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Untersuchungen an Schweinswalen in der Ostsee als Grundlage für die Implementierung des Bestandserholungsplanes für die Schweinswale der Ostsee (Jastarnia-Plan)

Projektdaten

Förderung: Bundesamt für Naturschutz (BfN)
Projektleitung: Prof. Dr. Ursula Siebert
Wiss. Bearbeitung: Ulrika Westerberg
Projektkoordination: Deutsches Meeresmuseum Stralsund (DMM)

Projektbeschreibung

Zu Anfang des 20. Jahrhunderts war der Schweinswal in der Ostsee weit verbreitet. Massensterben bei Eiswintern, Walfang, Beifang durch Fischerei, Schädigung des Habitats durch Verschmutzung, Störung durch Schiffsverkehr und Rückgang der Nahrungsgrundlage haben jedoch zu einer starken Reduzierung der Schweinswale geführt. Morphologische und genetische Untersuchungen haben gezeigt, dass in der zentralen Ostsee eine separate Subpopulation existiert.
Bedingt durch den drohenden Populationsverlust der Schweinswale in der zentralen Ostsee wurde unter der Federführung von ASCOBANS 2002 im polnischen Jasteria ein Bestandserholungsplan entwickelt, der "Jastarnia-Plan". Zu Anfang des 20. Jahrhunderts war der Schweinswal in der Ostsee weit verbreitet. Massensterben bei Eiswintern, Walfang, Beifang durch Fischerei, Schädigung des Habitats durch Verschmutzung, Störung durch Schiffsverkehr und Rückgang der Nahrungsgrundlage haben jedoch zu einer starken Reduzierung der Schweinswale geführt. Morphologische und genetische Untersuchungen haben gezeigt, dass in der zentralen Ostsee eine separate Subpopulation existiert. Bedingt durch den drohenden Populationsverlust der Schweinswale in der zentralen Ostsee wurde unter der Federführung von ASCOBANS 2002 im polnischen Jasteria ein Bestandserholungsplan entwickelt, der "Jastarnia-Plan". Das vorliegende Projekt ist ein deutscher Beitrag zur Umsetzung des Erholungsplanes. Es sollte Vorkommen, Habitatnutzung, Populations- und Altersstrukur, Reproduktivität sowie Gesundheitszustand der Schweinswale der südlichen Ostsee untersuchen. Am ITAW sollten hierfür länderübergreifend Informationen und Material aus der baltischen Region gesammelt und verarbeitet werden. Historische und rezente Daten über Sichtungen, Zählungen und Totfunde werden gesammelt und in einer Datenbank verwaltet, die aufgebaut wird. Weiterhin werden gestrandete und beigefangene Schweinswale nach einem international standardisierten Protokoll seziert und beprobt. Weiterführende histologische, mikrobiologische und serologische Untersuchungen werden durchgeführt. Ferner wird der Reproduktionsstatus und das Alter der Tiere ermittelt.
Abschlussbericht zum Download 

 

  

   

 

 

Ansprechpartner

Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover

Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung

Werftstr. 6

25761 Büsum

 

Prof. Prof. h.c. Dr. Ursula Siebert

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Tel.:+49 511 856-8158
Fax.:+49 511 856-8181
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