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2311 Ergebnisse.
Weiterführung Pilotstudie zur Untersuchung des Gesundheitszustands des Eurasischen Fischotters (Lutra lutra) in Schleswig-Holstein
Ongoing pilot study for health investigations on Eurasian otters (Lutra lutra) in Schleswig-Holstein
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Joy Ometere Boyi; Simon Rohner
Laufzeit: Juli 2021 bis Juli 2023
Drittmittelprojekt: Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung, 199.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Die Population des Eurasischen Fischotters (Lutra lutra) besiedelt im Zuge ihrer Wiederausbreitung in Deutschland mittlerweile auch wieder alle Landesteile in Schleswig-Holstein (SH). Im Zuge steigender Otterzahlen rücken verschiedene Konfliktthemen in den Vordergrund, wie z.B. der Straßenverkehr als Haupttodesursache, Schadstoffbelastungen von Gewässern oder etwa das Problemfeld Fischerei und Artenschutz. Tot aufgefundene Fischotter können als wertvolle Grundlage für eine Vielzahl von Fragestellungen dienen, da immer noch viele Wissenslücken über diese streng geschützte und sehr heimlich lebende Art bestehen. In den zwei erfolgreichen ersten Jahren einer Pilotstudie seit 2019 wurde ein großes Netzwerk an Beteiligten aufgebaut, die alle toten Fischotter in SH strategisch sammeln und dem ITAW zur Untersuchung übergeben. Über 90 Fischotter aus den Jahren 2015-20 (teils eingelagerte Tierkörper) konnten bisher bereits untersucht werden. Während der standardisierten Obduktionen wird von allen Tieren das Alter und Geschlecht bestimmt, der Ernährungszustand wird beurteilt und alle Auffälligkeiten dokumentiert. Zudem erfolgt routinemäßig eine große Bandbreite an weiteren Untersuchungen und Diagnostik. Dies beinhaltet zurzeit: Histologie, Bakteriologie, Virologie, Parasitologie, Populationsgenetik, Nahrungsökologie, Reproduktion und teils Schadstoffanalysen. Somit ergibt sich ein umfassender Einblick in den momentanen Gesundheitsstatus der Population. Die gesammelten Erkenntnisse bilden die Grundlage für angewandten Artenschutz, Managemententscheidungen und Interessenskonflikte. Die Fortführung des Projekts für zunächst zwei weitere Jahre ist sehr wichtig, um eine langfristige Datenaufnahme zu gewährleisten und somit etwaige Trends in der Population bewerten zu können.
Resultate:

Regnery, J.; Rohner, S.; Bachtin, J.; Möhlenkamp, C.; Zinke, O.; Jacob, S.; Wohlsein, P.; Siebert, U.; Reifferscheid, G.; Friesen, A. First Evidence of Widespread Anticoagulant Rodenticide Exposure of the Eurasian Otter (Lutra Lutra) in Germany. Sci. Total Environ. 2024, 907.

https://doi.org/10.1016/j.scitotenv.2023.167938

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Smart grazing Machbarkeitsstudie zur Unkrautbekämpfung auf Maisäckern durch Schafe
Smart grazing
Projektverantwortliche: PD Dr. S. Aboling
Laufzeit: März 2021 bis August 2023
Drittmittelprojekt: Landwirtschaftskammer Niedersachsen, 38.933 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
Eine Unkrautbekämpfung durch Beweidung mit Schafen ist eine interessante Perspektive für den ökologischen und konventionellen Ackerbau. Doch dürfte der Einsatz herbivorer Profis auf Äckern von den landwirtschaftlichen Betrieben äußerst skeptisch betrachtet werden. Zu groß erscheint das Risiko, die Schafe könnten mehr schaden als nützen und die Kulturen anstelle der Unkräuter fressen. Tierschutzrechtliche Bedenken könnten entstehen bei der Vorstellung, dass zu den Unkräutern auf Äckern potentielle Giftpflanzen wie Stechapfel (Datura) und Greiskraut (Senecio) zählen. Nicht zuletzt wird man den Aufwand der Zäunung und der Betreuung fürchten. Alle diese Befürchtungen stehen einer Umsetzung einer Unkrautbekämpfung mit Schafen entgegen. Das wollten wir nicht ungeprüft akzeptieren. Mit unserer Machbarkeitsstudie sollen drei Variablen getestet werden: (1) Beweidungszeit und (2) Auftriebszeit sowie (3) Besatzdichte soll festgestellt werden, wann Maispflanzen ein attraktives Futter bilden. Außerdem kann durch unterschiedliche Dauer der Beweidung geprüft werden, wieviel Unkraut bereits auf der Fläche wachsen muss, um die Tiere ausreichend zu sättigen und von den Maispflanzen abzulenken. Über die verschiedenen Besatzdichten lässt sich die Selektivität der Tiere begrenzen, um sie zu motivieren, Unkraut statt Mais zu äsen. In jedem Fall soll Heu angeboten werden, damit sich die Tiere nicht unbemerkt zwangsweise von Unkraut ernähren müssen.
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MuD Puten Strukturierung durch Licht - eine Maßnahme zum Tierschutz in der Putenhaltung
Structuring through light - a solution for animal welfare in turkey farming
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Silke Rautenschlein; Rebecca Lindenwald, PhD; Dr. Jutta Berk
Laufzeit: Februar 2021 bis Januar 2023
Drittmittelprojekt: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, 451.471 EUR
Kliniken/Institute:
Klinik für Geflügel
Projektdetails:
Es handelt sich um ein Modell- und Demonstrationsvorhaben zum Tierschutz des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Durch eine Stallstrukturierung durch Licht soll das Tierwohl in der Putenhaltung verbessert werden. Auf Praxisbetrieben wird diese Strukturierungsmaßnahme installiert und das Verhalten der Tiere, die Tiergesundheit und Stressparameter über mehrere Durchgänge erhoben. Weiterhin steht der Wissenstransfer in die Praxis zur Verbesserung der Haltungsbedingungen in der Putenhaltung im Fokus des Projektes.
https://mud-tierschutz.de/mud-tierschutz/wissen-dialog-praxis/puten/strukturierung-durch-lichteine Maßnahme zum Tierschutz in der Putenhaltung.
Kooperationspartner:

Landwirte aus Sachsen-Anhalt und Thüringen

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Untersuchungen zum selbstregulierten Lernen in der Studieneingangsphase der Veterinärmedizin an der Tierärztlichen Hochschule Hannover
Studies on self-regulated learning in the introductory phase of studies in veterinary medicine at the University of Veterinary Medicine Hannover
Projektverantwortliche: Jana Zintl; Dr. Elisabeth Schaper; Prof. Dr. Andrea Tipold
Laufzeit: März 2021 bis März 2023
Kliniken/Institute:
Zentrum für Lehre - E-Learning-Beratung
Klinik für Kleintiere
Projektdetails:
Im Rahmen dieser Studie werden zum einen die An- und Herausforderungen untersucht, mit denen sich die Studierenden im Übergang in das Hochschulleben konfrontiert sehen.
Dazu soll im Besonderen erfasst werden, welche Ansprüche speziell das Studium der Veterinärmedizin in dieser Phase stellt. Zum anderen werden die bereits bestehenden Angebote untersucht, die das selbstregulierte Lernen der Studierenden fördern. Zusätzlich wird in dieser Arbeit weiterer Bedarf der Studierenden bezüglich der institutionellen Hilfestellung insbesondere in diesem Studienabschnitt ermittelt.
Resultate:

Zintl, Jana (2022): Untersuchungen zum selbstregulierten Lernen in der Studieneingangsphase der Veterinärmedizin an der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Online unter: https://elib.tiho-hannover.de/receive/tiho_mods_00007949

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Nutzung von plasma-aktiviertem Wasser (PAW) bei der Nasspökelung von Fleischerzeugnissen
Exploring the potential of cold plasma treated water for the wet curing process of meat products
Projektverantwortliche: Dr. André Becker; Dr. Sylvia Mitrenga; Prof. Dr. Madeleine Plötz
Laufzeit: Oktober 2021 bis Dezember 2023
Drittmittelprojekt: Fritz-Ahrberg-Stiftung, 20.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Neben antimikrobiell wirksamen Molekülen entstehen bei der Erzeugung von PAW auch Nitrat- und Nitritionen. PAW könnte sich damit als Grundlage von Laken zur Pökelung von Fleischwaren eignen. Zum einen könnte der Zusatz von klassischem Nitritpökelsalz (NPS) minimiert werden und zum anderen könnten die im PAW enthaltenen antimikrobiell wirksamen Moleküle positive Auswirkungen auf die Lagerfähigkeit der Produkte haben. Im Rahmen des Projektes wird daher ein neuartiger Herstellungsprozess nassgepökelter Fleischwaren unter Verwendung von PAW etabliert und mögliche positive aber auch negative Auswirkungen auf das Endprodukt ermittelt.
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Alternativmethoden: Weiterentwicklung der 3R-Schulungsplattform (3R-SMART-2) - Reichweitenoptimierung, fachliche Erweiterung und Transparenzsteigerung der 3R-SMART
Alternative Methods - 3R Training Platform for Methodological Approaches to Reduce Animal Testing (3R-SMART) - Further development in Visibility, Attracitiveness and Functionality.
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Bernhard Hiebl; Dipl.-Inf. Fabian Gumz; Christian Nordmann, MA; Dr. Elisabeth Schaper
Laufzeit: Oktober 2021 bis September 2023
Drittmittelprojekt: BMBF, 212.548 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierhygiene Tierschutz und Nutztierethologie
Projektdetails:
Es wurde eine Aufstockung für die 3R-Schulungsplattform beantragt, um Reichweite, Attraktivität und Funktionalität der Plattform zu erhöhen. Coronabedingt war dies bisher nicht möglich. Vorgesehen ist die Zielgruppen-Erweiterung, Vernetzung der 3R-SMART mit etablierten Online-Portalen externer Partner, Integration eines Bereichs mit Open-Educationsl-Resources sowie einer Beitragsssammlung zu 3R-Zentren, die Einbindung interaktiver Elemente in bestehende Beiträge, die Verlinkung von 3R-SMART-Beiträgen und Beiträgen externer Quellen zu "3R-Rallys" und die Etablierung Twitter-basierter 3R-Diskurse.
Kooperationspartner:

Philipps-Universität Marburg

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Akustisches Monitoring von Schweinswalen 2022
Acoustic harbour porpoise monitoring 2022
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Dr. Johannes Baltzer
Laufzeit: November 2021 bis Oktober 2023
Drittmittelprojekt: LKN, 49.979 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Schweinswale sind Repräsentanten der Top-Prädatoren aus der Gruppe der Säugetiere in Nordsee und Wattenmeer. Mit der Novellierung des Nationalparkgesetzes im Jahr 1999 wurde ein Teil des Nationalparks explizit dem Schweinswalschutz gewidmet, da dort eine hohe Dichte von Mutter-Kalb-Paaren festgestellt wurde. Im Rahmen der Neuordnung des Bund/Länder-Messprogramms (BLMP) wurde im Januar 2011 ein Programm zum gemeinsamen Monitoring von Meeressäugern vereinbart, das die Anforderungen eines Monitorings nach den einschlägigen europäischen Richtlinien und internationalen Konventionen erfüllt. Die schleswig-holsteinische Nationalparkverwaltung (NPV) im Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN) hat in diesem Programm die Aufgabe, das akustische Monitoring von Schweinswalen zu organisieren, umzusetzen und zu finanzieren. Die akustischen Untersuchungen für die NPV werden vom Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) als Bestandteil des gemeinsamen Meeressäuger-Monitorings im Rahmen des BLMP durchgeführt. Hierfür werden Messstationen an fünf festgelegten Standorten im schleswig-holsteinischen Wattenmeer (Lister Tief, Meldorfer Bucht, Rochelsteert, Westerland und Außenelbe). An den Messstationen befinden sich Klickdetektoren (Cetacean-Porpoise Detectors, C-PODs), welche die Echoortungsaktivität von Schweinswalen aufzeichnen. Die C-PODs werden turnusmäßig gewartet und ausgelesen. Die so gewonnenen Daten werden vor dem Hintergrund der Optimierung des akustischen Monitorings sowie erforderlichen Erweiterungen bei einem dauerhaften Betrieb der Messstationen ausgewertet.
Resultate:

Seit über elf Jahren wurden Schweinswale an allen fünf Messstationen im schleswig-holsteinischen Wattenmeer regelmäßig nachgewiesen, wobei deutliche räumliche und saisonale Unterschiede in den Detektionsraten auftraten. Die höchsten Detektionen wurden an den Stationen Westerland, Meldorfer Bucht und in der Außenelbe registriert, während Lister Tief konstant die niedrigsten Werte zeigte. Alle Stationen wiesen ein saisonales Maximum im Frühjahr auf, wobei die Stationen Rochelsteert und Außenelbe ein ausgeprägtes Maximum im Herbst zeigen. Dieses Maximum ist überschneidet sich mit der Paarungszeit und ist ein Hinweis dafür, dass diese Regionen während der reproduktiven Phase intensiver genutzt werden. In der Außenelbe sprechen die niedrigen Detektionen im Frühjahr dafür, dass Schweinswale ihre Beutefischen in die Flüsse folgen und erst im Herbst wieder deutlich mehr im Mündungsbereich auftreten. Neben den saisonalen Mustern traten geringfügig auch gebietsabhängige Muster im Zusammenhang mit Tide und Tageszeit auf. Die langjährige Datengrundlage bestätigt die Bedeutung des Wattenmeeres als wichtiges Habitat für Schweinswale und ermöglicht robuste Trendanalysen, die eine Fortführung des Monitorings erforderlich machen.

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Pflanzenkohle als Fütterungszusatz zur Verbesserung der Milchqualität durch Förderung der Tiergesundheit
Plantcoal as a feed additive to improve the Milk quality by promoting animal health
Projektverantwortliche: Prof Dr. C. Visscher; Dr. N. Terjung; Dr. D. Schubert; TA A. Weinberg
Laufzeit: April 2021 bis September 2023
Drittmittelprojekt: Bundesministerium für Wirtschaft, 250.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
Ab dem 28.01.2022 tritt das neue Tierarzneimittelgesetz in Kraft, sodass es ab diesem Zeitpunkt immer wichtiger wird, Hochleistungstiere durch optimierte Ernährung gesund zu erhalten. Ziel dieses Projektes ist eine Verbesserung der Eutergesundheit und damit einhergehend der Milchqualität durch den Einsatz von Pflanzenkohle, die mit Vitamin E angereichert wird. Zunächst soll in vitro der Effekt der Pflanzenkohle auf die Fermentation im künstlichen Pansen (RUSITEC) untersucht werden. Basierend auf den Ergebnissen der in-vitro-Studie wird anschließend die Pflanzenkohle bei laktierenden Milchkühen über das Milchleistungsfutter dosiert.
Kooperationspartner:

Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik (DIL), Quakenbrück

Internationale Forschungsgemeinschaft Futtermitteltechnik e. V. (IFF), Braunschweig

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PRRSV als Risikofaktor für eine Streptococcus suis Erkrankung in der Ferkelaufzucht
PRRSV as a risk factor for Streptococcus suis disease in piglet rearing
Projektverantwortliche: Isabel Hennig-Pauka; Sara Trittmacher; Peter Valentin-Weigand; Judith Rohde
Laufzeit: Januar 2021 bis Dezember 2023
Kliniken/Institute:
Außenstelle für Epidemiologie (Bakum)
Institut für Mikrobiologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
Ziel dieses Projektes ist die Charakterisierung einer Erkrankungssituation bei S-suis-bedingten Krankheitsausbrüchen auf Betrieben. Es soll der maßgebliche Einfluss einer PRRSV-Zirkulation auf den Betrieben, bestimmter S.-suis-Geno- und Pathotypen auf den Tonsillen und zuvor definierte Umgebungsfaktoren für das Auftreten und die Entwicklung S.-suis-bedingter Erkrankungen abgeschätzt werden. Ziel ist es, Empfehlungen für die Praxis im Hinblick auf eine Ausbruchsvermeidung auf Betrieben zu erreichen.
Kooperationspartner:

Kooperationspartner des EU Projektes PigsSuis (PROGRAM FOR INNOVATIVE GLOBAL PREVENTION OF STREPTOCOCCUS SUIS, Referenznummer 727966

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Fast Track COFONI: Nutzen der Technologieplattform Tiermodelle für Biobanking und Datenbanken
Technology platform animal models meets biobanking and databases: Sample biobanking, systematic review and meta-analysis of preclinical in vivo models of COVID-19 disease.
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Asisa Volz; Prof. Dr. Maren von Köckritz-Blickwede; Prof. Dr. Lothar Kreienbrock
Laufzeit: September 2021 bis Februar 2023
Drittmittelprojekt: MWK, 50.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Virologie
Institut für Biochemie
Institut für Biometrie Epidemiologie und Informationsverarbeitung
Research Center for Emerging Infections and Zoonoses
Projektdetails:
Das SARS-CoV-2 (Severe Acute Respiratory Syndrome Coronavirus-Type 2) ist der Erreger von COVID-19. Der bisherige Verlauf der COVID-19 Pandemie hat nachdrücklich gezeigt, dass eine koordinierte Bündelung von interdisziplinären und komplementären Expertisen notwendig ist, um die vielfältigen Aspekte der Biologie, der Pathologie und der Epidemiologie von SARS-CoV-2 zu entschlüsseln und die gewonnenen Erkenntnisse sowohl klinisch für die Behandlung von Patienteninnen und Patienten als auch für die Modellierung von Infektionsverläufen in der Bevölkerung einzusetzen. Die innerhalb der COFONI Technologieplattform betriebenen COVID-19-Tiermodelle soll dazu beitragen systematisch Daten zu sammeln, zu vergleichen und zu analysieren. Dies soll dazu beitragen, die aus klinischen Studien verfügbaren Daten zu bewerten und den wissenschaftlichen Fortschritt durch In-vivo-Studien kritisch zu reflektieren. Die weitere Verfeinerung und Entwicklung von Tiermodellen für COVID-19 wird zur Entwicklung von Impfstoffen und therapeutischen Wirkstoffen beitragen. Gegenwärtig laufen groß angelegte klinische Studien, in denen mehrere Kandidaten für präventive und therapeutische Maßnahmen am Menschen getestet werden. Die Ergebnisse dieser klinischen Wirksamkeitsstudien werden eine noch nie dagewesene Gelegenheit zur Rückvalidierung und Verfeinerung dieser Tiermodelle bieten.
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