Professorin Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert ist neue Vizepräsidentin für Forschung

Zum 1. Oktober 2022 hat Professorin Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert die Aufgaben als Vizepräsidentin für Forschung an der TiHo übernommen. Sie folgt damit auf Professor Dr. Hassan Y. Naim, der Ende September 2022 in den Ruhestand trat.

Professorin Prof. h. c. Ursula Siebert
© Martin Bühler

Damit besteht das Präsidium der TiHo jetzt mehrheitlich aus Frauen: Erst im Juli hatte Anna Mikolon die Aufgabe als Hauptberufliche Vizepräsidentin übernommen. TiHo-Präsident Dr. Gerhard Greif und Professorin Dr. Andrea Tipold, Vizepräsidentin für Lehre, sind bereits seit über zwanzig Jahren Teile des Präsidiums und engagieren sich für die TiHo. Greif sagte: „Über fünf Jahre hat Professor Naim seinen reichen Erfahrungsschatz mit uns geteilt. Davon haben wir im Präsidium außerordentlich profitiert. Wir bedauern sehr, dass er uns verlässt. Gleichzeitig freuen wir uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Professorin Siebert. Sie verfügt als Wissenschaftlerin über eine langjährige internationale Erfahrung und beeindruckt immer wieder mit ihrer Aktivität und ihren vielfältigen Forschungsprojekten auch auf EU-Ebene.“

Siebert leitet seit 2011 das Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung an der TiHo, das jeweils über einen Standort in Hannover und Büsum verfügt. Sie studierte in Gießen und Nantes Tiermedizin und fertigte in Gießen und Brüssel ihre Doktorarbeit an. Sie habilitierte sich an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel, ist Diplomate des European College of Zoological Medicine-Wildlife Populations sowie des European College of Aquatic Animal Health. Außerdem ist sie Fachtierärztin für Wildtiere und Pathologie. Die Alexander von Humdboldt-Stiftung und der Fonds de la Recherche Scientifique ehrten sie mit dem Alexander von Humboldt-Preis 2013/14. Kurze Zeit später verlieh ihr die Universität Aarhus eine Honorarprofessur. Siebert sagte: „Das neue Amt sind für mich Herausforderung und Ehre gleichermaßen. Die TiHo bietet enorm viele Möglichkeiten in der Forschung, interdisziplinär wie international. Ich möchte mit meiner Erfahrung dazu beitragen, die Möglichkeiten zu stärken und weiter auszubauen.“