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Untersuchungen zum veränderten Protein- und Lipidtransport in stabilen Zelllinien nach Kontakt mit toxischen Substanzen als Ursache pathologischer Zustände

Methoden:

 polare intestinale Epithelzellen

 

Projektbeschreibung:

 Zur Entwicklung einer wirksamen Therapie bei entzündlichen Darmerkrankungen bei Säugetieren, ausgelöst durch genetische Faktoren oder durch die Aufnahme toxischer Substanzen über die Nahrung, ist eine genaue Kenntnis der biochemischen und physiologischen Prozesse in den betroffenen Epithelzellen des entzündeten Darmabschnitts unerlässlich. Ein Verständnis der Epithelzellen im pathologischen Zustand ist dabei genauso wichtig wie z. B. dasjenige der Morphologie der Zellmembran und ihrer Komponenten im gesunden Darm. Am Caco-2-Zellmodell sollen die grundlegenden Interaktionsmöglichkeiten zwischen toxischen Substanzen aus Nahrungsmitteln und Epithelzellen charakterisiert werden. Es soll das Augenmerk auf Ursache-Wirkungs-Analysen der Adhäsion der Substanzen, ihrer Endocytose, und ihres Traffickings innerhalb der Epithelzellen gelegt werden. Die humane colorectale Zelllinie Caco-2 ist seit langem ein wissenschaftlich anerkanntes Modell für intestinale Zellen, das in vielen Eigenschaften der Membrantopologie, der Zellbiochemie und des Transportes denjenigen physiologisch unauffälliger Mucosazellen des Darms entspricht. Durch die spezielle Kultivierung in Snap-Well-Einsätzen lässt sich die apikale/darmlumenseitige Aufnahme von Substanzen simulieren und die basolaterale/gewebeseitige Abgabe von Stoffwechselprodukten analysieren. Zusätzlich werden die behandelten Zellen biochemisch und zellbiologisch auf pathologische Veränderungen untersucht.

 

Projektverantwortliche:

Prof. Dr. Hassan Y. Naim (hassan.naim@tiho-hannover.de; 0511-953-8787)

Institut für Physiologische Chemie, Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover

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