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2311 Ergebnisse.
Vorkommen und medizinische Bedeutung von Leptospiren beim Wildschwein
Prevalence and medical relevance of Leptospira in wild boars
Projektverantwortliche: Christoph Baums; Peter Valentin-Weigand
Laufzeit: September 2007 bis August 2008
Drittmittelprojekt: Niedersächsisches Ministerium für den ländlichen Raum, Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Kliniken/Institute:
Institut für Mikrobiologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
Leptospiren gehören weltweit zu den wichtigsten Zoonoseerregern. Für die Verbreitung von pathogenen Leptospiren spielen Trägertiere eine Schlüsselrolle. Diese Trägertiere erkranken nicht, scheiden den Erreger aber im Harn über einen längere Zeitraum aus. Wildschweine kommen vor allem als Trägertiere der Leptospiren-Serovare Pomona, Tarassovi und Bratislava in Betracht. Das Aufbrechen von Schwarzwild ist grundsätzlich eine potentielle Infektionsquelle für diese Serovare (Infektion über die Schleimhäute oder Schnittverletzungen). In dem Forschungsvorhaben wird das Vorkommen von Leptospiren beim Schwarzwild in Niedersachsen untersucht, um dieses Infektionsrisiko besser bewerten zu können. Im Gegensatz zu bereits publizierten Arbeiten beinhaltet dieses Forschungsvorhaben nicht nur serologische Untersuchungen sondern auch unterschiedliche Nachweisverfahren des Erregers (Kultur und PCR). Nach der kulturellen Isolierung der Leptospiren werden molekularbiologische Charakterisierungen eingeleitet, die, wie das bereits durchgeführte Streptococcus suis-Wildschwein-Projekt (Baums et al., 2007), wichtige Erkenntnisse über die pathogene Bedeutung dieser Isolate aufzeigen können.
Kooperationspartner:

Dr. Matrin Strutzberg-Minder, IVD GmbH, Hannover

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Daten zur Prognose von Igelpatienten verschiedener Igel-Stationen
Diseased hedgehogs - prognosis.
Projektverantwortliche: Fehr; Teschner
Laufzeit: April 2007 bis 2008
Drittmittelprojekt: keine
Kliniken/Institute:
Klinik für Kleintiere
Projektdetails:
Zur Auswertung gelangen die Daten verschiedener, in der Organisation Pro-Igel e.V. zusammengeschlossener Igel-Stationen über mehrere Jahre.
Kooperationspartner:

Pro Igel eV Münster

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Etablierung von molekularbiologischen Methoden zur Identifizierung, Charakterisierung und Genotypisierung von isolierten Vibrio spp. - Stämmen
Establishment of molecular methods for the identification, characterization and for genotypes of Vibrio spp. isolates
Projektverantwortliche: Prof. Dr. G. Klein; Herr Toutounian
Laufzeit: Mai 2007 bis Anfang 2008
Drittmittelprojekt: Bundesinstitut für Risikobewertung
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Die routinemäßige Identifizierung und Zählung der humanpathogenen Vibrionen (v.a. Vibrio (V.) vulnificus, V. cholerae und V. parahaemolyticus) in Muscheln bereiten noch Schwierigkeiten. Eine abgesicherte Methode, die eine eindeutige und schnelle Identifizierung bei gleichzeitiger Bestimmung der Keimzahl erlauben, existiert nicht. Der "golden standard" ist immer noch die Anzucht bei +37°C auf einem für Vibrionen selektiven Nährboden (TCBS), auf dem jedoch nicht alle potentiellen human¬patho¬genen Vibrionen wachsen und differenziert werden können. Es werden gegenwärtig auf der Ebene des euro¬päischen Referenzlabors alternative Selektivnährböden für Vibrionen (SDS- und der CPC- Agar) diskutiert, die eine bessere Identifizierung von V. vulnificus und V. cholerae gewährleisten sollen.
Neben den kulturellen Methoden zum Nachweis von Vibrio spp. stellt die Identi¬fi¬zierung bzw. quantitative Bestimmung von insbesondere V. parahaemolyticus bei gleichzeitiger Differenzierung der TDH- und TRH- Toxine in Muscheln und anderen Meeresorganismen ein weiteres Problem dar. Hier bieten sich PCR- Methoden an, die im Rahmen einer Methode zur quantitativen Bestimmung von V. parahaemolyticus in Muschel- und Garnelenproben entwickelt werden sollen.
Im Anschluss daran soll eine Real-Time PCR etabliert werden, die bei einer gleichzeitigen quantitativen Bestimmung eine Differenzierung in tdh- und trh- positiven V. parahaemolyticus- Stämmen erlaubt.

Nach der quantitativen Bestimmung von V. parahaemolyticus mittels PCR- Verfahren, sollen die Isolate mittels Genotypisierungsmethoden feindifferenziert werden. Hierbei sollen die molekularen Fein¬differenzierungs¬methoden, wie Pulsfeldgelelektrophorese (PFGE) und Amplified fragment length poly¬morphism (AFLP) für die Genotypisierung der Vibrio spp.- Isolate etabliert werden.
Kooperationspartner:

PD Dr. L. Ellerbroek, BfR, Berlin

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Untersuchungen zur gleichzeitigen Verabreichung eines Lebend-Putenrhinotracheitisvirus- und eines Lebend-Hämorrhagischen Enteritis-Virus-Impfstoffes bei Puten
Dual vaccination of turkeys against turkey rhinotracheitis and hemorrhagic enteritis virus infection
Projektverantwortliche: Silke Rautenschlein
Laufzeit: Oktober 2007 bis März 2008
Drittmittelprojekt: Industrie
Kliniken/Institute:
Klinik für Geflügel
Projektdetails:
Um die gegenseitige Beeinflussung zweier in der Putenproduktion häufig eingesetzten Lebendvakzinen zu untersuchen, wurden Puten unter experimentellen Bedingungen gegen die Putenrhinotracheitis und die Hämorrahgische Enteritis geimpft. Es wurde die Ausbildung spezifischer Immunreaktionen untersucht und mit der von Tieren, welche nur eine Einzelimpfung erhalten hatten, verglichen.
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Aktivierung des angeborenen Immunsystems zur Verhinderung schwerer E. coli Mastitiden des Rindes
Priming and alerting the innate immune system to avoid severe E. coli mastitis in cattle
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Hans-Joachim Schuberth
Laufzeit: November 2006 bis November 2008
Drittmittelprojekt: Industrie (Veterinärpharmazeutika und Impfstoffe), 85.258 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Immunologie
Projektdetails:
Mastitis is still one of the major diseases in dairy cows causing high economic losses. The susceptibility for mastitis, especially during and immediately after the dry period is thought to be a consequence of metabolic and endocrinological changes affecting mammary immunity. Basically, in cattle developing mastitis, the desired cascades beginning with pathogen recognition, induction of an initial pro-inflammatory reaction towards resolution of infection and counter-regulation of inflammation are severely disturbed. Initial sensing of pathogens is mediated by pattern recognition receptors (PRRs), especially so-called Toll-like receptors (TLRs). From own studies we gained knowledge about the pathogen-specific modulation of the regulated expression of pathogen recognition receptors in udder tissues during mastitis and on in vitro generated macrophages in the context of sexual steroids. Further studies demonstrated that primary bovine alveolar epithelial cells (MECs) are central for the recognition of Escherichia coli (E. coli) and the induction of primary immune responses. In addition, after experimental infection of cows with E. coli and Staphylococcus aureus we gained insight in possible cross-talk mechanisms between infected and non-infected udder quarters - which point to a systemic priming of uninfected quarters resulting in a moderate clinical form after infection of this udder quarter (manuscript in preparation).
A mechanistic explanation of this possible priming is still lacking. An attractive and - based on the literature - well founded hypothesis is that neuromediators (including neuropeptides and neurotransmitters) may play an important role in the priming of tissues (and immune cells) as well as in the regulation of inflammatory processes during mastitis. For a wide variety of neuromediators, stimulatory and inhibitory receptors are present in immune cells and the therapeutic potential of one neuropeptide has been recently described in a severe human inflammatory disease. In addition, mouse models proved that neuromediators also take part in the regulation of pathogen recognition via TLRs.
Kooperationspartner:

Prof. Dr. med. vet. Holm Zerbe

Prof. Dr. rer. nat. Hans-Martin Seyfert

Dr. Wolfram Petzl

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Pathogenese des Infektiösen Bursitis-Virus: Effekt genetischer Unterschiede zwischen Hühnerlinien auf die unspezifische und spezifische Immunantwort
Pathogenesis of infectious bursal disease virus (IBDV): Effect of genetic differences of chicken lines on the innate and acquired immune response
Projektverantwortliche: Silke Rautenschlein; Merve Aricibasi
Laufzeit: Januar 2006 bis Dezember 2008
Drittmittelprojekt: German Israeli-Foundation
Kliniken/Institute:
Klinik für Geflügel
Projektdetails:
Beobachtungen im Feld zeigen, dass sich der Krankheitsverlauf der Gumborovirus-Infektion zwischen Hühnern der Lege- und Mastrichtung unterscheidet. Zielsetzung dieses Projektes ist, Gumboroviren unterschiedlicher Virulenz in ihrer Pathogenese in spezifisch-pathogenfreien Leghorn Hühnern und Ross-Typ Broilern zu vergleichen. Besonders sollen die Unterschiede in der akuten Phase der Infektion bezüglich T-Zell-Immunität und Zytokin-Induktion untersucht werden.
Resultate:

https://reader.elsevier.com/reader/sd/pii/S0145305X12002388?token=A218A07318A31B965AEDDC5E989A921C8AC779A9D9E91048F205E8211610CAF0A1A3805FD3E2EF25BCAD28FC7CB61D06&originRegion=eu-west-1&originCreation

Kooperationspartner:

Dan Heller, Hebrew University, Jerusalem

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Behandlung von azyklischen Kühen mit einer wiederholten Verabreichung von Gonadotropin Releasing Hormon
Treatment of acyclic cows with a repeated application of gonadotropin releasing hormone
Projektverantwortliche: Prof. Dr. M. Hoedemaker; Hanna Bläsing
Laufzeit: Anfang 2006 bis Dezember 2008
Drittmittelprojekt: Fa. Intervet Deutschland
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Projektdetails:
Kühe, die im Zeitraum von 50 bis 60 Tagen p.p. als azyklisch identifiziert worden sind, werden entweder 1x mit 20 ug Buserelin oder 5x tgl. mit jeweils 4 ug Buserelin behandelt. Der Behandlungserfolg wird über eine rektale Untersuchung kontrolliert und die Fruchtbarkeit der beiden Behandlungsgruppen anhand von Fertilitätskennzahlen erfaßt. Weiterhin erfolgt eine ökonomische Bewertung der Behandlung.
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Beitrag zur Renaissance der Altniedersächsischen Eichelrohwurst und des Altniedersächsischen Eichelrohschinkens
Contribution to the renaissance of the Old Lower Saxony raw fermented sausages and raw ham from acorn-fed pigs
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Waldemar Ternes; Prof. Dr. Karl-Heinz Waldmann; Anja Kastner, TÄ; Kristina Golling, TÄ
Laufzeit: April 2006 bis Ende 2008
Drittmittelprojekt: Fritz-Ahrberg-Stiftung
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmitteltoxikologie
Klinik für kleine Klauentiere und forensische Medizin / Ambulatorische Klinik
Projektdetails:
Die Schweinemast mit Eicheln führt nach dem bisherigen Kenntnisstand zu einem typischen Aroma und damit zu einer Veredelung der Fleischprodukte. Ziel des Projektes ist es, Aromastoffkomponenten zu analysieren, die typisch für die früher in Niedersachsen hergestellte Eichelrohwürste und Eichelrohschinken sind. Den Fleisch verarbeitenden Unternehmen wird ermöglicht, eine alte Spezialität wiederzubeleben.
Kooperationspartner:

Fleischerei Hebel, Hannover

Unternehmen der Gruppe "Bentheimer Weideschweine"

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Untersuchung zum Vorkommen von <em>Yersinia enterocolitica</em> bei Schweinen unterschiedlichen Alters in einem Ferkelerzeugerbestand
Study of the prevalence of <em>Yersinia enterocolitica</em> in pigs with different age in a breeding herd
Projektverantwortliche: Prof. Dr. K.-H. Waldmann; Dr. A. v. Altrock; Prof. Dr. G. Klein
Laufzeit: 2006 bis 2008
Kliniken/Institute:
Klinik für kleine Klauentiere und forensische Medizin / Ambulatorische Klinik
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Yersinia enterocolitica ist ein bedeutender Zoonoseerreger und somit nach der geltenden Zoonosenrichtlinie zu maßregeln. Der Erreger kommt bei unterschiedlichen Tierarten vor und ist bei Schlachtschweinen sowohl serologisch als auch bakteriologisch nachweisbar. Durch intensive Beprobung von Zuchtsauen, Saug- und Absetzferkeln soll in einem Ferkelerzeugerbetrieb untersucht werden, in welchem Alter sich Ferkel mit Yersinia enterocolitica infizieren. Die Ergebnisse könnten einen wichtigen Beitrag bei der Bekämpfung dieses Zoonoseerregers leisten.
Kooperationspartner:

Institut für Tierhygiene und Öffentliches Veterinärwesen, Universität Leipzig

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Untersuchungen zur Wirksamkeit oral verabreichter Antikörper auf Ausscheidung von Kokzidien beim Huhn
Investigations on the efficacy of oral administered antibodies on the excretion of Eimeria species
Projektverantwortliche: Glünder; Auerbach
Laufzeit: Oktober 2006 bis September 2008
Drittmittelprojekt: Novoplant, 06466 Gatersleben
Kliniken/Institute:
Klinik für Geflügel
Projektdetails:
Unterschiedliche Antikörperpräparationen werden auf ihre Eignung zur Reduzierung der Oocystenausscheidung beim Huhn untersucht. Dosisfindungsstudien sollen eine evtl. Abhängigkeit zwischen Antikörperdosis und Eimerien-Ausscheidung erkennen lassen.
Kooperationspartner:

Fa. Novoplant, Gatersleben

Prof. Dr. Daugschies, Institut für Parasitologie, Vet. Med. Fakultät - Universität Leipzig

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