Informationsmaterial zum Thema: Betäuben und Schlachten von Fischen
Betäubte Forellen

Das Betäuben und Schlachten von Fischen ist ein wichtiger Bestandteil bei der Erzeugung von Fischen als Lebensmittel und wird in vielen Teichwirtschaften Deutschlands täglich durchgeführt.  Dafür muss ein in der Tierschutz-Schlachtverordnung zugelassenes Verfahren eingesetzt werden. Das können die Elektrobetäubung, ein stumpfer Schlag auf den Kopf, bei Salmoniden die Kohlenstoffdioxidexposition oder die Verabreichung eines Stoffes mit Betäubungseffekt sein, wobei Stoffe wie Ammonial, die gleichzeitig entschleimend wirken, ausgenommen sind.

 

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat im Rahmen der Initiative "Eine Frage der Haltung - Neue Wege für mehr Tierwohl" das Modell- und Demonstrationsvorhaben Tierschutz mit dem Titel: "Verbesserung des Tierschutzes bei Betäubung und Schlachtung von Regenbogenforellen und Karpfen in Fischzuchten mit unterschiedlichen Vermarktungsstrategien" gefördert. In diesem Projekt wurde zunächst eine Erhebung über den Ablauf der mit der Betäubung und Schlachtung verbundenen Arbeitsabläufe unterschiedlichen Teichwirtschaften durchgeführt. Diese Erhebung diente dazu, praxisnahe Vorschläge zur Sicherstellung einer guten fachlichen Praxis bei der Betäubung und Schlachtung zu erarbeiten.

 

Diese Empfehlungen liegen als Broschüre sowie als Flime vor.

Die Broschüren mit Empfehlungen zu Betäubung und Schlachtung stehen hier als pdf-Dateien zur Verfügung.

 

 

 

Die Filme können unter folgenden Links angesehen werden:  

 

Film Betäuben und Schlachten von Forellen

 

Film Betäuben und Schlachten von Karpfen

 

 

Bei weiteren Fragen können Sie sich auch gerne wenden an:  

 

Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover

Institut für Parasitologie, Abteilung Fischkrankheiten und Fischhaltung

Bünteweg 17

30559 Hannover

Tel: 0511-9538889

fisch@tiho-hannover.de