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wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in am Institut für Tierhygiene, Tierschutz und Nutztierethologie

Am Institut für Tierhygiene, Tierschutz und Nutztierethologie der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover ist baldmöglichst (vorbehaltlich der Bewilligung des Drittmittelgebers) eine Stelle als

 

wissenschaftliche Mitarbeiterin oder wissenschaftlicher Mitarbeiter

 

im Rahmen eines Forschungsprojektes zum Verzicht auf das Schnabelkürzen bei Legehennen in Niedersachsen zu vergeben. Es handelt sich um eine durch Drittmittel finanzierte Stelle, befristet bis 30.06.2019, die mit mindestens 75 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit einer/eines Vollbeschäftigten zu besetzen ist.

 

Der Verzicht auf die Schnabelkürzung bei Hühnern erhöht generell auf allen Betrieben das Risiko des Auftretens schwerwiegender Folgen von Verhaltensstörungen in Form von Federpicken und Kannibalismus. Zur Erleichterung des Umstiegs auf die Haltung schnabelungekürzter Tiere wurden in Niedersachsen „Empfehlungen zur Verhinderung von Federpicken und Kannibalismus zum Verzicht auf Schnabelkürzen bei Jung- und Legehennen“ erarbeitet und den Betrieben zur Verfügung gestellt. Im  Rahmen  dieses  Projekts  soll  auf  Praxisbetrieben evaluiert  werden,  inwieweit  die  in  den „Empfehlungen“ beschriebenen Maßnahmen Risiko-orientiert erfolgversprechend umgesetzt werden können, welche Defizite bestehen, bzw. welche Ergänzungen der Empfehlungen notwendig sind.

 

Aufgaben: Organisation und Durchführung von regelmäßigen Betriebsbesuchen mit der Erfassung von Betriebs- und Herdendaten sowie der Durchführung von Tierbeurteilungen mit dem Fokus auf Gefieder- und Hautschäden. Nachfolgende eigenständige Datenausarbeitung und –bewertung.

Schwerpunkte: Identifizierung und Bewertung von Risikofaktoren hinsichtlich des Auftretens von Verhaltensstörungen, Beratung der Praxisbetriebe mit Entwicklung von Managementstrategien.

 

Voraussetzung: Abgeschlossenes Studium der Veterinärmedizin oder der Agrarwissenschaften, Promotion erwünscht.

Weiterhin sollten bereits Praxiserfahrungen in der Bewertung von Jung- und Legehennenhaltungen und dem speziellen Herdenverhalten sowie Interesse an wissenschaftlicher Tätigkeit vorliegen. Darüber hinaus wird ein offenes, freundliches Wesen mit Kommunikationstalent ebenso wie Teamfähigkeit und Leistungsbereitschaft erwartet.

 

 

Entgelt: Je nach persönlicher Qualifikation E13/E14 TV-L

 

Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.

 

Aussagekräftige Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte bis zum 30.06.2017 per E-Mail an: E-Mail (komplette Bewerbung bitte in einer PDF-Datei).

 

Familienfreundlichkeit
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