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Wir fördern Projekte
Verein der Förderer der Wildtierforschung e.V.

an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover

Rückgangsursachen Fasan

-Projektzwischenfinanzierung

Zeitraum 01.01.2013-30.06.2013

 

 

 

Der anhaltende Rückgang von Fasanen- und Rebhuhnbeständen im nordwestlichen Niedersachsen und NRW wurde zum Anlass genommen, der Frage eines möglichen Krankheitsgeschehens in den Beständen nachzugehen. Nach eingehender Literaturrecherche wurde ein Untersuchungskonzept erstellt, das der Fragestellung bereits teilweise nachgekommen ist. Mithilfe mehrerer Kooperationspartner ist der serologische Nachweis von Erkrankungen, insbesondere AEV und IBV sowie H. meleagridis, im niedersächsischen Untersuchungsgebiet gelungen. Diese Ergebnisse lassen den Verdacht auf das Vorkommen eines Jungtierkrankheitsgeschehens in den Beständen zu. Da es sich aufgrund geringer Probenzahlen in der als Vorstudie konzipierten Untersuchung um Vermutungen handelt, wird eine dreijährige Studie zur Klärung der Thematik empfohlen. Bis zum Start einer solchen Studie wird es als notwendig erachtet, im Frühjahr 2013 Jungtiere zu beproben, um einen Erregernachweis zu ermöglichen. Hierzu sind die Kosten für die Projektdurchführung und den Fang sowie die sofortige Sektion der Tiere zu tragen. Für die weiterführenden Untersuchungen kann das Probenmaterial bis zum Beginn einer mehrjährigen Studie asserviert werden.

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Reproduktionsuntersuchungen

Zeitraum 01.08.2013 – 31.07.2014

  • Ermittlung des ganzjährigen Reproduktionsgeschehens in ausgewählten Untersuchungsgebieten vergleichend zu bestehenden langjährigen Untersuchungen
  • Fortsetzung des langfristigen Monitorings
  • Analysen:

1. Sind die Reproduktionsraten in unterschiedlichen Regionen (Agrarlandschaft, Waldlandschaft) Niedersachsens unterschiedlich?

2. Wie hoch ist der Anteil an Frischlingen die außerhalb der Hauptreproduktionszeit gefrischt werden? Ist dieses ein ungewöhnliches Verhalten?

3. Unterscheidet sich das pränatale Geschlechterverhältnis in den verschiedenen Untersuchungsgebieten und in den einzelnen Jahren?

4. Wie wirken sich verschiedene Faktoren auf Reproduktionsrate und Geschlechterverhältnis in den verschiedenen Jahren und Gebieten aus?

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Makroskopischer und mikroskopischer

Vergleich ovarieller Funktionskörper

in der Reproduktion beim Schwarzwild

Zeitraum 01.04.2016 – 31.07.2017

 

In Zusammenarbeit mit dem Anatomischen Institut werden exemplarisch Ovarien von erlegten Wildschweinen histologisch aufgearbeitet und anschließend das Vorkommen verschiedener Funktionsstadien überprüft. Die Arbeit dient der Verifizierung und Einschätzung langjähriger Forschungsergebnisse in der Reproduktion von Schwarzwild, die auf makroskopischer Beurteilung beruhen.

Analysen:

  1. Bestehen Unterschiede zwischen Ovarabmessungen und –gewichten in Abhängigkeit der vorhandenen Funktionskörper (Follikel und Gelbkörper)?
  2. Sind die histologisch nachweisbaren Funktionskörper makroskopisch sicher erkannt worden?
  3. Kann aufgrund einer makroskopisch erfassten Follikelgröße auf mögliche Geschlechtsreife des Tieres geschlossen werden, d.h., stützt der histologische Befund den makroskopischen?

Bei den seit 2003 am ITAW durchgeführten Untersuchungen zum Alter bei der Geschlechtsreife, Rausch- und Frischzeit der Bachen und Anzahl von Frischlingen im Uterus wurden grundlegende neue Erkenntnisse gewonnen. Durch die hier angestrebte histologische Beurteilung der Ovarien gelingt ein weiterer Schritt, der hilft, die angewandte Methodik weiterzuführen und ggf. zu verbessern. Die Untersuchungen haben für den Bereich Reproduktion des Schwarzwildes, den der Förderverein bereits seit Beginn der Untersuchungsreihe immer wieder unterstützt hat, große Bedeutung für eine Bewertung und ggf. Bestätigung der Methodik in der angewandten Studie. Die Ergebnisse sollen auch dazu dienen, externen Forschungsgruppen, die sich mit Schwarzwildreproduktion beschäftigen, für bessere zukünftige Vergleichbarkeit die Methodik nahe zu bringen.

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Vorstudie: Status Quo:

Reh und Rothirsch in Niedersachsen

-Erfassung von physiologischen Parametern zur

Konstitution, Stressbelastung, Reproduktionsrate

und Gesundheitsstatus von Reh und Rothirsch-

für den Zeitraum 01.10.2016 – 31.03.2017

Durch das beantragte Projekt sollen Erhebungen finanziert werden, die für das Anschlussprojekt notwendige Voruntersuchungen und Test zu leistungsphysiologische Parameter bei Rot- und Rehwild in Niedersachsen darstellen. Eine Übertragung der Methoden auf weitere Regionen ist möglich. Kenntnis zur Fitness der heimischen Schalenwildpopulation soll durch die Erhebung von physiologischen Parametern wie z.B. Knochenmarkfettanteil, Body-Mass-Index, Reproduktionsleistung etc. an erlegten Tieren verbessert werden (Probennahme bei Gesellschaftsjagden durch Hilfskräfte). Durch die so erhobenen Grundlagendaten werden Möglichkeiten geschaffen, Einflüsse auf die Schalenwildarten Rotwild und Rehwild abzuschätzen.

             

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