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Stoppelbrache für das Rebhuhn

Projektdaten

Projektdauer: Ende 2006

Betreuung: Dr. J. Tillmann

FörderungLandkreis Rotenburg, Landesjägerschaft Niedersachsen e.V, Eigenmittel

Projektbeschreibung

Rebhühner (Perdix perdix) profitieren von einer reich strukturierten Kulturlandschaft. Der entscheidende Faktor ist hierbei die Verfügbarkeit von Deckung und Nahrung während des gesamten Jahresverlaufes. Mit Hilfe der Stoppelbrache soll diesen Erkenntnissen Rechnung getragen werden. Im Bereich der Jägerschaft Zeven im Landkreis Rotenburg, Niedersachsen, überdauern über das Winterhalbjahr konzentiert in fünf benachbarten Jagdbezirken etwa 250 ha ungespritze Stoppelbrachen. Für den unterlassenen Umbruch im Herbst erhalten die beteiligten Landwirte eine Entschädigung in Höhe von 150 € pro ha.

In diesem Projekt werden im Rahmen der Vereinbarung zur Rebhuhn- und Waldschnepfenbejagung über fünf Jahre periodische Bestandeserhebungen des Rebhuhns durchgeführt. Es soll geprüft werden, in welchem Ausmaß sich die Stoppelbrachen positiv auf den Herbst- und Frühjahrsbesatz des Rebhuhns auswirken. Dazu werden die Ergebnisse der wissenschafltichen Begleitung mit Ergebnissen untersuchter Jagdbezirke ohne Stoppelbrachen verglichen.

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