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Hybridimplantate

Methoden:

Live Cell Imaging und Angiogenese Assay

 

Projektbeschreibung:

Ziel des Projektes war es, resorbierbare, patientenindividuelle, initial stabile Implantate für die Behandlung kritischer Knochendefekte im Schädelbereich zu entwickeln. Um eine gute Knocheneinheilung zu gewährleisten sollten die Implantate außerdem angiogenesefördernd sein. Dazu wurden verschiedene Implantatmaterialien (Titan, Magnesium und Ti-Mg-Hybridimplantate), verschiedene Beschichtungen (Poly-caprolacton, Poly-3-Hydroxybutyrat, Poly-4-Hydroxybutyrat) und proangiogen wirkende Zytokine (Vascular Endothelial Growth Factor, High Mobility Group Box 1) getestet.

Live Cell Imaging bietet dabei eine geeignete Methode um das Wachstumsverhalten, Vitalität und Morphologie von lebenden, fluoreszierenden Zellen auf beschichteten und unbeschichteten Implantaten ohne Tierversuch über einen Zeitraum von mindestens 7 Tagen zu prüfen. Es ist geeignet um eine Vorauswahl an Materialien zu testen, die zytokompatibel sind und Zelladhäsion erlauben.

Mit Hilfe des Angiogenese Assays wurde der Effekt von mit proangiogenen Faktoren funktionalisierten Implantaten auf die Angiogenese getestet. Es bedient sich einer Co-Kultur aus Endothelzellen und Fibroblasten, die innerhalb von 14 Tagen Tubuli-Strukturen bilden, die nach einer Färbung quantitativ ausgewertet werden können. Damit kann zum einen nachgewiesen werden, ob eine Funktionalisierung von Implantaten einen positiven Einfluss auf die Angiogenese hat und zum anderen kann eine Vorauswahl des geeigneten Zytokins und einer effektiven Konzentration getroffen werden bevor ein Tierversuch durchgeführt wird.

 

Projektverantwortliche:

Prof. Dr. Ingo Nolte (ingo.nolte@tiho-hannover.de 0511-953-6202)

Klinik für Kleintiere, Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover

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