
Die einzelnen Erkrankungen zugrundeliegenden molekularen Pathomechanismen sind gleichzeitig der Ursprung für viele unserer Erkenntnisse in der Grundlagenforschung als auch wiederum deren Ziel im Hinblick auf mögliche Therapieformen.
Aktuelle Beispiele von Krankheiten, mit denen sich das Institut beschäftigt, sind durch Enzymdefizienzen oder Zöliakie hervorgerufene Nahrungsmittelunverträglichkeiten, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, von Actinobacillus pleuropneumoniae verursachte Lungenentzündungen des Schweins sowie die Charakterisierung eines Prostatakrebs-Markers bei Mensch und Hund.
Eine zweite wichtige Säule neben der Proteinzielsteuerung bilden die erst seit wenigen Jahren bekannten extrazellulären Netze, deren Rolle bei der Abwehr bakterienverursachter Darminfektionen erforscht wird.