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2311 Ergebnisse.
PoMM-Protection of Marine Mammals
PoMM-Protection of Marine Mammals
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h.c. Dr. Ursula Siebert; Dr. Dirk Lorenzen
Laufzeit: Mai 2010 bis Dezember 2013
Drittmittelprojekt: EDA (European Defence Agency), 342.843 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Das von der EDA (European Defence Agency) geförderte Projekt "PoMM" wurde im August 2010 gestartet und lief über einen Zeitraum von 3 Jahren. Ziel des Projektes ist es Marine Säugetiere vor den schädlichen Auswirkungen beim Betrieb von aktiven militärischen Sonar zu schützen.
In einem ersten Arbeitsschritt wurde eine gemeinsame globale Datenbank aufgebaut, die zur Verwendung von Werkzeugen zur Risikominderung notwendig ist. In Arbeitsschritt 2 wurden spezielle Untersuchungen zur Akustik von Marinen Säugern durchgeführt (Detektion, automatische Klassifizierung, usw.). Die Datenbank hat ihren Fokus auf Abundance, saisonale Verteilung und Dichte verschiedener Spezies in Gebieten, die von operativem Interesse der europäischen Marine sind. Die Datenbank wird sowohl für Planungsfragen als auch in operationellen Phasen verwendet werden, um negative Auswirkungen von aktiven militärischen Sonar auf marine Säuger zu vermeiden.

Die Datenbank beinhaltet vier Bestandteile:

Enzyklopädie: Artcharakteristika, Lexikon von Methoden und verwendeten Einheiten, Positionen und Zeiten von Datenbankobjekten, Informationen zu den Datenquellen

Beobachtungen: Informationen zu Sichtungen, Walgruppen und Individuen, Untersuchungsergebnisse (z.B. bei Totfunden), Sichtungsaufwand

Verbreitungskarten: Raster- und Vektorkarten von Abundance, Saisonale Verteilung und Dichte verschiedener Arten

Akustik: Informationen zu Vokalisierung und Aufnahmen (verwendete Geräte, Klangspektrum, usw.)



Wp1 beinhaltet WP1.1: Definition der Datenbank Charakteristika und ist weitgehend abgeschlossen.

Workelement 2.1 (WE2.1): Sammlung und Beschreibung von Basis Datensätzen, WE 1.3 Entwicklung von In- und Output tools und WE 1.4 Konstruktion einer gemeinsamen Datenbank (MySQL) (weitgehend abgeschlossen)

Die Ziele von work package 2 (WP 2) liegen in der Entwicklung von Werkzeugen und Konzepten für die akustische Detektion (We 2.1) und die Entwicklung eines Werkzeuges für die akustische Klassifikation von marinen Säugern, insbesondere für die am stärksten gefährdeten Gruppen und Arten.


Teilnehmende Länder des Projektes sind: Deutschland, Norwegen, Großbritannien, Niederlande, Italien und Schweden.
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Soziale Organisation der Goodman's Mausmakis (Microcebus lehilahytsara) in der Masoala Halle des Zoo Zürich
Social organisation of the Goodman's mouse lemur (Microcebus lehilahytsara)in the Masoala Hall of the Zoo Zurich
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Ute Radespiel
Laufzeit: 2010 bis Ende 2013
Drittmittelprojekt: Zoo Zürich
Kliniken/Institute:
Institut für Zoologie
Projektdetails:
Goodman's Mausmakis sind im Freiland schwierig zu beobachten, da sie nur in den montanen Regenwäldern Zentral-Ost Madagaskars vorkommen. Mausmakis sind generell eine sehr artenreiche Gattung von Lemuren und haben nach bisherigen Erkenntnissen sehr variable Sozialsysteme. Diese Untersuchung dient der genaueren Erforschung dieser Variabilität am Bespiel eines Regenwald-Mausmakis, der unter semi-free Bedingungen in der Regenwaldhalle des Zoo Zürichs gehalten wird.
Resultate:

Jürges, V.; Kitzler, J.; Zingg, R.; Radespiel, U. (2013): First insights into the social organisation of the Goodman’s Mouse Lemur (Microcebus lehilahytsara) - testing predictions from socio-ecological hypotheses in the Masoala Hall of Zoo Zurich. Folia Primatologica, 84, 32-48.

Kooperationspartner:

Dr. R. Zingg, Zoo Zürich

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Epidemiologische Untersuchungen zur Verbreitung von Yersinia ruckeri-Stämmen in Forellenzuchten Nord-Westdeutschlands
Epidemiological studies on Yersinia ruckeri in rainbow trout populations in North-West Germany
Projektverantwortliche: Dieter Steinhagen; Arne Jung
Laufzeit: Oktober 2010 bis September 2013
Drittmittelprojekt: Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft,Natur und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, 5.000 EUR
Kliniken/Institute:
Fachgebiet Fischkrankheiten Institut für Parasitologie
Klinik für Geflügel
Projektdetails:
Yersinia (Y.) ruckeri ist ein gramnegatives Bakterium, das bei lachsartigen Fischen (Forellen, Saiblingen, Lachs) eine als "Rotmaulseuche" (Enteritic Redmouth Disease, ERM) bezeichnete, sehr verlustreiche Erkrankung hervorruft. Forellen können durch eine kommerzielle Vakzine vor dieser Erkrankung geschützt werden.
Vor wenigen Jahren wurden jedoch auch in vakzinierten Beständen Ausbrüche der Erkrankung beobachtet, die von bisher unbekannten, hoch virulenten Stämmen des Bakteriums verursacht werden. Um die Gefahr der Ausbreitung virulenter Stämme des Bakteriums abschätzten zu können, soll die Verbreitung von Yersinia ruckeri-Stämme unterschiedlicher Pathogenität in Forellenteich-wirtschaften Nord-Westdeutschlands untersucht werden.
Resultate:

Die Ergebnisse der Untersuchungen sind in folgenden Publikationen dargestellt:

 

Huang Y, Runge M, Brenner Michael G, Schwarz S, Jung A, Steinhagen D. (2013) Biochemical and Molecular Heterogeneity among Isolates of Yersinia ruckeri from Rainbow Trout (Oncorhynchus mykiss, Walbaum) in North-western Germany. BMC Veterinary Research 9: 215 (doi: 10.1186/1746-6148-9-215)

 

Huang Y, Ryll M, Walker C, Jung A, Runge M, Steinhagen D. (2014) Fatty acid composition of Yersinia ruckeri isolates from aquaculture ponds in north-western Germany. Berliner Münchener Tierärztliche Wochenschrift 127: 123-128 (doi 10.2376/0005-9366-127-123

 

Huang Y, Adamek M, Walker C, Runge M, Steinhagen D. (2014) In vitro cytotoxicity and multiplex PCR detection of virulence factors of Yersinia ruckeri isolated from rainbow trout in north-western Germany. Berliner Münchener Tierärztliche Wochenschrift 127: 233-242 (doi 10.2376/0005-9366-127-10)

 

Huang, Y, Brenner Michael G, Becker R, Kaspar H, Mankertz J, Schwarz S, Runge M, Steinhagen D. (2014) Pheno- and genotypic analysis of antimirobial resistance properties of Yersinia ruckeri from fish. Veterinary Microbiology 171; 406-412 (doi 10.1016/j.vetmic.2013.10.026)

 

Huang Y, Jung A, Schäfer WJ, Mock D, Brenner Michael G, Runge M, Schwarz S, Steinhagen D. (2015) Note: Analysis of Yersinia ruckeri strains isolated from trout farms in North-west Germany. Diseases of Aquatic Organisms 116: 243-249 (doi: 10.3354/dao02920)

http://elib.tiho-hannover.de/dissertations/huangy_ws13.pdf

Kooperationspartner:

Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, Veterinärinstitut Hannover

Friedrich Löffler Institut, Institut für Nutztiergenetik, Mariensee

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VetCAb: Pilotstudie zur repräsentativen Erfassung des Antibiotikaeinsatzes in der Nutztierhaltung
VetCAb-Pilot: Representative monitoring of the consumption of antibiotics in livestock
Projektverantwortliche: Dr. C. von Münchhausen; L. van Rennings; Prof. Dr. L. Kreienbrock
Laufzeit: 2010 bis 2013
Drittmittelprojekt: Bundesinstitut für Risikobewertung, Berlin
Kliniken/Institute:
Institut für Biometrie Epidemiologie und Informationsverarbeitung
Projektdetails:
Wie in einigen europäischen Nachbarländern sollen auch in Deutschland die Ver-brauchsmengen von Antibiotika in der Nutztierhaltung kontinuierlich erfasst wer-den. Da sich die Verordnungswege in Deutschland grundsätzlich von den übrigen EU-Staaten unterscheiden, können die dort etablierten Monitoringkonzepte nicht in Deutschland übernommen werden. Es ist daher erforderlich, für die Erhebung ent-sprechender Daten in Deutschland neue Wege zu beschreiten. Aus diesem Grunde wurde in den Jahren 2007 und 2008 eine Machbarkeitsstudie durchgeführt, deren Ergebnisse an das Bundesinstitut für Risikobewertung BfR berichtet wurden.

Im Jahr 2010 startete darauf aufbauend eine Pilotstudie zur repräsentativen Erfas-sung entsprechender Daten. Dieses Projekt wird gemeinsam mit dem Institut für Pharmakologie, Pharmazie und Toxikologie der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig im Auftrag des Bundesinstituts für Risikobewertung durch-geführt.

Die Erfahrungen der vorangegangenen Machbarkeitsstudie werden dabei berück-sichtigt und das zugrunde liegende Konzept entsprechend umgesetzt. Durch die gezielte Auswahl von landwirtschaftlichen Betrieben in geeigneten Landkreisen wird eine repräsentative Datenerfassung angestrebt. Um die Rekrutierung vorzube-reiten wurden in den ausgewählten Landkreisen Gespräche mit den Veterinäräm-tern sowie Vertretern der Tierärzteschaft und der Landwirtschaft geführt. Gemein-sam mit den angesprochenen Personenkreisen werden Landwirte und Tierärzte gewonnen, die an der Studie teilnehmen.

The use of antibiotics in livestock shall be monitored in Germany as well as in other European states. As the prescription customs in Germany differ from other EU member states, established monitoring concepts can not be adopted directly to Germany. Hence it is necessary to find a suitable concept to evaluate these data in Germany. In 2007 and 2008 a feasibility study was conducted and reported to the Federal Institute for Risk Assessment.

In 2010 a pilot study was started. This project is carried out on behalf of the Federal Institute for Risk Assessment and together with the Institute for pharmacology, pharmacy and toxicology of the veterinary faculty of the Universität Leipzig. Bas-ing on the experiences as well as the concept of the feasibility study farms of suit-able districts are selected in order to sample representative data. All stakeholders (veterinary authorities, representatives of the veterinarians and the farmers) were visited in each district and asked for support. Together with them farmers and vet-erinarians are recruited.
Kooperationspartner:

Institut für Pharmakologie, Pharmazie und Toxikologie, Veterinärmedizinische Fakultät der Universität Leipzig

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Verbesserung der Haltbarkeit und Qualität von Brühwurst in SB-Verpackungen zum präventiven Verbraucherschutz
Better quality and increasing sell-by dates of cut boiled sausage to protect consumers.
Projektverantwortliche: Hartung, Jörg; Schulz, Jochen ; Klein, Günter
Laufzeit: Mitte 2010 bis März 2013
Kliniken/Institute:
Institut für Tierhygiene Tierschutz und Nutztierethologie
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Mit diesem Forschungsvorhaben soll eine Verbesserung des Hygienestatus in Verpackungsräumen von Brühwurst und damit die Erzeugung von sichereren Produkten mit längeren Warenlagerzeiten erreicht werden. Dazu wird zunächst durch Luftkeimmessungen und Oberflächenbeprobungen der Hygienestatus an einer kommerziellen Slicerlinie mit Verpackungseinheit bestimmt sowie durch Produktanalysen die Produktqualität der Erzeugnisse dieser Linie beurteilt. Durch technische Umbaumaßnahmen wird anschließend dieselbe Slicerlinie unter eine keimfreie Luftglocke gesetzt. Es erfolgen gleichsinnige Untersuchungen zur Bestimmung des Hygienestatus und der Produktqualität, wie bei der Erststatusbestimmung. Die Kenntnisse aus den Datenerhebungen dienen der Optimierung von Verarbeitungs- und Verpackungstechniken zur Herstellung von Brühwurstaufschnitt sowie dem Verbraucherschutz und ermöglichen dem Hersteller eine größere Flexibilität bei der Distribution der Ware.
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Verbundprojekt: Erarbeitung von Managementempfehlungen zur Kleingruppenhaltung für Legehennen unter Praxisbedingungen im Vergleich zu Volierenhaltungen.
Management Recommendations for the German small colony keeping system for laying hens in practise compared to aviaries.
Projektverantwortliche: Clauß, Annette; Hartung, Jörg
Laufzeit: Oktober 2009 bis März 2013
Kliniken/Institute:
Institut für Tierhygiene Tierschutz und Nutztierethologie
Institut für Biometrie Epidemiologie und Informationsverarbeitung
Projektdetails:
Ziel der Untersuchungen ist es, auf der Basis wissenschaftlicher Erhebungen und praktischer Erkenntnisse Managementempfehlungen für die deutsche Kleingruppenhaltung abzuleiten, die der Praxis als Entscheidungshilfen für Neubau- und Umstrukturierungsmaßnahmen in der Legehennenhaltung dienen können. Dazu werden deutschlandweit Betriebe mit Kleingruppen oder Volierenhaltungssystemen für Legehennen im Hinblick auf Tiergesundheit, Verhalten, Wirtschaftlichkeit, Hygienestatus, Umwelteinträge und Managementaufwand in der landwirtschaftlichen Praxis untersucht.
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Untersuchungen zur Calciumhomöostase kleiner Wiederkäuer: tierartliche Unterschiede zwischen Schaf und Ziege in Hinblick auf die Kompensation von Belastungen des Calciumhaushaltes durch restriktive Fütterung, im peripartalen Zeitraum und während der Laktation
Studies on calcium homeostasis in small ruminants: differences between sheep and goats regarding the compensation for challenges of calcium balance by alimentary calcium restriction, around parturition and during lactation
Projektverantwortliche: PD Dr. M. Wilkens; Prof. Dr. B. Schröder
Laufzeit: Oktober 2009 bis August 2013
Drittmittelprojekt: Deutsche Forschungsgemeinschaft, 169.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Physiologie und Zellbiologie
Projektdetails:
Ätiologie und Pathogenese der hypocalcämischen Gebärparese des Rindes sind bislang nicht ausreichend aufgeklärt. Dies liegt unter anderem daran, dass es aus Kosten- und Praktikabilitätsgründen an geeigneten Studien an der Zielspezies mangelt. Stattdessen wurden zahlreiche Studien unter Verwendung von Schaf und Ziege modellhaft durchgeführt. Dabei ist bislang unklar, ob und wenn ja, welche dieser Spezies die Verhältnisse bezüglich des peripartalen Ca-Stoffwechsels der Milchkuh adäquat abbildet. Ziel des Projektes ist es, grundlegende Daten zur Regulation der Ca-Homöostase bei Schaf und Ziege zu liefern, um die Frage zu beantworten, welche der beiden kleinen Wiederkäuerspezies als Modell für das Rind als geeignet anzusehen ist. Deshalb soll zunächst abgeklärt werden, ob es sich bei den bislang herausgearbeiteten Unterschieden zwischen Schaf und Ziege bezüglich der Calcitriolsensitivität der gastrointestinalen Ca-Resorption zwischen Schaf und Ziege um Alters- oder Spezieseffekte handelt. Anschließend soll bei beiden Spezies der Einfluss der Laktation auf die Mechanismen der Ca-Homöostase untersucht werden. Neben funktionellen Untersuchungen und Expressionsstudien der am aktiven Ca-Transport beteiligten Strukturen soll die potentielle Rolle des Vitamin D-Rezeptors bei Anpassungsvorgängen charakterisiert werden.
Resultate:

http://dx.doi.org/10.1016/j.cbpa.2012.06.011

https://doi.org/10.1017/S002202991400020X

https://www.animalsciencepublications.org/publications/jas/articles/93/4/1608

http://physreports.physiology.org/content/4/11/e12817.long

http://dx.doi.org/10.1016/j.livsci.2016.04.023

Kooperationspartner:

Prof. A. Liesegang, Institut für Tierernährung, Universität Zürich

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Etablierung und Evaluierung der Wiederholbarkeit und Zuverlässigkeit eines thermischen Stimulationstests für das Pferd
Evaluation of a thermal stimulation test in the horse - repeatability and reliability.
Projektverantwortliche: Prof. Sabine Kästner; Dr. Klaus Hopster; Christin Poller
Laufzeit: Anfang 2009 bis Mitte 2013
Kliniken/Institute:
Klinik für Kleintiere
Klinik für Pferde
Projektdetails:
Bei gesunden adulten Pferden soll unter verschiedenen Testbedingungen, verschiedenen Tageszeiten und Umgebungstemperaturen und unterschiedlichen Stimulationslokalisationen die Wiederholbarkeit und die Ansprechbarkeit thermischer Reaktionsschwellen gegenüber einer Antinozizeption durch ein Opioid beurteilt werden. Weiterhin Soll eine Stimumulationstechnik der thermischen temporalen Summation für das Pferd entwickelt werden. Diese Untersuchungen dienen der Etablierung eines zuverlässigen Testsystems als Grundlage für zukünftige kontrollierte Studien zur Schmerztherapie beim Pferd.
Resultate:

Ch. Poller, K. Hopster, K. Rohn, S.B.R. Kästner (2013) Evaluation of contact heat thermal threshold testing for standardized assessment of cutaneous nociception in horses - comparison of different locations and environmental conditions. BMC Veterinary Research 2013, 9:4

doi:10.1186/1746-6148-9-4 Published: 8. January 2013

Ch. Poller, K. Hopster, K. Rohn, S.B.R. Kästner (2013) Nociceptive thermal threshold testing in horses - effect of sedation and neuroleptanalgesia at different stimulation sites.

BMC Veterinary Research 2013, 9:135.

DOI: 10.1186/1746-6148-9-135

http://www.biomedcentral.com/1746-6148/9/135.

Kooperationspartner:

Prof. Dr. Polly Taylor, Cambridge

Dr. M. Dixon, Cambridge

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Walmonitoring in der Antarktis nach international anerkannten Standards
Monitoring of cetaceans in the Antarctic following international standards
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Ursula Siebert; Dr. Helena Feindt-Herr
Laufzeit: Dezember 2009 bis Dezember 2013
Drittmittelprojekt: Umweltbundesamt, Bundesministerium für Umwelt, 186.250 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Die Kenntnisse über Vorkommen und Verteilung von Walen, ihren Arten, Populationen und Abundanzen in antarktischen Gewässern sind gering. Im Rahmen des Walmonitorings in der Antarktis sollen diese Kenntnislücken geschlossen werden und unter Anderem Entscheidungsgrundlagen für Schutz und Management geschaffen werden. Ziel des Vorhabens ist es, während Schiffsexpeditionen in die Antarktis Daten zum Vorkommen, zur Verteilung und Abundanz von Walen in der Antarktis nach international anerkannten Standards zu erheben. Dazu werden seit 2006 regelmäßig Expeditionen mit dem Forschungsschiff (FS) Polarstern, einem Eisbrecher der in bis zu 100% Eisbedeckung vordringen kann, durchgeführt und Walerfassungen vom Krähennest (der höchsten Plattform des Schiffes) sowie von den bordeigenen Helikoptern aus nach einer international anerkannten Erfassungsmethode ("line-transect distance-sampling") unternommen. Außerdem werden mit Hilfe von besonders leistungsstarken Ferngläsern (sog. "Big Eyes") Verhaltensbeobachtungen von Walen vorgenommen. Es soll dadurch u. A. untersucht werden ob Wale dem Schiff ausweichen oder darauf zu schwimmen.
Alle erhobenen Daten werden hinsichtlich des Artenvorkommens, der Verteilung und der Häufigkeit ausgewertet. Sie sollen unter anderem als Grundlage für einen Vergleich mit einem automatisierten Walerfassungssystem mittels Infrarot, welches am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung entwickelt wurde, genutzt werden.

Insgesamt sollen die Daten aber vor allem unsere Kenntnisse über das Walvorkommen in der Antarktis erweitern und Grundlagen für Schutz und Management bilden.
Resultate:

http://www.umweltbundesamt.de/publikationen/erhebung-auswertung-von-daten-vorkommen-zu

Kooperationspartner:

Wageningen Institute for Marine Resources & Ecosystem Studies (IMARES),

Alfred-Wegener-Institut für Polar und Meeresforschung (AWI)

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Beurteilung der Mitralklappeninsuffizienz beim Hund mittels Magnetresonanztomographie im Vergleich zur Echokardiographie
Evaluation of the Mitral valve insufficiency by means of magnetic resonance imaging in comparison to echocardiography
Projektverantwortliche: Judith Meyer; Davina Wolf; Peter Dziallas; Ingo Nolte; Patrick Wefstaedt
Laufzeit: Anfang 2009 bis Ende 2013
Kliniken/Institute:
Klinik für Kleintiere
Projektdetails:
Die nicht-invasive Darstellung und Funktionsanalyse des Herzens mittels Magnetresonanztomographie hat in den letzten Jahren eine starke Weiterentwicklung vollzogen. Mit Hilfe der MRT ist es möglich, die Mitralklappen zu visualisieren und pathologische Veränderungen wie z.B. Verdickungen oder einen Klappenprolaps darzustellen. Außerdem können mittels planimetrischer Messungen der regurgitant orifice area (ROA) und Vergleich der Ergebnisse mit den indirekten Messungen der ROA durch Echokardiographie und der dadurch möglichen Berechnung der Regurgitationsfraktion (RF) Rückschlüsse auf das Ausmaß der mitralen Regurgitation und damit auf den Grad der Insuffizienz gezogen werden.
Ziel dieses Projektes ist es den Zusammenhang zwischen dem Grad einer mitralen Regurgitation, welcher mithilfe der Echokardiographie bestimmt wird und der mittels Magnetresonanztomographie bestimmten ROA beim Hund vergleichend zu untersuchen. Darüber hinaus sollen mithilfe der linksventrikulären Volumenbestimmung Aussagen über mögliche sekundär auftretetende dilatative Veränderungen im Rahmen von Mitralklappeninsuffizienzen getroffen werden. Aufgrund der erhobenen Parameter ist es möglich, Aussagen über den Schweregrad und die Prognose einer Erkrankung durch Funktionsverlust der Mitralklappen zu treffen.
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