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2311 Ergebnisse.
Wissenschaftliche Untersuchung von tierschutzgerecht erlösten Seehunden 2025
Scientific study of seals released in accordance with animal welfare regulations 2025
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Dr. Luca Aroha Schick
Laufzeit: Januar 2025 bis Dezember 2025
Drittmittelprojekt: Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz (MLLEV), 48.467 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Titel: Wissenschaftliche Untersuchung von tierschutzgerecht erlösten Seehunden v.A. in Hinblick auf Infektionskrankheiten & Zoonotischer Erreger sowie die wissenschaftlich fundierte Weiterbildung von Personal des Strandungsnetzes für die Nord- und Ostsee Schleswig-Holsteins
Der Seehund ist die häufigste Meeressäugerart in Schleswig-Holstein und verursacht die meisten Einsätze bei den Seehundjägern. Die Seehundbestände haben in den letzten drei Jahrzehnten mehrere große Seehundsterben durchlaufen, sind abernachfolgend immer wieder in den Bestandsgrößen gewachsen. In den letzten Jahren wurde jedoch beobachtet, dass dieses Wachstum stagniert und vor allem jüngere Seehunde aus den Populationen verschwinden.
Seehunde können Träger von Infektionserregern wie dem Seehundstaupevirus, Influenzaviren, Brucellen und Rotlauf sein, die teils fatale Folgen für das Einzeltier oder die Population haben können. Diese Infektionserreger sind häufig zoonotischer Natur, und können sekundäre Infektionen mit weiteren Erregern, wie Bordetella bronchiseptica oder Toxoplasmose, begünstigen.
In diesem Projekt sollen neben umfassenden pathologischen Untersuchungen bei den Seehunden insbesondere auch mikrobiologische, virologische und parasitologische Untersuchungen durchgeführt werden.
Ein besonderes Augenmerk wird auf die Jungtiere gelegt, um zu überprüfen, ob es gesundheitliche Gründe für deren Rückgang geben können. Hierfür wird aus allen Seehunden, die von den Seehundjägern aus Nord- und Ostsee abgegeben werden, eine repräsentative Anzahl ausgewählt und komplett obduziert sowie weiterführenden Untersuchungen zugeführt.
Das Auftreten von Infektionskrankheiten, wie Brucellose, Rotllauf, Vogelgrippe und Seehundstaupe sowie das Vorkommen der verursachenden Erreger soll untersucht werden. Im Fokus stehen dabei die Bewertungen des Gesundheitszustandes der Seehunde und das zoonotische Potential der nachgewiesenen Infektionserreger im Hinblick auf eine mögliche Ansteckungsgefahr der in das Strandungsnetzwerk involvierten Seehundjäger und -sammler. Daher werden die Seehundjäger und -sammler in der Erkennung von Infektionskrankheiten, Hygienekonzepten, Bewertung von Gesundheitszuständen und Unfallschutz geschult.
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Evaluation der Datenstrukturen und Auswertungen im Bereich der Rinderhaltung auf dem Weg zu einer Tiergesundheitsdatenbank
Evaluation of data structures and analyses in cattle production towards the devel-opment of an animal health database
Projektverantwortliche: Alina Kirse; Prof. Dr. Lothar Kreienbrock
Laufzeit: Februar 2025 bis September 2025
Drittmittelprojekt: QS-Wissenschaftsfonds, vertreten durch die Qualität und Sicherheit GmbH, Bonn, 39.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Biometrie Epidemiologie und Informationsverarbeitung
Projektdetails:
Das Tierwohl und die Tiergesundheit rücken immer mehr in den Fokus der For-schung und der Verbraucher. Daher wird in vielen Bereichen eine zentrale Tier-gesundheitsdatenbank gefordert. Hierzu gibt es in zahlreichen Bereichen bereits standarisierte Erfassungen, allerdings liegt hier keine zentrale Datenbank oder eine gesamthafte Auswertung vor. Erstmalig sollen daher die Daten von den Rinder haltenden Mitgliedsbetrieben der Qualität und Sicherheit GmbH aus 2023 und 2024 gemeinsam ausgewertet werden. Die Daten stammen dabei aus den Berei-chen Biosicherheit, Tierhaltung, Antibiotikaeinsatz und Schlachtbefunde. Für eine gemeinschaftliche Auswertung werden die Daten zunächst verknüpft und deskrip-tiv ausgewertet.
Kooperationspartner:

Qualität und Sicherheit GmbH, Bonn

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Effect of Guanidinoacetic acid supplementation and varying protein contents in complete feed on bone structure/density and breaking strenght of broiler chickens - Part 2
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Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Hankel
Laufzeit: Juli 2025 bis Dezember 2025
Drittmittelprojekt: ALZCHEM, 20.725 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
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Aufstockung/Verlängerung-Die Rückkehr des eurasischen Otters in Schleswig-Holstein - Untersuchungen zur Ökologie, sowie zum fischereiwirtschaftlichen und artenschutzrechtlichen Konfliktpotential
Project increase/extension-The return of the Eurasian Otter in Schleswig-Holstein - Investigations on the ecology, potential conflicts with fisheries management and conservation
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Dr. Kai Sören Lehmann; Ilka Alina Fischer; Dr. Filipa Paiva-Antunes; Dr. Joy Boyi
Laufzeit: Mai 2024 bis Dezember 2025
Drittmittelprojekt: Ministerium für Energie­wende, Klimaschutz, Umwelt und Natur, 396.250 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Der Eurasische Fischotter (Lutra lutra) breitet sich in allen Landesteilen Schleswig-Holsteins (SH) zunehmend wieder aus. Der vorwiegend aquatisch lebende Otter ist hauptsächlich in Fließgewässern und Seen, aber regional auch in Küstengewässern anzutreffen. Otter fressen hauptsächlich Fisch, nutzen als sog. Generalisten aber auch Amphibien, Vögel, Krebs- und Säugetiere oder auch Insekten. Der Rückgang von bestimmten Fischarten in Fließgewässern wird stellenweise dem Fischotter zugerechnet. Mit zunehmender Otterpopulation verschärfen sich sowohl national, als auch international die Fronten im Interessenskonflikt zwischen Teichwirtschaft/Fischerei und Otterschutz. Daher soll eine umfassende Abschätzung des Konfliktpotentials zwischen der Rückkehr des eurasischen Fischotters und der Teichwirtschaft, Binnenfischerei sowie anderer Artenschutzprojekte in SH erfolgen. Diese beinhaltet folgende, vergleichende Untersuchungen auf Fischzuchtanlagen, in natürlichem Otterhabitat und in Laichgewässern bedrohter Salmoniden:
-Einsatz von Wildkameras zur Einschätzung der lokalen Vorkommenshäufigkeit von Fischottern
-Nahrungsanalysen zur Beurteilung des Beutespektrums der Fischotter
-Individuenbestimmung (Genetisches Fingerprinting) von Fischottern anhand von Losung
-Evaluierung eines möglichen Zielartenkonflikts zwischen Fischottern und Salmoniden
-Abschätzung von akustischen Vergrämungsmaßnahmen von Fischottern auf Fischzuchtanlagen
-Bestimmung von Reproduktionsparametern zur Beurteilung der Populationsgesundheit der Fischotter anhand von Totfunden
- Entwicklung einer Besenderungs-Methode für Fischotter
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Erstellung von spezifischen Referenzbereichen zur Überprüfung des Gesundheits- und Versorgungsstatus sowie Abschätzung der endokrinen Reife von Bullen der Rasse Deutsches Fleckvieh
Development of a specific reference intervals for Fleckvieh bulls to assess their health, feed-intake as well as endocrine maturation
Projektverantwortliche: Schmicke, Marion Prof.; Scholl, Christina, Dr.
Laufzeit: Dezember 2024 bis Dezember 2025
Drittmittelprojekt: Karl-Eibl-Stiftung, 14.280 EUR
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Projektdetails:
Ziel der Untersuchungen ist es, spezifische Referenzintervalle für Bullen der Rasse Deutsches Fleckvieh zu generieren. Hierbei sollen Proben aus der V. jugularis externa untersucht werden. Als Probenentnahmezeitpunkt wird die zweite Probengewinnung (vgl. EU VO 2020/686) frühestens 28 Tage (max. 30Tage) nach Einstallung und Beprobung des "letzten" Tieres der Quarantäneeinheit herangezogen, die routinemäßig bei den Tieren aus seuchenhygienischen Gründen genommen wird. Dieser Zeitpunkt ist auch geeignet, um eine Aussage über die endokrine Reife und damit den Zeitpunkt für den Beginn der Spermaproduktion abzuschätzen. Die Werte sollen auch im Hinblick auf die Spermaquantität und -qualität der ersten Sprünge der Tiere ausgewertet werden, um spezifische Grenzbereiche zu etablieren für Bullen mit höherer versus schlechterer Spermaquantität bzw. -qualität.
Kooperationspartner:

Prof. Heiner Bollwein, University of Zurich | UZH · Clinic of Reproductive Medicine

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Analysis for abundance estimates based on aerial survey data of harbour porpoises collected in the survey area " VIDAR" in the Skagerrak
Analysis for abundance estimates based on aerial survey data of harbour porpoises collected in the survey area " VIDAR" in the Skagerrak
Projektverantwortliche: Prof. Prof h. c. Dr. Ursula Siebert; Dr. Anita Gilles
Laufzeit: September 2024 bis Januar 2025
Drittmittelprojekt: Aarhus University, 5.291 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Für die Erfassungen des Untersuchungsgebiets im Skagerrak wurden Dichten und Abundanzen von Schweinswalen geschätzt werden sowie die Ungenauigkeiten (95% Konfidenzintervalle und Variationskoeffizient (CV)), welche mit der Schätzung einhergehen, ermittelt werden. Die aufbereiteten Daten und Ergebnisse wurden dem Auftraggeber übermittelt.
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Kegelrobben-Kartierung im Niedersächsischen und Hamburgischen Wattenmeer per Flugzeug 2024/25
Aerial Survey of grey seals in the Wadden Sea of Lower Saxony and Hamburg-2024/2025
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Dr. Isabel Avila
Laufzeit: November 2024 bis August 2025
Drittmittelprojekt: Nationalparkverwaltung "Niedersächsisches Wattenmeer", Virchowstr. 1, 26383 Wilhelmshaven, 39.722 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Ziel des Projektes ist eine Erfassung des lokalen Kegelrobbenbestandes im gesamten Niedersächsischen und Hamburgischen Wattenmeer während der Geburtssaison (November-Dezember) 2024 und zur Zeit des Fellwechsels (März-April) 2025.
An fünf trilateral abgestimmten Terminen (drei zur Zeit der Geburtensaison; zwei zur Zeit des Fellwechsels) werden fluggestützte Surveys mit einer einmotorigen Maschine durchgeführt. Während der Befliegungen der Wattgebiete werden mit einer hochauflösenden Spiegelreflexkamera die haul-outs fotografiert. Zur Ermittlung der Anzahl an geborenen Jungtieren sowie des Gesamtbestandes werden die aufgenommenen Fotos nachträglich am Computer ausgewertet.
Resultate:

Schop, J., Bönisch, A., Brasseur, S. M. J. M., Galatius, A., Hamm, T., Jeß, A., Meise, K., Meyer, J., Stejskal, O., Siebert, U., Teilmann, J., & Thøstesen, C. B. (2025). Grey Seal Numbers in the Wadden Sea and Helgoland in 2024-2025. Common Wadden Sea Secretariat, Expert Group Marine Mammals.

https://doi.org/10.5281/zenodo.15728315

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Verlegung der Bundesstr. 215 zwischen Nienburg und Rohrsen
Relocation of the federal highway 215 between Nienburg and Rohrsen
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Dr. Oliver Keuling
Laufzeit: Juni 2024 bis Mai 2025
Drittmittelprojekt: "Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr", 11.766 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Hannover)
Projektdetails:
Im Rahmen des Projektes erfolgt die Recherche der rechtlichen Grundlagen, Ortsbesichtigung(en) mit NLSTBV und Stakeholdern. Des Weiteren Ermitteln und Bewerten der Planungsgrundlage, Bestandsermittlung und -bewertung sowie deren kartographische Aufarbeitung.
Resultate:

Verfassen des Berichtes inkl. Bewertung, Empfehlungen, Konfliktanalysen

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Akzeptanzstudie Tiernahrung
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Projektverantwortliche: Prof. Dr. C. Visscher; Prof. Dr. J. Hankel
Laufzeit: Februar 2024 bis Januar 2025
Drittmittelprojekt: Fresco Dog Foods GmbH, 39.599 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
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Nachhaltiger Erfolg von Beratungsleistungen zu mehr Tierwohl
Sustainable success of advisory services for greater animal welfare
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Peter Kunzmann; Tobias Bollmeier
Laufzeit: Mitte 2024 bis Mitte 2025
Drittmittelprojekt: Rentenbank, 30.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierhygiene Tierschutz und Nutztierethologie
Projektdetails:
Die Kernfrage des Projekts lautet, wie und aus welchen Gründen sich die Erfolgschancen für eine nachhaltig wirksame Beratung zum Thema Tierschutz und/oder Tierwohl auf Betrieben mit land-wirtschaftlicher Nutztierhaltung erhöhen lassen bzw. im Umkehrschluss, warum solche Beratungen teilweise scheitern. Unter Nutzung von Vorstudien (Projekt "Landwirtschaftsberater als Schlüssel-akteure für Tierwohl und Tierschutz") soll das Projekt Hindernisse im Prozess identifizieren und diese beseitigen helfen. Dazu werden in Zusammenarbeit mit konkreten Interessierten explizite Beratungssituationen zusammen mit Beratern und Beratenden dargestellt und das Beratungsmate-rial verschiedener Anbieter auf dessen Erfolgsaussichten geprüft.
Resultate:

Beratung ist wirksam, wenn sie nicht nur fachlich fundiert ist, sondern auch methodisch an die jeweiligen Gegebenheiten auf dem Betrieb angepasst ist. Wichtig hierbei ist unter anderem, dass sie kommunikativ anschlussfähig bleibt und strukturelle Bedingungen berücksichtigt, unter denen der Landwirt Ratschläge überhaupt annehmen und umsetzen kann. Eine zentrale Voraussetzung für eine wirksame Beratung ist die Freiwilligkeit, da sie unmittelbar mit der inneren Motivation der Betriebsleiter verknüpft ist, sich auf neue Impulse einzulassen und Empfehlungen dauerhaft in den Betriebsalltag zu integrieren. Gleichzeitig bleibt die freiwillige Teilnahme ein kritischer Punkt in der Praxis. Insbesondere bei Betrieben, bei denen der Beratungsbedarf besonders hoch ist, zeigt sich nach Rückmeldungen aus der Beratungspraxis, dass diese Betriebe oftmals weniger Beratung in Anspruch nehmen. Dies ist ein wichtiger Punkt, an dem auch zukünftig geforscht und gearbeitet werden muss. Darüber hinaus zeigt sich, dass die Auswahl des Beratungspersonals eine entscheidende Rolle spielt: Kommunikationsfähigkeit, methodische Flexibilität und ein Reflexionsbereitschaft sind ebenso relevant wie fachliche Kompetenz. In diesem Projekt konnten nicht nur relevante inhaltliche Erkenntnisse herausgearbeitet werden, sondern diese auch praktisch in die bisherigen Schulungs- und Fortbildungsmaterialien für Berater gezielt eingepflegt werden, um diese qualitativ zu verbessern. Es wurden sowohl methodische als auch inhaltliche Grundlagen geschaffen, auf denen gezielt aufgebaut werden kann. Ähnlich wie ihre Klienten, die Landwirte, muss sich auch die Beratung stets an neue, sich ändernde Gegebenheiten anpassen und Herausforderungen meistern. Etwa durch die qualitative Weiterentwicklung von Beratungsprozessen, in der Schulung von Beratern oder bei der wohl komplexesten Aufgabe, der gezielten Ansprache bislang schwer erreichbarer Betriebe.

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