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2049 Ergebnisse.
Combiomics: Analyse von Kombinationseffekten von Pestiziden in vitro
Combiomics: Analysis of pesticide mixture effects in vitro
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Pablo Steinberg
Laufzeit: November 2013 bis April 2016
Drittmittelprojekt: Projektträger Jülich für das BMBF, 91.970 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmitteltoxikologie
Projektdetails:
Derzeit erfolgt die toxikologische Prüfung im Rahmen regulatorischer Verfahren für die Wirkstoffgenehmigung von Pestiziden für jede Einzelsubstanz für verschiedene Endpunkte standardisiert mittels in vivo- Untersuchungen. Verbraucher sind jedoch über die Nahrung gegenüber Mischungen verschiedener Pflanzenschutzmittel bzw. deren Rückstände exponiert. Bei mehr als 400 in der EU zugelassenen Biozid- und Pflanzenschutzmittelwirkstoffen würde die Testung aller möglichen Kombinationen eine nicht vertretbar hohe Zahl an Tierversuchen erfordern, so dass die Entwicklung geeigneter in vitro- Systeme dringend erforderlich ist. Ziel des Projektes war daher die Etablierung eines Prädiktionsmodells für mögliche Kombinationswirkungen von Mehrfachrückständen von Pflanzenschutzmitteln in vitro mittels eines systembiologischen Ansatzes. Dazu wurden verschiedene Zellkulturlinien der Leber und Nebenniere humanen und tierischen (Ratte) Ursprungs mit ausgewählten Azol-Fungiziden als Einzelsubstanzen und in Kombination in drei iterativen Zyklen behandelt und das Transkriptom und Metabolom der Zellen analysiert. Die Identifizierung von Zellkultursystemen, die eine Prädiktion von Kombinationswirkungen ermöglichen, kann einen großen Beitrag zur Vermeidung von Tierversuchen leisten.
Resultate:

Es konnte gezeigt werden, dass sowohl die Analyse des Transkriptoms als auch des Metaboloms geeignet ist, um substanzspezifische Effekte in den verwendeten Zelllinien zu detektieren und mittels Hauptkomponentenanalyse klar voneinander zu trennen. Auch die Effekte der Substanzkombinationen konnten sowohl auf Metabolom- als auch auf Transkriptomebene klar von denen der Einzelsubstanzen unterschieden werden. Beide Methoden können zudem Hinweise darauf geben, welche der in den Substanzkombinationen enthaltenen Einzelsubstanzen die Kombinationswirkung prägt. Es wurde deutlich, dass es nicht möglich ist, eine einzelne Zelllinie zur Detektion und Vorhersage von substanzinduzierten Veränderungen von Substanzmischungen einzusetzen, sondern eine Prüfbatterie von Zelllinien notwendig ist, um robuste Daten generieren zu können. Wir schlagen daher ein zweistufiges Verfahren vor, bei dem zunächst ein Set von Zelllinien verwendet wird, um mittels omics-Methoden qualitative Aussagen zur Substanzwirkung machen zu können. Dass dies mit den gewählten Methoden möglich ist, konnte im Rahmen der Pilotphase von Combiomics gezeigt werden. Im zweiten Schritt sollte dann die Zelllinie bzw. Zelllinien der Wahl identifiziert und für quantitative Analysen genutzt werden, die für die Vorhersage von Kombinationswirkungen erforderlich sind. Diese kann nur basierend auf einem Set an Genen, Metaboliten oder Proteinen erfolgen, einzelne Biomarker konnten nicht identifiziert werden. Eine Ausdehnung der Analysen auf weitere Substanzen, wie es für die Translationsphase geplant ist, ist notwendig, um die Eignung der Zelllinien abschließend beurteilen zu können und so einen Beitrag für die Entwicklung von in vitro- Methoden zur Abschätzung der Mischungstoxizität von Substanzen zu leisten.

https://link.springer.com/article/10.1007/s00204-019-02502-w

Kooperationspartner:

BfR

Universität Bielefeld, CeBiTec

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Erreger-Wirt-Interaktionen bei bakteriellen Infektionen des ZNS (Teilprojekt des N-RENNT, Sprecher: Prof. Dr. W. Baumgärtner, Institut für Pathologie, TiHo)
Host-pathogen interactions in bacterial infections of the CNS (project within the N-RENNT, speaker: Prof. Dr. W.Baumgärtner, Dep of Patholgy, TiHo)
Projektverantwortliche: Peter Valentin-Weigand
Laufzeit: Oktober 2013 bis September 2016
Drittmittelprojekt: Ministry of Science and Culture of Lower Saxony, Germany (Niedersachsen-Research Network on Neuroinfectiology, N-RENNT), 326.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Mikrobiologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
Establishment of a neuroifectiology network and studies on mechanisms of host-pathogen interactions in bacterial infections of the CNS
Resultate:

Siehe Gesamtbericht N-RENNT (Prof. W. Baumgärtner, Koordinator)

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Kontrolle der Mikrobiologie in Aquakultur-Rezirkulationsanlagen zur Sicherung einer nachhaltigen Garnelenproduktion
Monitoring of the bacterial microflora in recirculation aquaculture systems for a sustainable shrimp production
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Dieter Steinhagen; Dr Verena Jung-Schroers; Felix Teitge
Laufzeit: August 2013 bis Januar 2016
Drittmittelprojekt: Deutsche Bundesstiftung Umwelt, Osnabrück, 62.500 EUR
Kliniken/Institute:
Fachgebiet Fischkrankheiten Institut für Parasitologie
Projektdetails:
Die mikrobielle Lebensgemeinschaft in Aquakultur - Kreislaufanlagen ist trotz ihrer elementaren Bedeutung für die Gesundheit der aquatischen Organismen und der Qualität und der Sicherheit daraus gewonnener Lebensmittel bisher wenig erforscht. Insbesondere die Zusammensetzung der bakteriellen Mikroflora bestimmt maßgeblich die Wirksamkeit der biologischen Wasseraufbereitung und somit die Wasserqualität und das Wohlergehen der Aquakulturorganismen. Zudem stellt sie potenziell ein Reservoir für bakterielle Pathogene für die Organismen in der Aquakultur und eine Quelle für bakterielle Verunreinigungen der daraus gewonnenen Lebensmittel dar.

In diesem Kooperationsvorhaben steht daher die bakterielle Mikrobiologie in Kreislaufanlagen für Garnelen im Fokus. Es soll die Entwicklung der Mikroflora im Wasser, in den Biofilmen von Becken und auf dem Panzer von Garnelen aus den Zuchtbecken von Kreislaufanlagen untersucht werden. Ein Schwerpunkt ist der Diagnostik einzelner und für die Tiergesundheit relevanter Arten gewidmet. Insbesondere die Identifizierung von Bakterien der Gattung Vibrio, die im Seewasser eine weite Verbreitung finden, soll mit unterschiedlichen Methoden vorgenommen und standardisiert werden. Des weiteren soll geprüft werden, ob in den Anlagen Vibrio-Arten vorkommen, die über eine gesteigerte Pathogenität gegenüber Garnelen verfügen.

In einem weiteren Schwerpunkt untersuchen die Partner Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) und das Ingenieurbüro Polyplan GmbH, Bremen die Wechselwirkung zwischen der bakteriellen Mikroflora und den Betriebs-Bedingungen in einer Kreislaufanlage, um Steuerungsmöglichkeiten für die Zusammensetzung der bakteriellen Gemeinschaft zu definieren. Dabei steht besonders der Einfluss von unterschiedlichen Desinfektionsmaßnahmen, wie sie regelmäßig in Aquakulturen eingesetzt werden, im Vordergrund.
Kooperationspartner:

Polyplan GmBH, Bremen

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Retikulierte Plättchen und verschiedene Plättchenparameter bei Hunden mit Thrombozytopenie.
Reticulated platelets and various platelet parameters in dogs with thrombocytopenia.
Projektverantwortliche: Reinhard Mischke; Lysann Schneider
Laufzeit: 2013 bis Ende 2016
Kliniken/Institute:
Klinik für Kleintiere
Projektdetails:
Die Zahl retikulierter Blutplättchen wird bislang beim Hund nur vereinzelt als Indikator der Thrombopoeseaktivität des Knochenmarks verwendet. In diesem Projekt soll die Aussagekraft dieses Parameters durch direkten Vergleich mit der Thrombopoeseaktivität evaluiert werden. Weiterhin werden Referenzbereiche erstellt und Veränderungen des Anteils retikulierter Thrombozyten bei einer größeren Zahl von thrombopenischen Hunde verschiedener Ätiologien untersucht.
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Untersuchung der Akzeptanz des "Düsser Wühlturms"" als dauerhafte Beschäftigungsmöglichkeit von Schweinen während der Mast."
Investigation on the acceptance of the "Duesser Wuehlturm"" as a permanent manipulable material for fattening pigs."
Projektverantwortliche: Alexandra von Altrock; Anne Kalies; Isabel Hennig-Pauka
Laufzeit: Anfang 2013 bis Ende 2016
Drittmittelprojekt: Drs. Bruns-Stiftung, 2.217 EUR
Kliniken/Institute:
Klinik für kleine Klauentiere und forensische Medizin / Ambulatorische Klinik
Projektdetails:
Im Rahmen der Untersuchung soll festgestellt werden, inwieweit sich die Tiere mit derm Düsser Wühlturm dauerhaft über die Mastphase beschäftigen und ob trotz der Nutzung des Wühlturmes ein Schwanzbeißen bei Schweinen mit unkupierten Schwänzen auftritt.
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Herstellung eines neuartigen Schweinefleischerzeugnisses unter Anwendung der Hochdrucktechnologie
New pork meat product by application of high pressure processing
Projektverantwortliche: Dr. Nadine Sudhaus; Prof. Günter Klein
Laufzeit: Anfang 2013 bis April 2016
Drittmittelprojekt: Fritz-Ahrberg-Stiftung, 92.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Bei der Herstellung des Schweinefleischerzeugnisses Kochschinken wird immer ein Erhitzungsprozess des Produktes durchgeführt. Diese Hitzeeinwirkung hat mehrere positive Effekte. Sie bewirkt eine Verringerung der mikrobiologischen Belastung, sie denaturiert die Proteine für einen besseren Scheibenzusammenhalt, es bilden sich Aromastoffe und die Pökelfarbe stabilisiert sich. Leider werden bei der Hitzebehandlung auch viele wichtige Inhaltsstoffe (z. B. Vitamine) zerstört. Durch den Einsatz der Hochdrucktechnologie könnte der Erhitzungsprozess mit niedrigeren Temperaturen durchgeführt oder eventuell sogar ersetzt werden.
Die Hochdrucktechnologie ist ein physikalisches Verfahren, welches auf hohen hydrostatischen Drücken von bis zu 1000 MPa beruht. Sie ist eine Technologie, die nachweislich bakterizid wirkt. Neben der Verringerung der mikrobiellen Belastung des Produktes schont die Technologie die wertvollen Inhaltsstoffe (z.B. Vitamine). Bei hohem Druck verändert sich, wie auch beim Kochprozess, die Struktur der Proteine im Ausgangsmaterial (getumbeltes Fleisch sowie Muskelabrieb) und ein Zusammenhalt des Produktes könnte gewährleistet werden. Bei hochdruckbehandelten Produkten wurde zusätzlich eine positiver Effekt auf die Zartheit eines Produktes festgestellt. Die Hochdrucktechnologie könnte somit dazu beitragen, ein besonders hochwertiges, gesundes und sicheres neuartiges Schweinefleischerzeugnis zu entwickeln.
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Zoonotic Streptococci: Comparative Studies on Molecular Mechanisms of Host Adaptation and Cross-Species Infections with Chinese and German Isolates (ZooStrep)
Zoonotic Streptococci: Comparative Studies on Molecular Mechanisms of Host Adaptation and Cross-Species Infections with Chinese and German Isolates (ZooStrep)
Projektverantwortliche: Peter Valentin-Weigand
Laufzeit: April 2013 bis September 2016
Drittmittelprojekt: BMBF (Helmholtz-CAS-Joint Research Group ZooStrep,HCJRG-116), 155.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Mikrobiologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
Infectious diseases remain one of the leading causes of death and disability worldwide. Approximately three fourth of the human emerging infectious diseases are caused by zoonotic pathogens. Among the bacterial pathogens, streptococci belonging to group C and group G as well as Streptococcus suis are gaining importance as zoonotic agents. These species that are traditionally considered as important animal pathogens have the capability to cause serious and life-threatening
diseases, such as septicaemia and meningitis, in humans. They can also reside as commensals in humans and animals. Despite causing many deaths zoonotic streptococci have not received the scientific and medical attention they deserve, because of the historical importance of group A streptococci in human infections. Only scattered information is available on the mode of transmission of these pathogens from animals to humans, the mechanism of species adaptation and the emergence of new virulent strains. Furthermore, the carriage and persistence of these pathogens in humans and their role in zoonotic infections has not been studied in detail. The aim of this joint research group (HCJRG) is to bring together scientists from different disciplines such as veterinary medicine, host-pathogen interaction, epidemiology and genomics to apply a comprehensive and
multi-disciplinary approach to understand the interactions between zoonotic streptococci and their hosts and the impact of environmental factors on these interactions. Identification of the species-specific factors and the validation of their role in animal infection models is another major objective of this HCJRG. The work packages include comparative analysis of adherence and invasion of animal and human isolates, identification and characterization of specific genes using custom-designed DNA virulence arrays and whole genome sequencing, elucidation of transmission and species adaptation mechanisms, emergence of human pathogens from animal pathogens. This HCJRG therefore deals with a research topic of high zoonotic relevance. The results of these studies would further our understanding of zoonotic transition and lead to the identification of the species-specific factors essential for development of new diagnostic and therapeutic strategies.
Resultate:

We established up two new cell culturing infection models "Inverse cell insert model"" and ALI which show high invasion rates compared to other cell culture models reported so far. This should allow for further studies to check for up- and down-regulated genes in the infection process and might highlight the virulence potential of such genes. By heterologous expression of surface expressed proteins of S. suis on the bacterial surface of Lactobacillus lactis were able to demonstrate that at least Sao-protein and to a lower extent Fbh-protein might play a dominant role in S. suis virulence since both proteins showed cross reactivity with porcine antibodies of a recovered swine after S. suis infection. Thus, these proteins most probably are immunogenic in an infection in swines and humans. Furthermore, we characterized two novel S. suis proteases, IdeSsuis and IgdE, which cleave only porcine IgM and IgG, respectively, thus representing functional host-adaptation factors of this pathogen. Finally, we geno- and phenotyped human S. suis isolates from STLS cases which will be further characterized in future studies on zoonotic features of S. suis. "

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Effekte von Monensin und essential oils auf den Energiestoffwechsel von Milchkühen in der Transitperiode
Effects of monensin and essential oils on energy metabolism in dairy cows during the transition period
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Rehage; Dr. C. Raschka; Dr. J. Szura; TA S. Küskens; Prof. Dr. G. Breves
Laufzeit: Ende 2013 bis Ende 2016
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Institut für Physiologie und Zellbiologie
Projektdetails:
Kühe in der Transitperiode werden mit dem Ionophor Monensin oder mit Essential oils supplementiert. Beide Supplemente sollen die ruminale Produktion von Propionat und damit die hepatische Gluconeogenese begünstigen. Neben allgemeinen Produktionsparametern (Trockenmassenaufnahme, Milchleistung, Energiebilanz) werden sonographisch quantitativ die Mobilisation subkutaner und abdominaler Fettdepots sowie im Blut Parameter des Energiestoffwechsels und Surrogate insulin sensitivity indices erfasst. Ferner werden Leitkeime im Kot der Kühe auf die Entwicklung einer Makrolidresistenz als Folge der Supplementation untersucht.
Resultate:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Rehage+J+and+monensin

Kooperationspartner:

Prof. Dr. S. Dänicke (Institut für Tierernährung des FLI Braunschweig)

Dr. A. Käsbohrer, Dr. A. Tenhagen(Bundesinstitut für Risikobewertung, Berlin)

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Zu Ursachen von Komplikationen nach intramuskulären Injektionen beim Pferd.
Complications following intramuscular injections in equids
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Bernhard Ohnesorge; Prof. Dr. Christiane Pfarrer; Dr. Elisabeth Engelke; TA Tobias Puschmann
Laufzeit: Juni 2013 bis Juni 2016
Kliniken/Institute:
Klinik für Pferde
Anatomisches Institut
Projektdetails:
Komplikationen nach intramuskulären Injektionen sind seit langem bekannt. Erregerbedingte Komplikationen sind neben den unerwünschten Arzneimittelreaktionen eine ätiologische Ursache. Abszesse und Phlegmonen treten jeweils mit einer Häufigkeit von 0,016% der jährlichen intramuskulären Injektionen auf (OHNESORGE et al. 2006). Der Effekt des Hautstanzens wurde schon in zahlreichen Studien beschrieben. (LITTLE 1955)konnte auf Hautstanzen von nicht desinfizierter, menschlicher Haut nichthämolysierende Staphylokokken nachweisen. Zur Häufigkeit des Auftretens der Hautstanzen in Abhängigkeit zu Kanülenart sind ebenfalls mehrere Untersuchungen erfolgt (GIBSON u. NORRIS 1958; DIGIOVANNI 1971; BARIS et al. 2004; GULDOGUS et al. 2008). Auch haben mehrere Autoren Hautstanzen als Grund für Lungenemboli in Ratten und Hasen (KAST u. TSUNENARI 1983), Hunden (SCHNEIDER u. PAPPRITZ 1976) und Menschen (ANDREW 1976) nachgewiesen, die auf Grund von intravenösen Injektionen in den Blutstrom gelangten. In der Pferdemedizin konnten in Untersuchungen an Gelenkpräparaten ebenfalls Hautstanzen nachgewiesen werden (ADAMS et al. 2010; WAHL et al. 2012).
Mit dieser Studie soll untersucht werden, welche Keime einerseits und welche Bestandteile der Haut andererseits, in Abhängigkeit von der Kanülenart, bei einer intramuskulären Injektion in das Muskelgewebe verbracht werden. Weiterhin wird untersucht, durch welche der 4 unterschiedlichen Vorbereitungsmethoden sich der Keimeintrag am effektivsten dezimieren lässt.
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Untersuchungen zum Verhalten und zu den Leistungen von Sauen und Ferkeln in einem Gruppenhaltungssystem mit freier Abferkelung (Dahlke-System)
Investigation of behaviour and performance of sows and piglets in a group housing system with free farrowing (Dahlke System)
Projektverantwortliche: Schrey, Lilith; Fels, Michaela; Kemper, Nicole
Laufzeit: April 2013 bis März 2016
Drittmittelprojekt: Promotionsprogramm "Animal Welfare in Intensive Livestock Production Systems - Tierhaltung im Spannungsfeld von Tierwohl, Ökonomie und Gesellschaft""", 1.345 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierhygiene Tierschutz und Nutztierethologie
Projektdetails:
Ziel des Projektes ist es, ein System zur Gruppenhaltung ferkelführender Sauen aus tiergesundheitlicher und aus ethologischer Sicht zu bewerten sowie die Tierleistungsdaten zu erfassen, um Aufschluss über die Tiergerechtheit und die Praxistauglichkeit des Systems zu erlangen. Hierbei soll erprobt werden, inwieweit das Haltungssystem positive Effekte für die Sauen und Ferkel in Form von mehr Bewegungsfreiheit bietet und gleichzeitig einen Schutz der Ferkel vor dem Erdrücken ermöglichen kann. Des Weiteren werden mögliche Auswirkungen auf das Verhalten der Ferkel noch über den Abferkelbereich hinaus - während der Aufzuchtphase - untersucht.
Resultate:

https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/09712119.2017.1394308

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