelprojekt: Prof. Dr. Kohaus-Fördervereine e. V. gemeinnütziger Verein zur Förderung der Brieftaubenzucht, 8.617 EUR
Kliniken/Institute:
Klinik für Geflügel
Projektdetails:
Tauben-Rotavirus und Jungtaubenkrankheit: Feld- und Impfstudie 2019
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Untersuchungen zum Progress Test Tiermedizin
Studies on Progess Testing in Veterinary Medicine
Projektverantwortliche: Dr. Elisabeth Schaper; Lisa Herrmann
Laufzeit: Juni 2019 bis Dezember 2020
Kliniken/Institute:
Zentrum für Lehre - E-Learning-Beratung
Projektdetails:
Seit 2013 wird der Progress Test Tiermedizin gemeinsam an deutschsprachigen veterinärmedizinischen Bildungsstätten durchgeführt. Die Stiftung Tierärztliche Hochschule (TiHo) bietet den Progress Test kontinuierlich seit 2013 den Studierenden an. Es erfolgt eine Auswertung der TiHo-spezifischen Daten.
Resultate:

Herrmann, Lisa (2021): Untersuchungen zum Progress Test Tiermedizin an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover. Hannover. Online unter: https://elib.tiho-hannover.de/receive/tiho_mods_00004988

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