Mitarbeiter
- Claudia Richter, DVM, Dipl. ACVB
Termine und Sprechstunden
Für folgende Patienten werden zurzeit Termine gebucht:
- Katzen – alle Patienten
- Hunde: Da unser Team noch sehr klein ist, sind Hundepatienten limitiert auf die folgenden Verhaltensfälle:
- Hunde im Alter unter 12 Monaten
- Neue Verhaltensprobleme bei Hunden über 8 Jahren
- Verdacht auf kognitive Dysfunktion oder kognitiven Abbau über 8 Jahre
- Zwangsverhalten (z. B. Ruten/Schwanzjagen, Licht/Schattenjagen, andere repetitive Verhalten)
- Angst- oder Aggressionsverhalten bei Tierarztbesuchen
- Hunde, die schon an der Kleintierklinik unter Behandlung stehen (interne Überweisung)
- Hunde mit anderen chronischen medizinischen Vorerkrankungen – Direkttermin möglich, wir brauchen aber eine Überweisung Ihrer
- Haustierärztin oder Ihrem Haustierarzt.
- Alle anderen Verhaltenserkrankungen bei Hundepatienten: Wir werden ab Ende Januar Konsultationen über den Haustierarzt anbieten. Dies wird hier veröffentlicht.
- Andere Tierarten – nach vorheriger Absprache, bitte kontaktieren Sie uns per E-Mail.
Formulare
Füllen Sie bitte alle folgenden Formulare aus, wir werden Sie dann innerhalb weniger Tage kontaktieren, um einen Termin zu buchen. Bitte beachten Sie, dass zuerst ein Telemedizin Termin zur Besprechung der Vorgeschichte gebucht wird, dann der Termin an der Klinik für Kleintiere.
Katze:
Vorgeschichte Katze Teil 1
Vorgeschichte Katze Teil 2
Hund:
Termine werden nur für die oben genannten Verhaltensfälle gebucht.
Vorgeschichte Hund Teil 1
Vorgeschichte Hund Teil 2
Häufig auftretende Verhaltensauffälligkeiten, die wir behandeln
- Angstbedingte Probleme, z. B. Geräuschangst oder Angst vor anderen Auslösern wie Menschen, Hunde oder Katzen
- Zwangsverhalten, z. B. Schwanzjagen, Licht/Schattenjagen, Essstörungen, etc.
- Unerwünschte Toilettengänge im Haus, v. a. bei Katzen
- Komplizierte körperliche Erkrankungen, die das Verhalten beeinflussen
- Zusammenführung von Katzen in einem Haushalt
Angst- oder Aggressionsverhalten bei Tierarztbesuchen
Die tierärztliche Verhaltensmedizin ist darauf spezialisiert, körperliche und emotionale Ursachen von Verhaltensstörungen zu diagnostizieren und zu behandeln.
Unser Ziel ist es, die körperliche und emotionale Gesundheit ganzheitlich zu betrachten und so für jedes Tier und seine Familie einen individuellen Behandlungsplan zu erschaffen. Wir arbeiten dafür eng mit den exzellenten Teams anderer Abteilungen der Tierärztlichen Hochschule zusammen. Zusätzlich haben wir Zugang zu modernster Technik und umfassender Diagnostik.
Wer wir sind - Expertise und Herz
Spezialist*innen des American College of Veterinary Behaviorists, Residents, andere Spezialist*innen, Tierärztliche Fachangestellte und Pflegerinnen und Pfleger an der TiHo
Was erwartet unsere Patienten und ihre Besitzerinnen und Besitzer bei uns?
- Krankengeschichte (Anamnese) via Telemedizin: Sie berichten uns online oder am Telefon von Ihrem Tier. So können wir die Zeit in der Klinik für ihr Tier verkürzen und den Termin in der Klinik besser planen. Das ist vor allem wichtig für Tiere, für die ein Klinikbesuch mit Angst verbunden ist.
- Wenn nötig, setzen wir uns nach der Anamnese mit der Haustierärztin oder dem Haustierarzt in Verbindung und empfehlen beruhigende Medikamente, um den Stress der Untersuchung noch weiter zu vermindern.
- Ausführliche klinische und verhaltensmedizinische Untersuchung an der Klinik für Kleintiere
- Falls diagnostische Abklärungen erforderliche sind, versuchen wir, sie an einem Tag zu ermöglichen.
- Ausführliche Diskussion und Erstellung eines individuellen Therapieplans, den wir Ihnen auch schriftlich zusenden
- Nachfolgeuntersuchung und Begleitung des Therapieplans
- Zusammenarbeit mit Haustierärztin oder Haustierarzt – wenn der Behandlungsplan abgeschlossen ist oder das Tier stabil ist, überweisen wir mit einem auf eine angemessen lange Zeit geplanten Nachsorgeplan zurück zur Haustierärztin oder zum Haustierarzt. Bei Komplikationen können Patienten natürlich jederzeit wieder zu uns kommen.
- Innerhalb der TiHo arbeiten wir eng mit anderen Spezialistinnen und Spezialisten zusammen, um die Ursachen für die Verhaltensproblematik zu finden.
- Stationspatienten: Das emotionale Wohlbefinden Ihres Tieres ist ein wichtiger Bestandteil des Heilungsprozesses und spielt eine bedeutende Rolle bei der Schmerzreduktion. Deshalb beobachten wir die Stationspatienten sorgfältig und arbeiten eng mit den behandelnden Tierärztinnen und Tierärzten zusammen, um Angst und Stress so gering wie möglich zu halten.
Zusätzlich bieten wir die folgenden Spezialsprechstunden an
- Senioren- und Geriatrische Verhaltenssprechstunde (für Hunde und Katzen!):
- Vorbeugung von kognitivem Abbau und Verhaltensproblemen im Alter
- Screening zur Früherkennung von kognitiver Dysfunktion (Demenz) und anderen altersbedingten Krankheiten
- Behandlung von kognitiver Dysfunktion oder anderen Verhaltensproblemen im Alter
- Interne Konsultationen mit anderen Spezialistinnen und Spezialisten an der Tierärztlichen Hochschule Hannover
Was Sie bei uns nicht erwartet:
Hundetraining ist zwar wichtig, gehört aber nicht direkt zu unserem Aufgabenbereich. Beim Hundetraining liegt der Schwerpunkt darauf, Tieren alltagsrelevante Fähigkeiten (z. B. das Laufen an der Leine) beizubringen, problematischen Verhaltensweisen vorzubeugen und Verhalten zu verändern, bei denen keine Pathologie zu Grunde liegt.
Die Verhaltensmedizin hat hingegen die Aufgabe, die Ursachen problematischer Verhaltensweisen, wie beispielsweise Aggressionen oder Ängste, diagnostisch abzuklären und zu behandeln. Wir erstellen mit Ihnen ein Verhaltensmodulationsprogramm für Ihr Tier und arbeiten eng mit qualifizierten Tiertrainern zusammen, um es in die Praxis umzusetzen.



