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2311 Ergebnisse.
Erprobung einer Entfernungseinschätzhilfe als Medium der Umwelt- und Naturschutzkommunikation zur Förderung gewünschter Verhaltensweisen auf der Helgoländer Düne im Umgang mit den Robben
Testing a distance assessment aid as a medium of environmental and conservation communication to promote desired behaviors on Helgoland with regards to seals
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Abbo van Neer; Kathrin Kobialka
Laufzeit: März 2018 bis Dezember 2018
Drittmittelprojekt: Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung S.-H. (MELUND), 2.500 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Besucherinnen und Besucher der Helgoländer Düne werden dazu angehalten einen Mindestabstand von 30m zu den Kegelrobben einzuhalten. Durch die Einhaltung dieses Abstandes sollen Störungen für die Tiere minimiert und mögliche Gefährdungen von Personen durch Kegelrobben verhindert werden. Zur Vermeidung von Konflikten und Störungen sind effektive Lenkungsmaßnahmen von Besucherinnen und Besuchern nötig. Derzeitige Lenkungsmaßnahmen basieren auf Information- und Bildungsarbeit, sowie ersten baulichen Maßnahmen.
Trotz dieser Besucherlenkungsmaßnahmen wird der Abstand zu den Tieren von einigen Besucherinnen und Besuchern nicht eingehalten. Ein zu geringer Abstand zu den Tieren könnte u.a. darauf beruhen, dass dieser schwer zu schätzen ist. So soll in diesem Projekt, im Rahmen einer Masterarbeit, eine Entfernungseinschätzungshilfe entwickelt und ihr möglicher Effekt auf die Einhaltung des Abstandes zu den Tieren überprüft werden. Dabei soll die Entfernungseinschätzungshilfe, in Form einer Postkarte, als funktionelles Medium für Umwelt- und Naturschutzkommunikation dienen.
Resultate:

Der Besuch der Helgoländer Düne und die Beobachtung der dort lebenden Kegelrobben ist für Gäste oft das Highlight ihres Helgoland-Besuchs. Besucherinnen und Besucher werden auf der Helgoländer Düne dazu angehalten einen Mindestabstand von 30 m zu den geschützten Kegelrobben einzuhalten. Durch die Einhaltung dieses Abstandes sollen Störungen für die Tiere minimiert und mögliche Gefährdungen von Personen durch Kegelrobben verhindert werden. Zur Vermeidung bzw. Minimierung von Konflikten und Störungen, sind effektive Lenkungsmaßnahmen von Besucherinnen und Besuchern unumgänglich. Auf der Helgoländer Düne sind bereits einige Maßnahmen implementiert worden, um Konflikte zu reduzieren und weitere Maßnahmen werden entwickelt. Da durch die steigende Anzahl an Gästen sowie an Robben, die bereits vorherrschende räumliche Enge weiter zunimmt, werden trotz der bereits umgesetzten Maßnahmen häufig Tiere durch zu nah herankommende Personen gestört oder sogar vertrieben.

 

Im Rahmen dieser Forschungsarbeit wurde eine Entfernungseinschätzungshilfe entwickelt und dessen Wirksamkeit als ergänzende und unterstützende Maßnahme der Besucherlenkung auf der Helgoländer Düne evaluiert.

 

Es konnte im Vergleich zur Zeit ohne Entfernungseinschätzungshilfe gezeigt werden, dass die Gäste einen signifikant höheren Abstand gegenüber den Tieren eingehalten haben. Zudem wurde in einer Umfrage bei den Gästen ermittelt, dass viele diese Maßnahme als sinnvolle Ergänzung zu den bestehenden Maßnahmen sehen und diese gerne annehmen.

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Erfassung von Kegelrobben und Seehunden im Bereich der niedersächsischen/hamburgischen Küste-Zählflug April 2018
Survey of grey seals and harbour seals along the coast of Lower Saxony and Hamburg - Aerial survey 2018
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Abbo van Neer
Laufzeit: April 2018 bis September 2018
Drittmittelprojekt: Nationalparkverwaltung "Nieders. Wattenmeer" Wilhelmshaven, 11.990 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Ziel des Projektes ist eine Frühjahrszählung von Kegelrobben und Seehunden im gesamten niedersächsischen/hamburgischen Wattenmeer im Monat April.
An zwei trilateral und mit dem Auftraggeber abgestimmten Terminen werden fluggestützte Surveys mit einmotorigen Maschinen durchgeführt. Während der Befliegungen der Wattgebiete werden mit einer hochauflösenden Spiegelreflexkamera die haul-outs fotographiert. Zur Ermittlung des Gesamtbestandes werden die aufgenommenen Fotos ausgewertet.
Die ermittelten Bestandszahlen und Verteilung sollen dem Auftraggeber als Grundlage zur Erstellung von Verteilungskarten der Kegelrobben dienen.
Resultate:

Brasseur S., Cremer J., Czeck R., Galatius A., Jeß A., Körber P., Pund R., Siebert U., Teilmann J. & Klöpper S. (2018) TSEG grey seal surveys in the Wadden Sea and Helgoland in 2017-2018. Common Wadden Sea Secretariat, Wilhelmshaven, Germany.

https://www.waddensea-worldheritage.org/sites/default/files/18-07-02_Greysealreport2018.pdf

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POD Akustik LKN; Maßnahme akustisches Schweinswalmonitoring 2018
POD acoustic LKN, Acoustic harbour porpoise monitoring 2018
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Johannes Baltzer
Laufzeit: Januar 2018 bis Oktober 2018
Drittmittelprojekt: Landesbetrieb f. Küstenschutz, Nationalpark u. Meeresschutz Schleswig-Holstein, Tönning, 57.596 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Schweinswale sind Repräsentanten der Top-Prädatoren aus der Gruppe der Säugetiere in Nordsee und Wattenmeer. Mit der Novellierung des Nationalparkgesetztes in 1999 wurde ein Teil des Nationalparks explizit dem Schweinswalschutz gewidmet, da dort eine hohe Dichte von Mutter-Kalb-Gruppen festgestellt wurde.
Im Rahmen der Neuordnung des Bund-Länder-Meeresprogramms (BLMP) wurde im Januar 2011 ein Programm zum gemeinsamen Monitoring von Meeressäugern verabredet, das die Anforderungen eines Monitorings nach den einschlägigen europäischen Richtlinien und internationalen Konventionen erfüllt. Der schleswig-holsteinischen Nationalparkverwaltung (NPV) im Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN) fällt in diesem Programm dabei die Aufgabe zu, das akustische Monitoring von Schweinswalen zu organisieren, umzusetzen und zu finanzieren.
Hierbei übernimmt das ITAW die akustischen Untersuchungen für die NPV als Bestandteil des gemeinsamen Meeressäugermonitorings im Rahmen des BLMP. Jährlich werden Klickdetektoren (C-POD) an 6 festgelegten Standorten im schleswig-holsteinischen und niedersächsischem Wattenmeer ausgebracht und turnusmäßig gewartet und ausgelesen. Die so gewonnenen Daten werden vor dem Hintergrund der Optimierung des akustischen Monitorings sowie erforderlichen Erweiterungen bei einem dauerhaften Betrieb der Messstationen ausgewertet. Die Daten dieser Langzeitstudie sollen Informationen zu einer möglichen Rhythmik sowie Tidenabhängigkeit in den Schweinswaldetektion über den Tag und im Jahresverlauf liefern.
Resultate:

Im schleswig-holsteinischen und niedersächsischen Wattenmeer wurden 6 Messstationen für das akustische Monitoring von Schweinswalen errichtet. Mit Hilfe von Schweinswalklickdetektoren (C-PODs) an den Stationen konnten im Zeitraum von Oktober 2011 bis Oktober 2018 Daten erfasst werden. Die Auswertung der Daten zeigte, dass Schweinswale über den bisherigen Untersuchungszeitraum an allen 6 Messpositionen registriert wurden. Es sind jedoch räumliche (zwischen den Stationen) und zeitliche Unterschiede (einzelne Jahre, im Jahresverlauf, im Verlaufe eines Tages) in den Detektionsraten zu verzeichnen.

An der Station Lister Tief (LT), östlich vor Sylt, wurden die geringsten Detektionsraten festgestellt. Messstelle 1 (M1), am Eingang des Jadebusens, wies ebenfalls relativ geringe Detektionsraten auf. Die Station Westerland (WL), westlich vor Sylt im Walschutzgebiet, war über den bisherigen Untersuchungszeitraum die Station mit den höchsten Detektionsraten (Maximum pro Tag) und im Median über das gesamte Jahr. Die Station Meldorfer Bucht (MB), die in unmittelbarer Nähe des Büsumer Hafens liegt, zeigte ebenfalls sehr hohe Detektionsraten, welche im Frühjahr besonderst ausgeprägt sind.

Die Modellierung der einzelnen Stationen wies eine deutliche Saisonalität in den Schweinswaldetektionen auf. Alle Stationen zeigen ein Maximum in den Detektionen im Frühjahr, im Zeitraum von Mitte März bis Mitte April. Seit 2016 konnte auch eine Saisonalität an der Station Rochelsteert (RS) nachgewiesen werden, im Gegensatz zu den anderen Stationen mit einem Detektionsmaximum im Herbst (Anfang September). An 3 Stationen konnten sogar Muster in der Tagesrhythmik verzeichnet werden. Die Stationen Minsener Oog (MO) im niedersächsischen und Rochelsteert (RS) im schleswig-holsteinischen Wattenmeer wiesen mehr Detektionen am Tag auf, während an der Station M1 mehr Schweinswalklicks in der Nacht auftraten.

Der Einfluss der Tide war an der Station M1 am größten. Maxima in den Detektionen wurden an dieser Station bei Hoch- und Niedrigwassers erreicht und Minima entsprechend in den Phasen dazwischen (bei Ebbe und Flut). Der gegenteilige Effekt zeigte sich bei der Station MO. Die Station LT wies erhöhte Detektionsraten zum Zeitpunkt des Niedrigwassers und ein Minimum während des Hochwassers auf.

Diese Ergebnisse belegen, dass Schweinswale regelmäßig im Bereich des Wattenmeeres vorkommen und bestätigen die Relevanz des Wattenmeeres als Habitat für den Schweinswal. Es gibt jedoch eine hohe Variabilität zwischen den Stationen, was von verschiedenen Umweltfaktoren abhängig sein kann. Die aktuelle Datenerhebung im Untersuchungsgebiet verspricht weitere interessante Ergebnisse und Erkenntnisse über die Verteilung von Schweinswalen im Wattenmeer.

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Studie zur Dynamik von Größe und Struktur von Rotwildpopulationen bei unterschiedlichen Bejagungsmodellen
Study about the dynamics of size and structure of red deer populations with different hunting models
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Dr. Benno Wölfing
Laufzeit: März 2018 bis Juni 2018
Drittmittelprojekt: Deutsche Wildtierstiftung, Hamburg, 8.744 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
In den letzten 10 Jahren ist die Jagdstrecke des Rotwildes in Deutschland um 30% angestiegen. Sehr hohe Rotwilddichten führen in einzelnen Regionen zu Interessenskonflikten mit dem Naturschutz sowie der Land- und Forstwirtschaft.

In der Studie wird die Populationsentwicklung (Entwicklung der Populationsgröße sowie Alters- und Geschlechtsstruktur) von Rotwildpopulationen für unterschiedliche Bejagungsstrategien modelliert. Ziel ist es eine tierschutzgerechte Bejagungsstrategie für die Reduktion von Rotwildpopulationen zu erarbeiten.
Resultate:

Vortrag: Zwischen SOLL und IST: Auswirkungen der Abschussstruktur

auf die mittelfristige Populationsentwicklung,Dr. Andreas Kinser & Dr. Benno Wölfing

(Deutsche Wildtier Stiftung & Institut für Terrestrische

und Aquatische Wildtierforschung) 9.Rotwildsymposium

Der Rothirsch in der Überzahl - Wege zu einer tierschutzgerechten

Rotwildreduktion, vom 28. bis 30. Juni 2018 in Bad Driburg

https://www.rothirsch.org/rotwildsymposien-der-deutschen-wildtier-stiftung/9-rotwildsymposium-2018-tierschutz-in-reduktionsprojekten/

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Teilnahme an Polarsternexpedition PS112 im Rahmen des Projektes "Concurrent assessment of baleen whale and krill distribution along the West Antarctic Peninsula using state-of-the- art census techniques in a synchronised sampling effort"
Teilnahme an Polarsternexpedition PS112 im Rahmen des Projektes "Concurrent assessment of baleen whale and krill distribution along the West Antarctic Peninsula using state-of-the- art census techniques in a synchronised sampling effort"
Projektverantwortliche: Projektleitung: Dr. Helena Herr, Uni Hamburg; Sacha Viquerat, ITAW
Laufzeit: März 2018 bis Mai 2018
Drittmittelprojekt: Antarctic Wildlife Research Fund (AWRF) über Uni Hamburg, 15.711 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
In diesem Projekt wird ein Vergleich der Verteilungsmuster verschiedener Bartenwalarten mit der Verteilung von Krill in der Antarktis angestrebt.
Projektdurchfürung sowie Auswertung unterliegen der Universität Hamburg mit Dr. Helena Herr, sowie dem AWI, Helmholtz Center for Polar and Marine Research mit Prof. Dr. Bettina Meyer.
Das ITAW beteiligt sich an dem Projekt durch einen am ITAW ausgebildeten aerial observer zur Walerfassung. Eine Projektbeschreibung findet sich hier.
https://www.cenak.uni-hamburg.de/forschung/abteilungen/mammalogie/projekte/mammalogie-7-wale.html
Resultate:

Die Walerfassungen auf der Expedition PS 112 wurden erfolgreich abgeschlossen. Die erhobenen Daten werden im Rahmen des noch laufenden Hauptprojektes an der Uni Hamburg ausgewertet.

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Aerial survey of harbour porpoises in the two Danish pSCIs in the southern North Sea and Skagerrak
Aerial survey of harbour porpoises in the two Danish pSCIs in the southern North Sea and Skagerrak
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h.c. Dr. Ursula Siebert; Sacha Viquerat
Laufzeit: Juli 2018 bis September 2018
Drittmittelprojekt: Aarhus University, Roskilde DK, 4.543 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Im Auftrag der Universität Aarhus (Dänemark) werden, seit 2012,jährlich, Daten zu Abundanz und Verteilung von marinen Säugetieren erhoben. Untersucht wurden im August 2018 drei Natura 2000 Gebiete in der dänischen Nordsee, "Sydlige Nordsø" und "Vadehavet med Ribe Å,Tved Å og Varde Å vest for Varde" sowie "Skagens Gren og Skagerrak". Hauptzielart war der Schweinswal (Phocoena phocoena). Das ITAW führte gemeinsam mit der Universität Aarhus zwei fluggestützte Surveys durch; der Methode der Linientransekterfassung folgend. Als Beobachtungsplattform kam ein zweimotoriges Flugzeug vom Typ Partenavia 68 zum Einsatz. Die Fluggeschwindigkeit während der Datenaufnahme betrug 90-100 Kn (167-186 km/h) auf einer Flughöhe von 600 Fuß (183 m). Die Untersuchungsgebiete konnten jeweils an einem Flugtag unter überwiegend guten Sichtungsbedingungen abgedeckt werden.
Resultate:

Videnskabelig rapport fra DCE - Nationalt Center for Miljø og Energi nr. 355

https://dce2.au.dk/pub/SR355.pdf

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Literaturrecherche und daraus abgeleitete theoretische Berechnungen zu Reaktionen von Schalenwild auf akustische Vergrämung mit Schwerpukt Verkehrsunfallvermeidung
Literature research and derived theoretical calculations of reactions of hoofed game on acoustic deterrents with the focus on road accident avoidance
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Dr. Oliver Keuling; Claudia Maistrelli; Dr. Joseph Schnitzler
Laufzeit: Mai 2018 bis Dezember 2018
Drittmittelprojekt: 50.082 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
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Einfluss einer konstanten Argininversorgung im Alleinfutter bei stufenweise reduzierten Proteingehalten auf die Leistung und Fußballengesundheit von Broilern
Influence of a constant dietary arginine level at gradually reduced crude protein contents on performance and foot pad health in broilers
Projektverantwortliche: Junprof. Dr. C. Visscher ; TÄ C. Ullrich
Laufzeit: Oktober 2017 bis Februar 2018
Drittmittelprojekt: CJ Europe GmbH, 18.899 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
In der aktuellen Diskussion um eine nachhaltige Landwirtschaft spielt u.a. die Reduktion des Proteingehaltes im Futter eine Rolle, wodurch die Stickstoff-Ausscheidung der Tiere reduziert wird.
In dem Fütterungsversuch mit Masthähnchen werden vier verschiedene Mischfuttermittel eingesetzt, und zwar mit stufenweise reduziertem Proteingehalt.
Um die Leistung der Tiere aufrecht zu erhalten, wird der Anteil an essentiellen Aminosäuren konstant gehalten. Der Fokus liegt dabei auf dem Arginin, das bei uricotelischen Tieren für den Harnsäurezyklus gebraucht wird und in Kombination mit reduzierten Proteingehalten zu einer verbesserten Einstreu-Qualität führt und damit zu günstigen Werten für die Fußballengesundheit. Ziel dieses Projektes ist es also, mit einem proteinreduzierten Futter und einer konstanten Menge essentieller Aminosäuren eine gleichbleibend hohe Leistung der Tiere ohne Einbußen bei der Fußballengesundheit zu erreichen.
Kooperationspartner:

CJ Europe GmbH

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Auswirkungen eines ein- bzw. zweiphasigen Fütterungskonzepts für die Trockenstehzeit auf die Gesundheit und Leistung von Milchkühen in der Frühlaktation
Effects of a mono- or biphasic feeding concept for dry dairy cows on performance and health in the periparturient period and early lactation
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues; Prof. Dr. M. Hoedemaker; Jun.-Prof. Dr. M. Schmicke; Dr. H. Rieger; TÄ K. Meetschen
Laufzeit: April 2017 bis März 2018
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Klinik für Rinder
Projektdetails:
Ohne Zweifel ist der Enerie- und Nährstoffbedarf von Kühen in der Trockenstehzeit nicht konstant, sondern unterschiedlich. Die Frage ist dabei, ob vor diesem Hintergrund die Rationsgestaltung sich ebenfalls ändern muss (Beginn der Trockenstehzeit mit eher geringem Bedarf, letzte Wochen vor der Abkalbung höherer Bedarf). Der Verlauf von Geburt und Puerperium sowie die Gesundheit in der Frühlaktation könnten von der Fütterung in der Trockenstehzeit beeinflusst sein, so dass diesbezügliche Risiken als "Spätfolgen" der Fütterung vor der Geburt vermieden werden müssen. Entsprechende Untersuchungen laufen auf Haus Riswick, der Versuchseinrichtung der LWK-NRW, auf der entsprechende versuchstechnische Einrichtungen (individuelle Erfassung der tgl. Futteraufnahme) vorhanden sind. In der hiesigen Rinderklinik werden die hierbei erforderlichen Serumparameter inklusive der endokrinologischen Schiene im Versuchsverlauf erfasst.
Kooperationspartner:

Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, Dr. Pries

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Strengthening public awareness and outreach regarding marine mammal welfare, diseases and their zoonotic potential at the German coast
Strengthening public awareness and outreach regarding marine mammal welfare, diseases and their zoonotic potential at the German coast
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Anja Reckendorf
Laufzeit: Mai 2017 bis Februar 2018
Drittmittelprojekt: Wildlife Disease Association Small Grants Committee, 2.781 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Wild animal welfare, their diseases and zoonotic potential have become an increasingly important issue among wildlife populations, health investigators and authorities of the German coastal environment. Through the German stranding network and in the framework of its national wildlife population monitoring projects, the ITAW has compiled a large overview of the sanitary status of the free ranging seal and porpoise populations in German waters over the last twenty years.
A further step would be to use this knowledge for the development of outreach programs and materials to educate target groups, such as the general public, tourists, schools, as well as wildlife workers, biologists and veterinarians who may get in contact with but have varying knowledge of wildlife welfare and diseases. The interaction between wildlife and humans is steadily increasing and the dangers of potential disease transmission are mostly underestimated by the general public. Instead of creating an alarming view on marine mammal diseases and zoonoses, the project aims to disseminate valuable information on diseases harboured by local marine mammals, their transmission and the potential dynamics between wildlife, domestic pets and humans. The project aims to further animal welfare by increasing the understanding among humans of potential dangers of wildlife interactions and by making people aware that giving animals their space is often the best solution.
Resultate:

In order to inform and increase the awareness of marine mammal diseases and especially zoonoses, information material has been created by the ITAW and issued to the stranding network for occupational safety, but also to be able to inform the public at the location, when handling a marine mammal and how the public should react and whom to brief, when encountering these animals. This is especially relevant in case of wounded, ill or stranded marine mammals and concerns people as well as pets. Furthermore, it is important to already educate pupils and teachers to establish a lasting knowledge about a safe and sustainable interaction with marine mammals, which are sentinel species for anthropogenic impacts on the environment.

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