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86 results.
Genomic selection on longevity and lifetime performance in dairy cattle
Genomische Selektion auf Langlebigkeit und Lebensleistung beim Milchrind
Project Investigators: Prof. Dr. Ottmar Distl; Dr. Kristin Abfalter; Theresa Punsmann
Duration: Mid 2008 until End 2016
Funding: Deutsche Forschungsgemeinschaft Industrie Milchförderungsfonds, 80.000 EUR
Project Details:
Das Forschungsvorhaben hat zum Ziel, ein Verfahren zu entwickeln, das die Selektion auf Langlebigkeit und Lebensleistung beim Milchrind ermöglicht. Für diesen Zweck wurden große Stichproben von Kühen mit hoher Lebensleistung und/oder langer Nutzungsdauer ermittelt. Von diesen Tieren stehen Probenmaterial, ein umfangreicher Bericht zu Gesundheit und Mangament sowie Produktionsdaten zur Verfügung. Die Suche nach genomweit assoziierten SNPs (single nucleotide polymorphisms) erfolgt über bovine Genomchip-Analysen. Ein SNP-Markerset wird momentan entwickelt, um die für Langlebigkeit und Lebensleistung entscheidenden Genloci über die genomische Selektion erfassen zu können. Es wird erwartet, dass über die genomische Selektion ein Beitrag zur Lösung des Problems der immer kürzer werdenden Lebens- und Nutzungsdauer geliefert werden kann.
Results:

Ziel der vorliegenden Arbeit ist der Vergleich von Deutschen Holstein Kühen mit

extremer Lebensleistung mit ihren zeitgleichen Herdengefährtinnen mit besonderer

Berücksichtigung der tatsächlichen Lebensdauer, Lebensleistung und

Lebenseffektivität. Die Datenerfassung erfolgte an 65.269 Kühen, die zwischen 1986

und 1997 geboren wurden. Diese unterteilten sich in 1.561 Extremtiere und 63.708

zeitgleiche Herdengefährtinnen. Nach Varianzanalysen mit zwei verschiedenen

Modellen, sind die Extremtiere ihren zeitgleichen Herdengefährtinnen weiterhin in

allen Leistungsparametern deutlich überlegen, mit Ausnahme der Leistungen pro

Futtertag, die nahezu identisch zwischen den beiden Gruppen sind. Die hohen

Residualkorrelationen zwischen Milchleistung pro Lebenstag mit Nutzungsdauer,

Lebensdauer und Lebensleistungen für alle Tiere von re=0,84-0,91 zeigen sich nicht

für die Extremtiere, bei denen re=0,27-0,31 für die Nutzungsdauer und Lebensdauer

beträgt. Damit stellt die Lebenseffektivität keinen zuverlässigen Parameter für

Nutzungs- und Lebensdauer sowie Lebensleistung dar. Extrem langlebige Deutsche

Holstein Kühe besitzen daher vermutlich seltene Haplotyp- und Allelkombinationen,

die diese extreme Leistung ermöglichen.

Des Weiteren vergleicht diese Studie die Zuchtwerte (EBV), die Relativzuchtwerte

(RBV) sowie die umweltkorrigierten Leistungsabweichungen (DYD) von Kühen mit

überdurchschnittlicher Lebenspanne mit denen von ihren zeitgleichen

Herdengefährtinnen. Zusätzlich werden die Relativzuchtwerte der Väter der beiden

Gruppen verglichen, sowie die der Väter von Extremtieren mit deren Töchteranteil.

Die Daten umfasste 5.037 Bullen, die zwischen 1963 und 1996 geboren wurden und

insgesamt 61.988 Töchter hatten. 486 Bullen haben Töchter gezeugt, die mehr als

neun Laktationen abgeschlossen hatten (Extremtiere) und 4.957 die zeitgleichen

Herdengefährtinnen.

Die Extremtiere hatten im Mittel signifikant niedrigere Zuchtwerte für die Milch-, Fettund

Proteinmenge, signifikant niedrigere DYDs für Milch- und Proteinmenge in den

ersten drei Laktationen, einen signifikant niedrigeren Relativzuchtwert für

Milchleistung und Exterieur, aber einen signifikant höheren Relativzuchtwert für die

somatische Zellzahl und die funktionale Nutzungsdauer. Die Väter der Extremtiere

hatten im Vergleich mit den Vätern der zeitgleichen Herdengefährtinnen signifikant

höhere Relativzuchtwerte für die somatische Zellzahl (RZS), die funktionale

Nutzungsdauer (RZN) sowie für die Fitness (RZFit). Die Korrelationen zwischen dem

Anteil an Extremtieren pro Bulle und RZN, RZS sowie RZFit waren positiv,

wohingegen sich für den RZM eine negative Korrelation zeigte. Eine Erhöhung des

Anteils an Kühen mit extremer Lebensdauer ist möglicherweise durch einen

Gesamtrelativzuchtwert mit hoher positiver Gewichtung auf den RZN, RZS sowie

RZFit und negativer Gewichtung des RZM und RZE denkbar.

Cooperation Partners:

Prof. Dr. W. Brade, LWK Niedersachsen

Dr. R. Reents, VIT Verden/Aller

Dr. Van Tassell, USDA, USA

Show Details
Molecular genetic analysis of abomasal displacement in German Holstein cattle
Molekulargenetische Aufklärung der für die Labmagenverlagerung kausalen Gene bei Deutschen Holstein Kühen
Project Investigators: Dr. Stefanie Mömke ; Prof. Dr. Ottmar Distl; Ina Zerbin
Duration: January 2006 until End 2016
Funding: Deutsche Forschungsgemeinschaft, 250.000 EUR
Project Details:
Das Forschungsvorhaben hat zum Ziel, die für das Auftreten von linksseitiger Labmagenverlagerung bei Kühen kausalen Gene aufzuklären. Für diesen Zweck werden 10 Halbgeschwisterfamilien mit je 14-20 von linksseitiger Labmagenverlagerung betroffenen Kühen für eine genomweite Suche mit einem hochpolymorphen Mikrosatellitenmarkerset herangezogen. Da das Markerset das gesamte Genom in einem Abstand von ca. 15-20 cM abdeckt, bestehen sehr gute Chancen im ersten Schritt der Analysen Genomregionen zu identifizieren, in denen die für Labmagenverlagerung kausalen Gene liegen. In den nachfolgenden Analysen wird in diesen Genomregionen die Markerdichte auf 2-3 cM erhöht, um die Lokalisation der entsprechenden Genorte weiter einzugrenzen. Danach sollen mittels Next-Generation-Sequencing und einer systematischen SNP (single nucleotide polymorphism) Analyse der Gene in den für Labmagenverlagerung identifizierten Genomregionen und anschließenden Assoziationsstudien sowie mittels Expressionsstudien die dafür verantwortlichen Gene mit ihren kausalen Mutationen identifiziert werden. Ein SNP-Markerset wird momentan entwickelt, um die wichtigsten Genloci für Labmagenverlagerung zu charakterisieren.
Results:

Genetics of bovine abomasal displacement.

Zerbin I, Lehner S, Distl O.

Vet J. 2015 Apr;204(1):17-22. doi: 10.1016/j.tvjl.2015.02.013.

 

Genome-wide association analysis identifies loci for left-sided displacement of the abomasum in German Holstein cattle.

Mömke S, Sickinger M, Lichtner P, Doll K, Rehage J, Distl O.

J Dairy Sci. 2013 Jun;96(6):3959-64. doi: 10.3168/jds.2012-5679.

 

Transcription factor binding site polymorphism in the motilin gene associated with left-sided displacement of the abomasum in German Holstein cattle.

Mömke S, Sickinger M, Rehage J, Doll K, Distl O.

PLoS One. 2012;7(4):e35562. doi: 10.1371/journal.pone.0035562

 

Mapping quantitative trait Loci for left-sided displacement of the abomasum in German Holstein dairy cows.

Mömke S, Scholz H, Doll K, Rehage J, Distl O.

J Dairy Sci. 2008 Nov;91(11):4383-92. doi: 10.3168/jds.2008-1260.

Cooperation Partners:

Prof. Dr. Klaus Doll, Universität Gießen

Show Details
Molecular genetic Analysis of DCM in Irish Wolfhound
Molekulargenetische Untersuchung zur DCM am Irischen Wolfshund
Project Investigators: Prof. O.Distl ; Dr. U. Philipp; Christina Gast
Duration: October 2005 until End 2016
Funding: EU (LUPA-Projekt) Industrie DFG, 180.000 EUR
Project Details:
Der Irische Wolfshund gehört zu den Hunderassen, die eine erblich bedingte Prävalenz für eine dilatative Cardiomyopathie (DCM) aufweisen. Um die molekulargenetische Ursache der DCM beim irischen Wolfshund aufzuklären, werden zwei methodische Ansätze verfolgt: Zum einen wird ein Genomscan an Familien vorgenommen, um Regionen im Genom zu identifizieren, in denen für DCM kausale Gene liegen. Parallel werden an diesem Familienmaterial Gene, die aus der Humangenetik als verursachende Gene für DCM beschrieben worden sind, auf SNPs (Single Nucleotide Polymorphisms) untersucht. Mittels anschließender statistischer Analysen sollen so kausale Gene und die verursachenden Mutationen für die DCM beim irischen Wolfshund identifiziert werden.
Results:

Multiple Loci are associated with dilated cardiomyopathy in Irish wolfhounds.

Philipp U, Vollmar A, Häggström J, Thomas A, Distl O.

PLoS One. 2012;7(6):e36691. doi: 10.1371/journal.pone.0036691.

 

Evaluation of the titin-cap gene (TCAP) as candidate for dilated cardiomyopathy in Irish wolfhounds.

Philipp U, Vollmar A, Distl O.

Anim Biotechnol. 2008;19(4):231-6. doi: 10.1080/10495390802281952.

 

Evaluation of tafazzin as candidate for dilated cardiomyopathy in Irish wolfhounds.

Philipp U, Broschk C, Vollmar A, Distl O.

J Hered. 2007;98(5):506-9

 

Complex segregation analysis of dilated cardiomyopathy (DCM) in Irish wolfhounds.

Distl O, Vollmar AC, Broschk C, Hamann H, Fox PR.

Heredity (Edinb). 2007 Oct;99(4):460-5.

 

[Dilated cardiomyopathy (DCM) in dogs--pathological, clinical, diagnosis and genetic aspects].

Broschk C, Distl O.

Dtsch Tierarztl Wochenschr. 2005 Oct;112(10):380-5. Review

Cooperation Partners:

Dr. Andrea Vollmar, Tierärztl. Klinik für Kleintiere,57357 Wissen

Amerikanische Universitäts-Tierkliniken

Show Details
Molecular genetic analysis of inherited ataxia in the Jack Russell Terrier
Molekulargenetische Analyse der Hereditären Ataxie beim Jack Russell Terrier.
Project Investigators: Prof. Ottmar Distl; Dr. Claudia Dierks; Christina Gast
Duration: Mid 2003 until Mid 2016
Funding: Gesellschaft zur Förderung Kynologischer Forschung e.V. (GKF), 25.000 EUR
Project Details:
Das Forschungsvorhaben hat die molekulargenetische Aufklärung der Hereditären Ataxie beim Jack Russell Terrier zum Ziel. Das aktuelle Projekt baut auf vorangegangene Untersuchungen auf, die sich zum einem mit der Aufklärung des Erbgangs für die erbliche Gangstörung bei dieser Rasse beschäftigten und zum anderen mit der physikalischen Kartierung von Kandidatengenen für diese Erkrankung. In dem aktuellen Vorhaben soll die Struktur der Kandidatengene molekulargenetisch aufgeklärt werden. Anschließend wird eine Mutationsanalyse durchgeführt. Zu diesem Zweck werden die Gene auf Ebene der genomischen DNA an einem ausgesuchten Familienmaterial vergleichend sequenziert. Durch die vergleichende Sequenzierung der cDNA eines erkrankten und eines gesunden Hundes soll auch auf dieser Ebene nach einer Mutation gesucht werden, die für die Hereditäre Ataxie der Jack Russel Terrier verantwortlich gemacht werden kann.
Results:

Analyse des Erbgangs und Entwicklung eines Gentests

Validierung des Gentests in diversen Hunderassen

Cooperation Partners:

Rassehundezuchtverbände

Hundebesitzer

Tierkliniken

Show Details
Network project: Development of large furnished cages for laying hens
Verbundprojekt: Weiterentwicklung der Kleingruppenhaltung für Legehennen auf Versuchstationen
Project Investigators: Dr. C. Sürie; Dr. A. Campe; Prof. Dr. O. Distl; Prof. Dr. J. Hartung; Prof. Dr. S. Rautenschlein, Prof. Dr. L. Kreienbrock
Duration: 2008 until 2014
Funding: Bundesanstalt für Landwirtschaft Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Project Details:
Das Ziel dieses Verbundprojektes ist die Entwicklung und Optimierung von Haltungssystemen für Legehennen im Hinblick auf Tiergesundheit, Tierverhalten, Hygiene, Umwelteinträge und Wirtschaftlichkeit - unter den kontrollierten Bedingungen von Versuchsstationen.

Die Kleingruppenhaltung soll in naher Zukunft die derzeit im Einsatz befindlichen ausgestalteten Käfige ersetzen. Für diese Haltungsform besteht großer Forschungsbedarf hinsichtlich der Auswirkungen auf Tierverhalten und Tiergesundheit.
Ausgehend von Kleingruppenhaltungen und unter Berücksichtigung von alternativen Haltungskonzepten soll die von der Bundesregierung geforderte sog. "Kleinvoliere" auf verschiedenen Versuchsstationen in enger Zusammenarbeit zwischen Herstellern und Forschungseinrichtungen hinsichtlich der oben genannten Aspekte schrittweise modifiziert und optimiert werden.

Vor diesem Hintergrund sollen insbesondere die Nutzung verschiedener Funktionsbereiche (Sitzstangen- und Staubbadnutzung, Aufenthalt im Nest, Futter- und Tränkeaufnahme), die unterschiedliche Anordnung von Sitzstangen, unterschiedliche Größen des Einstreubereiches sowie modifizierte Gruppengrößen der einzelnen Abteile auf Verhaltensmerkmale der Hennen hin untersucht werden.
Um generalisierbare Studienergebnisse zu produzieren und einen standardisierter Transfer auf den landwirtschaftlichen Betrieb im Feld zu ermöglichen, wird das IBEI das Datenmanagement koordinieren und Daten einheitlich und Projekt übergreifend analysieren.

Das Projekt soll einen Beitrag dazu liefern, wettbewerbsfähige Haltungssysteme für Legehennen zu entwickeln, die den Anforderungen an maximaler Tiergerechtheit und Wirtschaftlichkeit entsprechen.
Cooperation Partners:

Institut für Tierschutz und Tierhaltung, Friedrich-Loeffler-Institut, Celle

Institut für Betriebswirtschaft, Johann Heinrich von Thünen-Institut, Braunschweig

Institut für Technologie und Biosystemtechnik, Johann Heinrich von Thünen-Institut, Braunschweig

LMU München

Institut für Tierzüchtung und Tierhaltung, Universität Hohenheim

Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft

Show Details
Network project: Development of large furnished cages for laying hens
Verbundprojekt: Weiterentwicklung der Kleingruppenhaltung für Legehennen auf Versuchstationen
Project Investigators: Dr. C. Sürie; Dr. A. Campe; Prof. Dr. O. Distl; Prof. Dr. J. Hartung; Prof. Dr. S. Rautenschlein, Prof. Dr. L. Kreienbrock
Duration: Mid 2008 until End 2014
Funding: Bundesanstalt für Landwirtschaft Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, 200.000 EUR
Project Details:
Das Ziel dieses Verbundprojektes ist die Entwicklung und Optimierung von Haltungssystemen für Legehennen im Hinblick auf Tiergesundheit, Tierverhalten, Hygiene, Umwelteinträge und Wirtschaftlichkeit - unter den kontrollierten Bedingungen von Versuchsstationen.

Die Kleingruppenhaltung soll in naher Zukunft die derzeit im Einsatz befindlichen ausgestalteten Käfige ersetzen. Für diese Haltungsform besteht großer Forschungsbedarf hinsichtlich der Auswirkungen auf Tierverhalten und Tiergesundheit.
Ausgehend von Kleingruppenhaltungen und unter Berücksichtigung von alternativen Haltungskonzepten soll die von der Bundesregierung geforderte sog. "Kleinvoliere" auf verschiedenen Versuchsstationen in enger Zusammenarbeit zwischen Herstellern und Forschungseinrichtungen hinsichtlich der oben genannten Aspekte schrittweise modifiziert und optimiert werden.

Vor diesem Hintergrund sollen insbesondere die Nutzung verschiedener Funktionsbereiche (Sitzstangen- und Staubbadnutzung, Aufenthalt im Nest, Futter- und Tränkeaufnahme), die unterschiedliche Anordnung von Sitzstangen, unterschiedliche Größen des Einstreubereiches sowie modifizierte Gruppengrößen der einzelnen Abteile auf Verhaltensmerkmale der Hennen hin untersucht werden.
Um generalisierbare Studienergebnisse zu produzieren und einen standardisierter Transfer auf den landwirtschaftlichen Betrieb im Feld zu ermöglichen, wird das IBEI das Datenmanagement koordinieren und Daten einheitlich und Projekt übergreifend analysieren.

Das Projekt soll einen Beitrag dazu liefern, wettbewerbsfähige Haltungssysteme für Legehennen zu entwickeln, die den Anforderungen an maximaler Tiergerechtheit und Wirtschaftlichkeit entsprechen.

The objective of the investigation is to improve housing systems for laying hens, particularly with respect to their effects on health and behavioural issues of layers in the controlled surrounding of experimental stations.

Large furnished cages (so called "Kleingruppenhaltungen") and alternative housing systems, such as aviary systems, will be implemented at different experimental farms and constantly modified in their equipment. These steps will be taken in close collaboration between manufacturers and scientific institutions. Throughout three production cycles, data will be collected on laying hens’ behavioural patterns, selected welfare parameters, egg product quality, product hygiene (including tests on salmonella), environmental emissions and production related parameters. Thus, effects and improvements of the modifications made can be monitored.
In order to improve the large furnished cage systems, special focus will be put on different group sizes, varying size and material (litter) of dust bath areas and modified perch positions within individual compartments.

Data of the experimental trials will be transferred into a uniform database and sta-tistical analyses will be carried out by the IBEI comprising data of all 5 experimental farms.
The aim of the project is to contribute to developing husbandry systems for laying hens, which consider welfare and health issues of the hens as well as economic demands of the German egg production industry.
Results:

Habig C, Geffers R, Distl O.

A replication study for genome-wide gene expression levels in two layer lines elucidates differentially expressed genes of pathways involved in bone remodeling and immune responsiveness.

PLoS One. 2014 Jun 12;9(6):e98350. doi: 10.1371/journal.pone.0098350. eCollection 2014.

 

Habig C, Pendl H, Distl O.

Analysis of heterophil to lymphocyte ratios in laying hens kept in a small group housing system.

Berl Munch Tierarztl Wochenschr. 2014 May-Jun;127(5-6):188-93.

 

Habig C, Distl O.

Evaluation of bone strength, keel bone status, plumage condition and egg quality of two layer lines kept in small group housing systems.

Br Poult Sci. 2013;54(4):413-24. doi: 10.1080/00071668.2013.792405.

 

Habig C, Geffers R, Distl O.

Differential gene expression from genome-wide microarray analyses distinguishes Lohmann Selected Leghorn and Lohmann Brown layers.

PLoS One. 2012;7(10):e46787. doi: 10.1371/journal.pone.0046787. Epub 2012 Oct 8.

PLoS One. 2014 Jun 12;9(6):e98350. doi: 10.1371/journal.pone.0098350

Cooperation Partners:

Institut für Tierschutz und Tierhaltung, Friedrich-Loeffler-Institut, Celle

Institut für Betriebswirtschaft, Johann Heinrich von Thünen-Institut, Braunschweig

Institut für Technologie und Biosystemtechnik, Johann Heinrich von Thünen-Institut, Braunschweig

LMU München

Institut für Tierzüchtung und Tierhaltung, Universität Hohenheim

Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft

Show Details
Influcence of differences in genetic variation on herd health and fertility in dairy cows
Auswirkungen einer genetischen Variation auf die Fruchtbarkeit sowie die Herdengesundheit bei Milchkühen
Project Investigators: Piechotta, Marion; Distl, Ottmar
Duration: Beginning 2012 until End 2013
Project Details:
Das größte Risiko der Milchkuh an einer sogenannten Produktionserkrankung zu erkranken besteht in der so genannten Transitperiode (DRACKLEY 1999; DEGARIS u. LEAN 2008; F. J. MULLIGAN u. DOHERTY 2008b) welche den Zeitraum von drei Wochen vor bis drei Wochen nach Geburt bei der Kuh umfasst (GRUMMER 1995).
Für diesen Zeitraum werden Erkrankungsraten von etwa 65% beschrieben (FLEISCHER et al. 2001; PIECHOTTA et al. 2012) und für Problembetriebe zudem eine Merzungsrate von bis zu 35% dargelegt (J. W. SMITH et al. 2000; RAJALA-SCHULTZ u. FRAZER 2003). Dieser Umstand ist zum einen aus finanziellen Gründen bedeutsam, da durch die Therapie der Erkrankung selbst sowie durch Milchverluste Kosten entstehen und außerdem der Ersatz einer Kuh durch ein anderes Rind bis zu 20% der Kosten eines Milchviehbetriebes ausmacht (GROHN et al. 2003). Zum anderen sind diese Erkrankungsraten aufgrund eines geringeren Wohlbefindens erkrankter Tiere (F. J. MULLIGAN et al. 2006; F. MULLIGAN u. DOHERTY 2008a) und insbesondere die Merzungsraten bei Milchkühen unter dem Gesichtspunkt des Tierschutzes kritisch zu bewerten (BOOGAARD B.K. 2006; VANHONACKER F. 2007).
Als ein diagnostischer Parameter, mit dem bei Holstein Milchkühen mit einem höheren Risiko für eine Produktionserkrankung bereits zu Beginn der Transit Periode erkannt werden, erwies sich die Plasma Konzentration an Insulin-ähnliche Wachstumsfaktor (Insulin-like Growth Factor, IGF-I) als geeignet. Kühe, die in der Transit Phase erkrankten, wiesen bereits drei Wochen vor dem errechneten Geburtstermin niedrigere IGF-I Konzentrationen auf (PIECHOTTA et al. 2012).
Die IGF-I Produktion wird über die Bindung von hypophysär ausgeschüttetem Wachstumshormon an Wachstumshormonrezeptoren, deren Anzahl in der Leber am höchsten ist, entsprechend zu 80% in der Leber gebildet (FRAGO u. CHOWEN 2005). Außerdem ist von Bedeutung das 95% des IGF-I an Bindungsproteine (IGFBP) gebunden vorliegt (ETHERTON 2004) da diese über ihre Bindung für ein Verbleiben des IGF-I in den Gefäßen sorgen, die Rezeptor abhängigen Wirkungen des IGF-I modulieren und über ihre eigene Bindung an Zelloberflächen ebenso eine vermehrte IGF-I Freisetzung hervorrufen können (Jones und Clemmons 1995).
Es ist derzeit wenig über den Zusammenhang niedriger antpartaler IGF-I und IGFBP Werte und dem Auftreten einzelner Produktionserkrankungen und im Speziellen der metabolischen Erkrankung der Milchkuh, wie beispielweise der Ketose, bekannt. Auch bei der Ketose spielt die Leber welche nicht mehr in der Lage ist, im Überschuss anfallendes Acetyl Co in den Citratzyklus einzuschleusen, eine zentrale Bedeutung (T. F. DUFFIELD et al. 2009).
Allerdings liegen sowohl für IGF-I (SPICER et al. 1993; LUCY 2000; KAWASHIMA et al. 2007) als auch IGFBP2 und IGFBP3 (M. L. RHOADS et al. 2008; RODRIGUEZ et al. 2011) bereits Studien über ihre konzentrationsabhängigen Wirkungen am Ovar des Rindes vor. Aus diesen Gründen soll in der vorliegenden Arbeit die Eignung des Insulin-like Growth Factor I Systems zur Prognose der Gesundheit und Fertilität bei pluriparen Milchkühen untersucht werden.
Cooperation Partners:

Prof. Akio Miyamoto, Graduate School of Animal and Food Hygiene, Obihiro University of Agriculture and Veterinary Medicine, Inada-machi, Obihiro, Hokkaido, 080-8555, Japan

Show Details
Phenotypical characterization of bone growth in Mini-LEWE pigs using computertomography
Phänotypische Charakterisierung des Knochenwachstums beim Mini-LEWE-Schwein mit Hilfe der Computertomographie
Project Investigators: Prof. Dr. K.-H. Waldmann; Prof. Dr. O. Distl
Duration: Mid 2011 until Mid 2013
Project Details:
Schweine der Rasse Mini-LEWE werden im Alter von sechs Wochen, sechs, zwölf und achtzehn Monaten mit Hilfe der Computertomographie untersucht und das Längen- und Dickenwachstum der langen Röhrenknochen gemessen.
Results:

https://elib.tiho-hannover.de/receive/etd_mods_00000891?q=gundlach

Show Details
Further development of the German small colony keeping system for laying hens.
Verbundprojekt - Weiterentwicklung der Kleingruppenhaltung von Legehennen: Untersuchungen zum Tierverhalten und zur Stallhygiene
Project Investigators: Brügesch, Femke; Hartung, Jörg
Duration: January 2008 until April 2012
Project Details:
Ziel dieses Forschungsvorhabens ist die Optimierung und Weiterentwicklung der deutschen Kleingruppenhaltung für Legehennen im Hinblick auf das Tierverhalten, die Tiergesundheit, die Stallhygiene und die Wirtschaftlichkeit. Die Untersuchungen werden in Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen und Herstellern durchgeführt. Anhand der gewonnenen Erkenntnisse werden die Kleingruppenhaltungen innerhalb der Projektlaufzeit auf den Versuchsstationen schrittweise modifiziert und bewertet.
Cooperation Partners:

Big Dutchman,

Specht,

Salmet,

FLI, Dr. Schrader und Dr. Scholz, Institut für Tierschutz und Tierhaltung; vTI, Dr. Hinz, Institut für Technologie und Biosystemtechnik, vTI, Dr. Haxen, Institut für Betriebswirtschaft

Universität Hohenheim, Institut für Kleintierzucht, Prof. Dr. W. Bessei

Ludwig-Maximilians-Universität München, Institut für Tierschutz, Verhaltenskunde und Tierhygiene, Prof. Dr. M. Erhard

Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft,

Institut für Tierhaltung und Tierschutz , Dr. K. Damme

Show Details
Further developments in layer housing in small aviaries: Invesitgation of animal health
Weiterentwicklung der Kleingruppenhaltung von Legehennen: Untersuchungen zur Tiergesundheit
Project Investigators: Silke Rautenschlein; Mark Maute
Duration: May 2008 until April 2012
Funding: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
Project Details:
Ziel dieses Verbundprojektes ist es, Haltungssysteme für Legehennen insbesondere im Hinblick auf deren Auswirkungen auf das Tierverhalten und die Tiergesundheit weiter zu entwickeln und zu optimieren. Ausgehend von Kleingruppenhaltungen als auch von alternativen Konzepten sollen diese auf Versuchsstationen in Zusammenarbeit zwischen Herstellern und Forschungseinrichtungen schrittweise modifiziert werden.
Cooperation Partners:

Big Dutchman,

Specht,

Salmet,

FLI, Dr. Schrader und Dr. Scholz, Institut für Tierschutz und Tierhaltung; vTI, Dr. Hinz, Institut für Technologie und Biosystemtechnik, vTI, Dr. Haxen, Institut für Betriebswirtschaft

Universität Hohenheim, Institut für Kleintierzucht, Prof. Dr. W. Bessei

Ludwig-Maximilians-Universität München, Institut für Tierschutz, Verhaltenskunde und Tierhygiene, Prof. Dr. M. Erhard

Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft,

Institut für Tierhaltung und Tierschutz , Dr. K. Damme

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