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PhIP

Ortsspezifische Resorption und Toxizität des heterocyclischen aromatischen Amins 2-Amino-1-methyl-6-phenylimidazo[4,5-b]pyridin



Side-specific resorption and toxicity of the heterocyclic amine 2-amino-1-methyl-6-phenylimidazo[4,5-b]pyridine

 

In Deutschland stellen Karzinome des Dickdarms und des Enddarms pro Jahr die zweithäufigsten Krebserkrankungen und die zweithäufigste Ursache für den Krebstod bei Frauen und Männern dar. Epidemiologische Studien in Nordamerika und Europa haben eine Korrelation zwischen dem Verzehr von hoch erhitztem Fleisch und der Entstehung von kolorektalen Tumoren nachweisen können. Ursächlich kommen hierfür heterozyklische aromatische Amine (HCA), die beim Braten, Grillen oder Kochen von proteinhaltigen Lebensmitteln entstehen, in Frage. In hoch erhitztem Fisch und Fleisch ist das 2-Amino-1-methyl-6-phenylimidazo[4,5-b]pyridin (PhIP) das am stärksten vertretene HCA.
Wir gehen der Frage nach, in welchem Maße an verschiedenen Lokalisationen des Gastrointestinaltraktes (Dünndarm, Dickdarm) PhIP aufgenommen wird, und ob die Substanz über den Blutkreislauf zum Stammzellkompariment in den Krypten des Dickdarms gelangt und dort zur Bildung von PhIP-DNA-Addukten führt.

     Projektverantwortliche:
Dr. Petra Nicken; Prof. Dr. Breves; Prof. Dr. Hewicker-Trautwein

Leitung des Instituts
Tel.:+49 511 856-7545
Fax.:+49 511 856-7409
Zentrales Sekretariat
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