COFONI - Geschlechtshormonmetabolismus in Long COVID

Grundlagen- und translationale Forschung zu Post COVID

In diesem Projekt möchten wir unsere Arbeitshypothese, dass SARS-CoV-2-induzierte Veränderungen in der Produktion und im Metabolismus der Geschlechtshormone zu Long COVID beitragen, untersuchen. Dazu werden wir in dieser Studie systematisch in einer Long COVID-Kohorte die zirkulierenden Geschlechtshormonlevel, die Geschlechtshormon-metabolisierenden Enzyme sowie die Geschlechtshormonrezeptoren unter Berücksichtigung der gesamten HPG (Hypothalamus-Hypophyse- Gonaden)-Achse untersuchen.

Zusätzlich sollen Studien im SARS-CoV-2-Hamstermodell durchgeführt werden, die kausale Untersuchungen zwischen der Virusinfektion und Veränderungen in den Geschlechtshormonen erlauben. Dazu werden wir vergleichend in SARS-CoV-2-infizierten weiblichen und männlichen Tieren longitudinal die Geschlechtshormonlevel, die Geschlechtshormon-metabolisierenden Enzyme sowie die Geschlechtshormonrezeptoren von der akuten bis zur vollständigen Erholungsphase bestimmen und quantifizieren.

Publikation: Sex-specific biphasic alpha-synuclein response and alterations of interneurons in a COVID-19 hamster model. Cara Sophie Schreiber, Ivo Wiesweg, Stephanie Stanelle-Bertram, Sebastian Beck, Nancy Mounogou Kouassi, Berfin Schaumburg, Gülsah Gabriel, Franziska Richter, Christopher Käufer; EBioMedicine 2024, 105:105191, https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38865747/