Sommersemester 2026
Spindler und Kemper
(6 Stunden) für das 2. / 4. / 6. / 8. Semester, max. 100 TeilnehmerBlockveranstaltung, Zeitfenster 31.01.2026 - 30.07.2026
In dieser Wahlpflicht werden in Form von Onlineveranstaltungen aktuelle Themen zur Haltung und zum Tierschutz von Nutztieren angeboten.
Geplant ist, dass im Verlauf des Sommersemesters zwei im Rahmen des Netzwerk-Fokus Tierwohls (NFT) angebotenen Online-Veranstaltungen (https://www.fokus-tierwohl.de/de/veranstaltungen#!/) besucht werden. Diese Veranstaltungen finden online vornehmlich wochentags in einem Zeitfenster von 18- 20 Uhr statt. Termine und Themen stehen aktuell noch nicht fest.
Kunzmann, Voigt
Seminar (11 Stunden) für das 2. / 4. / 6. / 8. Semester, max. 16 TeilnehmerBlockveranstaltung, Sa. 30.05.2026, 9-17 Uhr
Wir haben eine erfahrene Tierärztin eingeladen, die von ihrem Berufsalltag in der Kleintierpraxis berichtet. Darin ergeben sich viele moralische Fragen, die im Studium eher selten thematisiert werden. In der ?wirklichen? Welt sieht vieles doch oft ganz anders aus.
Nach einem kurzen Kennenlernen widmen wir uns konkreten Fallbeispielen.
Dabei ergeben sich sehr ehrliche und mutige Einblicke in den realen Alltag einer praktizierenden Tierärztin. Im aktiven Dialog zwischen ihr und den Studierenden sollen die Konflikte aufgeschlüsselt und mit Hilfe des ethischen Instrumentariums bearbeitet werden.
Das Seminar findet in Präsenz im Seminarraum des ITTN, Gebäude 116 am Braunschweiger Platz (über dem CSL) statt.
Kunzmann, Hartmann
Seminar (3 Stunden) für das 2. / 4. / 6. / 8. Semester, max. 80 TeilnehmerBlockveranstaltung, 13.04.2026
Der Beitrag bespricht wesentliche Konfliktfelder, aber auch Lösungen zu ethischen Fragen in amtstierärztlichen Tätigkeitsfeldern. Der Referent, Dr. M. Hartmann, nutzt Erfahrungen aus vielen Ebenen des Berufs. Er ist u.a. Ehrenvorsitzender des Bundesverbandes beamteter Tierärzte.
Die Veranstaltung findet asynchron statt.
Wo begegnen uns Qualzuchtmerkmale und wie gehen wir damit um?
Fels, Brünker, u.a.
Vorlesung (3 Stunden) für das 2. / 4. / 6. / 8. Semester, max. 200 TeilnehmerBlockveranstaltung, Freitag, 26.06.2026, 13:30 - 15:45 Uhr
Wenn in der Haustierzucht die Optik von Tieren nach menschlichen Vorlieben in den Vordergrund rückt, können dabei Nachteile für Gesundheit und Wohlbefinden der Tiere entstehen. Treten zuchtbedingte Defekte auf, die zu Schmerzen, Leiden oder Schäden bei den Tieren führen können, spricht man von Qualzucht oder Defektzucht. Aber wie lassen sich Qualzuchtmerkmale, die von Brachyzephalie bis hin zu bestimmten Fellfarben reichen können, erkennen und wo begegnen sie uns? Und wie beurteilt man, ob es sich tatsächlich um eine Qualzucht handelt? Antworten auf diese Fragen gibt die Kampagne ?Frei Schnauze ? Erkenne Qualzucht!?, ein Aufklärungsprojekt der Stabsstelle der Landestierschutzbeauftragten Baden-Württemberg. Die Gastreferentinnen aus Baden-Württemberg werden in dieser WP einen Überblick über das Erkennen von Qualzuchten und Aufklärungsmaßnahmen der Tierärzteschaft geben. Zudem wird eine eigene, an der TiHo durchgeführte Studie zum Vorkommen von Qualzuchten in den Medien vorgestellt.
Kunzmann, Hartmann
Seminar (3 Stunden) für das 2. / 4. / 6. / 8. Semester, max. 80 TeilnehmerBlockveranstaltung, 13.04.2026
Der Beitrag bespricht wesentliche Konfliktfelder, aber auch Lösungen zu ethischen Fragen in amtstierärztlichen Tätigkeitsfeldern. Der Referent, Dr. M. Hartmann, nutzt Erfahrungen aus vielen Ebenen des Berufs. Er ist u.a. Ehrenvorsitzender des Bundesverbandes beamteter Tierärzte.
Die Veranstaltung findet asynchron statt.
Moralischer Stress (Moral Distress) in der veterinärmedizinischen Praxis
Kirsten Persson, Sebastian Hartstang
Seminar (6 Stunden) für das 2. / 4. / 6. / 8. / 10. Semester, max. 12 TeilnehmerBlockveranstaltung, Mittwoch, 06.05.2026, 16-18 Uhr
Mittwoch, 03.06.2026, 16-18 Uhr
Tiermediziner*innen sind häufig mit Situationen konfrontiert, in denen sie nicht so handeln können, wie es nach moralischer Überzeugung oder der tierärztlichen Best Practice eigentlich geboten wäre. Diese Situationen können zu subjektiv empfundenen Stresszuständen führen. Dieses Phänomen ist unter der Bezeichnung «moral distress» Gegenstand zahlreicher Forschungsvorhaben.
In diesem Seminar soll das Phänomen mit den Teilnehmenden erarbeitet, analysiert und etwaige Copingstrategien besprochen werden. Theoretischer Input und praktische Methoden wechseln sich dabei ab. Aktive Beteiligung ist daher gewünscht und gefordert.
Das Seminar findet als Blockveranstaltung mit zwei Sitzungen, jeweils Mittwoch nachmittags von 16-18 Uhr statt.
Die Veranstaltung wird mit sechs WP-Stunden vergütet, neben den zwei Präsenzsitzungen ist eine Heimarbeit von ca. 2 Stunden vorgesehen.
Klinik für Pferde
Feige, Geburek, Kunzmann
Seminar (2 Stunden) für das 2. / 4. / 6. / 8. / 10. Semester, max. 40 TeilnehmerBlockveranstaltung, 22.04.2026 16-18 Uhr
Im Seminar werden konkrete Fälle besprochen, in denen für geeignete Lösungen tiermedizinische, ethische und rechtliche Perspektiven zusammenkommen müssen.
Klinik für Pferde
Kunzmann, Nelke
Seminar (3 Stunden) für das 2. / 4. / 6. / 8. Semester, max. 30 TeilnehmerBlockveranstaltung, 29.04.2026, 16-18 Uhr
Ein kleine Einheit zum Umgang mit Stress: Quellen, Formen, Abhilfe. Vor der Veranstaltung werden für die Studierenden relevanten Fragen gesammelt.
Persson, Hartstang, Kunzmann
Seminar (28 Stunden) für das 2. / 4. / 6. / 8. / 10. Semester, max. 14 Teilnehmer14-täglich, Mi 16-18 Uhr, Präsenztermine:
22.04.
29.04.
13.05.
27.05.
10.06.
24.06.
08.07.
15.07.
Das Seminar richtet sich an Studenten mit dem Interesse, tierethische Quellentexte im Rahmen eines Seminars kennenzulernen und zu studieren. Im Seminar werden Klassiker der tierethischen Literatur (auszugsweise) gelesen und diskutiert; beispielsweise Texte von Peter Singer und Tom Regan.
(Anmeldung auch per Mail an sebastian.hartstang@tiho-hannover.de möglich.)
Kunzmann, Prominski
Seminar (2 Stunden) für das 2. / 4. / 6. / 8. Semester, max. 120 TeilnehmerBlockveranstaltung, 20.05.2026, 16-18 Uhr
Städte sind Lebensraum nicht nur für Menschen sondern auch für wildlebende Tiere. Dem trägt auch die Planung unserer Städte zunehmend Rechnung. Der Landschaftsarchitekt Martin Prominski ist Professor am Institut für Freiraumentwicklung an der LUH und an vielen Projekten beteiligt, die Städte auch als Lebensraum für Tiere ernst nehmen. Professor Prominski stellt markante Beispiele für mehr Vielfalt in der Stadt vor und möchte sie mit Studierenden der Tiermedizin diskutieren.
