Wohnraum­kampagne gestartet: Lasst uns nicht im Regen stehen

Kurz vor Beginn des Wintersemesters 2016/17 ruft die Initiative Wissenschaft Hannover Privatvermieter auf, internationalen Studierenden Wohnraum anzubieten.

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Unter dem Motto „Lasst uns nicht im Regen stehen" weisen die Musikstudentin Eszter und der Mechatronikstudent Anas auf die schwierige Lage von über 5.500 ausländischen Studierenden hin, die für ein Studium oder eine Doktorarbeit in die Landeshauptstadt gekommen sind. Foto: N. Herzog, LHH

Internationale Studierende haben es besonders schwer, ein Zimmer in Hannover zu finden. Sie begegnen Vorurteilen, haben kaum Kontakte in Hannover und wenig Zeit, kurz vor Studienbeginn ein bezahlbares Zimmer zu suchen. Eine zusätzliche Mitarbeiterin beim Studentenwerk Hannover soll nun bei der Kontaktaufnahme zwischen Vermietern und internationalen Studierenden vermitteln und Fragen im Vorfeld klären. Gleichzeitig macht die Initiative Wissenschaft Hannover stadtweit mit ihrer Wohnraumkampagne auf die besondere Lage ausländischer Studierender aufmerksam. Unterstützt werden die Hochschulen, das Studentenwerk Hannover und die Landeshauptstadt von Verbänden und der Wohnungswirtschaft. So wird die Gesellschaft Bauen und Wohnen Hannover (GBH) bei ihren Neubauprojekten ein Kontingent an Zimmern für internationale Studierende reservieren. Haus + Grundeigentum Hannover, Gundlach und der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Niedersachsen wollen gezielt Studierende aus dem Ausland an ihre Mitglieder vermitteln. „Der Hochschul- und Wissenschaftsstandort Hannover ist stolz darauf, dass sich so viele kluge Köpfe für ein Studium oder eine Promotion bei uns entscheiden. Das wollen wir unterstützen. Zu einer zeitgemäßen Willkommenskultur gehört auch die Hilfe bei der Wohnraumsuche", erläutert Oberbürgermeister Stefan Schostok das Engagement der Initiative Wissenschaft Hannover.

Wichtige Partner

Ein wichtiger Partner bei der Unterbringung und Integration von internationalen Studierenden ist das Studentenwerk Hannover. Bereits jetzt fallen knapp 60 Prozent der rund 2.300 Wohnheimplätze auf Studierende aus dem Ausland. Das Studentenwerk wird sein Angebot an Zimmern in den kommenden Jahren noch weiter erhöhen. Zum Wintersemester 2016/17 stehen 80 neue Wohnplätze bereit. Weitere 140 Plätze werden bis zum Jahr 2018 geschaffen. „Wir wenden uns gezielt an private Vermieter, weil sie den größten Wohnungsbestand anbieten. Und wir helfen dadurch, dass wir nach vorheriger Abklärung mit dem Vermieter diesem passende Vorschläge machen. Wir makeln also - und zwar kostenfrei. Dass Haus + Grund dabei mit uns zusammenarbeiten will, finde ich großartig", beschreibt Eberhard Hoffmann, Geschäftsführer des Studentenwerks Hannover, die Arbeit seiner Vermittlungsstelle.

 

Hier finden Sie einen Trailer zur Kampagne

 

Kontakt beim Studentenwerk Hannover für interessierte Vermieterinnen und Vermieter:
Birte Wiedenroth
Tel.: +49 511 768-8069
zimmer@studentenwerk-hannover.de
Montag bis Freitag: 9 bis 13 Uhr