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16.01.2018
Machen unsere Haustiere uns krank?

Tagung zu Haus- und Heimtieren im One-Health-Kontext.


Die Haltung von Heimtieren erfreut sich weltweit immer größerer Beliebtheit. Allein in Deutschland wird etwa in jedem dritten Haushalt mindestens ein Tier gehalten. Dabei handelt es sich neben Hund, Katze, Meerschweinchen und Co. zunehmend auch um exotische Heimtiere.

 

Es ist unbestritten, dass sich der Kontakt zu Tieren positiv auf das Wohlbefinden von Menschen auswirkt. Kinder lernen außerdem, was es heißt, Verantwortung für ein Lebewesen zu übernehmen. Da Besitzerinnen und Besitzern häufig in sehr engem räumlichen und körperlichen Kontakt zu ihren Heimtieren leben, stellt sich neben den positiven Aspekten der Tierhaltung auch die Frage, ob von den Tieren Gesundheitsrisiken für den Menschen ausgehen. Wie nehmen Tierhalterinnen und Tierhalter mögliche Risiken wahr? Und wie gehen die öffentlichen Gesundheits- und Veterinärdienste damit um?

 

Diese Fragen diskutieren Referentinnen und Referenten aus Forschungseinrichtungen und Behörden am Freitag, den 2. Februar 2017, von 9 bis 16.15 Uhr unter dem Titel „Von Mann und Maus – Haus- und Heimtiere im One-Health-Kontext". Die Tagung findet in der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover im Hörsaal des Instituts für Pathologie am Bünteweg 17, 30559 Hannover statt.

 

Das Ziel der Tagung ist es, neue Erkenntnisse zur eventuellen Gesundheitsgefährdung durch Heimtiere vorzustellen. Die Referentinnen und Referenten werden mögliche Lücken im Wissen sowie in den gesetzlichen Bestimmungen aufzeigen und mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über Präventionsmöglichkeiten diskutieren.

 

Für Journalistinnen und Journalisten ist die Teilnahme kostenlos. Bitte melden Sie sich vorab bei Dr. Nicole Werner an.


Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie Zusammenfassungen und Präsentationen der Referentinnen und Referenten finden Sie hier.

 

Lageplan des Campus Bünteweg.

 

Kontakt

Professor Dr. Lothar Kreienbrock

Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover

Institut für Biometrie, Epidemiologie und Informationsverarbeitung

WHO-Collaborating Center for Research and Training for Health at the Human-Animal-Environment Interface

Tel.: +49 511 953-7950

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