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2308 Ergebnisse.
Häufigkeit, Art und Verlauf von Vergiftungen in tierärztlichen Praxen - eine Sentinelstudie
Frequency, type and end of poisonings in veterinary practices - a sentinel study
Projektverantwortliche: S. Allkämper; Prof. Dr. M. Kietzmann; Prof. Dr. L. Kreienbrock
Laufzeit: 2006 bis Dezember 2019
Kliniken/Institute:
Institut für Biometrie Epidemiologie und Informationsverarbeitung
Institut für Pharmakologie Toxikologie und Pharmazie
Projektdetails:
Die Vergiftung ist ein seltenes Ereignis in der täglichen Praxis, obwohl vor allem bei den Kleintieren häufiger der Verdacht einer Vergiftung ausgesprochen wird, denn die meisten dieser Fälle, die mit plötzlichem Auftreten von Symptomen wie Erbrechen, Kreislaufschwäche oder ZNS-Störungen einhergehen, haben Infektionskrankheiten oder Leber- und / oder Nierenerkrankungen zur Ursache.

Unter den tatsächlichen Vergiftungsfällen stehen einige wenige Giftstoffe, die häufiger zu Vergiftungen führen, wie beispielsweise Kumarinderivate und Cholinesterasehemmer bei den Kleintieren, einer Vielzahl von Giftstoffen und Giftpflanzen gegenüber, die für sich allein genommen zu sehr selten auftretenden Vergiftungen führen. Viele Vergiftungen werden symptomatisch und durch Elimination der Giftstoffe erfolgreich behandelt, da dieses für viele Vergiftungen die einzig mögliche Vorgehensweise darstellt.

Um eine bessere Abschätzung des Problems von Vergiftungen zu erstellen, werden in tierärztlichen Praxen in einer einjährigen Beobachtungsphase mit Hilfe validierter Fragebögen alle Fälle, in denen die Diagnose / Verdachtsdiagnose "Vergiftung" gestellt bzw. "Vergiftung" als Differentialdiagnose im Erkrankungsverlauf nicht ausgeschlossen werden kann und alle Fälle, in denen der Besitzer des Tieres einen Vergiftungsverdacht geäußert bzw. die Aufnahme einer verdächtigen Substanz beobachtet hat, erfasst.
Nach Abschluss der Beobachtungsphase werden alle Patientendaten nach Anzahl pro Tierart und Erkrankungs- bzw. Behandlungsart analysiert.

Dieses Vorhaben dient dazu, das bislang unklare Bild über Art und Häufigkeit von Vergiftungen nach Tierart und Jahreszeit mit der Wirklichkeit der Vergiftungen im Praxisalltag weiter abzuschätzen.
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Aufklärung der kausalen Mutationen für das Polled und Scurs Gen beim Rind
Molecular genetic analysis of the bovine polled and scurs genes
Projektverantwortliche: Prof. Dr. O. Distl
Laufzeit: April 2006 bis Dezember 2019
Drittmittelprojekt: DFG Industrie, 250.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tiergenomik
Projektdetails:
Die Arbeit hat zum Ziel, die beim Rind für die Hornlosigkeit und Wackelhornbildung verantwortlichen Gene molekulargenetisch aufzuklären. Dazu werden diese Genomregionen feinkartiert und über Assoziationsanlaysen die Haplotypblöcke mit einer signifikanten Beziehung zur Merkmalsausprägung bestimmt. Anschließend erfolgen Mutationsanalysen für die Aufklärung der verantwortlichen Mutationen in den signifikant assoziierten Genen.
Resultate:

PLoS One. 2013 Jun 21;8(6):e67992. doi: 10.1371/journal.pone.0067992.

Kooperationspartner:

Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, Institut für Tierzucht, Besamungsverein Neustadt a.d. Aisch e.V., Göpel Genetik

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Plazentation der Stute
Placentation in the mare
Projektverantwortliche: Prof. Dr. C. Pfarrer; Prof. Dr. Harald Sieme; Dr. Jan-Dirk Häger
Laufzeit: Anfang 2005 bis Ende 2019
Kliniken/Institute:
Anatomisches Institut
Projektdetails:
Lichtmikroskopische Untersuchungen zur zellulären Dynamik der Plazentation der Stute, Entwicklung von in vitro Modellen
Kooperationspartner:

Prof. W. R. Allen, Newmarket, UK

Prof. Mahmoud Abd-Elnaeim, Assiut University, Ägypten

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Anatomie / Histologie des Stimmapparates
Anatomy / Histology of the vocal folds
Projektverantwortliche: Prof. Dr. H. Gasse
Laufzeit: 2003 bis 2019
Kliniken/Institute:
Anatomisches Institut
Projektdetails:
Histologie der Plica vocalis ausgewählter Spezies; Schwerpunkt 1: Histomorphometrie des Faserapparats und der Grundsubstanz; Schwerpunkt 2: Mikrovaskularisation
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Untersuchungen zur Pathogenese chronischer idiopathischer Darmentzündungen beim Hund
Studies on the pathogenesis of inflammatory bowel disease in dogs
Projektverantwortliche: Prof. Dr. M. Hewicker-Trautwein; Dr. J. Junginger; Prof. Dr. C. Strube
Laufzeit: Mitte 1999 bis Mitte 2019
Kliniken/Institute:
Institut für Pathologie
Projektdetails:
Gegenstand des Projektes sind Untersuchungen zur Charakterisierung der in der Schleimhaut des Gastrointestinaltraktes auftretenden Immunreaktionen (T- und B- Lymphozyten, Foxp3-positive T-Zellen, dendritische Zellen, Plasmazellen, Makrophagen, Mastzellen), zur Expression von Aktivitätsmarkern (iNOS u.a.), IgE und Histaminrezeptoren (H1R, H2R, H4R) in der Darmschleimhaut von Hunden mit Inflammatory Bowel Disease (IBD). Des Weiteren werden Untersuchungen zur Interaktion des kaninen Darmschleimhautimmunsystems (insbesondere intestinaler Epithelzellen) mit luminalen Antigen (parasitäre Antigene kaniner Helminthen) in vitro durchgeführt.
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Untersuchungen zur Erreger-Wirt-Interaktion von Mycoplasma bovis mit Makrophagen
Studies on the interaction of Mycoplasma bovis with macrophages
Projektverantwortliche: Prof. Dr. M. Hewicker-Trautwein; Dr. J. Junginger
Laufzeit: Mitte 1998 bis Mitte 2019
Kliniken/Institute:
Institut für Pathologie
Projektdetails:
Basierend auf Erkenntnissen zur Persistenz von Mycoplasma bovis in der Lunge von Kälbern mit experimentell induzierten chronischen Pneumonien werden Untersuchungen zur Interaktion (Zellinvasion, Endo-/Phagozytose, Antigenexpression/-variation) des Erregers mit bovinen Makrophagen in vitro durchgeführt.
Kooperationspartner:

Prof. Dr. R. Rosengarten und Dr. J. Spergser, Institut für Mikrobiologie, Veterinärmedizinische Universität Wien, Österreich

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Studie zur Dynamik von Größe und Struktur von Rotwildpopulationen bei unterschiedlichen Bejagungsmodellen
Study about the dynamics of size and structure of red deer populations with different hunting models
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Dr. Benno Wölfing
Laufzeit: März 2018 bis Juni 2018
Drittmittelprojekt: Deutsche Wildtierstiftung, Hamburg, 8.744 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
In den letzten 10 Jahren ist die Jagdstrecke des Rotwildes in Deutschland um 30% angestiegen. Sehr hohe Rotwilddichten führen in einzelnen Regionen zu Interessenskonflikten mit dem Naturschutz sowie der Land- und Forstwirtschaft.

In der Studie wird die Populationsentwicklung (Entwicklung der Populationsgröße sowie Alters- und Geschlechtsstruktur) von Rotwildpopulationen für unterschiedliche Bejagungsstrategien modelliert. Ziel ist es eine tierschutzgerechte Bejagungsstrategie für die Reduktion von Rotwildpopulationen zu erarbeiten.
Resultate:

Vortrag: Zwischen SOLL und IST: Auswirkungen der Abschussstruktur

auf die mittelfristige Populationsentwicklung,Dr. Andreas Kinser & Dr. Benno Wölfing

(Deutsche Wildtier Stiftung & Institut für Terrestrische

und Aquatische Wildtierforschung) 9.Rotwildsymposium

Der Rothirsch in der Überzahl - Wege zu einer tierschutzgerechten

Rotwildreduktion, vom 28. bis 30. Juni 2018 in Bad Driburg

https://www.rothirsch.org/rotwildsymposien-der-deutschen-wildtier-stiftung/9-rotwildsymposium-2018-tierschutz-in-reduktionsprojekten/

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Teilnahme an Polarsternexpedition PS112 im Rahmen des Projektes "Concurrent assessment of baleen whale and krill distribution along the West Antarctic Peninsula using state-of-the- art census techniques in a synchronised sampling effort"
Teilnahme an Polarsternexpedition PS112 im Rahmen des Projektes "Concurrent assessment of baleen whale and krill distribution along the West Antarctic Peninsula using state-of-the- art census techniques in a synchronised sampling effort"
Projektverantwortliche: Projektleitung: Dr. Helena Herr, Uni Hamburg; Sacha Viquerat, ITAW
Laufzeit: März 2018 bis Mai 2018
Drittmittelprojekt: Antarctic Wildlife Research Fund (AWRF) über Uni Hamburg, 15.711 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
In diesem Projekt wird ein Vergleich der Verteilungsmuster verschiedener Bartenwalarten mit der Verteilung von Krill in der Antarktis angestrebt.
Projektdurchfürung sowie Auswertung unterliegen der Universität Hamburg mit Dr. Helena Herr, sowie dem AWI, Helmholtz Center for Polar and Marine Research mit Prof. Dr. Bettina Meyer.
Das ITAW beteiligt sich an dem Projekt durch einen am ITAW ausgebildeten aerial observer zur Walerfassung. Eine Projektbeschreibung findet sich hier.
https://www.cenak.uni-hamburg.de/forschung/abteilungen/mammalogie/projekte/mammalogie-7-wale.html
Resultate:

Die Walerfassungen auf der Expedition PS 112 wurden erfolgreich abgeschlossen. Die erhobenen Daten werden im Rahmen des noch laufenden Hauptprojektes an der Uni Hamburg ausgewertet.

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Aerial survey of harbour porpoises in the two Danish pSCIs in the southern North Sea and Skagerrak
Aerial survey of harbour porpoises in the two Danish pSCIs in the southern North Sea and Skagerrak
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h.c. Dr. Ursula Siebert; Sacha Viquerat
Laufzeit: Juli 2018 bis September 2018
Drittmittelprojekt: Aarhus University, Roskilde DK, 4.543 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Im Auftrag der Universität Aarhus (Dänemark) werden, seit 2012,jährlich, Daten zu Abundanz und Verteilung von marinen Säugetieren erhoben. Untersucht wurden im August 2018 drei Natura 2000 Gebiete in der dänischen Nordsee, "Sydlige Nordsø" und "Vadehavet med Ribe Å,Tved Å og Varde Å vest for Varde" sowie "Skagens Gren og Skagerrak". Hauptzielart war der Schweinswal (Phocoena phocoena). Das ITAW führte gemeinsam mit der Universität Aarhus zwei fluggestützte Surveys durch; der Methode der Linientransekterfassung folgend. Als Beobachtungsplattform kam ein zweimotoriges Flugzeug vom Typ Partenavia 68 zum Einsatz. Die Fluggeschwindigkeit während der Datenaufnahme betrug 90-100 Kn (167-186 km/h) auf einer Flughöhe von 600 Fuß (183 m). Die Untersuchungsgebiete konnten jeweils an einem Flugtag unter überwiegend guten Sichtungsbedingungen abgedeckt werden.
Resultate:

Videnskabelig rapport fra DCE - Nationalt Center for Miljø og Energi nr. 355

https://dce2.au.dk/pub/SR355.pdf

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Erprobung einer Entfernungseinschätzhilfe als Medium der Umwelt- und Naturschutzkommunikation zur Förderung gewünschter Verhaltensweisen auf der Helgoländer Düne im Umgang mit den Robben
Testing a distance assessment aid as a medium of environmental and conservation communication to promote desired behaviors on Helgoland with regards to seals
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Abbo van Neer; Kathrin Kobialka
Laufzeit: März 2018 bis Dezember 2018
Drittmittelprojekt: Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung S.-H. (MELUND), 2.500 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Besucherinnen und Besucher der Helgoländer Düne werden dazu angehalten einen Mindestabstand von 30m zu den Kegelrobben einzuhalten. Durch die Einhaltung dieses Abstandes sollen Störungen für die Tiere minimiert und mögliche Gefährdungen von Personen durch Kegelrobben verhindert werden. Zur Vermeidung von Konflikten und Störungen sind effektive Lenkungsmaßnahmen von Besucherinnen und Besuchern nötig. Derzeitige Lenkungsmaßnahmen basieren auf Information- und Bildungsarbeit, sowie ersten baulichen Maßnahmen.
Trotz dieser Besucherlenkungsmaßnahmen wird der Abstand zu den Tieren von einigen Besucherinnen und Besuchern nicht eingehalten. Ein zu geringer Abstand zu den Tieren könnte u.a. darauf beruhen, dass dieser schwer zu schätzen ist. So soll in diesem Projekt, im Rahmen einer Masterarbeit, eine Entfernungseinschätzungshilfe entwickelt und ihr möglicher Effekt auf die Einhaltung des Abstandes zu den Tieren überprüft werden. Dabei soll die Entfernungseinschätzungshilfe, in Form einer Postkarte, als funktionelles Medium für Umwelt- und Naturschutzkommunikation dienen.
Resultate:

Der Besuch der Helgoländer Düne und die Beobachtung der dort lebenden Kegelrobben ist für Gäste oft das Highlight ihres Helgoland-Besuchs. Besucherinnen und Besucher werden auf der Helgoländer Düne dazu angehalten einen Mindestabstand von 30 m zu den geschützten Kegelrobben einzuhalten. Durch die Einhaltung dieses Abstandes sollen Störungen für die Tiere minimiert und mögliche Gefährdungen von Personen durch Kegelrobben verhindert werden. Zur Vermeidung bzw. Minimierung von Konflikten und Störungen, sind effektive Lenkungsmaßnahmen von Besucherinnen und Besuchern unumgänglich. Auf der Helgoländer Düne sind bereits einige Maßnahmen implementiert worden, um Konflikte zu reduzieren und weitere Maßnahmen werden entwickelt. Da durch die steigende Anzahl an Gästen sowie an Robben, die bereits vorherrschende räumliche Enge weiter zunimmt, werden trotz der bereits umgesetzten Maßnahmen häufig Tiere durch zu nah herankommende Personen gestört oder sogar vertrieben.

 

Im Rahmen dieser Forschungsarbeit wurde eine Entfernungseinschätzungshilfe entwickelt und dessen Wirksamkeit als ergänzende und unterstützende Maßnahme der Besucherlenkung auf der Helgoländer Düne evaluiert.

 

Es konnte im Vergleich zur Zeit ohne Entfernungseinschätzungshilfe gezeigt werden, dass die Gäste einen signifikant höheren Abstand gegenüber den Tieren eingehalten haben. Zudem wurde in einer Umfrage bei den Gästen ermittelt, dass viele diese Maßnahme als sinnvolle Ergänzung zu den bestehenden Maßnahmen sehen und diese gerne annehmen.

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