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2308 Ergebnisse.
Helgoländer Kegelrobben- Evaluation und weiterführende Untersuchungen der bestehenden Daten zur Unterstützung der geplanten Managementmaßnahmen
Heligoland grey seal evaluation and subsequent investigation of existing data for the support of planned management actions
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Dr. Abbo van Neer
Laufzeit: März 2019 bis Mai 2020
Drittmittelprojekt: Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND, Kiel), 91.738 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Nach ihrer Unterschutzstellung und der darauf folgenden Rekolonisierung des Wattenmeeres entwickeln sich die Bestände der heimischen Kegelrobben (Halichoerus grypus) zunehmend positiv. Dies kann bereits als gutes Zeichen dafür gewertet werden, dass die implementierten Schutzmaßnahmen im Bezug zur Bestandsentwicklung wirkungsvoll sind.

Aus Sicht des Managements bringt die positive Entwicklung der Bestände jedoch auch Herausforderungen mit sich. So besteht ein zunehmender Bedarf an geeignetem Habitat ebenso wie an Ressourcen, welcher zumeist mit einem gesteigerten Konfliktpotential einhergeht. In diesem Zusammenhang insbesondere mit verschiedenen Stakeholdern aus Tourismus, Fischerei und Energiewirtschaft die das Gebiet in und um die Nordsee nutzen.

Eine Grundvoraussetzung für die Implementierung eines effektiven, zukunftsorientierten Managements ist ein möglichst umfangreiches Verständnis der Zielart in Bezug zur Biologie, Gesundheit, Habitatanspruch und der damit zusammenhängenden Populationsentwicklung zu erlangen. Neben dem Nutzen bei der zukünftigen Konzeptionierung des lokalen Managements, wird dieses Wissen auch zunehmend im Rahmen von internationalen Abkommen gefordert.

Für den Deutschen Kegelrobbenbestand spielt die Helgoländer Düne eine übergeordnete Rolle. Bis zu 68% des Deutschen Bestandes sind dort anzutreffen. Bedingt durch diese Präsenz eignet sich Helgoland besonders als Modellregion für weiterführende wissenschaftliche Studien um neben der Situation vor Ort auch ein Verständnis auf nationaler Ebene zu fördern.

So sollen im Rahmen dieses Projektes folgende Punkte bearbeitet werden:

Detaillierte Evaluation der Strandnutzung durch Kegelrobben auf der Helgoländer Düne

Evaluation gesammelter Daten aus dem Schleswig-Holsteinischen Strandungsnetzwerk um ein besseres Verständnis über die auf Helgoland gestrandeten marinen Säuger (Arten, Anzahl, Alter, Krankheitsvorkommen) zu erlangen.

Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit zum Management des potentiellen Mensch-Wildtier Konflikts

Machbarkeitsstudien zur Erforschung der langfristigen Entwicklung und Habitatnutzung der heimischen Kegelrobbenpopulation mittels Telemetrie sowie unter Berücksichtigung der für die Bestandsentwicklung essentiellen Parameter Mortalität, Fertilität und der Ortstreue.
Resultate:

In enger Zusammenarbeit mit dem Verein Jordsand sowie den gemeindeeigenen Dünenrangern wurden bestehende Zähldaten aggregiert, gesichtet und ausgewertet.

Für die Auswertung konnte auf nahezu täglich erhobene Zähldaten der Jahre 2016 bis 2019 zurückgegriffen werden. Erwartungsgemäß gibt es eine saisonale Variation in der Anzahl der vorhandenen Kegelrobben. Dabei sind die Zeit des Fellwechsels (März, April), sowie die Geburtenphase (November, Dezember) die Abschnitte im Jahr, an denen die meisten Tiere auf der Düne gesichtet werden. Bei dieser Betrachtung wird ebenfalls ersichtlich, dass nahezu während des gesamten Verlaufes des Jahres ein deutlich größerer Anteil weiblicher Tiere auf Helgoland präsent ist. Eine weitere Erkenntnis, die aus dieser Darstellung abgeleitet werden kann, bezieht sich auf die Zeit des Fellwechsels. Hier wird anhand der proportionalen Verteilung ersichtlich, dass weibliche Kegelrobben früher ihren Fellwechsel vollziehen (Höhepunkt: ~Ende Februar), als dies bei den Männchen der Fall ist (Höhepunkt: ~Mitte April).

Betrachtet man die Nutzung unter Berücksichtigung der einzelnen Strände, fällt auf, dass die Strände sehr unterschiedlich genutzt werden. Für die Kegelrobben spielt der Nordstrand im Verlauf des gesamten Jahres als Hauptliegeplatz eine wichtige Rolle. Alleinig im Zeitraum Juni bis Juli befinden sich mehr Kegelrobben am Südstrand als auf dem Nordstrand. Die Aade hingegen spielt im Jahresverlauf eine eher untergeordnete Rolle und wird nur verstärkt zur Zeit des Fellwechsels, sowie in der Geburtenphase genutzt.

Um die örtliche Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen, sowie weiterhin den wichtigen Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die Bevölkerung zu fördern, wurden im Rahmen dieses Projektes mehrere Poster erstellt, die generellen Informationen zur Biologie der Robben auf Helgoland, aber auch Empfehlungen zum Verhalten gegenüber den Kegelrobben sowie aktuelle Forschungsergebnisse beinhalten (siehe Link).

Für eine Bewertung der langfristigen Entwicklung einer Population ist es unerlässlich ein tiefergehendes Verständnis von Raumnutzung und Habitatansprüchen der Jungtiere zu besitzen. Diese Parameter sind bei marinen Säugern schwer zu bestimmen, da eine Beobachtung des Verhaltens auf See nahezu unmöglich ist. Eine Methode die Verbreitung und das Verhalten der Jungtiere nach dem Verlassen ihres Geburtsortes zu erfassen, bietet die satellitengestützte Telemetrie.

Um mittels der generierten Positionsdaten weitere Erkenntnisse zur räumlichen Verteilung auf offener See, sowie zur Nutzung von Nahrungsgebieten zu gewinnen, wurden weiterführende Auswertungsmethoden genutzt.

Hierbei wurde besonderer Fokus auf die Bayesische Datananalyse mittels so genannter "Hierarchical state space models" gelegt.

Anhand des bestimmten Verhaltens besenderter Kegelrobben, lässt sich ein aufgezeichneter Track in verschiedene Nutzungen aufteilen. Daraus wird ersichtlich, dass neben den Liegeplätzen im Küstenbereich, vor allen Dingen Bereiche weit "offshore" intensiv durch die Tiere genutzt werden. Eine weitere Bewertungsgrundlage zur Beurteilung der Nutzung des verfügbaren Habitats bieten die generierten Tauchdaten. So lässt sich zeigen, dass Individuen häufig benthische Tauchgänge vornehmen und dabei Tiefen von bis zu 50 m erreichen.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass mit den aufgezeigten und erprobten Methoden ein solider und reproduzierbarer Analyseablauf etabliert werden konnte, der trotz der Nutzung von relativ simplen Geräten, eine tiefergehende Bewertung der Habitatnutzung und Verbreitung der Tiere ermöglicht.

https://www.tiho-hannover.de/fileadmin//57_79_terr_aqua_Wildtierforschung/79_Buesum/downloads/Berichte/Helgolaender_Kegelrobbe.pdf

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Akzeptanzstudie Tiernahrung
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Projektverantwortliche: Prof. Dr. C. Visscher; TÄ C. Ullrich; Dr. B. Chuppava
Laufzeit: Dezember 2019 bis November 2020
Drittmittelprojekt: Industrie (Futtermittelhersteller), 8.234 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
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Vorkommen von Mykotoxinen in Kakao und Kakaoerzeugnissen
Occurence of mycotoxins in cocoa and cocoa products
Projektverantwortliche: Frau Prof. Dr. Madeleine Plötz
Laufzeit: 2019 bis 2020
Drittmittelprojekt: Brigitte und Wolfram Gedek-Stiftung, Ismaning, 20.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Im Rahmen dieses Projektes werden sowohl Kakao, als auch daraus hergestellte Produkte auf ein mögliches Vorkommen von Mykotoxinen mittels enzymimmunologischer Verfahren untersucht. Das Ziel ist eine orientierende Risikoabschätzung in Bezug auf den Verzehr dieser Lebensmittelgruppe.
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Verbesserung der Haltbarkeit von Geflügelfleisch durch UV-C-Laserbestrahlung
Improvement of the shelf-life of poultry meat by use of an UV-C-laser
Projektverantwortliche: PD Dr. Carsten Krischek
Laufzeit: August 2019 bis Januar 2020
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Die Behandlung von Lebensmitteln mit UV-C-Strahlen ist ein schon seit einiger Zeit in verschiedenen Ländern durchgeführtes nicht-thermisches Verfahren, um die mikrobielle Kontamination an der Oberfläche von Lebensmitteln zu reduzieren und damit die Haltbarkeit der Produkte zu verlängern. In vielen Untersuchungen konnten diese keimreduzierenden Effekte gezeigt werden, allerdings sind keine Studien verfügbar, die die Effekte einer UV-Laser-Behandlung auf die Qualitätsmerkmale der bestrahlten Produkte untersucht haben. In der Arbeit wurde deswegen die Reduktion von Mikroorganismen auf Hähnchenfleisch und die Veränderung verschiedener anderer Qualitätsmerkmale des Fleisches nach Einsatz von UV-Hochleistungs-LEDs evaluiert. Hierzu wurden die Hähnchenbrustmuskeln mit den pathogenen Bakterien Salmonella Typhimurium und Brochothrix thermosphacta inokuliert, anschließend mit UV-C-Hochleistungs-LEDs (270 nm) mit jeweils einer Dosis von 375 mJ/cm2 und 1890 mJ/cm2 bestrahlt und nach der UV-C-Laser-Behandlung bei 4 °C für 14 Tage unter Schutzgas gelagert. Ziel der Untersuchung war es, den Einfluss eines starken UV-C-Lichtes auf die mikrobiologische Belastung des Hähnchenfleisches und auf deren physikochemische Parameter nicht nur direkt nach der Behandlung, sondern auch während der anschließenden Lagerung unter Schutzgas zu evaluieren.
Kooperationspartner:

PD Dr. Merve Wollweber, Laserzentrum Hannover e.V. (LZH)

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Kegelrobben-Kartierung im Niedersächsischen und Hamburgischen Wattenmeer per Flugzeug 2019-2020
Aerial Survey of grey seals in the Wadden Sea of Lower Saxony and Hamburg-2019/2020
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Abbo van Neer
Laufzeit: Oktober 2019 bis September 2020
Drittmittelprojekt: Nationalparkverwaltung "Nieders. Wattenmeer" Wilhelmshaven, 35.965 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Ziel des Projektes ist eine Erfassung des lokalen Kegelrobbenbestandes im gesamten niedersächsischen und hamburgischen Wattenmeer während der Geburtssaison (November-Dezember) und zur Zeit des Fellwechsels (März-April).
An fünf trilateral abgestimmten Terminen werden fluggestützte Surveys mit einer einmotorigen Maschine durchgeführt. Während der Befliegungen der Wattgebiete werden mit einer hochauflösenden Spiegelreflexkamera die haul-outs fotografiert. Zur Ermittlung der Anzahl an geborenen Jungtieren sowie des Gesamtbestandes werden die aufgenommenen Fotos nachträglich am Computer ausgewertet.
Resultate:

Brasseur S., Carius F., Diederichs B., Galatius A., Jeß A., Körber P., Schop J., Siebert U., Teilmann J., Bie Thøstesen C. & Klöpper S. (2020) EG-Seals grey seal surveys in the Wadden Sea and Helgoland in 2019-2020. Common Wadden Sea Secretariat, Wilhelmshaven, Germany.

https://www.nationalpark-wattenmeer.de/wp-content/uploads/2021/04/2020_Greysealreport-2019-2020.pdf

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SOFTVETS
Pan-European soft skills curriculum for undergraduate veterinary education (SOFTVETS)
Projektverantwortliche: Dr. Christin Kleinsorgen
Laufzeit: Oktober 2018 bis September 2020
Drittmittelprojekt: Erasmus+ Programm , 41.000 EUR
Kliniken/Institute:
Zentrum für Lehre - E-Learning-Beratung
Projektdetails:
In diesem internationalen Kooperationsprojekt wird ein Muster-Curriculum für das Tiermedizinstudium entwickelt. Das Ziel ist es, sogenannte Softskills in die tierärztliche Ausbildung zu integrieren. Der Fokus liegt auf den Kompetenzbereichen kommunikative Kompetenzen, Unternehmertum und Entrepreneurship sowie digitale Kompetenzen. Es findet eine Begleitforschung statt.
Resultate:

KLEINSORGEN C, STEINBERG E, DÖMÖTÖR R, PIANO JZ, RUGELJ J, MANDOKI M, RADIN L. "The SOFTVETS Competence Model" - a preliminary project report. GMS J Med Educ 2021;38(3):Doc50; doi: 10.3205/zma001446 

 

Handbuch: https://softvets.eu/softvets-handbook/

https://softvets.eu/

Kooperationspartner:

Veterinärmedizinische Fakultät der Universität Zagreb

Veterinärmedizinische Universität Wien

Veterinärmedizinische Universität Budapest

Veterinärmedizinische Fakultät der Universität Ljubljana

European Association of Establishments for Veterinary Education (EAEVE)

Internationale Studierendenvertretung International Veterinary Students Association (IVSA)

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Untersuchungen - in vivo/in vitro - zum mikrobiellen Abbau Roggen-reicher Mischfuttermittel bei Schweinen
Experimental studies - in vivo/in vitro - on microbial degradation of rye-based diets in pigs
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues; Dr. R. Grone; TÄ C. Hartung
Laufzeit: Oktober 2018 bis März 2020
Drittmittelprojekt: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft - BMEL
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
Im Vergleich zu anderen Getreidearten ist Roggen sehr reich an "Ballaststoffen", d. h. an Kohlenhydraten, die nicht durch körpereigene Enzyme, sondern nur durch die Darmflora abgebaut werden können (z. B. Arabinoxylane/Fructane). Spezifische, diätetisch erwünschte Wirkungen werden dabei insbesondere dem Fermentationsmuster (besonders butyratreich) zugesprochen. Gerade im Vergleich zu Weizen sollen diesbezügliche Auswirkungen geprüft werden. In-vivo-Untersuchungen dienen der Gewinnung von Chymus vom terminalen Ileum, in dem sowohl die Flora als auch das Fermentationsmuster bestimmt werden. Ileum- und Faeces-Flora wird aber auch als Inokulum für In-vitro-Fermentationsversuche genutzt, um die Produktionsraten spezifischer flüchtiger Fettsäuren quantifizieren zu können.
Kooperationspartner:

Institut für Tierernährung, Freie Universität Berlin,

Institut für Tierernährung, Universität Bonn,

KWS LOCHOW GmbH, Bergen/Wohlde

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Einfluss von Stress in der Aufzucht von Bullenkälbern auf die spätere Eignung als Besamungsbulle
Influence of stress during rearing management and later eligibility in sperm production
Projektverantwortliche: Schmicke
Laufzeit: Mitte 2018 bis Mitte 2020
Drittmittelprojekt: Förderverein Bioökonomieforschung e. V. (FBF), 16.000 EUR
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Projektdetails:
Der enorme Zuchtfortschritt in der Holsteinzucht in Deutschland basiert vor allem auf der Nutzung der künstlichen Besamung (KB) von Kühen und Färsen mit Sperma von genetisch wertvollen Zuchtbullen.
Essenziell für die Eignung eines Bullen zum Besamungseinsatz ist eine gute Spermaqualität, Libido so-wie gute Trächtigkeitserfolge nach KB mit dem entsprechenden Sperma (DeJarnette et al. 2010).
In der vorgeschlagenen Studie soll untersucht werden welchen Einfluss eine geringe oder hohe Stress-belastung (gemessen anhand von Stresshormonleveln) in der Aufzuchtphase von Bullenkälbern auf die spätere Eignung als Besamungsbullen hat. Ursachen für Stress in der Jungtieraufzucht sind vor allem Haltungsmängel, vielfaches Umstallen, Rangordnungskämpfe, zu frühes Absetzen, das genutzte Trän-keregim sowie natürlich der Ablauf der Kalbung, die Versorgung jedes einzelnen Kalbes mit Kolostral-milch und die daraus resultierende Immunkompetenz wie auch das Auftreten von klassischen Jung-tiererkrankungen (Hubert und Moisá 2015). Grundlage für die Projektidee ist unter anderem, dass uns von den Stationen immer wieder berichtet wird, dass die angekauften Bullenkälber in sehr unter-schiedlicher körperlicher Konstitution angeliefert werden. Daher stellt sich vielfach die Frage, ob diese varierende körperliche Entwicklung, die maßgeblich durch verschiedene Stresslevel und Unterschiede in der Aufzucht mitbestimmt sein könnte, Einfluss auf die spätere Zuchttauglichkeit hat.
Um dies zu evaluieren sollen zum einen Kurz- und ein potentieller Langzeit-Stressparameter im Blut und Speichel der Kälber bzw. der späteren Besamungsbullen untersucht werden. Zum anderen ist ge-plant auch die Haltungsbedingungen, Erkrankungsraten und Managementfaktoren in den Aufzuchtbe-trieben der jeweiligen männlichen Kälber zu erfassen. Nach der Einstallung der Tiere im Alter zwischen 3-6 Monaten in eine Besamungsstation sollen die Spermaqualität, die Libido und wenn möglich auch die resultieren Trächtigkeitserfolge der Bullen bewertet werden.
Das Ziel des Projektes ist es die Auswirkungen von Stress bei männlichen Kälbern durch verschiedene Aufzuchtregime auf die spätere Eignung als Besamungsbulle zu analysieren und somit negativen Ein-flüssen vorbeugen zu können.
Kooperationspartner:

Institut für Fortpflanzung landwirtschaftlicher Nutztiere, Kompetenzzentrum IFN Schönow,

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Einfluss von pflanzlichen Substanzen zur Minderung der ruminalen Methanproduktion
Effects of substances of plant origin to reduce ruminal methane production
Projektverantwortliche: Melanie Brede PhD; TÄ Johanna Brede; Prof. Dr. Gerhard Breves
Laufzeit: November 2018 bis Oktober 2020
Drittmittelprojekt: Mootral SA, 163.922 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Physiologie und Zellbiologie
Projektdetails:
The experiment will be carried out by applying the rumen simulation technique (Rusitec) using bovine ruminal contents for measuring the potential effects of substances of plant origin to reduce methan production in the rumen.
Resultate:

https://www.frontiersin.org/journals/microbiology/articles/10.3389/fmicb.2021.691502/full

Kooperationspartner:

Institut für Siedlungswasserwirtschaft und Abwassertechnik, Leibniz Universität Hannover

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Erhöhte Ebene in der Ferkelaufzucht - wissenschaftliche Untersuchungen zur Praxistauglichkeit, zu Tierwohlaspekten und der Frage der Anrechenbarkeit auf Mindestflächenvorgaben nach Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung
Elevated platforms for nursery pigs - scientific studies on the practicability, animal welfare aspects and a possible consideration of the additional space for legal spatial requirements
Projektverantwortliche: Laves,Jan; Fels, Michaela; Kemper,Nicole
Laufzeit: April 2018 bis Mai 2020
Drittmittelprojekt: QS-Wissenschaftsfonds, 25.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierhygiene Tierschutz und Nutztierethologie
Projektdetails:
In diesem Projekt werden wissenschaftliche Daten zur Nutzung von erhöhten Ebenen durch Aufzuchtferkel erhoben. Die zusätzliche Bewwertung von Hygiene- und Stallklimafaktoren soll eine Beurteilung der Eignung dieses Haltungssystems für die konventionelle Ferkelaufzucht ermöglichen.
Resultate:

https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1751731120300021

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