
Unsere Arbeitsgruppe erforscht die Rolle von zellulären Botenstoffen bei der Gehirnentwicklung. Dazu untersuchen wir übersichtliche Nervensysteme von Evertebraten und Netzwerke von menschlichen Modellneuronen. Ein Schwerpunkt unserer Forschung ist die Signalübertragung mit dem gasförmigen Botenstoff Stickstoffmonoxid (NO). Eine Informationsübertragung durch ein Gas, das auf Bedarf von einer Zelle produziert wird, durch die Membran diffundiert und die Funktion einer anderen Zelle reguliert, repräsentiert ein neuartiges Signalisierungsprinzip in dem durch seine strikten anatomischen Verbindungen charakterisierten Nervensystem. Wir haben entdeckt, dass NO bei der Entwicklung von Nervensystemen als ein Regulator der Zellwanderung wirkt.
Aus den Versuchsergebnissen, die durch eine Stimulation und Blockade der NO Signalbahn erzielt wurden, lassen sich Therapieansätze zur Schadensreparatur im Nervensystem ableiten: DFG-Forschergruppe 1103
Zellkulturexperimente an humanen Modellneuronen helfen der Forschung für weniger Tierversuche: Zentrum f. Ersatz- und Ergänzungsmethoden
Hier sehen Sie 4 aktuelle Zeitschriften-Titelseiten die einige Aspekte unserer Forschungsarbeit darstellen:
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