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2305 Ergebnisse.
Diagnose und Bedeutung der Zervizitis für die Fruchtbarkeit von Milchkühen
Diagnosis iand influence of cervicitis on reproductive performance in dairy cows.
Projektverantwortliche: Prof. Dr. M. Hoedemaker; Yasmin Schult
Laufzeit: Mitte 2006 bis Dezember 2008
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Projektdetails:
Ziel der Untersuchung ist es festzustellen, ob die Zervizitis uteri eine eigenständige Erkrankung mit Einfluss auf die Fruchtbarkeit darstellt oder ob sie immer mit einer Endometritis vergesellschaftet auftritt. Im Rahmen der regelmäßigen Fruchtbarkeitsüberwachung von Milchkuhbeständen durch den Rindergesundheitsdienst der LWK Hannover werden ab 6 Wochen post partum Kühe mit Zervizitis erfaßt. Als Kontrolltiere dienen Kühe ohne Zervizitis. Von diesen Tieren werden Zervixtupfer und Cytobrush-Abstriche von der Zervix sowie Uterustupfer, Uterusbiopsien und ebenfalls Cytobrush-Abstriche vom Endometrium entnommen. Die Tiere werden danach am Tag 80 p.p. erneut kontrolliert. Außer den routinemäßigen Fertilitätstherapien erfolgt keine gesonderte geplante Behandlung. Die Fruchtbarkeitskennzahlen der Tiere mit und ohne Zervizitis werden miteinander verglichen.
Kooperationspartner:

Rindergesundheitsdienst der LWK Niedersachsen

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Einsatzmöglichkeiten von Rapid-eLearning zur Vorbereitung der Tierärzteschaft auf den Tierseuchenkrisenfall
Use of rapid-elearning for the preparation of veterinarians for epizoozic crisis
Projektverantwortliche: Dr. Jan P. Ehlers; Prof. Dr. V. Moennig
Laufzeit: April 2006 bis Mitte 2008
Kliniken/Institute:
Verwaltung
Institut für Virologie
Projektdetails:
Anhand OnLineLectures von OnLineLectures werden die wichtigsten Tierseuchen und die damit verbundenen tierärztlichen Tätigkeiten und Einsätze dargestellt. Die Akzeptanz der Maßnahme in der Tierärzteschaft wird überprüft.
Kooperationspartner:

LAVES, LGNDS, ML Nds.

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Untersuchungen zum Hygienenstatus (Belastung mit Mikroorganismen und Mykotoxinen) von Rohwaren zur Herstellung von Mischfuttermitteln für Ziervögel und kleine Heimtiere
Investigations on the hygiene status (contamination with microorganisms and mycotoxins) of ingredients used in pet bird and small rodent nutrition
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues; Dr. A.-C. Häbich
Laufzeit: Dezember 2006 bis November 2008
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
Ziel der Untersuchung ist eine nähere Bestimmung des Hygienestatus von Futtermitteln für Ziervögel wie auch kleine Heimtiere. Im Fokus der Untersuchung steht insbesondere eine potentielle Belastung eingesetzter Komponenten mit Mykotoxinen. Des Weiteren sollen mit der Untersuchung Risiken näher quantifiziert werden, welche sich je nach Art bzw. Herkunft der untersuchten Futtermittel (besonderes Augenmerk liegt hier auf Komponenten aus dem südeuropäischen, bzw. außereuropäischen Bereich) ergeben können.

Teile des Projektes sind:

1. das Vorkommen verschiedener Mykotoxine (u.a. Aflatoxin) in ausgewählten Rohwaren, welche zur Erzeugung von Mischfuttermitteln für kleine Heimtiere und Ziervögel dienen sollen, näher zu quantifizieren;
2. eine umfassende schriftliche Abhandlung nach Recherche von Literatur- und Referenzdaten aus dem Lebensmittelbereich für weitere, d.h. nicht in das Versuchsvorhaben miteinbezogene weitere Rohwaren zu erstellen;

3. mit Hilfe eines Fragebogen die Herkunft der eingesetzten Rohwaren zu ermitteln, um so zu klären, ob zwischen der Belastung mit unerwünschten Stoffen und der Herkunft der Proben ein Zusammenhang besteht.

Im Rahmen des praktischen Teils der durchzuführenden Studie werden Proben von etwa 24 verschiedenen Rohstoffen aus dem gängigen Sortiment eines Mischfuttermittelerzeugers entnommen.

Alle Proben werden im institutseigenen Labor folgenden Untersuchungen unterzogen:
- Sensorische Beurteilung (mit besonderem Augenmerk auf den Hygienestatus)
- Bestimmung der Mykotoxin-Gehalte (mittels HPLC)
- Chemische Analysen (Routinemäßig nur: TS-Gehalt der Proben)

In Verdachtsfällen sollen folgende weiteren Untersuchungen vorgenommen werden:
- Bestimmung der mikrobiellen Kontamination (Quantifizierung und Qualifizierung der Keimflora)
- Weitere chemische Analysen (Protein-, Stärkegehalte)
- Fütterungsversuche (Tierart abhängig von den im Vorfeld gemachten Beobachtungen)
Kooperationspartner:

Industrie

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Mikrobiologische Untersuchungen am Inhalt des Verdauungstraktes klinisch gesunder Agaporniden unter dem Einfluss der Fütterung
Microbiological investigations on the gastrointestinal content of healthy lovebirds under the influence of diet composition
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues; Dr. P. Wolf
Laufzeit: Mai 2006 bis Ende 2008
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Institut für Mikrobiologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
Im Rahmen eines Dissertationsvorhabens sollen Erkenntnisse zur mikrobiellen Besiedlung des Inhalts des Verdauungstraktes von Agaporniden gewonnen werden, zum Einen zur Abgrenzung physiologischer und pathologischer Zustände (diagnostische Zwecke), zum Anderen für das Verständnis ernährungsphysiologischer Prozesse (z. B. erhebliche Rohfaserverdauung trotz schneller Chymuspassage).
Für die Untersuchungen stehen institutseigene Nachzuchten zur Verfügung, die nach dem Zufallsprinzip auf die einzelnen Versuchsgruppen aufgeteilt werden. Das Versuchsvorhaben beinhaltet drei Fütterungsvarianten über 28 Tage mit je 10 Agaporniden. Folgende Fütterungsvarianten sind vorgesehen:
a) Handelsübliche Sämereienmischungen = in der Praxis übliche Fütterung
b) Fettreiche Diät (Hanf, Sonnenblumenkerne,Leinsamen) = Psittaciden selektieren
c) Rohfaserreiche Diät ("Apfeltresterdiät") = Rohfaser als Substrat und Regulativ
Die Entwicklung der Körpermasse der Tiere wird während der Fütterungsphase überwacht.
Zu Beginn, im Verlauf und zum Ende der Fütterungsphasen werden zusätzlich Kloakentupferproben entnommen, Exkremente gesammelt und mikrobiologisch untersucht.
Im Anschluss an die Fütterungsphase werden jeweils 10 Tiere getötet und die einzelnen Abschnitte des Verdauungstraktes (Kropf, Magen, Dünndarm, Dickdarm) mikrobiologisch untersucht. Dabei kommen zunächst nur kulturelle Verfahren zur Anwendung, die ggf. durch weitere Untersuchungen zur Chymusqualität und -zusammensetzung ergänzt werden.
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Untersuchungen zum Hygienestatus von Futtermitteln für Pferde
Investigation on the hygienic quality of feeds for horses
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues; Dr. P. Wolf
Laufzeit: Januar 2006 bis April 2008
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
Eine ausgewogene Ernährung gehört zu den essentiellen Voraussetzungen für die Kondition wie auch das Wohlbefinden von Pferden. Neben den Energie- und Nährstoffgehalten der Ration sowie der Fütterungstechnik (Verhältnis von Rauh- zu Kraftfutter, Frequenz, Menge pro Mahlzeit) kommt der Hygiene des Futters dabei eine entscheidende Bedeutung zu.
Ziel der Untersuchungen ist daher ein Überblick bezüglich des Hygienestatus von Futtermitteln, die bei Pferden in klinisch relevanten Fällen zum Einsatz kamen. Überprüft werden sollen dabei sowohl Rauh- (Heu, Heulage, Stroh) wie auch Kraftfuttermittel (Getreide, kommerzielle Mischfutter), die aufgrund klinischer Probleme bei Pferden zur Einsendung in das hiesige Institut kamen. Neben einer eingehenden nutritiven Anamnese sollen dabei Beobachtungen aus der sensorischen Prüfung sowie Analysendaten zu Lipopolysaccharidgehalten, mikrobiologischem Status sowie möglichen Kontaminationen mit Mykotoxinen über einen Zeitraum von 2 Jahren erfasst und entsprechend statistisch ausgewertet werden.
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"Untersuchung der Halter - Hund - Beziehung nach Roberto Marchesini in einem speziell entwickelten Verhaltenstest an 60 reinrassigen Deutschen Schäferhunden"
" Study of the dog - owner relationship according to Roberto Marchesini with a specially developed dog behaviour test with 60 pure - bred German Shepherd Dogs "
Projektverantwortliche: Hackbarth, Hansjoachim; Schalke, Esther; Pagano Scorcio, Maria
Laufzeit: Juli 2006 bis Mitte 2008
Kliniken/Institute:
Institut für Tierschutz und Verhalten
Projektdetails:
Die Rolle des Hundes als Sozialpartner für den Menschen hat in der heutigen Zeit eine sehr große Bedeutung angenommen. Die Beziehung zu einem Hund bringt viele Vorteile für das tägliche Leben des Menschen mit sich. Hunde sind Freunde, Ansprechpartner, Gesellen, Spielkameraden und manchmal sogar Ersatz für Partner oder Kind.

Der italienische Psychologe Roberto Marchesini arbeitet an der Universität in Bologna. Er führte in Italien Untersuchungen mit Deutschen Schäferhunden und Besitzern zum Thema Halter- Hund - Beziehungen durch. Er beschreibt in seinem Werk"Canone di Zooantropologia Applicata" fünf verschiedene Bereiche, die sich mit der Halter - Hund - Beziehung beschäftigen:

A.Emotionaler Bereich

B.Spiel-Bereich

C.Hedonistischer Bereich

D.Epistemischer Bereich

E.Sozialer Bereich


Jeder Hauptbereich untergliedert sich nach Marchesini in jeweils zwei Unterbereiche. Dabei stellt Roberto Marchesini immer den Besitzer in den Mittelpunkt. In den beiden Unterbereichen nimmt dieser dabei einmal eine gebende und einmal eine nehmende Rolle gegenüber dem Tier ein. Er entwickelte einen Fragebogen mit zehn Fragen und jeweils zehn Antwortmöglichkeiten, in dem die Hund- Halter- Beziehung erörtert wird.









Ziele und Methoden
Das Ziel dieser Dissertation ist es herauszufinden, ob die Einteilung nach Marchesini umsetzbar ist. Außerdem soll geprüft werden, ob die Hund- Halter- Beziehung einen Einfluss auf das Verhalten der Hunde hat. Der praktische Teil dieser Arbeit erstreckt sich über eine viermonatige Testphase an 60 Besitzern von Deutschen Schäferhunden im Alter von 12 Monaten bis einschließlich acht Jahren. An die Halter wird der oben erwähnte Fragebogen ausgeteilt. In einem speziell entwickelten Test wird das Verhalten der Hunde in verschiedenen Situationen geprüft.

Die Auswertung der Fragebögen erfolgt dann im Anschluss an die praktische Testphase. Dabei werden die Ergebnisse aus dem Verhaltenstest und die Auswertung des Fragebogens gegenübergestellt.


Erwartete Ergebnisse
Wir erwarten, dass sich die schon durchgeführten Untersuchungen zur Halter - Hund -Beziehung bei uns bestätigen lassen, so dass eine Einteilung in die beschriebenen Bereiche erfolgen kann und eine Auswirkung auf das Verhalten der Hunde festgestellt werden kann.
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Chemische Untersuchung von Medizinalpflanzen aus der Mongolei
Chemical investigation of medicinal plants from Mongolia
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Hans Christoph Krebs
Laufzeit: Mitte 2006 bis Ende 2008
Drittmittelprojekt: DAAD
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmitteltoxikologie
Projektdetails:
Mehrere Pflanzenspezies, die zu den verschiedensten Familien gehören, werden auf ihre biologisch relevanten Inhaltsstoffe unttersucht. Ziel ist es, nach Extraktion der Pflanzenteile und chromatographischen Trennungen der Extrakte chemisch reine Substanzen zu isolieren und deren Strukturen aufzuklären.
Kooperationspartner:

Dr. Enkhmaa Dagvadorj, Universität von Ulaanbatar

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Nachweis von Enterobacter sakazakii bei der Herstellung von Baby-Nahrung
Detection of Enterobacter sakazakii in infant formula production
Projektverantwortliche: Prof. Dr. G. Klein
Laufzeit: Anfang 2006 bis Mitte 2008
Drittmittelprojekt: Industriepartner
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Erkennen der Eintragswege und Nachweis von Enterobacter sakazakii bei der Herstellung von Baby-Nahrung.
Kooperationspartner:

Industriepartner

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Behandlung der akuten Endometritis mittels Akupunktur und lokaler Antibiose
Therapy of acute endometritis with akupuncture and local antibiotics
Projektverantwortliche: Prof. Dr. M. Hoedemaker; Sabine Meier
Laufzeit: Mitte 2006 bis Dezember 2008
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Projektdetails:
Kühe mit akuter Endometritis aus dem Einzugsgebiet des Rindergesundheitsdienstes der LWK Niedersachsen, die im Zeitraum von 5 bis 10 Tagen post partum diagnostiziert wurden, werden entweder 1x intrauterin antibiotisch oder kombiniert mit einer 1x lokalen Antibiose und einer fünftägigen Akupunktur behandelt. Über eine klinische Untersuchung wird die klinische Heilung erfaßt sowie die weitere Fruchtbarkeit der Tiere anhand von Fertilitätskennzahlen beurteilt.
Kooperationspartner:

Rindergesundheitsdienst der LWK Niedersachsen

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In vitro-Kontraktilität von Myometriumstreifen von Kühen sub partum in Korrelation zur Rezeptorausstattung
In vitro contractility of bovine myometrium sub partum in correlation to myometrial receptors
Projektverantwortliche: Prof. Dr. H. Bollwein; Prof. Dr. G. Breves; Dr. L. Krüger; TÄ K. Baur
Laufzeit: Februar 2006 bis Februar 2008
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Projektdetails:
Unfruchtbarkeit stellt die häufigste Abgangsursache von Milchkühen dar. Einer der auslösenden Faktoren, sind puerperale Infektionen der Gebärmutter, die eine verzögerte Involution des Uterus zur Folge haben. Bisherige Therapien basieren zum einen auf einer lokalen und/oder systemischen Antibiose und zum anderen auf der hormonellen Förderung der Involution mit ProstaglandinF2α (PGF2α) und Oxytozin. Die Wirkung dieser Hormone wurde in mehreren Feldversuchen untersucht. Die Ergebnisse dieser Studien waren jedoch sehr konträr.
Daten zur Rezeptorenausstattung des Myometriums der Kuh sub- und post partum für die Hormone Oxytozin und PGF2α liegen nicht vor.
Um Klarheit zu erlangen, ob die Hormone Oxytozin und PGF2α einen positiven Einfluß auf die Involution der Gebärmutter haben, soll im Rahmen dieser Studie die Spontankontraktilität und die durch die Hormone Oxytozin und PGF2α induzierte Kontraktilität der Gebärmutter an Gebärmuttermuskelstreifen gemessen werden. Diese werden im Zuge eingeleiteter und nicht eingeleiteter Kaiserschnitte entnommen und anschließend in einem Organbad an einen Kraftaufnehmer gespannt.
Eine zweite kryofixierte Myometriumsprobe wird mittels Immunhistochemie und realtime PCR auf die Rezeptorenausstattung bzw. die Expression der für die Rezeptoren codierenden Gene untersucht.
Ein dritter formalinfixierter Gebärmutterstreifen wird histologisch untersucht.
Mittels dieser Ergebnisse soll überprüft werden ob die Rezeptorenausstattung des Myometriums mit dessen Kontraktilität korreliert.
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