TiHo Alumni-Newsletter

Newsletter Frühjahr 2020

Liebe Alumni, Freunde und Förderer der TiHo,

aufgrund der aktuellen Situation mussten wir den Veranstaltungsteil des Newsletters leider löschen. An der TiHo werden bis Ende Juni 2020 keine Fort- und Weiterbildungen stattfinden. Auch die Promotionsfeier, die Examensfeier und das Sommerfest wurden abgesagt. Wie wir mit der Mitgliederversammlung der Gesellschaft der Freunde verfahren werden, ist noch nicht entschieden.

 

Ich schicke Ihnen aber wie gewohnt den Link zum neuen TiHo-Anzeiger und die Hinweise auf die aktuellen Pressemitteilungen.

 

Bleiben Sie gesund und bleiben wir zuversichtlich, dass wir diese Herausforderung gemeinsam bestehen.

 

Mit besten Grüßen

Antje Rendigs

 

aktueller TiHo-Anzeiger

 

 

Den aktuellen TiHo-Anzeiger können Sie als PDF auch online lesen.

Neuigkeiten aus der TiHo

20.02.2020, Mit Lasertechnik Tierversuche vermeiden

Neue Methode misst die Wirkung entwicklungsneurotoxischer Chemikalien ohne Versuche an Säugetieren

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Die Arbeitsgruppe von Professor Dr. Gerd Bicker aus dem Institut für Physiologie und Zellbiologie der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) und die Abteilung für Industrielle und Biomedizinische Optik des Laser Zentrum Hannover (LZH) haben ein bildgebendes Verfahren entwickelt, mit dem chemische Substanzen am Insektenembryo auf eine entwicklungsneurotoxikologische Wirkung getestet werden können. „Ist das System etabliert, könnte es zahlreiche Versuche an Säugetieren ersetzen“, erklärt Bicker. Die Wissenschaftler stellten ihren neuen Test jetzt in dem Fachmagazin Scientific Reportshttps://www.nature.com/articles/s41598-020-59562-7 vor. Scientific Reports ist ein Open-Access-Journal und gehört zum Nature-Verlag.

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21.01.2020, Muss man Angst vor Zecken haben?

Kindervorlesung an der TiHo

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Dass Zecken Blut saugen wie Vampire weiß jeder. Aber haben Zecken überhaupt Zähne? Und wie viel Blut können sie wirklich trinken? Wo schlafen Zecken und wie alt werden sie eigentlich? Darf man noch draußen spielen oder muss man Angst vor Zecken haben? Professorin Strube beantwortete in ihrer Vorlesung diese und andere Fragen. Sie erklärte, wie man sich vor Zecken schützen kann und brachte sogar ein paar der Minivampire zum Anschauen mit. Wer weiß, vielleicht empfand manch einer sie hinterher gar nicht mehr so gruselig, sondern kann sogar darüber staunen, was für faszinierende Wesen die Natur hier hervorgebracht hat.

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17.01.2020, Gemeinsam sind wir stärker! Tagung zur Prävention und zur Bekämpfung des Q-Fiebers

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Q-Fieber ist eine durch das Bakterium Coxiella burnetii verursachte, nahezu weltweit verbreitete Erkrankung von Menschen und Tieren. Immer wieder kommt es auch in Deutschland zu Ausbrüchen. Mit bis zu 415 infizierten Menschen pro Ausbruch ist die Erkrankung eine ernsthafte Bedrohung für die öffentliche Gesundheit. Bei etwa der Hälfte der infizierten Menschen kommt es zu grippeähnlichen Symptomen, manchmal auch zu schweren Erkrankungen. Die Anzahl der gemeldeten humanen Q-Fieber-Fälle in Deutschland schwankt von Jahr zu Jahr.

 

Übertragen wird der Erreger meist über die Luft durch erregerhaltigen Staub oder über die sogenannten Geburtsprodukte infizierter Schafe und Ziegen, zu denen beispielsweise die Plazenta und die Eihäute zählen. Die Infektion verläuft bei den Tieren oft symptomlos, aber es kommt auch zu Aborten und Totgeburten. Während der Geburt scheiden infizierte Tiere die Erreger dann massiv aus. Durch den direkten Kontakt mit erregerhaltigen Geweben oder Materialien können Menschen sich ebenfalls anstecken. Wenn es zu einem Q-Fieber-Ausbruch bei Menschen und Tieren kommt, ist deshalb eine enge Zusammenarbeit von Human- und Veterinärmedizinern wichtig ­­– genau wie bei der Diagnostik und der Prophylaxe dieser Zoonose.

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15.01.2020, Spulwurmlarven lösen entzündungshemmende Reaktion aus

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Auf eine Neurotoxokarose – eine durch den Hunde- und Katzenspulwurm verursachte Erkrankung des Menschen – antwortet der Wirt mit einer entzündungshemmenden Reaktion.

 

Forscherinnen und Forscher des Instituts für Parasitologie und des Instituts für Lebensmitteltoxikologie der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) konnten in einem internationalen Team zeigen, dass bei Mäusen nach einer Spulwurm-Infektion die Konzentration entzündungshemmender Signalmoleküle im Gehirn ansteigt.

 

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