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2311 Ergebnisse.
Auswirkungen von Enterococcus faecium als Futterzusatzstoff auf die Gesundheit und Leistung von Mastputen
Effects of Enterococcus faecium as a feed additive on the health and performance of fattening turkeys
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues; Dr. V. Taube
Laufzeit: November 2006 bis Februar 2007
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Lehr- und Forschungsgut Ruthe
Klinik für Geflügel
Projektdetails:
In dem Projekt sollen die Auswirkungen eines Probiotikums (Enterococcus faecium) als Futterzusatz in der Putenmast auf Gesundheit und Leistung geprüft werden. Im Vordergrund stehen dabei die möglichen Wirkungen eines Enterokokken-Zusatzes im Vergleich zu einem Alleinfutter ohne diesen Zusatz. Der Versuchszeitraum erstreckt sich über einen Mastdurchgang mit Putenhennen (P1 bis P5). In diesem Durchgang sind in beiden Gruppen entsprechende Untersuchungen zur Futtermittelzusammensetzung, zur Qualität der Exkremente und die Erfassung der zootechnischen Daten (u. a. Verlustraten) erforderlich. Der im Versuchsfutter angestrebte Gehalt an Enterococcus faecium beträgt 1E+09 KBE/kg Futter (= 1E+06 KBE/g Futter)
Analyse der Futtermittel: Jeweils eine vollständige Analyse (Weender, Mengen- und Spurenelemente) in jeder Mastphase (P1 bis P5) in einer Gruppe (Versuchs- oder Kontrollgruppe). Im Futter der anderen Gruppe Kontrolle, ob das Futter identisch ist (TS, Rp, Ca, Cu). Bei mehreren Lieferungen je Phase und Stallhälfte Analyse einer Mischprobe. Stets quantitative Bestimmung des Enterokokken-Gehaltes (LUFA Kiel, Dr. Wehage), d. h. sowohl in der Versuchs- als auch in der Kontrollgruppe.
Analyse der Exkremente: Fünfmal im Verlaufe des Durchgangs (jeweils am Ende einer Fütterungsphase) Trockensubstanz-Bestimmung in 3 Sammelproben (jeweils ca. 10 Exkremente-Einzelproben) je Stallabteil.
Zudem Erfassung der zootechnischen Daten (Futter- und Wasseraufnahme, Körpermasse-Entwicklung, Verlustrate, Futteraufwand, Schlachtdaten)
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Elektrokardiographische Langzeituntersuchung in Ruhe und nach Belastung bei herzgesunden und herzkranken Pferden
Long-term ECG recording in rest and after exercise in healthy horses and in horses with cardiac diseases.
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Peter Stadler; Dr. Heidrun Gehlen; Frauke Uhlendorf
Laufzeit: März 2006 bis März 2007
Kliniken/Institute:
Klinik für Pferde
Projektdetails:
Ziel dieser Studie ist es, das Spektrum der elektrokardiographischen Untersuchung beim Pferd generell zu erweitern, indem Untersuchungsverfahren und Parameter, die sich bereits in der Humanmedizin im Rahmen der elektrokardiographischen Untersuchung etabliert haben, auf die Untersuchungen beim Pferd übertragen werden. Dabei handelt es sich hier im Speziellen um die elektrokardiographische Langzeituntersuchung und die dadurch ermittelte Herzfrequenzvariabilität, sowie die Erholung der Herzfrequenz nach Belastung innerhalb eines bestimmten Zeitraumes ("heart rate recovery"). Die erwähnten Methoden und Werte sollen an herzkranken und herzgesunden Pferden angewendet, untersucht und verglichen werden, um mögliche signifikante Unterschiede herauszuarbeiten und den Aussagewert der verschiedenen Methoden zu eruieren.

Alle Tiere werden klinisch, ultrasonographisch und elektrokardiographisch voruntersucht, wobei die klinische Untersuchung die Überprüfung des Herz-Kreislaufsystems beinhaltet. Zur Ermittlung des Trainingszustandes wird eine Messung des Blutlaktatspiegels vor und nach standardisierter Belastung vorgenommen. Die elektrokardiographische Untersuchung erfolgt sowohl in Ruhe über einen längeren Zeitraum von ca. sechs Stunden in der Box, als auch während und nach der standardisierten Belastung. Unmittelbar nach der Belastung soll die Erholung der Herzfrequenz mittels Elektrokardiographie über einen Zeitraum von ca. 30 Minuten ermittelt werden.
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Darstellung von ß-Glukan Rezeptoren in der Haut aquatischer Säugetiere
Demonstration of ß-glucan receptors in the skin of aquatic mammals
Projektverantwortliche: Prof. Dr. W. Meyer
Laufzeit: Januar 2006 bis Dezember 2007
Drittmittelprojekt: zum Teil Firma Fibona Health Products, Wiesbaden
Kliniken/Institute:
Anatomisches Institut
Projektdetails:
Vergleichende Untersuchungen der Haut verschiedener aquatischer Säugetiere, mit Bezug zur millieubedingten Belastung der Hautoberfläche durch Bakterien und Pilze
Kooperationspartner:

Prof. Dr. L.G. Fleischer, Biotechnologie-Zentrum, TU Berlin

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Prüfung eines Futterkonzepts (feine/grobe Futterstruktur und Einsatz von freier Säure und deren Salz) zur Reduzierung der E. Coli-Prävalenz bei Absetzferkeln nach experimenteller Infektion
Test of a feeding concept (fine/coarse grinding and use of organic acid and their salts) to reduce the E. coli prevalence in weaner pigs after experimental infection
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues; Dr. V. Taube; Dr. J. Verspohl
Laufzeit: März 2006 bis September 2007
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Institut für Pathologie
Projektdetails:
Das geplante Forschungsvorhaben zielt auf die Entwicklung eines Fütterungskonzeptes (betrifft Struktur des Futters und den Einsatz alternativer Futteradditive) für die Ferkelaufzucht, mit dem die Prävalenz von E. coli bzw. die klinische Symptomatik E. coli-bedingter Durchfälle wirksam reduziert werden kann. Für die Fütterungsversuche stehen Absetzferkel im Alter von 30-38 Tagen zur Verfügung. Die Studie unterteilt sich in vier Fütterungsdurchgänge mit je vier Tiergruppen und sieht folgende Fütterungskonzepte vor:

Gruppe 1: fein vermahlenes Futter ohne Zusatz
Gruppe 2: fein vermahlenes Futter+Zusatz von Kalium-Diformiat (1,2 %)
Gruppe 3: fein vermahlenes Futter+Zusatz von Ameisensäure/Propionsäure (0,9 %)
Gruppe 4: grob vermahlenes Futter ohne Zusatz

Ein Fütterungsdurchgang ist unterteilt in eine 1. Phase (experimentelle Infektion mit anschließender Messung der Ausscheidungsdauer der Erreger und Beobachtung der klinischen Symptome) und eine 2. Phase (Superinfektion mit anschließender Sektion). Von besonderem Interesse sind hier die Konsequenzen der unterschiedlichen Fütterung auf:

- die Funktion/Effizienz der Magenbarriere
- die Milieu- und Substratbedingungen im Dünndarm
- die Milieu- und Substratbedingungen im Dickdarm, da bei grober Vermahlung von einer forcierten Nährstoffbereitstellung im Dickdarm auszugehen ist
- die Zusammensetzung/Beschaffenheit der Faeces (Stärke/Konsistenz und TS-Gehalt)

Diese Informationen sollen insbesondere dahingehend ausgewertet werden, ob das o.g. Fütterungskonzept gegen E. coli bei Absetzferkeln wirkt.
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Untersuchungen zur Tränkwasserqualität in der Putenmast unter dem Einfluss verschiedener Tränkwasserbehandlungen
Investigations on quality of water supply in fattenings turkeys with regard to different water treatments
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues; Dr. C. Visscher
Laufzeit: November 2006 bis April 2007
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Institut für Pathologie
Hochschulbibliothek
Projektdetails:
Ziel dieser Studie ist es, die Einflüsse der Tränkwasserqualität auf Gesundheit und Leistung in der Putenmast näher zu untersuchen. Ferner ist es von Bedeutung, umfassendes Datenmaterial zu Parametern der Tränkwasserqualität (Gesamtkeimzahl, coliforme Keime, Hefen, Schimmelpilze, Salmonellen, Campylobacter, chemische Zusammensetzung) zu sammeln. Im Rahmen dieser Studie werden jeweils etwa 1000 Putenhähne pro Gruppe aufgestallt. Eine der Gruppen dient als Kontrollgruppe (keine Behandlung des Tränkwassers), in den übrigen drei Gruppen wird der Einfluss verschiedener Techniken und Zusätze auf die Tränkwasserqualität (insbesondere im Hinblick auf die mikrobiologische Qualität) näher untersucht. Während der Untersuchungen eines Mastdurchganges werden wöchentlich mikrobiologische und chemische Untersuchungen durchgeführt, sowie laufend die üblichen Leistungsparameter erfasst. Auch unter Berücksichtung der im Rahmen der Schlachtung erfassten Daten soll eine umfassende Bewertung dieser Tränkwasserbehandlungen im Hinblick auf die Notwendigkeit und die Effekte, die von einer Tränkwasserbehandlung ausgehen, im Abschluss an diese Untersuchungen erfolgen.
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Echokardiographische Untersuchungen von herzgesunden und herzkranken Pferden mittels Gewebedoppler in Ruhe und nach Belastung
(Echocardiography studies of healthy horses and horses with cardiac diseases in rest and after exercise with Doppler tissue imaging)
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Peter Stadler; Dr. Heidrun Gehlen; Charlotte Iversen
Laufzeit: März 2006 bis März 2007
Kliniken/Institute:
Klinik für Pferde
Projektdetails:
In Rahmen dieser Doktorarbeit soll untersucht werden, inwieweit die Gewebedopplertechnik zusätzliche Informationen bezüglich der Myokardfunktion unter Belastung liefert. Dazu soll die Ultraschallmethode mit der Gewebedopplertechnik zunächst an gesunden Pferden etabliert und anschließend auch an herzkranken Pferden in Ruhe und nach Belastung untersucht werden.
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Verbesserung der Produktsicherheit unter Anwendung moderner Lebensmitteltechnologien am Beispiel von Listeria monocytogenes in Kochschinken
Improvement of product saftey applying modern food technologies on the example of Listeria monoyctogenes in cured ham.
Projektverantwortliche: Dr. T. v. Müffling; PD Dr. B. Nowak; Prof. Dr. G. Klein; Fr. J. v. Waldthausen
Laufzeit: Anfang 2006 bis Ende 2007
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Es werden Schinken nach definierten Parametern (insbesondere pH-Werten) eingekauft und daraus unter Anwendung gleicher technologischer Parameter (Spritzlake, Tumbeln, Temperatur-Zeitverläufe etc.) Kochschinken hergestellt. Die Proben werden mit Listeria monoycogenes beimpft. Verfolgt wird u.a. das Absterbeverhalten bei bestimmten F-Werten, das Wachstumsverhalten bei verschiedenen Lagerbedingungen sowei der Einfluss verschiedener Hochdruckbehandlungen auf den pathogenen Keim.
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Untersuchungen (Feldstudie) zur Salmonellenprävalenz bei Absetzferkeln unter dem Einfluss einer Kombination von gröberer Futtervermahlung und Futteradditiven (organische Säuren bzw. Kaliumdiformiat)
Investigations (field study) on Salmonella prevalence of weaner pigs with regard to the influence of a combination of a low feed grinding intensity and feed additives (organic acids and potassium diformate respectively)
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues; Dr. P. Winter; Dr. C. Visscher
Laufzeit: Februar 2006 bis März 2007
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
Ziel dieser Feldstudie ist es, einen in der Mast erfolgreichen diätetischen Ansatz (Visscher 2006) auch bei Absetzferkeln in der Praxis zu prüfen, mit dem die Salmonellenprävalenz am Ende der Aufzucht durch eine grobe Futterstruktur und den Zusatz nicht antibiotischer Futteradditive (Säuren bzw. Salze organischer Säuren) wirksam reduziert werden kann. Folgende Fragestellungen stehen dabei im Fokus der Untersuchungen:
1. Welche Effekte ergeben sich aus der Kombination einer groben Vermahlung der Komponenten im Alleinfutter und dem Zusatz von Kaliumdiformiat und/oder organischer Säuren auf die Salmonellenprävalenz von Absetzferkeln?
2. Welche Salmonellen-Eintragsquellen lassen sich im Flatdeckbereich feststellen?
Insgesamt werden 36 separat aufgestallte Gruppen - bestehend aus jeweils rund 100 Absetzferkeln - von der Abferkelbucht bis zur Ausstallung aus dem Flatdeck begleitet. Vor dem Absetzen, zu Anfang, in der Mitte und zum Ende des Flatdeckaufenthalts sowie nach dem Umstallen in die Mast werden die Tiere mikrobiologisch (klassisches Verfahren mit Vor- und Selektivanreicherung) auf ihren Salmonellenstatus untersucht (ca. 150 Rektaltupfer und 50 Sammelkotproben/Gruppe). Je Gruppe werden insgesamt zehn Mischfutter-, Wasser- und Umgebungsproben mikrobiologisch untersucht. 20 Absetzferkel werden zur Entnahme von Chymus-, Blut- und Gewebeproben getötet. Chymus- und Gewebeproben werden mikrobiologisch auf Salmonellen untersucht, die Blutproben dienen der Bestimmung des Antikörperstatus. Neben den Feldversuchen werden zwei Fütterungsversuche mit Absetzferkeln unter Institutsbedingungen durchgeführt, um Einflüsse einer groben Futterstruktur auf die Tageszunahmen, den Futteraufwand sowie die TS- und die Stärkegehalte im Kot zu untersuchen.
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Serologische Untersuchungen zur Verbreitung der Fasciolose und Dictyocaulose bei Milchrindern in Niedersachsen
Seroepidemiological studies on fasciolosis and dictyocaulosis in dairy cattle in East Frisia
Projektverantwortliche: Prof. Dr. T. Schnieder; Prof. Dr. G. v. Samson-Himmelstjerna; Christina Strube, Ph.D.
Laufzeit: Juni 2006 bis 2007
Drittmittelprojekt: Industrie
Kliniken/Institute:
Institut für Parasitologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
Basierend auf Tankmilchproben aus dem ostfriesischen Raum sollen Daten über die Prävalenz des großen Leberegels Fasciola hepatica und des großen Lungenwurms Dictyocaulus viviparus gewonnen werden. Der Nachweis stattgefundener Infektionen soll über gebildete Antikörper mittels eines ELISAs erfolgen.
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Mastputenhaltung mit Beschäftigungs- und Strukturelementen.
Improving animal welfare of turkeys by environmental enrichment.
Projektverantwortliche: Spindler, Birgit; Hartung, Jörg
Laufzeit: März 2006 bis November 2007
Kliniken/Institute:
Institut für Tierhygiene Tierschutz und Nutztierethologie
Projektdetails:
In der Mastputenhaltung werden gehäuft agonistische Verhaltensweisen wie Federpicken und Kannibalismus beobachtet. Dies trifft sowohl für die konventionelle als auch für ökologisch wirtschaftende Betriebe zu. Als eine wesentliche Ursache werden dafür die wenig strukturierten Ställe, in denen die Tiere in Bodenhaltung gehalten werden, die weder Raumaufteilungen, außer durch Wasser- und Futterbahnen, Rückzugsmöglichkeiten noch Beschäftigungsmaterial für die Tiere bieten, verantwortlich gemacht. So erscheint eine Weiterentwicklung der Haltungsbedingungen und der Beschäftigungsangebote für die Tiere sinnvoll. In einem ökologisch wirtschaftenden Betrieb soll daher untersucht werden, ob durch eine Anreicherung der Haltungsumwelt mit Struktur- und Beschäftigungselementen die Tiergesundheit verbessert und das Auftreten von Kannibalismus und Federpicken nachhaltig gemindert werden kann. Die Untersuchungen werden parallel in zwei Ställen durchgeführt und beinhalten, neben klinischen und produktionstechnischen Aufzeichnungen, ethologische Untersuchungen mittels Videokamerabeobachtung.
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