Der Ruf der Wildnis?

Mensch und Wildtier in urbaner Umgebung - Interaktionen und (un)gewünschte Folgen

Bedingt durch verschiedene Umgestaltungen hat sich in den letzten Jahrzehnten das Zusammenleben von Wildtier und Mensch vor allem im urbanen Raum gewandelt. Rückzugsräume wurden kleiner und die natürliche Distanz, die Wildtiere eigentlich zum Menschen einhalten, hat sich aus verschiedenen Gründen reduziert. Dadurch werden Veränderungen und Anpassungen nötig, woraus sich Chancen aber auch Herausforderungen auf unterschiedlichsten Ebenen ergeben. 

Die Klinik für Heimtiere, Reptilien und Vögel stößt in Kooperation mit dem Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung im Rahmen des wissenschaftlichen Projektes "Der Ruf der Wildnis?" einen gesellschaftlichen Diskurs an, in dessen Zentrum die Interaktion zwischen Menschen und Wildtieren steht. 
Dabei werden Fragen nach der Affinität der Bevölkerung zu verschiedenen Tierarten, der Beeinflussung der Fauna durch menschliche Hilfe, der Rehabilitation des einzelnen Tieres sowie dem Natur- und Artenschutz näher beleuchtet.

Diskutiert werden soll der Umgang mit (gefühlten) Risiken durch Wildtiere auf der einen und dem Menschen selbst als Gefahr für die Fauna auf der anderen Seite.
Wissenschaftliche Datenerhebungen sollen als Grundlage für eine fundierte Debatte dienen, die in unterschiedlichen Formaten geführt werden soll. Workshops und Veranstaltungen werden zur Aufarbeitung der Themen veranstaltet und von Medien- sowie Pressearbeiten begleitet werden.

Dieses Projekt wird im Niedersächsischen Vorab durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und die VolkswagenStiftung im Förderprogramm Zukunftsdiskurse gefördert.

Kontaktpersonen

TÄ Franziska Maria Schöttes
Doktorandin
Durchwahl +49 511 856-7546
Lara-Luisa Grundei
Wissenschaftliche Mitarbeiterin; Projekt
Mobil +49163 - 8633300

Sie finden das Projekt auch bei Instagram @der.ruf.der.wildnis