Momentan läuft am Institut für Tierzucht und Vererbungsforschung der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover eine Dissertation zur genetischen Aufklärung von Keilwirbeln bei der Französischen Bulldogge. Für das weitere Vorgehen ist es sehr wichtig, möglichst viele Blutroben zu erhalten, auch von anderen Rassen, bei denen Keilwirbel vorkommen.
Ziele der Doktorarbeit:
- Entwicklung eines Gentests, der die für Keilwirbel verantwortlichen Gene erkennt
- von Interesse für alle Züchter von Hunderassen, bei denen Keilwirbel vorkommen können
- dafür nötig: EDTA Blutproben samt ausgefülltem Einsendeformular von Tieren verschiedener Rassen, bei denen Keilwirbel auftreten
- es sollen verschiedene Rassen einbezogen werden, um über eine Kartierung über Rassen mit verschiedenen Inzidenzen für Keilwirbel die dafür verantwortlichen Gene aufzufinden
- weiteres Vorgehen: die Blutproben werden im Labor des Institutes für Tierzucht und Vererbungsforschung auf die Keilwirbel verursachenden Gene untersucht und es werden Tests für diese Gene entwickelt
- alle Daten werden anonymisiert und nicht an Dritte weitergegeben