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2301 Ergebnisse.
Untersuchung verschiedener Ausstiegsmöglichkeiten für Fischotter (Lutra lutra) aus Fischreusen
Feasibility study of two different escape ways for European otters (Lutra lutra) from fishing traps
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Anja Reckendorf
Laufzeit: Oktober 2016 bis September 2017
Drittmittelprojekt: Verband der Binnenfischer und Teichwirte in Schleswig-Holstein, 26.508 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
In dem Folgeprojekt sollen zwei von den Projektauftraggebern weiterentwickelte Ausstiegsmöglichkeiten für den Fischotter aus Fischreusen im Otter-Zentrum Hankensbüttel getestet werden. Mit Hilfe der gewonnenen Erkenntnisse könnten diese Ausstiege dann in der praktischen Fischerei zum Schutz des Otters eingesetzt werden.
Resultate:

http://www.tiho-hannover.de/otter_reuse

Kooperationspartner:

Verband der Binnenfischerei und Teichwirte in Schleswig-Holstein

Landwirtschaftskammer Niedersachsen

Institut für Binnenfischerei, Potsdam-Sacrow Aktion Fischotterschutz


 

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In-vitro-Studie zur Auswirkung verschiedener Phosphatkonzentrationen auf die Stoffwechselaktivität boviner Hepatozyten
ffects of different phosphate concentrations on the metabolic activity of bovine hepatocytes in-vitro
Projektverantwortliche: Grünberg, Walter; Schmicke, Marion
Laufzeit: Ende 2016 bis Ende 2017
Drittmittelprojekt: Boehringer-Ingelheim, 13.144 EUR
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Projektdetails:
in-vitro Studie
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Untersuchungen zur Verbreitung sowie Einschätzung des zoonotischen Potentials boviner Hepaciviren
Prevalence and zoonotic potential of bovine hepaciviruses
Projektverantwortliche: Christine Bächlein, PhD; Prof. Dr. Paul Becher
Laufzeit: Juni 2016 bis November 2017
Drittmittelprojekt: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF); Nationale Forschungsplattform für Zoonosen, 67.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Virologie
Projektdetails:
Neu auftretende Viren stellen ein potentielles Risiko für die Gesundheit von Mensch und Tier dar. Die Identifizierung eines neuen bovinen Hepacivirus, das Ähnlichkeiten zum humanen Hepatitis C-Virus aufweist wirft mehrere dringende Fragen auf. Unklarheit besteht zum einen über die Verbreitung des Virus in der Rinderpopulation. Erste Ergebnisse lassen darauf schließen, dass der Erreger in mehreren Rinderbeständen in Deutschland zirkuliert, aber Untersuchungen zur Antikörperprävalenz stehen noch aus. Des Weiteren ist bislang weder etwas über das Wirtsspektrum noch über das mögliche zoonotische Potential des Erregers bekannt. Aus diesem Grunde wird sich das hier beschriebene Forschungsvorhaben inhaltlich zunächst mit der Weiterentwicklung und Etablierung diagnostischer Methoden zum Virus- und Antikörpernachweis befassen. Anschließend sollen die Prävalenz und Verbreitung des Virus in Deutschland beim Rind und weiteren Tierarten untersucht werden. Ein weiterer zentraler Aspekt des Projekts ist die Untersuchung des zoonotischen Potentials des bovinen Hepacivirus sein. Dabei soll analysiert werden, ob spezifische Antikörper oder virale Nukleinsäure in an Hepatitis erkrankten Patienten zirkulieren und ob Berufsgruppen wie z.B. Tierärzte einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sind.
Kooperationspartner:

Prof. Dr. Nicole Fischer (UKE Hamburg-Eppendorf)

Prof. Dr. Adam Grundhoff (Heinrich-Pette-Institut, Hamburg)

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Untersuchungen zur Entwicklung des von Protein- und Fett-Ansatzes bei Mastschweinen mit dem Ziel der Etablierung einer vollautomatisch -konditionsbasierten Energie- und Nährstoffversorgung unter ad libitum Fütterungsbedingungen
Analysis of deposition of protein and fat in fattening pigs with the objective to establish/to implement an automatically body condition based supply of energy and nutrients during ad libitum feeding of fattening pigs
Projektverantwortliche: Jun.-Prof. Dr. C. Visscher; TÄ Ute Jörling
Laufzeit: April 2016 bis Dezember 2017
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
Beschreibung: Ziel dieses Versuchsvorhabens ist es, ein Fütterungskonzept zu entwickeln, das unter ad libitum Fütterungsbedingungen während der gesamten Mast die Entstehung eines ungewünscht hohen Fettgehaltes im Tierkörper verhindert. In einem Stallhaltungssystem mit automatischer Erfassung von Futtermengen und Tiergewichten werden Ultraschalluntersuchungen an Mastschweinen zur Erfassung von Muskel- und Speckdicken durchgeführt. Zeitgleich werden bestimmte Tiergruppen mit hohen Rohfasergehalten aus Grundfuttermitteln versorgt. Eine Analyse der Schlachtleistung schließt sich an die Untersuchungen an, um daraus eine optimierte Zufuhr an Energie und Nährstoffen bzw. einer optimierten Mischfutterzusammensetzung abzuleiten.
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Effects of ODM-105 premedication on minimal alveolar concentration of isoflurane and changes in macro- and microperfusion during induction and maintenance of anaesthesia in Beagle dogs
Effects of ODM-105 premedication on minimal alveolar concentration of isoflurane and changes in macro- and microperfusion during induction and maintenance of anaesthesia in Beagle dogs
Projektverantwortliche: Kästner; Tünsmeyer; Amon
Laufzeit: August 2016 bis Juli 2017
Drittmittelprojekt: Orion Corporation, Finland, 88.285 EUR
Kliniken/Institute:
Klinik für Kleintiere
Projektdetails:
Evaluation of cardiovascular effects of an orally bioavailable alpha2-adrenceptor agonist and its influence on anaesthetic requirements in dogs.
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Vorstudie: Status Quo: Reh und Rothirsch in Niedersachsen: -Erfassung von physiologischen Parametern zur Konstitution, Stressbelastung, Reproduktionsrate und Gesundheitsstatus von Reh und Rothirsch
preliminary study:Status quo: roe and red deer in Lower Saxony: - examination of physiological parameters to the constitution (bone marrow fat contents)
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. U. Siebert; Reinhild Gräber
Laufzeit: Oktober 2016 bis Februar 2017
Drittmittelprojekt: Verein der Förderer der Wildtierforschung, 5.850 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Hannover)
Projektdetails:
Durch das beantragte Projekt sollen Erhebungen finanziert werden, die für das Anschlussprojekt notwendige Voruntersuchungen und Test zu leistungsphysiologische Parameter bei Rot- und Rehwild in Niedersachsen darstellen. Eine Übertragung der Methoden auf weitere Regionen ist möglich. Kenntnis zur Fitness der heimischen Schalenwildpopulation soll durch die Erhebung von physiologischen Parametern wie z.B. Knochenmarkfettanteil, Body-Mass-Index, Reproduktionsleistung etc. an erlegten Tieren verbessert werden (Probennahme bei Gesellschaftsjagden durch Hilfskräfte.Durch die so erhobenen Grundlagendaten werden Möglichkeiten geschaffen, Einflüsse auf die Schalenwildarten Rotwild und Rehwild abzuschätzen.
Resultate:

Schalenwildarten reichern eine große Menge an Reservefett während der Vegetationsperiode an. In der Winterzeit werden die Reserven des subkutanen Fettes zuerst verbraucht anschließend das Fettdepot der Bauchhöhle und zuletzt werden die Fettreserven im Knochenmark der Gliedmaßen mobilisiert. Dabei wird das Knochenmarkfett der Gliedmaßen stufenweise aus dem Femur, Humerus, der Tibia und dem Radius der Metatarsal- und Metacarpalknochen verwendet, um eine Sicherstellung der Energiezufuhr des Tieres zu gewährleisten.

Messungen der Fettkonzentration im Metacarpusmark einer Schalenwildart geben den Zustand der Energiereserven des Tieres wieder. Neiland (1970) zeigte, dass das Gewicht des getrockneten Femurmarks in Karibu fast gleich dem Gewicht des Fettes im Mark war. Er postulierte, dass das Mark in Hirschen und Karibus im Wesentlichen aus einem dreikomponentigen System bestand, das hauptsächlich aus Wasser und Fett aufgebaut ist. Somit wird bei einer Fettablagerung im Mark das Wasser verdrängt. Daraus resultierend wird bei einem Ernährungsmangel des Tieres wiederum der Markraum des Knochens mit Wasser ausgeglichen, da dieses den geringsten metabolischen Aufwand für das Tier bedeutet.

In verschiedenen Studien wurde das Mark der Beinröhrenknochen von Schalentierarten als Indikator für den Ernährungsstatus des Tieres herangezogen. Dabei fanden zahlreiche Forscher heraus, dass das Knochenmarkfett ein direkter Indikator für den Gesamtkörperfettanteil bei Schalenwildarten ist. Del Giudice et al. (1990) bestätigten, dass der Verlust von Fettreserven auch einen Verlust von Protein und Muskelmasse bei Schalenwildarten mit sich brachte. Folgernd wurde der Markfettanteil als ein Indikator für die Fett-, Muskel- und Energieverarmung angesehen. Daher zeigen Werte des Markfettanteils von unter 70-85% einen allgemein schlechten Zustand des Tieres dar.

Mit dem R-Paket nlme (69) wurden allgemeine lineare Mischmodelle durchgeführt (GLMM), um Unterschiede im Knochenmarkfettgehalt pro Altersklasse für beide Hirscharten zu untersuchen. Da der Körperzustand von Hirschen innerhalb desselben Puffers / Lebensraums voneinander abhängen kann, wurde ein Puffer als Zufallsfaktor einbezogen.

Verallgemeinerte additive Modelle (GAM) wurden im R-Paket mgcv durchgeführt. Die Gesamtstichprobengröße führte aufgrund fehlender Werte zu 269 bzw. 102 Beobachtungen im Reh- bzw. Rotwildmodell.

Erklärende Variablen wurden auf Korrelationen untereinander überprüft. Bei einer Korrelation> | 0,7 | wurde eine der beiden Variablen von der Analyse ausgeschlossen. Kälber und Kitze zeigten im Vergleich zu Jährlingen und adulten Tieren einen signifikant niedrigeren Knochenmarkfettgehalt. Um diese Effekte zu reduzieren, wurden nur Jährlinge und adulte Tiere in die Analysen einbezogen. Da in explorativen Datenanalysen nichtlineare Muster festgestellt wurden, wurden GAMs durchgeführt. Der variable Monat (der Datenerfassung) wurde als zyklischer kubischer Regressions-Spline ("cc") integriert, und das Geschlecht sowie deren Interaktion wurden einbezogen, um unterschiedliche saisonale Muster innerhalb des Geschlechts zu berücksichtigen. Eine ausreichende Replikation pro Monat und Geschlecht war nur für 5 Monate verfügbar (Rotwild: August-Dezember, Reh: September-Januar). Für die verbleibenden erklärenden Variablen wurden kubische Regressionssplines unter Verwendung der Kreuzvalidierung ("cr") verwendet.

Das Akaike Information Criterion (AIC) mit Maximum-Likelihood-Schätzungen wurde für die Modellauswahl verwendet. Das Modell mit dem niedrigsten AIC wurde als das beste ausgewählt.

Die Knochenmarkfettkonzentration lag bei Rehen zwischen 0,091 und 0,997 und bei Rotwild zwischen 0,104 und 0,996 mit einem Median von 0,87 bzw. 0,88. Das Modell zeigt einen signifikant niedrigeren Knochenmarkfettgehalt bei männlichen im Vergleich zu weiblichen Tieren (GAMM: t = -3,75, n = 81, p <0,001). Darüber hinaus zeigt der Monat der Datenerfassung einen signifikanten Einfluss auf den Knochenmarkfettgehalt sowohl bei weiblichen (GAMM: weiblich: F = 5,21, n = 188, p <0,001) als auch bei männlichen Tieren (GAMM: F = 15,06, n) = 81, p <0,001). Von April bis September ist der Knochenmarkfettgehalt bei weiblichen Tieren signifikant niedriger als von Oktober bis Februar. Bei männlichen Tieren ist der Fettgehalt von August bis Oktober niedriger und von November bis Mai signifikant höher.

Die Ergebnisse zeigen, dass der Knochenmarkfettgehalt von Rotwild in der Naturregion "Börde & Aller Flachland" im Vergleich zum Fettgehalt von Tieren in der "Stader & Lüneburger Heide" signifikant höher ist (GAMM, t = 2,26) n = 10, p <0,05). Der Knochenmarkfettgehalt von Rotwild aus dem Harz unterschied sich nicht von der Heide (GAMM: t = -1,38, n = 46, p> 0,05).

Zusätzlich zeigen Rotwild bei einer Straßendichte> 0,7 einen signifikant niedrigeren Knochenmarkfettgehalt (GAMM: F = 2,84, n = 102, p <0,05). Eine Straßendichte <0,7 zeigt eine positive Reaktion, der Standardfehler ist jedoch hoch.

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Untersuchung zur Weiterentwicklung der HELCOM Coreset-Health-Parameter für marine Säugetiere in der Ostsee
Investigation of the advancement of HELCOM coreset health parameters for Baltic marine mammals
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Tina Kesselring
Laufzeit: September 2016 bis August 2017
Drittmittelprojekt: BfN, 99.993 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Um den guten Zustand der marinen Säugetiere in der Ostsee bewerten und monitoren zu können, sollen im Rahmen von HELCOM Indikatoren weiterentwickelt werden, um den guten Umweltzustand (GES) erfassen zu können. Diese sollen einen wesentlichen Beitrag zum verbesserten Schutz der marinen Säugetiere in der Ostsee beitragen und somit für die EU zur Unterstützung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL) beitragen. Alle Bewertungen setzen eine gute Kenntnis über den Gesundheitszustand und den Reproduktionsstatus der marinen Säugetiere in der Ostsee voraus. Wissenschaftler/innen des Institutes für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW), des Deutschen Meeresmuseums (DMM) in Stralsund und der Hel Marine Station (HMS) haben in den vergangenen Jahrzehnten die umfangreichsten Proben und Daten zum Gesundheitszustand von Schweinswalen im HELCOM-Bereich sowie zu Kegelrobben und Seehunden als auch Ringelrobben in den südlichen HELCOM-Gebieten erhoben, bzw. asserviert.
Im Rahmen des Projektes sollen diese am ITAW, DMM und HMS gehaltenen Daten und Proben analysiert werden um Parameter für den Gesundheitszustand der marinen Säugetiere in der südlichen Ostsee vorzuschlagen. Die Ergebnisse sollen der wissenschaftlichen Ergebnisgewinnung in Bezug auf belastbare Indikatoren zur Bewertung und zum Monitoring des Gesundheitszustandes von marinen Säugetierpopulationen dienen.
Resultate:

Kesselring, T.; Viquerat, S.; Bergmann, M.; Isseldijk, L.; Gröne, A.; Langeheine, M.; Wohlsein, P.; Brehm, R.; Siebert, U.: New insights into the reproductive biology of harbour porpoises (Phocoena phocoena) from the North and Baltic Sea

 

In: poster, abstract book

22nd Biennial Society for Marine Mammalogy Conference on the Biology of Marine Mammals, Halifax, Canada, 22-27 October

2017, S. 227

 

Als Topprädatoren der Ostsee wurden marine Säuger in die EU Habitat-Richtlinie sowie die Meeresschutzrahmenrichtlinie aufgenommen. Um den umfassenden Artenschutz zu gewährleisten, wurden Indikatoren entwickelt, die den Zustand der Populationen bezüglich Speckdicke/ Gesundheit und Reproduktion beschreiben und ein Erkennen eventueller Trends über längere Zeiträume möglich machen sollen.

http://drive.google.com/file/d/0BzKR5q6OcthETWx3aDZ4Tk16elk/view

Kooperationspartner:

Deutsches Meeresmuseum, Stralsund

Hel Marine Station, Polen

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Vergleichende Untersuchung zur histologischen Beschaffenheit der Schleimhaut der Sinus paranasales des Pferdes unter Berücksichtigung topographischer und altersabhängiger Unterschiede
Comparative studies on the histological characteristics of the equine paranasal sinus mucosa, considering topographic and age-related differences
Projektverantwortliche: Prof. B. Ohnesorge; Prof. C. Pfarrer; Dr. E. Engelke; Dr. A. Bienert-Zeit; TA A. Schwieder
Laufzeit: September 2015 bis Dezember 2017
Kliniken/Institute:
Klinik für Pferde
Anatomisches Institut
Projektdetails:
Im Rahmen dieser Dissertation sollen neue detaillierte Erkenntnisse über den Aufbau der Sinusschleimhaut des Pferdes erlangt werden, wobei mögliche topographische sowie altersabhängige Differenzen aufgedeckt werden sollen.
Erkrankungen im Bereich der Sinus paranasales sind von hoher Relevanz in der Pferdemedizin. Neben sekundären Sinusitiden, die meist auf Erkrankungen der Oberkieferbackenzähne zurückzuführen sind, finden viele Krankheitsbilder ihren direkten Ursprung im Bereich der Nasennebenhöhlenschleimhaut. Primäre Sinusitiden, Schleimhautzysten und progressive ethmoidale Hämatome gehören ebenso wie neoplastische Entartungen zu den häufiger vorkommenden Krankheitsbildern. Wegen ihrer klinischen Relevanz waren die Sinus paranasales in der Vergangenheit schon häufiger Grundlage von wissenschaftlichen Projekten. Eine vergleichende Untersuchung der Sinusschleimhaut ist jedoch beim Pferd bisher nicht vorgenommen worden.
Für die gezielte Pharmakotherapie sowie die histopathologische Beurteilung von intra vitam gewonnenen Schleimhautproben bei erkrankten Pferden ist die Kenntnis der physiologischen histologischen Verhältnisse von großer Bedeutung.
In dieser Dissertation werden histologische Präparate von sieben definierten Lokalisationen des paranasalen Sinussystems des Pferdes angefertigt. Die Untersuchungen werden an Schädelpräparaten (n=12) von je vier Schlachtpferden pro Altersgruppe (0-5, 6-15 und >16 Jahre) durchgeführt. Mittels lichtmikroskopischer Technik werden die histologischen Verhältnisse qualitativ und semiquantitativ erfasst, wobei in der Auswertung die erhobenen Befunde der einzelnen Lokalisationen und der verschiedenen Altersgruppen miteinander verglichen werden.
Die erwarteten neuen Erkenntnisse sollen nach Möglichkeit als Grundlage für die gezielte Pharmakotherapie von sinunasalen Erkrankungen beim Pferd dienen, sowie als Referenz in der Beurteilung von pathologischen Veränderungen der Sinusschleimhaut in Betracht kommen.
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Haltung von Schweinen mit intakten Schwänzen in einer optimierten Umgebung, die über die Vorgaben die Tierschutzlabels hinausgeht
Housing of pig in an optimised and enriched environment
Projektverantwortliche: grosse Beilage, Elisabeth
Laufzeit: August 2015 bis Juli 2017
Drittmittelprojekt: Niedersächsiches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, 550.165 EUR
Kliniken/Institute:
Außenstelle für Epidemiologie (Bakum)
Projektdetails:
Ziel dieser Studie ist es mit einer umfassenden Evaluierung der Produktionsbedingungen und einer weitmöglichen Optimierung der Umgebungsbedingungen, des Managements und der Tiergesundheit die Aufzucht und Mast von Schweinen mit intakten Schwänzen in konventionell wirtschaftenden Betrieben erfolgreich zu realisieren. Verbesserungen der Haltungsbedingungen werden durch die Produktion nach den Kriterien des Tierschutzlabels "Für mehr Tierschutz" des Deutschen Tierschutzbundes erzielt. Die beteiligten Mastbetriebe sind bereits vollständig auf die Kriterien der Einstiegsstufe des Tierschutzlabels umgestellt. Die Umstellung der Aufzucht soll im Rahmen dieses Projekts erfolgen.
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Zerebrale Glucosestoffwechsel-Veränderungen als Biomarker für Epileptogenese und therapeutisches Target zur Epilepsie-Prävention
Alterations in cerebral glucose metabolism as biomarker and therapeutic target for epilepsy prevention
Projektverantwortliche: Prof. Dr. M. Bankstahl; Ina Leiter
Laufzeit: 2015 bis 2017
Drittmittelprojekt: Konrad-Adenauer-Stiftung (Promotionsstipendium), 37.500 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Pharmakologie Toxikologie und Pharmazie
Projektdetails:
Nach Hirninsulten, wie z.B. einem Schädel-Hirn-Trauma oder einer zerebralen Infektion, kann es bei einem Teil der Patienten zur Entwicklung einer symptomatischen Epilepsie kommen. Es ist bisher weder möglich, Risikopatienten zu identifizieren, noch die Entstehung der Erkrankung zu verhindern. Daher sind weitergehende Erkenntnisse über die der Epileptogenese zugrunde liegenden Mechanismen und mögliche Behandlungsstrategien zur Epilepsieprävention ein wichtiges medizinisches Ziel. Präklinische und klinische Untersuchungen weisen darauf hin, dass Veränderungen im zerebralen Glukosemetabolismus eine Rolle bei der Entwicklung von Epilepsien spielen. Diese können mittels moderner Bildgebungsverfahren, wie der Positronen-Emissions-Tomographie (PET), in vivo sichtbar gemacht werden. In diesem Projekt werden Veränderungen des zerebralen Glukosemetabolismus in Nagermodellen für Epileptogenese charakterisiert und verschiedene Behandlungsstrategien zur Beeinflussung dieser Veränderungen auf ihre Eignung zur Epilepsie-Prävention oder -Modifikation überprüft.
Kooperationspartner:

J. Bankstahl, PhD, Präklinische Molekulare Bildgebung, Klinik für Nuklearmedizin, MHH; Prof. Dr. W. Härtig,Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung, Universität Leipzig

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