In der Lehre beteiligt sich die Abteilung Lebensmitteltoxikologie und Ersatz-/Ergänzungsmethoden zum Tierversuch an der Ausbildung von Studierenden des Studiengangs Tiermedizin im Fach Lebensmittelkunde mit Vorlesungen und Praktika. Die Postgraduierten-Ausbildung mit dem Ziel der Befähigung zur vertieften selbstständigen wissenschaftlichen Arbeit und einer erweiterten beruflichen Qualifikation für Aufgaben in der Forschung oder verwandten Tätigkeiten wird im Rahmen des Promotions- (Dr. med. vet.) bzw. Ph.D.-Studiums (Ph.D., Dr. rer. nat.) besonders gefördert.
Schwerpunkte der Forschung
- die Aufklärung von Toxizitätsmechanismen bei Schadstoffen in Lebensmitteln pflanzlicher und tierischer Herkunft;
- die Entwicklung von instrumentell analytischen Methoden zur Untersuchung der biologischen Aktvität von Lebensmittelinhaltsstoffen und Kontaminanten;
- die Entwicklung von Ersatz-/Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen im Rahmen von Prüfungen zur Toxizität von Chemikalien.
Aktuell werden mit Hilfe moderner biochemischer, zellbiologischer, molekularbiologischer und analytisch-chemischer Methoden folgende Fragestellungen bearbeit
- die Rolle von Stoffen, die beim Erhitzen von Lebensmitteln gebildet werden, in der Dickdarmtumorentstehung;
- die toxikologische Bewertung von multiplen Rückständen und Kontaminanten in Lebensmitteln;
- die Bewertung möglicher Risiken durch den Einsatz von Zytostatika in der Veterinärmedizin;
- die Entwicklung eines Zellkultur-basierten Hochdurchsatz-Testsystems zur Prüfung der krebserregenden Wirkung von Chemikalien.