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Profil & Struktur

Die Klinik wurde 1957 mit dem Ruf an Prof. Dr. Dr. h. c. mult. W. Schulze gegründet und erhielt 1958 ihren jetzigen Namen. Seitdem wurden systematisch die Grundlagen für eine umfassende tierärztliche Untersuchung von Schweinen, Schafen und Ziegen entwickelt, neue diagnostische und therapeutische Verfahren geprüft und in der Praxis etabliert.

Neben der Untersuchung des Einzeltieres in der Klinik wurden bereits sehr früh wesentliche Bestandteile der Schweinebestandsuntersuchung, -diagnostik und -betreuung erarbeitet.

 

Pro Jahr werden durchschnittlich ca. 700 Schweine und ca. 600 kleine Wiederkäuer zur Diagnostik, ambulanten oder stationären Behandlung in die Klinik eingestellt. Das Spektrum der klinischen Tätigkeit umfasst sowohl internistische und chirurgische als auch gynäkologische, geburtshilfliche und andrologische Fälle. Wesentliche Arbeitsgebiete auf dem Schweinesektor sind derzeit infektiöse Magen-Darm-, Atemwegs- und ZNS-Erkrankungen, Bewegungs- und Fruchtbarkeitsstörungen sowie Aufzuchtkrankheiten. Bei den kleinen Wiederkäuern überwiegen Stoffwechselstörungen, ZNS-Erkrankungen, chronische Vergiftungen und Parasitosen. Neben den klassischen klinischen Möglichkeiten stehen verschiedene bildgebende Verfahren, minimal-invasive Techniken sowie ein leistungsfähiges Labor für eine umfassende wissenschaftliche Bearbeitung der verschiedenen Fragestellungen zur Verfügung.

 

Außerdem gehört zu der Klinik eine über viele Jahre weiterentwickelte Einrichtung zur Gewinnung und Haltung von gnotobiotischen Ferkeln.

 

An die Klinik ist eine Ambulatorische Klinik angegliedert, die mit drei Tierärzten im Rahmen der studentischen Ausbildung praktische tierärztliche Tätigkeit vor Ort in landwirtschaftlichen Beständen durchführt.

 

Außerdem wird von der Klinik das Fach Forensische Veterinärmedizin und Berufskunde vertreten.

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