Anna Mikolon ist neue Hauptberufliche Vizepräsidentin

Zum 19. Juli hat Anna Mikolon die Aufgaben als Hauptberufliche Vizepräsidentin an der TiHo übernommen. Sie folgt damit auf Joachim Mertes, der Ende 2021 beurlaubt wurde.

Portrait Anna Mikolon
Präsidium: neu im Team
© Jana Markwort

Anna Mikolon ist seit August 2009 an der TiHo als Controllerin tätig. Künftig unterstehen ihr in der Verwaltung das Dezernat Finanzen, das Dezernat Personal und Recht, das Dezernat Informations- und Datenverarbeitungsservice (IDS) sowie der Einkauf. Der Senat hatte Frau Mikolon im Juli 2021 gewählt. Sie wird zunächst für eine Amtszeit von sechs Jahren zum Präsidium der TiHo gehören.

Anna Mikolon wurde in Toruń in Polen geboren. Nach dem Abitur kam sie nach Deutschland und blieb in Hannover, um Anglistik und Italianistik zu studieren, wechselte später aber zum Fach Wirtschaftswissenschaften. „Das liegt mir und ich konnte mir in dem Bereich eine berufliche Zukunft sehr gut vorstellen“, sagt sie. Nach dem Studium arbeitete sie zunächst für fünf Jahre als Controllerin bei einem Bauunternehmen in Celle. Anschließend wechselte sie an die TiHo. Sie wohnt mit ihrer 14-jährigen Tochter in der Oststadt in der Nähe zur Eilenriede. „Ich mag ausgiebige Spaziergänge im Wald. Dort kann ich meine Gedanken gut sortieren und anregende Gespräche mit meinen Begleitern führen.“

Nach 13 Jahren als Controllerin an der TiHo freut sich Mikolon jetzt auf ihre neuen Aufgaben. „Durch das Projekt ‚Beurteilung der Arbeitsbedingungen an der TiHo‘ hatte ich viele Kontakte zu unterschiedlichen TiHo-Einrichtungen“, berichtet sie. In den Gesprächen waren auch die Wünsche der Beschäftigten in den Einrichtungen an die Zusammenarbeit mit der Verwaltung ein Thema. „Ich möchte dieses Wissen gern nutzen, um die Zusammenarbeit zwischen der Verwaltung und den Einrichtungen zu verbessern. Viele Probleme resultieren aus einer suboptimalen Kommunikation. Der Grund dafür ist häufig ein hoher Arbeitsdruck. Außerdem möchte ich gern, dass sich die Beschäftigten in der Verwaltung künftig nicht nur fachlich fortbilden, sondern auch ihre Soft Skills weiterentwickeln. Auch, wenn der Alltag sehr stressig ist, muss dafür Zeit sein oder vielleicht auch gerade deswegen, um stressige Situationen besser zu meistern.“ Ein weiterer Punkt, den sie angehen will, ist die digitale Datenverarbeitung. Das vor einigen Jahren eingeführte Datenmanagementsystem nutzt die TiHo derzeit lediglich, um abgeschlossene Vorgänge zu archivieren. „Mein Ziel ist es, in den nächsten Jahren eine elektronische Personal- und Drittmittelakte einzuführen, um mit den elektronischen Dokumenten aktiv arbeiten zu können. Wir haben in der Pandemiezeit gesehen, wie schwierig es war, von zu Hause zu arbeiten, wenn alle Unterlagen im Büro lagen. Ich denke, dass wir uns langsam vom Papier verabschieden müssen.“