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2301 Ergebnisse.
Vergleichsstudie zu unterschiedlichen Techniken der Biopsieentnahme am equinen Dünndarm
Ex-vivo comparison of four different full-thickness biopsy techniques in the equine small intestine
Projektverantwortliche: Prof. Dr. F. Geburek; Elisabeth Hammer; Nicole Verhaar, PhD; Dr. W. Reineking; Prof. Dr. M. Hewicker-Trautwein
Laufzeit: Anfang 2023 bis Ende 2024
Kliniken/Institute:
Klinik für Pferde
Institut für Pathologie
Projektdetails:
Es handelt sich um eine prospektive, randomisierte, ex-vivo Studie, bei der vier verschiedene Techniken der Biopsieentnahme am equinen Dünndarm anhand klinisch relevanter Parametern miteinander verglichen werden. Dabei soll die Frage beantwortet werden, welche der Techniken sich für den Einsatz während einer Kolikoperation am besten eignet und zugleich die beste histopathologische Auswertbarkeit bietet.
Resultate:

Verhaar, N., Hammer, E., Hewicker-Trautwein, M., Geburek, F. Ex vivo comparison of full-thickness biopsy techniques in the equine small intestine. Vet Surg. Erstmals online publiziert am 15. Okt. 2024. DOI: 10.1111/vsu.14178

 

Hammer, E., Geburek, F., Reineking, W., Hewicker-Trautwein, M., Verhaar, N. Ex vivo comparison of four different full thickness biopsy techniques in the equine small intestine. In: Proceedings of the 14th International Equine Colic Research Symposium, 10-12 July 2024, Surgeons Quarter, Edinburgh, UK, Equine. Vet. Educ., Supplement 13, July 2024, p. 75

https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/vsu.14178

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Zeitliche und räumliche Auswertung der Bestandsentwicklung und Habitatnutzung von Kegelrobben und Seehunden im niedersächsischen Wattenmeer
Temporal and spatial evaluation of the population development and habitat use of seals and harbor seals in the Wadden Sea of Lower Saxony
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Dr. Dominik Nachtsheim; Dr. Isabel Avila; Dr. Anita Gilles
Laufzeit: Dezember 2023 bis Dezember 2024
Drittmittelprojekt: Nationalparkverwaltung "Nieders. Wattenmeer", 19.182 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Das Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover betreibt seit Jahren Forschung im Bereich der marinen Säugetiere für diverse Bundes- und Landesbehörden. Neben einer breit aufgestellten Grundlagenforschung ist die Bestandserfassung von marinen Säugetieren im In- und Ausland ein Kernpunkt unserer Arbeiten. Dies umfasst beispielsweise das visuelle Monitoring von Schweinswalen (Phocoena phocoena) in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone seit 2002 sowie die foto-basierte Zählung von Kegelrobben (Halichoerus grypus) im Niedersächsischen Wattenmeer seit 2012. Darüber hinaus führt das ITAW regelmäßig modellbasierte Analysen zu zeitlich-räumlicher Habitatwahl und - nutzung von marinen Säugetieren durch.
In diesem Projekt werden von der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer Daten bereitgestellt und vom ITAW erfolgt eine zeitlich-räumliche Auswertung der Bestandsentwicklung und der Habitatnutzung von Kegelrobben und Seehunden (Phoca vitulina) im niedersächsischen Wattenmeer, mit besonderem Fokus auf die folgenden Fragestellungen:
o Welche Faktoren beeinflussen die Habitatwahl (d.h. Wahl der Liegeplätze) von Seehunden und Kegelrobben im Nationalpark niedersächisches Wattenmeer während der Geburtenzeit und während der Fellwechselzeit?
o Hat sich die feinskalige, räumliche Verbreitung von Liegeplätzen im Allgemeinen und Wurfplätzen im Speziellen im niedersächsischen Wattenmeer über die Zeit z.B. im Laufe der letzten 10 Jahre und im Vergleich zum Großraum des Wattenmeeres, verändert? Welche Rolle spielt dabei die Einteilung in Ruhe-, Zwischen- und Erholungszone bzw. können mögliche Veränderungen im Verbreitungsmuster auf Störungen zurückgeführt werden?
o Wie gestaltet sich die Demografie und Struktur der Population, insbesondere die zeitliche Entwicklung des Jungtieranteils über die letzten 10 Jahre?
Aus den Ergebnissen der oben genannten Auswertungen werden Vorschläge zum besseren Artenschutz für Seehunde und Kegelrobben im Nationalpark abgeleitet.
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SeroFaSt-Mhyo-Meens- Entwicklung eines serologischen on-farm Schnelltests zum Nachweis von und zur Unterscheidung zwischen Mycoplasma-hyopneumoniae-spezifischen Infektions- und Impfantikörpern
SeroFast-Mhyo-Meens- Development of a serological on-farm rapid test for the detection of and differentiation between between Mycoplasma hyopneumoniae-specific infection and vaccination antibodies
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Maren von Köckritz-Blickwede; Dr. Jochen Meens
Laufzeit: Dezember 2023 bis Juli 2024
Kliniken/Institute:
Research Center for Emerging Infections and Zoonoses
Institut für Mikrobiologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
Im Rahmen des Projektes SeroFaSt - Mhyo soll ein serologischer on-farm Schnelltests zum Nachweis von
Mycoplasma-hyopneumoniae-Infektionen beim Schwein entwickelt werden. Dieser Test soll direkt im
landwirtschaftlichen Betrieb eine Unterscheidung zwischen geimpften und infizierten Tieren ermöglichen,
ohne dass Zeit- und kostenintensive Laboruntersuchungen notwendig sind. Die schnelle Identifizierung
infizierter Tiere soll eine umgehende, gezielte Behandlung ermöglichen und damit zu mehr Tierwohl und
einem besseren Verbraucherschutz führen.
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Schadstoffscreening in Gewebeproben ausgewählter Spitzenprädatoren mit aquatischem Bezug und Vergleich der Ergebnisse mit bisherigen BiotaUntersuchungen in Fischen
Pollutant screening in tissue samples of selected top predators of aquatic origin and comparison of results with previous biota studies in fish.
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Antonia Hennicke
Laufzeit: Juli 2023 bis Juni 2024
Drittmittelprojekt: Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, 10.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Viele der im Wasser vorhandenen Schadstoffe haben das Potential sich in aquatischen Organismen anzureichen (Bioakkumulation). Sogenannte Biota-Untersuchungen sind daher inzwischen auch zu einem festen Bestandteil der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL) geworden und haben sich als wichtiges Instrument in der Gewässerüberwachung etabliert. Vor diesem Hintergrund führt der NLWKN seit über 10 Jahren, u.a. im Rahmen eines bundesweit einzigartigen Sondermessprogramms, umfangreiche Untersuchungen in Biota durch, um potentielle Gewässerbelastungen durch bioakkumulierende Stoffe frühzeitig zu erkennen. Derzeit werden mehr als 1000 Einzelstoffe, darunter u. a. Pflanzenschutzmittel,
PFAS, Weichmacher, Flammschutzmittel, PAK, Zinnorganika, Dioxine und Elemente bestimmt.
Es ist darüber hinaus bekannt, dass sich viele Schadstoffe (z.B. PFAS) v.a. über die Aufnahme belasteter Nahrung in Organismen anreichern (Biomagnifikation) und die höchsten Messwerte entsprechend am Ende der Nahrungskette bzw. an der Spitze der Nahrungspyramide erwartet werden können. Dies wird z. B. auch durch die bereits existierenden Biota Umweltqualitätsnormen für Quecksilber, Dicofol, Hexachlorbutadien und Hexabromcyclododecan (HBCDD) unterstrichen, da diese für das Schutzgut "Sekundärvergiftung von Spitzenprädatoren (Wildtiere)" abgeleitet wurden.
Ziel des hier beantragten Projektes ist die einmalige Ausweitung des Biota-Monitorings auf Organismen mit aquatischem Bezug und möglichst hoher Trophiestufe (idealerweise Piscivoren, wie Fischotter, Komoran, Fischadler, Hecht/Zander, Robbe, Seehund, Schweinswal).
Durch das Wanderungsverhalten einiger der genannten Tierarten, wird es möglich sein einen gewässerübergreifenden Überblick bezüglich der allgemeinen Belastungssituation zu erhalten. Zum Vergleich soll darüber hinaus eine Herbivoren-Art (voraussichtlich Nutria) untersucht werden. Es sollen dabei die bisherigen bzw. identischen, weit über die gesetzlichen Anforderungen durch die WRRL hinausgehenden Analysemethoden für Fisch genutzt werden, um einen direkten Vergleich der Belastungsniveaus zu ermöglichen. Die Auswahl der Zielorganismen und Gewebearten (z.B. Muskel, Leber oder Blut) erfolgt in Abhängigkeit der Probenverfügbarkeit.
Resultate:

Bericht: Schadstoffscreening in ausgewählten Gewebeproben aquatischer Spitzenprädatoren aus Niedersachsen Belastung und Vergleich der Ergebnisse mit bisherigen Biota-Untersuchungen in Fischen

https://www.nlwkn.niedersachsen.de/download/217222/NLWKN_2025_Bericht_Schadstoffscreening_in_ausgewaehlten_Gewebeproben_aquatischer_Spitzenpraedatoren_aus_Niedersachsen.pdf.pdf

Kooperationspartner:

GALAB Laboratories GmbH

Otter-Zentrum Hankensbüttel

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Analysis for abundance estimates based on aerial survey data of harbor porpoises collected in the aerea "North Sea 1" in the southern Danish North Sea
Analysis for abundance estimates based on aerial survey data of harbor porpoises collected in the aerea "North Sea 1" in the southern Danish North Sea
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Dr. Dominik Nachtsheim; Dr. Anita Gilles
Laufzeit: Juli 2023 bis Februar 2024
Drittmittelprojekt: Universität Aarhus, 6.119 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Im Auftrag der Universität Aarhus (Dänemark) werden Daten aus observerbasierten Surveyflügen zur Erfassung der Abundanz und Verteilung von Kleinwalen ausgewertet. Hauptzielart ist der Schweinswal (Phocoena phocoena). Die Flugsurveys folgen der Methode der Linientransekterfassung und dem sog. SCANS Protokoll. Die Daten werden voraussichtlich aus mindestens drei Surveys im Mai, Juni und Oktober 2023 stammen. Das ITAW wurde beauftragt, die erhobenen Daten einer Qualitätssicherung zu unterziehen und diese auszuwerten. Für die einzelnen Untersuchungsgebiete in der südlichen dänischen Nordsee sollen Dichten und Abundanzen von Schweinswalen bestimmt werden sowie die Ungenauigkeiten (95% Konfidenzintervalle und Variationskoeffizient (VK)), welche mit der Schätzung einhergehen, ermittelt werden. Die aufbereiteten Daten und Ergebnisse werden dem Auftraggeber übermittelt.
Resultate:

Für die Erfassungen des Untersuchungsgebiets in der dänischen südlichen Nordsee konnten Dichten und Abundanzen von Schweinswalen geschätzt werden sowie die Ungenauigkeiten (95% Konfidenzintervalle und Variationskoeffizient (CV)), welche mit der Schätzung einhergehen, ermittelt werden. Die aufbereiteten Daten und Ergebnisse wurden dem Auftraggeber übermittelt.

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Modell zur Arbovirus-Infektion der Haut - Mozart
Model for arbovirus infection of the skin - Mozart
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Gisa Gerold; Dr. Cora Stegmann; Prof. Dr. Stefanie Becker; Dr. Fanny Hellhammer
Laufzeit: Oktober 2023 bis Dezember 2024
Drittmittelprojekt: BMBF, 122.004 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Biochemie
Institut für Parasitologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
Jedes Jahr sterben etwa 750.000 Menschen an Stechmücken-übertragenen Krankheiten, darunter Malaria, Denguefieber, Rifttalfieber und Chikungunya Fieber. Die Häufigkeit dieser Krankheiten wird in den nächsten Jahrzehnten voraussichtlich erheblich zunehmen, da sich die Verbreitungsgebiete mehrerer Stechmückenarten aufgrund des Klimawandels vergrößern.
Stechmücken übertragen nicht nur Krankheiten, sondern können ebenfalls den Schweregrad der von ihnen übertragenen Krankheiten beeinflussen. Es konnte in experimentellen Infektionen von Tieren
gezeigt werden, dass die Übertragung von Arboviren durch
Mückenstiche im Vergleich zu einer artifiziellen Infektion zu einer Erhöhung des Schweregrads der Krankheit führen kann. Außerdem ist bekannt das der Speichel von Insekten und Zecken
das Fortschreiten von Vektor-übertragenen Krankheiten fördern kann. Die Haut ist das erste Organ das einer Arbovirus Infektion ausgesetzt ist, somit bestimmen die initialen Infektionsereignisse auch maßgeblich den Krankheitsverlauf. Es ist daher für viele Fragestellen unabdingbar eine natürliche Infektion der Haut über einen Stechmückenstich zu untersuchen.
Bislang konnte dies nur über in-vivo Experimente (Tierversuche) erzielt werden. In diesem Projekt soll eine Alternative erarbeitet werden, indem Tiermodelle aus ethischen und
physiologischen Beweggründen durch menschliche Hautexplantate ersetzt werden. Die Herausforderung dieser Studie wird es sein ein Assay zu etablieren, in welchem Stechmücken
die Hautexplantate als potenzielle Wirte wahrnehmen. Ziel ist ein erfolgreicher Stechvorgang der Hautexplantate durch Stechmücken. Exemplarisch sollen in einem zweiten Schritt mit
Rifttalfieber-Virus (RVFV) und/oder Chikungunya-Virus (CHIKV)-infizierte Stechmücken die Hautexplantate über einen Stich infiziert werden. Im Erfolgsfall werden die Projektergebnisse
erlauben für zukünftige Forschungsfragen aus verschiedenen Modellen auswählen zu können.
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Innovation plus 042
Innovation plus 042
Projektverantwortliche: Prof.Dr. Isabel Hennig-Pauka
Laufzeit: Januar 2023 bis Dezember 2024
Drittmittelprojekt: Niedersächsisches Ministerium für wissenschaft und Kultur, 50.000 EUR
Kliniken/Institute:
Außenstelle für Epidemiologie (Bakum)
Projektdetails:
Studierenden der Tiermedizin soll eine Kategorisierungsstrategie für die Haltungsumgebung und Erkrankungen von Schweinen bereits in den ersten beiden Fachsemestern vermittelt werden, um in den späteren Semestern erworbenes Wissen zur Nutztiermedizin besser einordnen und damit besser lernen zu können. Damit wird auf fehlendes landwirtschaftliches Vorwissen der Studierenden und auf den Mangel an Nachwuchs für die Nutztiermedizin reagiert. Die Lehreinheit fokussiert sich auf die technischen Bedingungen in der Stallumgebung (z.B. Fütterungstechnik, Bodenbeschaffenheit), welche die Tiergesundheit maßgeblich beeinflussen. Diese bleiben den Studierenden bisher besonders fremd, sofern sie nicht auf einem landwirtschaftlichen Betrieb aufgewachsen sind. Es sollen dafür vier unterschiedliche Haltungssysteme für Schweine als 360°-Rundgänge gefilmt, für die interaktive Tourengestaltung vorbereitet und mit Informationsmaterial hinterlegt werden. Dazu wird jeweils ein klinischer Fall so aufgearbeitet, dass nur ein offener Blick sowie technischer und biologischer Grundverstand, der ab Studienbeginn vorausgesetzt werden kann, nötig sind, um die Arbeitsaufgabe im Sinne einer Schnitzeljagd zu lösen, bzw. das Grundproblem zu identifizieren. Alle Informationen, die darüberhinausgehend benötigt werden, um den Fall zu lösen, werden an Infopunkten zur Verfügung gestellt. Die Lernkontrolle erfolgt anhand eines weiteren Falls in einer der virtuellen Stallumgebungen ohne Infopunkte und wird asynchron durch den Lehrenden bewertet.
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Roggen in der praktischen Legenhennenfütterung
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Projektverantwortliche: Prof. Dr. C. Visscher; Dr. C. Hartung
Laufzeit: Juni 2023 bis Dezember 2024
Drittmittelprojekt: KWS Lochow GmbH, 61.988 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
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Kegelrobben-Kartierung im Niedersächsischen und Hamburgischen Wattenmeer per Flugzeug 2023/24
Aerial Survey of grey seals in the Wadden Sea of Lower Saxony and Hamburg-2023/2024
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Dr. Isabel Avila
Laufzeit: November 2023 bis September 2024
Drittmittelprojekt: Nationalparkverwaltung "Niedersächsisches Wattenmeer", Virchowstr. 1, 26383 Wilhelmshaven, 38.243 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Ziel des Projektes ist eine Erfassung des lokalen Kegelrobbenbestandes im gesamten Niedersächsischen und Hamburgischen Wattenmeer während der Geburtssaison (November-Dezember) 2023 und zur Zeit des Fellwechsels (März-April) 2024.
An fünf trilateral abgestimmten Terminen (drei zur Zeit der Geburtensaison; zwei zur Zeit des Fellwechsels) werden fluggestützte Surveys mit einer einmotorigen Maschine durchgeführt. Während der Befliegungen der Wattgebiete werden mit einer hochauflösenden Spiegelreflexkamera die haul-outs fotografiert. Zur Ermittlung der Anzahl an geborenen Jungtieren sowie des Gesamtbestandes werden die aufgenommenen Fotos nachträglich am Computer ausgewertet.
Resultate:

Schop, J., Brasseur, S. M. J. M., Galatius, A., Hamm, T., Jeß, A., Meise, K., Meyer, J., Stejskal, O., Siebert, U., Teilmann, J., & Thøstesen, C. B. (2024). Grey Seal Numbers in the Wadden Sea and on Helgoland in 2023-2024. Common Wadden Sea Secretariat, Expert Group Marine Mammals.

https://doi.org/10.5281/zenodo.15728068

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Robbenvorkommen in der Tideelbe im Jahresverlauf 2023/2024
Seal occurrence in the Tidal Elbe over the course of the year 2023/2024
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Dr. Isabel Avila; Dr. Dominik Nachtsheim
Laufzeit: August 2023 bis Juli 2024
Drittmittelprojekt: Bundesanstalt für Gewässerkunde, 69.271 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
In diesem Projekt soll der Bestand von Seehunden und Kegelrobben über einen Zeitraum von 12 Monaten (2023-2024) und deren Verteilung im Bereich der Tideelbe erfasst werden. Die flugbasierte Bestandsaufnahme der Robbenpopulation in der Tideelbe erfolgt von August 2023 bis Juli 2024. Während des Flugs entlang aller bekannten und potenziellen Liegeplätze werden Bilder mit einer hochauflösenden, digitalen Spiegelreflexkamera aufgenommen und später ausgewertet. Die Umstellung auf die foto-basierte Methode wurde in vorherigen Projekten erfolgreich durchgeführt und innovativ weiterentwickelt, um dem Auftraggeber zuverlässige Zahlen und eine höchstmögliche Transparenz sowie Reproduzierbarkeit der Ergebnisse liefern zu können.
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