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2104 Ergebnisse.
Einfluss einer konstanten Argininversorgung im Alleinfutter bei stufenweise reduzierten Proteingehalten auf die Leistung und Fußballengesundheit von Broilern
Influence of a constant dietary arginine level at gradually reduced crude protein contents on performance and foot pad health in broilers
Projektverantwortliche: Junprof. Dr. C. Visscher ; TÄ C. Ullrich
Laufzeit: Oktober 2017 bis Februar 2018
Drittmittelprojekt: CJ Europe GmbH, 18.899 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
In der aktuellen Diskussion um eine nachhaltige Landwirtschaft spielt u.a. die Reduktion des Proteingehaltes im Futter eine Rolle, wodurch die Stickstoff-Ausscheidung der Tiere reduziert wird.
In dem Fütterungsversuch mit Masthähnchen werden vier verschiedene Mischfuttermittel eingesetzt, und zwar mit stufenweise reduziertem Proteingehalt.
Um die Leistung der Tiere aufrecht zu erhalten, wird der Anteil an essentiellen Aminosäuren konstant gehalten. Der Fokus liegt dabei auf dem Arginin, das bei uricotelischen Tieren für den Harnsäurezyklus gebraucht wird und in Kombination mit reduzierten Proteingehalten zu einer verbesserten Einstreu-Qualität führt und damit zu günstigen Werten für die Fußballengesundheit. Ziel dieses Projektes ist es also, mit einem proteinreduzierten Futter und einer konstanten Menge essentieller Aminosäuren eine gleichbleibend hohe Leistung der Tiere ohne Einbußen bei der Fußballengesundheit zu erreichen.
Kooperationspartner:

CJ Europe GmbH

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Habitat-Eignungsmodelle für Wale im Nordostatlantik
Habitat suitability models for whales in the Northeast Atlantic
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Dr. Anita Gilles
Laufzeit: September 2017 bis November 2018
Drittmittelprojekt: FWG-WTD 71, Eckernförde, 137.482 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
In einer Vorstudie des Projekts wurden Walarten identifiziert, die sensitiv auf Unterwasserlärm reagieren. Besonders zu betrachtende Arten sind die sogenannten ?deep-divers?, wie Schnabelwale (Familie Ziphidae), Grindwale (Globicephala melas) und Pottwale (Physeter macrocephalus). Im weiteren Arbeitsschritt wurde überprüft für welche Arten eine ausreichende Datengrundlage für eine Habitatmodellierung im Nordostatlantik besteht. Im Zuge einer Literaturrecherche wurden bereits existierende Habitatmodelle ausgewählter Arten auf ihre Aussagekraft für das Zielgebiet (Nordostatlantik) evaluiert. Für Arten, für die eine Verbesserung existierender Habitatmodelle möglich erscheint, wurden aussagekräftige Sichtungsdatensätze zusammengestellt, die als Grundlage für die Modellierung genutzt werden können. Die Zustimmung ausgewählter Forschungsinstitute konnte bereits eingeholt werden, um weitere aussagekräftige Sichtungsdatensätze im Untersuchungsgebiet des Nordostatlantiks mit einzubeziehen. In den letzten Jahrzehnten wurden mehrere großräumige multinationale Surveys durchgeführt, deren Ziel es war die Verteilung und Abundanz von Cetaceen in den offshore und Schelfgewässern des Nordostatlantiks zu bestimmen.
Als Basis für die Habitatmodellierung werden für die Verbreitung der Arten relevante Umweltparameter in einer homogenen räumlichen Auflösung zusammengestellt. Anschließend werden Habitatmodelle (z.B. GAMs) basierend auf den zusammengestellten Sichtungs- und Umweltdaten erstellt.
Resultate:

Erkenntnisse aus der Vorstudie lassen eine voraussichtlichen Verlängerung des Projektes bis November 2018 zu, um die eigentliche Habitatmodellierung durchzuführen.

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Strengthening public awareness and outreach regarding marine mammal welfare, diseases and their zoonotic potential at the German coast
Strengthening public awareness and outreach regarding marine mammal welfare, diseases and their zoonotic potential at the German coast
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Anja Reckendorf
Laufzeit: Mai 2017 bis Februar 2018
Drittmittelprojekt: Wildlife Disease Association Small Grants Committee, 2.781 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Wild animal welfare, their diseases and zoonotic potential have become an increasingly important issue among wildlife populations, health investigators and authorities of the German coastal environment. Through the German stranding network and in the framework of its national wildlife population monitoring projects, the ITAW has compiled a large overview of the sanitary status of the free ranging seal and porpoise populations in German waters over the last twenty years.
A further step would be to use this knowledge for the development of outreach programs and materials to educate target groups, such as the general public, tourists, schools, as well as wildlife workers, biologists and veterinarians who may get in contact with but have varying knowledge of wildlife welfare and diseases. The interaction between wildlife and humans is steadily increasing and the dangers of potential disease transmission are mostly underestimated by the general public. Instead of creating an alarming view on marine mammal diseases and zoonoses, the project aims to disseminate valuable information on diseases harboured by local marine mammals, their transmission and the potential dynamics between wildlife, domestic pets and humans. The project aims to further animal welfare by increasing the understanding among humans of potential dangers of wildlife interactions and by making people aware that giving animals their space is often the best solution.
Resultate:

In order to inform and increase the awareness of marine mammal diseases and especially zoonoses, information material has been created by the ITAW and issued to the stranding network for occupational safety, but also to be able to inform the public at the location, when handling a marine mammal and how the public should react and whom to brief, when encountering these animals. This is especially relevant in case of wounded, ill or stranded marine mammals and concerns people as well as pets. Furthermore, it is important to already educate pupils and teachers to establish a lasting knowledge about a safe and sustainable interaction with marine mammals, which are sentinel species for anthropogenic impacts on the environment.

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Auswirkungen eines ein- bzw. zweiphasigen Fütterungskonzepts für die Trockenstehzeit auf die Gesundheit und Leistung von Milchkühen in der Frühlaktation
Effects of a mono- or biphasic feeding concept for dry dairy cows on performance and health in the periparturient period and early lactation
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues; Prof. Dr. M. Hoedemaker; Jun.-Prof. Dr. M. Schmicke; Dr. H. Rieger; TÄ K. Meetschen
Laufzeit: April 2017 bis März 2018
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Klinik für Rinder
Projektdetails:
Ohne Zweifel ist der Enerie- und Nährstoffbedarf von Kühen in der Trockenstehzeit nicht konstant, sondern unterschiedlich. Die Frage ist dabei, ob vor diesem Hintergrund die Rationsgestaltung sich ebenfalls ändern muss (Beginn der Trockenstehzeit mit eher geringem Bedarf, letzte Wochen vor der Abkalbung höherer Bedarf). Der Verlauf von Geburt und Puerperium sowie die Gesundheit in der Frühlaktation könnten von der Fütterung in der Trockenstehzeit beeinflusst sein, so dass diesbezügliche Risiken als "Spätfolgen"" der Fütterung vor der Geburt vermieden werden müssen. Entsprechende Untersuchungen laufen auf Haus Riswick, der Versuchseinrichtung der LWK-NRW, auf der entsprechende versuchstechnische Einrichtungen (individuelle Erfassung der tgl. Futteraufnahme) vorhanden sind. In der hiesigen Rinderklinik werden die hierbei erforderlichen Serumparameter inklusive der endokrinologischen Schiene im Versuchsverlauf erfasst."
Kooperationspartner:

Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, Dr. Pries

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Untersuchungen zur praecaecalen Verdaulichkeit von Nährstoffen in Mischfuttermitteln am Modell ileumfistulierter Göttinger Miniatur-Schweine
Experimental studies on prececal digestibility rates of complete feeds in minipigs fitted with an ileocecal canula
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues; L. Schulten
Laufzeit: Januar 2017 bis Dezember 2018
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
Mischfuttermittel werden an Göttinger Miniatur-Schweinen getestet, die mit einer ileocaecalen Umleitungsfistel ausgestattet sind. Am Modell der ileumfistulierten Miniatur-Schweine wird die praecaecale Verdaulichkeit unterschiedlicher Mischfuttermittel mit Hilfe eines inerten Markers über eine modifizierte Methode eines Verdaulichkeitsversuches bestimmt. Zu den Fragestellungen zählen unter anderem Untersuchungen zu spezifischen Effekten bestimmter Rohwaren auf den Futterwert der geprüften Mischfuttermittel. Auf Basis der so gewonnenen Erkenntnisse soll eine Optimierung der Mischfutter-Rezepturen in Bezug auf einzelne Rohstoffe möglich werden.
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Molecular and serological surveillance for non-primate hepacivirus (NPHV) in South African equids
Molecular and serological surveillance for non-primate hepacivirus (NPHV) in South African equids
Projektverantwortliche: PD Dr. Jessika-M. Cavalleri
Laufzeit: Anfang 2017 bis Ende 2018
Kliniken/Institute:
Klinik für Pferde
Projektdetails:
Untersuchung der Antikörper und RNA-Prävalenz von NPHV bei Vollblutpferden und Zebras in Südafrika
Kooperationspartner:

Twincore Centre

University of Pretoria

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Einsatz Huminsäure-reichen Torfes als Mischfutterkomponente für Schweine auf Fermentationscharakteristika im Chymus, die Zusammensetzung des Mikrobioms und die Überlebensfähigkeit von Salmonellen in vitro im torfhaltigen Chymus
Use of humic acid-rich peat as a compound feed ingredient for pigs on fermentation characteristics in the digesta, the composition of the microbiome and the viability/survival rate of Salmonella in vitro in peat-containing digesta samples
Projektverantwortliche: Prof. Dr. G. Breves; Junprof. Dr. C. Visscher; Prof. Dr. J. Kamphues
Laufzeit: Oktober 2017 bis September 2018
Drittmittelprojekt: Griendtsveen AG , 25.764 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Institut für Physiologie und Zellbiologie
Projektdetails:
Torf enthält in hohen Konzentrationen potentiell biologisch aktive Substanzen. Diesen organischen Substanzen werden verschiedenartige positive Wirkungen zugeschrieben. Neben direkten Effekten auf die Eingrenzung von Diarrhoe-Erkrankungen werden analgetische, immunstimulierende, antimikrobielle und adsorbierende Eigenschaften beschrieben.
Die aktiven Substanzen sind auf der einen Seite Huminsäuren, auf der anderen Seite Fulvosäuren. Die Anteile können bis nahezu 45 % der Trockensubstanz ausmachen (36 % Huminsäuren, 9 % Fulvosäuren).
Im Rahmen des Projektes sollen potentielle Einflüsse eines besonders Huminsäure-reichen Torfproduktes als Bestandteil eines Alleinfutters für Absetzferkel auf die Fermentationscharakteristika im Chymus, die Zusammensetzung des Mikrobioms im Gastrointestinaltrakt und die Überlebensfähigkeit von Salmonellen ex vivo untersucht werden.
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Untersuchungen zur Tenazität von Enterococcus cecorum
Study of tenacity of Enterococcus cecorum
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Silke Rautenschlein, PhD; Dr. Arne Jung
Laufzeit: Mai 2017 bis November 2018
Drittmittelprojekt: H. Wilhelm Schaumann Stiftung, 21.600 EUR
Kliniken/Institute:
Klinik für Geflügel
Projektdetails:
Enterococcus cecorum ist heute einer der wichtigsten bakteriellen Krankheitserreger bei Masthähnchen und kann auch Erkrankungen bei anderen Geflügelarten hervorrufen.
Das Ziel des Forschungsprojektes ist die Charakterisierung der Tenazität von Enterococcus cecorum.
In diesem Forschungsprojekt werden erstmals Untersuchungen zu der Überlebensfähigkeit von EC bezüglich der Parameter
-unterschiedliche Trägermaterialien,
-Luftfeuchtegehalten,
-Temperaturen und
-pH-Werten durchgeführt.
-Weiterhin wird die Fähigkeit von EC untersucht, Biofilme zu bilden.
Diese Informationen sind wichtig und relevant, um das Risiko von verschiedenen Materialien, die in Brütereien und der Haltungsumgebung der Tiere als potentielle Infektionsquellen vorkommen, besser beurteilen zu können. Diese Daten können so die Basis für weitere Untersuchungen bilden, um die drängenden Fragen der Epidemiologie von EC beantworten zu können.
Resultate:

https://sfamjournals.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/jam.14899

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Etablierung und Evaluierung von Lungenpräzisionsschnitten als Kultursystem für die Isolierung, Vermehrung und Charakterisierung respiratorischer Zoonoseerreger in Seehunden (PHOCA-PCLS)
Establishment of precision-cut lung slices as a culture system for isolation, propagation and characterization of respiratorory zoonotic pathogens in seals (Phoca-PCLS)
Projektverantwortliche: Peter Valentin-Weigand; Georg Herrler; Ursula Siebert
Laufzeit: Juli 2017 bis Juni 2018
Drittmittelprojekt: BMBF (Zoonosenplattform), 94.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Mikrobiologie Zentrum für Infektionsmedizin
Institut für Virologie
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Viele Krankheitserreger infizieren die Atemwege oder nutzen den Respirationstrakt für eine Initialinfektion, um sich dann auf andere Gewebe und Organe auszubreiten. Dies gilt auch für Zoonoseerreger. Sofern die Erreger ihren natürlichen Wirt nicht in einer Nutztierspezies wie Rind oder Schwein haben, ist es sehr schwierig, das Infektionsverhalten im Ursprungswirt zu analysieren. Gerade von Wildtierspezies gibt es keine oder nur wenige Zelllinien als Modelle für Infektionsstudien. Zudem entsprechen Zelllinien nicht den differenzierten Epithelzellen, auf die die Erreger im Atemtrakt treffen. Für Atemwegszellen vom Menschen oder von häufigen Nutztieren wurden primäre Kultursysteme für differenzierte respiratorische Epithelzellen beschrieben. Dazu gehören Air-liquid-interface-Kulturen und Lungenpräzisions-schnitte (PCLS). Beide sind geeignet, um sie auf Tierarten anzuwenden, die weniger leicht zugänglich sind für die Gewinnung von Gewebe zu Untersuchungszwecken.
In dem Projekt PHOCA-PCLS geht es darum, PCLS von Seehunden als Modellspezies für Wildtiere zu erzeugen. Ziel ist es, ein ex-vivo-Kultursystem für die Zoonosenforschung zu etablieren, mit dem auch weniger zugängliche Tierspezies wie Seehunde für Infektions-studien mit Atemwegszellen zugänglich werden. Mit den Projektergebnissen soll die Basis dafür gelegt werden, zukünftig auch andere für die Zoonosenforschung wichtige Wildtierspezies für die Forschung zugänglicher werden. Dabei ist das Anwendungspotenzial nicht auf die Grundlagenforschung beschränkt. Interessant sind PCLS auch für die Isolierung neuer Viren, für antivirale und antimikrobielle Studien sowie für Untersuchungen im Zusammenhang mit Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen.
Resultate:

Ziel des Projektes war es, eine Untersuchungsmethode, die bereits für die Beurteilung der Lunge bei verschiedenen Haustieren etabliert ist, auch für zoonotische Untersuchungen bei Wildtieren verfügbar zu machen. Hierfür wurde der Seehund ausgewählt, der im Laufe der ersten zwei Jahre seines Lebens unter starken Lungenproblemen leidet. Zudem sind die meisten Veränderungen durch virale, bakterielle oder parasitäre Infektionen in der Lunge zu finden. Die Beprobung des Seehundes erfolgte zudem im Lebensraum der Tiere und benötigte anschließend einen Transport der Proben in das ausgestattete Labor. Mit den Projektergebnissen zeigen die Antragsteller auf, dass PCLS und ALI-Kulturen nach einer Etablierungsphase auch bei Wildtieren eingesetzt werden können.

Die Ergebnisse unseres Pilotprojekts sind interessant für alle Zoonosenforscher, die mit respiratorischen Erregern arbeiten, deren Wirtsreservoir im Wildtierbereich angesiedelt ist. Sie erhalten die Möglichkeit, die entsprechenden Mikroorganismen mit einem ex vivo-Zellkultursystem zu untersuchen. Die etablierten Modelle (PCLS, ALI) stellen eine wertvolle Erweiterung des Methodenspektrums der Zoonosenplattform dar, da viele Zoonoseerreger die Atemwege befallen oder den Respirationstrakt als Eintrittspforte benutzen.

 

Zudem haben sich vielfältige Anwendungsmöglichkeiten für Anschlussprojekte ergeben. Wegen des breiten Anwendungsspektrums bietet es auch günstige Gelegenheiten für Zusammenarbeit zwischen Forschern verschiedener Richtungen und hier vornehmlich für Zoonosenforscher. Deshalb war die Zoonosenplattform das ideale Forum für die Durchführung dieses Projekts und für die Bekanntmachung der Ergebnisse im Rahmen des nationalen Zoonosen-Symposiums 2018 in Berlin.

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Ermittlung des Forschungsbedarfs zu den Neozoen Nutria, Bisam, Mink, Marderhund, Waschbär
Neozoen: A view on literature: Coypu, muskrat, American mink, raccoon dog and raccoon - habitat use and management strategies
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert
Laufzeit: September 2017 bis April 2018
Drittmittelprojekt: Landesjägerschaft Niedersachsen e. V., 23.275 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Hannover)
Projektdetails:
Um den Forschungsbedarf zu ermitteln, soll die bisher national und international veröffentlichte Literatur zu den Tierarten Bisam, Nutria, Mink, Marderhund und Waschbär den bisherigen Kenntnisstand zusammenfassen und den Wert einer möglichen Folgestudie zum Management von Nutria und Bisam analysieren. Der Fokus liegt auf der Grundlagenforschung zu den Themen: Vorkommen, Verbreitung, Zoonosen, Reproduktion, zwischenartliche Konkurrenz, bereits bestehende Managementstrategien (EU - Länder) und Management der Tierarten weltweit (z. B. USA). Die Analyse der Ergebnisse wird unter Berücksichtigung des tatsächlichen Vorkommens der Tierarten in Niedersachsen anhand von WTE - Daten (Datenquelle: ITAW) erfolgen. In der Folge soll ein Forschungskonzept für die semiaquatischen Tierarten Nutria und Bisam initiiert werden.
Hierzu ist eine Kooperation mit dem DJV sowie dem Wasserverbandstag Niedersachsen e.V. notwendig, wobei die Forschungsarbeit anhand der Datengrundlage des ITAW durchgeführt wird.
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