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673 results.
Distribution of the wildcat in the Hannover region (Deister)
Untersuchungen zur Verbreitung der Wildkatze in der Region Hannover (Deister)
Project Investigators: Prof. Dr. Ursula Siebert; Andrea Krug; Reinhild Gräber
Duration: December 2011 until June 2013
Funding: Niedersächsische Landesforsten Forstamt Saupark, 46.672 EUR
Project Details:
Die Wildkatze (Felis silvestris), eine Leitart für ein funktionierendes Ökosystem mit großen naturnahen, zusammenhängenden und strukturreichen Waldbeständen, wird in der Roten Liste der Wirbeltiere (2009) als "besonders gefährdet" eingeschätzt und als "besonders schützenswert" bezeichnet.

Größere bekannte Wildkatzenpopulationen befinden sich im Elm und Harz (REIMER 2007, SODEIKAT & KÖGLSPERGER 2011), die momentan nördlichsten Vorkommensgebiete Niedersachsens. Für den Deister, ein Höhenzug südwestlich von Hannover, ist ebenfalls ein Vorkommen von Wildkatzen bekannt. Dort existieren Waldgebiete, die für die Wildkatze gute Rückzugsorte darstellen und von wo aus sie die Gebiete der Lüneburger Heide besiedeln könnte (BUND 2011).

Die Verbreitung der Wildkatze wird vor allem durch die Zerschneidung ihrer Lebensräume eingeschränkt, z.B. durch Straßen, wobei Verkehrsunfälle immer noch als Haupttodesursache für diese Art gelten. Zusätzlich führt der Mangel an potentiellen Tagesverstecken in den Revieren aufgrund fehlender dichter Vegetation und fehlendem Totholz zu einer Verminderung der Population. Deswegen gewinnt neben den natürlichen Wanderkorridoren, die isolierte Rückzugsgebiete verbinden, auch die Qualität existierender Lebensräume an Bedeutung für das Vorkommen der Wildkatze. Die Aufrechterhaltung der Lebensräume hängt dabei direkt von menschlichen Einflüssen ab.

Ziel des Projektes ist es, Streifgebiete und die Nutzung der Fläche von der Wildkatze in der Region des Deisters und Hallerbruchs zu dokumentieren. Das Institut für Wildtierforschung wird dabei "home ranges" und Aktivitätsmuster einzelner Tiere mit moderner satellitengestützter Telemetrie analysieren, wobei auch Aufzuchtstätten von Jungkatzen und Tagesruheplätzen lokalisiert werden.

Die erhobenen Rohdaten sollen für die Bewertung von potentiellen Tagesverstecken und Korridoren eine wichtige Datengrundlage darstellen und Hinweise für forstliche Maßnahmen geben, die zum Schutz der Art beitragen.
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Post-mortem Monitoring of Small Cetaceans
Totfundmonitoring von Kleinwalen
Project Investigators: Prof.Dr.Ursula Siebert
Duration: August 2011 until May 2013
Funding: Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (MLUR), 38.298 EUR
Project Details:
Der Schweinswal ist die häufigste Walart in der deutschen Nord- und Ostsee. Da Anfang der 90iger Jahre wenig über den Status der Schweinswale an den deutschen Küsten bekannt war, wurden im Rahmen von Bundesprojekten erste Daten gesammelt und ein Monitoringprogramm erarbeitet. Das Land Schleswig-Holstein setzt mit der Förderung des Kleinwaltotfundmonitorings einen Teil dieses Monitoringprogrammes um. Es befasst sich mit den Erkrankungs- und Todesursachen bei den Kleinwalen und dokumentiert Veränderungen im Auftreten der Befunde über die Zeit. Im Rahmen dieser Untersuchungen werden Kleinwale von der Küste an das ITAW transportiert. Dort werden die Tiere vermessen und gewogen. Es werden eine detaillierte Sektion durchgeführt und Proben für weitere Untersuchungen im Bereich Histologie, Mikrobiologie, Virologie, Serologie, Parasitologie und Toxikologie entnommen und asserviert. Ferner wird für die Erhebung weitere biologischer Daten wie Alter, Reproduktionsstatus und Nahrungsanalysen entsprechendes Material gesichert. Die Untersuchungen werden in Zusammenarbeit mit der Pathologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover und der Justus-Liebig-Universität Gießen durchgeführt. Zusätzlich können weitere Forschungseinrichtungen mit Gewebeproben versorgt werden.
Cooperation Partners:

Justus-Liebig-Universität Gießen

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Black Grouse of Lüneburger Heide
Birkwild Lüneburger Heide
Project Investigators: Prof. Dr. Ursula Siebert; Dr. Egbert Strauß
Duration: January 2011 until December 2013
Funding: Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung Bingo Umweltstiftung, 230.000 EUR
Project Details:
In Mitteleurpopa ist das Birkwild (Tetrao tetrix) seit Jahrzehnten von einem starken Rückgang betroffen (Rhön, Thüringer Wald, Erzgebirge, Hohe Venn (Belgien), Sallandse Heide (Holland)). Darüber hinaus sind viele Populationen in den letzten Jahren erloschen (Muskauer Heide, Diepholzer Moorniederung, Großes Moor bei Gifhorn). Der aktuelle Birkhuhnbestand in Deutschland wird auf etwa 1200 Individuen geschätzt, wobei das Hauptvorkommen mit etwa 800-1000 Tieren in den Bayrischen Alpen liegt (BAUER et a. 2005, STORCH 2008). In Niedersachsen hat sich eine letzte Restpopulation von etwa 200 Birkhühnern im Großraum der Lüneburger Heide - NSG Lüneburger Heide und den großen Truppenübungsplätzen - halten können. Diese norddeutsche Flachlandpopulation repräsentiert 20 % des deutschen Gesamtbestandes.
Das Birkwild war bis Mitte des 20ten Jahrhunderts der Charaktervogel der norddeutschen Moore und Heiden. Stetige Arealverluste durch Moorentwässerung und Abtorfung mit einhergehenden landwirtschaftlicher Veränderungen führten jedoch zu einem rapiden Bestandsrückgang (WÜBBENHORST und PRÜTER 2007, LUDWIG et al. 2008, WORMANNS 2008). Der derzeitige autochthone Birkwildbestand in Niedersachsen ist in sieben Teilpopulationen zersplittert.Der Bestand schwankte in den letzen 10 Jahren zwischen 160 und 230 Tieren (SANDKÜHLER, NLWKN, mündl. 2010).
Nach Expertenmeinung besitzen in Mitteleuropa nur die alpinen und die niedersächsische Birkhuhnpopulationen die besten langfristigen Überlebenschancen. Diese Populationen sind am individuenstärksten und profitieren insbesondere von den großräumigen Biotopen. Voraussetzung für den langfristigen Erhalt der niedersächsischen Teilpopulationen im Großraum der Lüneburger Heide ist jedoch die konsequente Sicherung und Verbesserung der Birkwildlebensräume sowie die weitere Vernetzung der Teilpopulationen.
In Kooperation mit der Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide e.V. (VNP) und finanziert durch Mittel der Jagdabgabe das Landes Niedersachsen sowie der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung wird in dem Forschungsprojekt des ITAW wesentliche Grundlagen zur Habitatnutzung des Birkwildes und deren Gefährdungsfaktoren untersucht.
In jedem Projektjahr sollen bis zu 5 Birkhühner gefangen und mit GPS-Sendern ausgestattet werden, um so die Aufenthaltsort mit hoher Präzision über das Jahr verfolgen zu können. Mit Hilfe von Habitateignungsanalysen sollen potentielle Birkwildhabitate im NSG Lüneburger Heide als auch in angrenzenden Gebieten erfasst und bewertet sowie deren räumliche Verteilung und Vernetzungsmöglichkeiten aufgezeichnet werden. Desweiteren werden über Fotofallen die Habitatnutzungsfrequenzen von potentiellen Beutegreifern in den Kern- und Randgebieten des Birkwildes erfasst und bewertet.
Langfristig müssen die in diesem Projekt erarbeiteten Erkenntnisse in ein Konzept für die großräumige Vernetzung der Teilpopulationen in den benachbarten Truppenübungsplätzen einmünden. Ein "Aktionsplan Birkhuhn Lüneburger Heide", in dem für diese norddeutsche Birkhuhnpopulation regionsspezifische und konkrete Maßnahmen unter Einbindung aller Interessengruppen verbindlich erarbeitet werden, sollte im Rahmen dieses Projektes mit unterstützt und vorangetrieben werden.
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Management Recommendations for the German small colony keeping system for laying hens in practise compared to aviaries.
Verbundprojekt: Erarbeitung von Managementempfehlungen zur Kleingruppenhaltung für Legehennen unter Praxisbedingungen im Vergleich zu Volierenhaltungen.
Project Investigators: Clauß, Annette; Hartung, Jörg
Duration: October 2009 until March 2013
Project Details:
Ziel der Untersuchungen ist es, auf der Basis wissenschaftlicher Erhebungen und praktischer Erkenntnisse Managementempfehlungen für die deutsche Kleingruppenhaltung abzuleiten, die der Praxis als Entscheidungshilfen für Neubau- und Umstrukturierungsmaßnahmen in der Legehennenhaltung dienen können. Dazu werden deutschlandweit Betriebe mit Kleingruppen oder Volierenhaltungssystemen für Legehennen im Hinblick auf Tiergesundheit, Verhalten, Wirtschaftlichkeit, Hygienestatus, Umwelteinträge und Managementaufwand in der landwirtschaftlichen Praxis untersucht.
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Gastrointestinal potassium absorption and the role of potassium and insulin for abomasal motility in ruminants
Gastrointestinale Kalium-Resorption und Bedeutung von Kalium und Insulin für die Labmagenmotilität beim Wiederkäuer
Project Investigators: PD Dr. S. Leonhard-Marek
Duration: 2008 until 2013
Funding: DFG, 227.357 EUR
Project Details:
Trotz eines hohen Kaliumgehaltes im Futter können bei Wiederkäuern Hypokaliämien auftreten, denen bisher nur wenig Beachtung geschenkt wurde. Der Kaliumhaushalt wird hormonell über Insulin, Adrenalin und Aldosteron geregelt, wobei bei Kühen besonders im peripartalen Zeitraum Hypokaliämien und Insulinimbalanzen beobachtet werden. Beide Abweichungen können mit einer gestörten Labmagenmotilität korreliert werden und könnten damit zur Pathogenese von Labmagenverlagerungen beitragen. Eine genauere Kenntnis der Kaliumflussraten über gastrointestinale Epithelien und der Bedeutung von Kalium und Insulin für die Muskulatur des Labmagens kann dazu beitragen, die (wirtschaftlich bedeutsame) Labmagenverlagerung ätiologisch besser zu beschreiben und ihr Auftreten zu reduzieren. Im Rahmen des geplanten Projektes sollen deshalb die Mechanismen und die hormonelle Regulation der Kalium-Aufnahme am Pansen-, Labmagen- und Darmepithel untersucht werden, sowie der Zusammenhang zwischen Kalium, Insulin und Labmagenmotilität charakterisiert werden.Hierbei werden Methoden der Elektro- und Transportphysiologie sowie der neuronalen Stimulation mit Motorikmessungen und klinischen Untersuchungen kombiniert.
Results:

http://dx.doi.org/10.3168/jds.2009-2968

http://dx.doi.org/10.3168/jds.2012-5479

Cooperation Partners:

Dr. F. Stumpff, FU Berlin

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Investigation on effects of different starch and fibre levels in mixed feeds for rabbits kept as pets
Untersuchungen zu Auswirkungen unterschiedlicher Stärke- und Rohfasergehalte im Mischfutter für Kaninchen in der Heimtierhaltung
Project Investigators: Prof. Dr. Josef Kamphues; Katharina Dillmann, geb. Südmersen; Dr. Petra Wolf
Duration: June 2011 until December 2012
Project Details:
Immer wieder wird der Einsatz von Stärke im Mischfutter für Kaninchen kontrovers diskutiert. Während Befürworter diesbezüglich keine Probleme für die Gesundheit von Kaninchen sehen, befürchten Gegner einer stärkereichen Fütterung nachteilige Effekte auf bestimmte ernährungsphysiologische Prozesse. Viele kommerzielle Futtermittel (marktübliche) weisen allerdings höhere Stärkegehalte auf (z.B. Mischfutter auf der Basis von Getreide). Diese Mischfutter werden bei Kaninchen in der Heimtierhaltung sehr gerne eingesetzt, da sie eine hohe Akzeptanz bei den Tieren haben. Dieses getreidereiche Futter führt vermutlich auch zu einer höheren Stärkeanflutung im Dickdarm, ohne dass bisher - im Unterschied zum Pferd - besondere Risiken für das Tier postuliert werden. Dem stehen Mischfutter gegenüber, die überwiegend auf der Basis von rohfaserreichen Komponenten (z. B. Grünmehl) konzipiert sind, d.h. eine faserbetonte Zusammensetzung aufweisen. Bisher ist die Frage nach den möglichen Konsequenzen einer forcierten Stärkeanflutung im Dickdarm beim Kaninchen kaum näher zu beurteilen.
Ziel der Studie ist die Simulation häufig in der Praxis anzutreffender Fütterungssituationen, um aus der Kenntnis der Zusammensetzung des Caecuminhaltes (z.B. TS-Gehalt, pH-Wert, Ammoniak- und Stärkekonzentration) eine mögliche Aussage zu postulierten Risiken einer stärkebetonten Mischfutterzusammensetzung für physiologische Verdauungsvorgänge im Dickdarm des Kaninchens treffen und entsprechende Fütterungsempfehlungen geben zu können.
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Comparison of three IBDV vaccines in layer pullets
Untersuchungen zu drei verschiedenen IBDV-Vakzinen in Legehennenküken
Project Investigators: Prof. Dr. Silke Rautenschlein, PhD
Duration: December 2011 until April 2012
Funding: Industrie
Project Details:
The performance and induction of humoral immunity against a variety of different commercial vaccines were investiged in layer pullets after vaccination with different IBDV vaccines.
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Effekt of atracurium on cardiovascular variables and recovery in horses undergoing vitrectomy.
Untersuchung des Einflusses einer Muskelrelaxation durch Atracurium während der Vitrektomie bei Pferden auf die kardiovaskulären Parameter während der Allgemeinanästhesie und die post-operative Aufstehphase
Project Investigators: Prof. Sabine Kästner; Prof. Bernd Ohnesorge; Dr. Klaus Hopster; Anja Krajewski
Duration: April 2011 until End 2012
Project Details:
Operative Eingriffe am Auge erfordern einen zentral und ruhig liegenden Bulbus. Dies kann mit sehr tiefen Narkosestadien oder die Anwendung von peripheren Muskelrelaxantien erzielt werden. Beides ist risokobehaftet. Sehr tiefe Narkosestadien gehen beim Pferd mit einer starken Reduktion des Herzminutenvolumens und Reduktion der Muskelperfusion mit nachfolgenden Muskleschäden einher. Die Anwendung von peripheren Msueklrelaxantien birgt besonders beim Pferd die Gefahr einer Restrelaxation während der Aufstehphase. Beides kann zu katrastrophalem Aufstehverhalten mit Frakurisiko beim Pferd führen. In dieser Studie sollen die kardiosvaskulären Parameter mithilfe der Lithiumdilutionstechnik zwischen beiden Anästhesiemethoden verglichen werden und dem Risiko einer Restrelaxation durch Atrakurium durch elktrophysiologsiche Überwachung der Muskelrelaxierung gegenüber gestellt werden.
Results:

Hopster K, Ohnesorge B, von Borstel M, Rohn K, Kästner S.

[Influence of atracurium on cardiovascular parameters in horses undergoing vitrectomy during general anaesthesia, and on recovery duration and quality].Tierarztl Prax Ausg G Grosstiere Nutztiere. 2013;41(6):371-7.

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Learning from the dolphin skin - Analysis of the relation between skin morphology and local flow conditions for a fast-swimming dolphin
Lernen von der Haut eines Delphins- Analyse der Beziehung zwischen Hautmorphologie und den lokalen Strömumgsbedingungen eines schnell schwimmenden Delphins
Project Investigators: Prof. Dr. Ursula Siebert; Vadim Pavlov, PhD
Duration: October 2010 until September 2012
Funding: DFG, 162.935 EUR
Project Details:
This project is intended to relate possible drag-reducing skin properties of a fast-swimming dolphin species to local flow properties. For this, a suitable full-body model shall be scanned such that the body geometry can be reconstructed as a digital surface geometry for computational fluid dynamics. Characteristic flow regions with respect to streamwise pressure gradient and boundary layer state (laminar, turbulent or transitional) shall be identified and the skin properties in these areas shall be investigated in a detailed histological analysis based on CT scans and sectioning of skin samples. The findings of these studies will then be compared to theoretical studies of the properties of anisotropic compliant walls to delay laminar-turbulent transition in boundary layers with non-zero streamwise pressure gradients. The project involves cooperation between biologists and engineers and is associated with the DFG SPP 1207 "Flow Control in Nature and Engineering".
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Effects of brackish water and glucosinolate containing rape seed products of the diet on the iodine metabolism in cattle
Auswirkungen von Brackwasser und glucosinolathaltigen Rapsprodukten in der Ration auf den Jodhaushalt von Rindern
Project Investigators: Prof. Dr. Josef Kamphues; Prof. Dr. Martin Kaske; Stefan Witzmann
Duration: May 2010 until December 2012
Project Details:
Aufgrund einfacher Verfügbarkeit und geringer Kosten wird in der Rindermast zunehmend Sojaschrot als Proteinquelle durch Rapsnebenprodukte wie z.B. "Rapskuchen" oder Rapsextraktionsschrot ersetzt. Diese enthalten in unterschiedlichen Mengen Glucosinolate, welche in den Stoffwechsel der Schilddrüse eingreifen und damit auch Bedeutung für die Jodversorgung der Tiere haben. Ziel der vorliegenden Studie ist es daher, in einem Bilanzversuch zu prüfen, ob die heute teilweise sehr hohen Mengen von Rapsnebenprodukten in Rationen für Rinder (Mast-, Milchrind) nachteilige Effekte auf den Jodhaushalt der Tiere haben.
Unter praxisüblichen Haltungs- und Fütterungsbedingungen soll zudem überprüft werden, ob sich durch den Einsatz von Rapsnebenprodukten Auswirkungen auf den Jodhaushalt von Kühen ergeben (der Jodgehalt der Milch scheint ein sehr guter Indikator für den Jodstatus des Tieres zu sein).
Weiterhin soll der Frage nachgegangen werden, ob die Aufnahme von Brackwasser (hoher Jod-, aber auch Salzgehalt), welches bei Weidehaltung in einigen Gebieten Norddeutschlands z.T. über längere Zeiträume die einzige Form der Tränkwasserversorgung darstellt, Effekte auf den Jodhaushalt von Rindern hat.
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