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TiHo HOME - Einrichtungen - Zoologie
RESEARCH REPORT / FORSCHUNGSBERICHT
Liste der Forschungsprojekte
ausführliche Beschreibungen: Nummer anwählen oder nach unten scrollen.
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Affektkommunikation koloniebildender Fledermäuse: schallphysikalische Korrelate, Psychophysiologie und amygdaloide Repräsentation |
K.-H. Esser |
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Akustische Grundlagen für Biodiversität: Echoortung und akustische Kommunikation zweier Morphotypen der Fledermaus Macrotus waterhousii minor
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S. Schmidt; A. Bastian |
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Akustische Kommunikation von Affekten bei Spitzhörnchen (Tupaia belangeri, Scandentia) und Mausmaki (Microcebus murinus, Primates): stimmlicher Ausdruck, Wirkung und Wahrnehmung
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E. Zimmermann; Ma. Scheumann; S. Schehka |
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Akustische Wahrnehmungskategorien bei Lemuren - Ausprägung, Ursachen, Mechanismen
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E. Zimmermann; S. Schmidt; M. Scheumann; L. Leliveld |
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Bewertung von Sozialrufen durch den Indischen Falschen Vampir, Megaderma lyra
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S. Schmidt |
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Elektrisches Betäuben von Fischen
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D. Steinhagen; K-H. Esser; G. Klein ; H. Seifert |
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Genetische Variation und ökologische Nischenmodellierung bei Tungarafröschen
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H. Pröhl |
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Geografische Variation in genetischen, ethologischen und morphologischen Eigenschaften beim Erdbeerfröschchen Dendrobates pumilio
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H. Pröhl; Th. Dejaco; C. Dreher + Chr. Heisler; Th. Ostrowski u. a. |
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Geografische Variationen in Sozialökologie, Kommunikation, Morphologie und Genetik nachtaktiver Lemuren auf Madagaskar |
E. Zimmermann; U. Radespiel ; B. Randrianambinina; R. Rakotondravony u.a. |
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Geographische Variation in Morphologie, Verhalten und Genetik im Granulierten Baumsteigerfrosch, Oophaga granulifera
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H. Pröhl; O. Brusa |
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Händigkeit, Lateralität und feinmotorische Handlungen bei Lemuren - Muster, Ursprung, Mechanismen
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E. Zimmermann; U. Radespiel; M. Scheumann; L. Leliveld |
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Kommunikation zwischen Neuronen und Astrocyten in der „Inneren Uhr”
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E. Lipokatic-Takacs; S. Steinlechner |
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Management und Erhaltung von Mausmakis
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E. Zimmermann; U. Radespiel; E. Engelke; H.-J. Sauer; W. Mehl |
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Nahrungssuchstrategien und Raumkognition bei Lemuren: eine vergleichende verhaltensexperimentelle Untersuchung in Freiland und Labor
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M. Joly; E. Zimmermann |
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Naturschutz und Populationsgenetik bei einheimischen Amphibienarten
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A. Krug; H. Pröhl; C. Goldhausen |
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Phylogenie, Phylogeographie und Naturschutzgenetik von nachtaktiven Lemuren
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U. Radespiel; E. Zimmermann; M. Craul; B. Randrianambinina |
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Regional Biogeography and ecology of mouse lemurs in the Ankarafantsika National Park
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U. Radespiel; R. Rakotondravony; S. Torén; L. Sehen |
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Rückkopplung der Aktivität auf die Jahresperiodik des Dsungarischen Zwerghamsters (Phodopus sungorus)
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S. Steinlechner; F. Scherbarth; I. Petri |
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Saisonale Änderungen der neuronalen Plastizität
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S. Steinlechner; M. Bolborea |
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Untersuchungen zu Taktik und Kriterien der Weibchenwahl sowie zur Bedeutung von Kommunikationssignalen bei einem neotropischen Pfeilgiftfrosch: Oophaga pumilio
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H. Pröhl; I. Meuche |
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Vergleichende Nahrungsökologie von Mausmakis im Ankarafantsika Nationalpark
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U. Radespiel; S. Thorén |
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Vergleichende Untersuchungen zum Spielverhalten und zum "Lachen" bei Menschenaffen und Mensch
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E. Zimmermann; E.J. Engelke; K. Instenberg |
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Vergleichende Untersuchungen zur Wahrnehmung akustisch vermittelter Emotionen
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M. Scheumann; E. Zimmermann |
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Weibliche Dominanz und Partnerwahl bei Mausmakis
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U. Radespiel; E. Zimmermann |
1. |
Affektkommunikation koloniebildender Fledermäuse: schallphysikalische Korrelate, Psychophysiologie und amygdaloide Repräsentation
Acoustic communication of emotions in colonial bats: vocal expression, psychophysiology and amygdaloid representation
PD Dr. Karl-Heinz Esser (953 - 84 20) |
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Die Bestimmung der emotionalen Bedeutung von Umweltreizen und die Erzeugung affektiver Zustände/Verhaltensweisen sind Kernfunktionen der amygdaloiden Nuclei (Mandelkern des Gehirns). Arteigene Kommunikationslaute gehören zu den biologisch besonders relevanten Umweltreizen, da sie sowohl das Zusammenleben (von Individuen), als auch das Überleben (einer Spezies) fördern. Ausgehend von einer digitalen Lautdatenbank werden zunächst die schallphysikalischen Korrelate emotionaler Zustände bei der Kleinen Lanzennase Phyllostomus discolor, einem einschlägig etablierten Säugetiermodell, untersucht. Durch Playback derselben Signale wird, neben einer solch senderseitigen Betrachtung, auch die Wirkung der Laute auf den Empfänger (im Sinne einer Emotionsinduktion) fassbar. Entsprechend induzierte Affekte sind über ihre peripheren/vegetativen Effekte (z.B. Änderung der Herzfrequenzvariabilität) physiologisch messbar und damit objektivierbar. Die so validierten affektiven Lautäußerungen dienen weiterhin als Schallreize bei der extrazellulären Ableitung von Einzelzellantworten aus den Amygdalae wacher/verhaltensbereiter Tiere. Auf der Ebene einzelner Nervenzellen sollte eine affektive Bedeutungszuordnung/Emotionsinduktion in Form einer affektspezifischen Aktivierung/Inhibition bzw. in Form einer emotionsabhängigen Veränderung neuronaler Antwortmuster messbar sein. |
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Laufzeit: seit April 2006, fortlaufend
Drittmittelgeber: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur / Zentrum für systemische Neurowissenschaften Hannover
Externe Kooperationspartner: Prof. Dr. Altenmüller, Institut für Musikphysiologie und Musiker-Medizin der Hochschule für Musik und Theater, Hannover; Prof. Dr. C. Grothe, Neuroanatomie, Medizinische Hochschule Hannover |
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2. |
Akustische Grundlagen für Biodiversität: Echoortung und akustische Kommunikation zweier Morphotypen der Fledermaus Macrotus waterhousii minor
Acoustic basis for biodiversity: Echolocation and acoustic communication in two morphotypes of the bat, Macrotus waterhousii minor
PD Dr. Sabine Schmidt (953-8746); Dipl.-Biol. Anna Bastian |
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Im Zentrum dieses Forschungsprojekts stehen Artbildungsprozesse bei Fledermäusen. In West- und Ost-Kuba treten zwei distinkte Morphotypen der Fledermausart Macrotus waterhousii minor auf, von denen bislang trotz Kontaktzone keine Hybriden bekannt sind. Dies lässt die Vermutung zu, dass Reproduktionsbarrieren die Trennung der Morphotypen aufrechterhalten. Für Fledermäuse ist akustische Information essentiell für die Orientierung, den Nahrungserwerb sowie für die intraspezifische Kommunikation. Da einerseits die Echoortung die Einnischung in Mikrohabitate reflektiert, und andererseits das akustische Sozialverhalten eine Verhaltensisolation bedingen kann, untersuchen wir Echoortung und akustische Kommunikation als treibende Kräfte für Speziationsprozesse in Feld- und Laborexperimenten mittels kombinierter videographisch-akustischer Analyse. Damit werden wir zur Klärung des taxonomischen Status der diversen Morphotypen der basalen und in den Neotropen weit verbreiteten Phyllostomiden-Unterfamilie Macrotinae beitragen. |
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Laufzeit: Januar 2008 bis Januar 2011
Drittmittelgeber: Bayer AG und Eigenmittel
Externe Kooperationspartner: Dr. E. Mora, Faculdad de Biología, Universidad de la Habana, Kuba |
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3. |
Akustische Kommunikation von Affekten bei Spitzhörnchen (Tupaia belangeri, Scandentia) und Mausmaki (Microcebus murinus, Primates): stimmlicher Ausdruck, Wirkung und Wahrnehmung
Acoustic communication of emotions in nonhuman mammals and man: production, perception and neural processing
Prof. Dr. Elke Zimmermann (953 - 87 40); Dr. Marina Scheumann (953 - 87 43); Dipl.-Biol. Simone Schehka (953 - 84 27); Birgit Haßfurther (953 - 87 44); Karsten Instenberg (953 - 84 29) |
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Eine zentrale Frage in der neurowissenschaftlichen Sprach- und Musikforschung ist die nach den biologischen Grundlagen von Emotionen in der akustischen Kommunikation. Bei nicht-menschlichen Primaten fehlen sowohl ein artübergreifendes Versuchsparadigma zur systematischen Analyse des stimmlichen Ausdrucks von Affekten bei sozialen Interaktionen und seiner Verarbeitung als auch diesbezügliche Untersuchungen an strepsirrhinen Primaten und primatenverwandten Säugetieren. Ziel dieses Vorhabens ist es deshalb, mit einem vergleichenden Ansatz am Model Spitzhörnchen und Grauer Mausmaki erstmal einen Einblick in die affektgebundene akustische Kommunikation innerhalb der frühen Primatenradiation zu bekommen und dabei mögliche Universalien und Spezialentwicklungen zu charakterisieren.
Taxaübergreifend analysieren wir dazu
• die schallphysikalische Struktur von Kommunikationslauten, die bei sozialen Interaktionen zu gegensätzlichen affektiven Verhaltensantworten und psycho-physiologischen Reaktionen führen
• die Wahrnehmung dieser Kommunikationslaute und ihre Modulation durch sozio-akustische Erfahrung über kombinierte psychoakustische Experimente
• neurale Korrelate ihrer Verarbeitung auf kortikaler und subkortikaler Ebene mit besonderer Berücksichtigung des limbischen Systems über bildgebende neuro-funktionsanatomische Techniken
Über einen Vergleich der Ergebnisse dieses Vorhabens mit anderen Projekten der Forschergruppe wird die Grundlage zur Aufstellung eines Modells zur Evolution der akustischen Affektkommunikation bei Primaten geschaffen. |
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Laufzeit: seit März 2003, fortlaufend
Drittmittelgeber: DFG FOR 499
Externe Kooperationspartner: Prof. Dr. Altenmüller, Institut für Musikphysiologie und Musiker-Medizin der Hochschule für Musik und Theater, Hannover; Prof. Dr. Alter, School of Neurology, Neurobiology and Psychiatry Newcastle University Medical School, GB; Prof. Dr. Ehret, Abteilung Neurobiologie, Universität Ulm, Ulm; Prof. Dr. Kölsch, Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften, Leipzig; Prof. Dr. Kopiez, Institut für Musikpädagogische Forschung der Hochschule für Musik und Theater, Hannover; Prof. Dr. Kotz, Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften, Leipzig; Prof. Dengler, Dr. Schröder, Abteilung Neurologie mit Klinischer Neurophysiologie, Medizinische Hochschule Hannover, Hannover; Prof. Dr. Dirk Wildgruber, Abteilung Affektive Neurophysologie, Universität Tübingen |
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4. |
Akustische Wahrnehmungskategorien bei Lemuren - Ausprägung, Ursachen, Mechanismen
Acoustic perception categories in lemurs - Differentiation, origins, mechanisms
Prof. Dr. Elke Zimmermann (953 - 87 40); PD Dr. Sabine Schmidt (953 - 87 46); Dr. Marina Scheumann (953 - 87 43); Dipl.-Biol. Lisette Leliveld (953 - 87 43) |
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Ein besseres Verständnis der Evolution von Sprache beim Menschen erfordert eine genaue Kenntnis akustischer Wahrnehmungskategorien bei nicht-menschlichen Primaten. Bisher liegen jedoch nur psychoakustische Untersuchungen über anthropoide Primaten vor. Wie basale Primaten ihre Umwelt akustisch wahrnehmen, welche Mechanismen diesem Prozess zugrunde liegen und warum sich diese Anpassungsleistungen im Laufe der Evolution entwickelt haben, wird im Rahmen einer vergleichenden Untersuchung erarbeitet. Dazu werden mittels Play-Back-Experimente die biologische Bedeutung akustischer Merkmalsklassen im natürlichen Kontext und mittels psychoakustischer Dressurtechniken im Labor das Hörvermögen, die Frequenz- und Zeitunterscheidung sowie akustische Wahrnehmungsqualitäten untersucht. |
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Laufzeit: seit Anfang 2000, fortlaufend
Drittmittelgeber: Eigenmittel, EU |
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5. |
Bewertung von Sozialrufen durch den Indischen Falschen Vampir, Megaderma lyra
Evaluation of social calls in the Indian False Vampire bat, Megaderma lyra
PD Dr. Sabine Schmidt (953 - 8746); N.N |
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Die Fledermausart Megaderma lyra besitzt ein umfangreiches Repertoire von Sozialrufen, die in spezifischen Verhaltenskontexten geäußert werden. Die Rufe enthalten darüber hinaus Informationen über die Identität des Rufers und seinen affektiven Zustand. Um zu untersuchen, inwiefern eine Kategorisierung von Sozialrufen allein aufgrund der Lautäußerung unabhängig vom Verhaltensdisplay erfolgt, setzen wir ein von uns an Fledermäuse angepasstes Habituations-Dishabituationsparadigma ein. Die Stimuli werden dabei jeweils reziprok zur Habituation und Dishabituation verwendet. Unterscheiden sich die Reaktionen auf die Dishabituation in den reziproken Versuchsansätzen, zeigt dies, dass die Tiere die Stimuli nicht nur verschiedenen Kategorien zuweisen, sondern auch bewerten. Mit diesem Paradigma wird die Bewertung von Sozialrufen auf verschiedenen Ebenen untersucht, z.B. für unterschiedliche Ruftypen, aber auch Variationen eines Ruftyps mit verschiedenem affektivem Gehalt. |
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Laufzeit: August 2004 bis Dezember 2009
Drittmittelgeber: DFG und Eigenmittel
Externe Kooperationspartner: Prof. Dr. K. Sripathi, Dept. of Animal Behaviour and Physiology, Madurai Kamaraj University, Madurai, India; Dr. W.B.Yapa, Dept. Of Zoology, University of Colombo, Sri Lanka
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6. |
Elektrisches Betäuben von Fischen
Electrictal stunning of fish
Prof. Dr. Dieter Steinhagen (953 - 8560); PD Dr. Karl Esser (953 - 8420); Prof. Dr. Günter Klein (953 - 7256); Prof. Dr. Hermann Seifert (953 - 7454) |
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Zum Schlachten von Fischen ist eine tierschutzgerechte, humane Tötungsmethode erforderlich. Für den Einsatz von elektrischem Strom zur Betäubung von Speisefischen sollen in diesem Vorhaben im Hinblick auf Tierschutz und Qualität des Filets praxistaugliche Parameter erarbeitet werden. |
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Laufzeit: seit März 2006, fortlaufend
Externe Kooperationspartner: Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz, Task Force Veterinärwesen, Fachdienst Fischseuchenbekämpfung
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7. |
Genetische Variation und ökologische Nischenmodellierung bei Tungarafröschen
Genetic variation in tungara frogs
Prof. Dr. Heike Pröhl (953 - 84 31) |
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In diesem Projekt wird mit Hilfe von molekularen Markern (Mikrosatelliten und mt DNA) eine phylogeographische Studie durchgeführt, die klären soll, wie lange die beiden Populationen nördlich und südlich der Verbreitunglücke schon voneinander getrennt sind und wie hoch der Genfluss zwischen Populationen ist. Mit der Methode Ecological Niche Modelling soll weiterhin geklärt werden, welche ökologischen Variablen die Verbreitung von Tungarafröschen beschränken. |
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Laufzeit: seit Juli 2000, fortlaufend
Drittmittelgeber: DFG, NSF
Externe Kooperationspartner:Prof. Mike Ryan, Prof. Ulrich Mueller, Section of Integrative Biology, University of Austin, TX, USA; Dr. Stanley Rand, Smithsonian Tropical Research Institute Balboa, Panama; Dr. Santiago Ron, Pontificia Universidad Catblica det Ecuador
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8. |
Geografische Variation in genetischen, ethologischen und morphologischen Eigenschaften beim Erdbeerfröschchen Dendrobates pumilio
Geographic variation in genetic, ethological and morphological traits in the strawberry poison frog Dendrobates pumilio
Prof. Dr. Heike Pröhl (953 - 84 31); Thomas Dejaco; Sabine Sippel (953 - 87 59); Corinna Dreher + Christine Heisler; Thomas Ostrowski u. a. |
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Phänotypische Variation zwischen und innerhalb von Populationen derselben Art ist ein weit verbreitetes Phänomen bei Tieren und Pflanzen. Diese Variationen können auf genetische Unterschiede, natürliche oder sexuelle Selektion zurückzuführen sein. Das neotropische Erdbeerfröschchen ist eine der variabelsten Arten der Welt. Zwischen den Populationen unterscheidet es sich in Größe, Färbung, bioakustischen Parametern der männlichen Paarungsrufe, Territorialverhalten und Populationsdichte. Ziel des Projektes ist es, dieser Variabilität auf den Grund zu gehen. Es werden genetische und ökologische Analysen mit ethologischen Beobachtungen als auch visuellen und akustischen Wahlexperimenten zur Partnerwahl kombiniert, um die jeweilige Bedeutung von sexueller und natürlicher Selektion auf die phänotypische Ausprägung und deren Bedeutung für Populationsdifferenzierung und Artbildung zu untersuchen. |
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Laufzeit: seit Juli 2004, fortlaufend
Drittmittelgeber:DAAD, Berufungsmittel, DFG
Externe Kooperationspartner: Federico Bolanos, Escuela de Biologia, Universidad de Costa Rica |
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9. |
Geografische Variationen in Sozialökologie, Kommunikation, Morphologie und Genetik nachtaktiver Lemuren auf Madagaskar
Geographical variation in socioecology, communication, morphology and genetics of nocturnal lemurs
Prof. Dr. Elke Zimmermann (953 - 87 40); PD Dr. Ute Radespiel (953 - 84 30); Dr. B. Randrianambinina; R. Rakotondravony; Dr. S. Rasoloharijaona; R. Ramanankirahina; Dipl.-Biol. Mathias Craul; Maria Mendez-Cardenas |
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Eine zentrale Frage in der Evolutionsbiologie ist die Entstehung, Ausbreitungsgeschichte, Radiation und das Aussterben von Arten. Wir bearbeiten diese Fragestellung am Modell einer evolutionsgeschichtlich frühen Primatengruppe, der Lemuren Madagaskars. Dazu erfassen wir derzeit nachaktive Lemurentaxa in den nordwestlichen, nördlichen und östlichen Waldgebieten und Waldfragmenten Madagaskars vergleichend. Ziel ist es, den Einfluss von geografischer Distanz, geographischen Barrieren und Habitateigenschaften (inkl. anthropogen verursachten Veränderungen) auf die Variation von Ökologie, Verhalten, Morphologie und Genetik dieser Primatengruppe zu untersuchen, um dadurch erstmals den Einfluss der natürlichen und sexuellen Selektion bzw. anthropogener Effekte auf die Variation abschätzen zu können. Die Ergebnisse stellen moderne nicht-invasive Werkzeuge für eine schnelle Diagnose der Biodiversität und für ein Monitoring von Arten dar und sind für das Management tropischer Waldgebiete unverzichtbar. Sie stellen zudem einen ersten Schritt dar, um den Ursprung, die Ausbreitungsgeschichte und die Evolution der weltweit einzigartigen Artendiversität madagassischer Lemuren besser zu verstehen. |
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Laufzeit: seit Anfang 2000, fortlaufend
Drittmittelgeber:VW I/776 828 + VW I/76 828-1 + VW I/81906, DAAD, private organizations, DFG beantragt
Externe Kooperationspartner:Prof. N. Raminosoa, Biologie Animal, Antananarivo, Madagascar; Dr. D. Rakotondravony, Biologie Animal, Antananarivo, Madagascar; Prof. Dr. Y. Rumpler, Embryologie, Universite Strassbourg, F; Prof. Dr. M. Bruford, Cardiff University, GB
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10. |
Geographische Variation in Morphologie, Verhalten und Genetik im Granulierten Baumsteigerfrosch, Oophaga granulifera
Geographic variation in genetic, morphological and behavioural traits in Granular Poison Frogs, Oophaga granulifera
Prof. Dr. Heike Pröhl (953-8431); MSc. Oscar Brusa |
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This study aims to analyse genetic, mophological and behavioural geographic variation in the granular poison frog. Oophaga granulifera ( Taylor 1958), in Pacific Costa Rica and Western Panama. The main purpose is to discover the reasons for colour polymorphism, common in Dendrobatidae, and how it is related to other phenotypic traits, genetic morphs, one with mainly red and larger individuals in the South, and a second with showing an intermediate bronze colour in a contact zone. Presumably the red populations are aposematic and the green populations are cryptic. Predation and mate choice experiments will be carried out to study the possible causes. Finally I investigate population and genetic differentiation between colour morphs, and the possible link between neutral markers and coulor genes under selection. This species is an optimal model to explore these puzzling topics since, in contrast to other dendrobatid species, the number of coulor morphs is small. |
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Laufzeit: Mai 2008 bis Mai 2012
Drittmittelgeber:VW-Stiftung (Evolutionsbiologie)
Externe Kooperationspartner:Dr. Nick Mundy, University of Cambridge |
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11. |
Händigkeit, Lateralität und feinmotorische Handlungen bei Lemuren - Muster, Ursprung, Mechanismen
Handedness, laterality and fine-grained motoric control of actions in lemurs - patterns, origins and mechanisms
Prof. Dr. Elke Zimmermann (953 - 87 40); PD Dr. Ute Radespiel (953 - 84 30); Dr. Marina Scheumann (953 - 87 43); Dipl.-Biol. Lisette Leliveld (953 - 87 43) |
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Unter Händigkeit versteht man die bevorzugte Nutzung einer Hand. Diese funktionelle Asymmetrie ist beim Menschen und bei höheren Primaten bereits länger bekannt. Erste experimentelle Studien an Mausmakis belegen, dass Händigkeit bereits bei diesen basalen Primaten vorkommt. Um die Evolution von Händigkeit bei Primaten besser zu verstehen, wird in diesem Projekt das Ausmaß der Lateralität und die feinmotorische Kontrolle von Handlungen unter Versuchsbedingungen sowie im natürlichen Verhalten bei Lemuren untersucht. |
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Laufzeit: seit Mitte 2000, fortlaufend
Drittmittelgeber:EU, PROCOPE beantragt |
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12. |
Kommunikation zwischen Neuronen und Astrocyten in der „Inneren Uhr”
Communication between neurons and astrocytes of the biological clock
Dr. Esther Lipokatic-Takacs (953 - 8458); Prof. Dr. Stephan Steinlechner (953 - 8450) |
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Die „Innere Uhr“ der Säugetiere ist in den suprachiasmatischen Nuclei (SCN) des Hypothalamus lokalisiert. Der SCN besteht aus ca. 16 000 Neuronen und Gliazellen, wobei jedes einzelne Neuron durch Rückkopplungsschleifen der Genexpression einen eigenständigen Oszillator mit eigenem Takt darstellt. Im intakten Kerngebiet sind jedoch alle einzelnen Neurone zu einem übergeordneten Taktgeber synchronisiert. Das Kerngebiet koordiniert so Rhythmen von physiologischen Funktionen und auch von Verhaltensweisen und synchronisiert sie mit dem 24-Stunden Tag. Der Mechanismus dieser Synchronisation ist immer noch unbekannt. Neuere Untersuchungen lassen vermuten, dass die Astrocyten dabei eine entscheidende Rolle spielen. Die mögliche Kommunikation zwischen Neuronen und Astrozyten soll mit Hilfe von Zellkulturen der SCN-Zellen von Dsungarischen Zwerghamstern (Phodopus sungorus) untersucht werden. |
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Laufzeit: seit Oktober 2007, fortlaufend
Drittmittelgeber:Eigenmittel |
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13. |
Management und Erhaltung von Mausmakis
Management and Conservation of mouse lemurs
Prof. Dr. Elke Zimmermann (953 - 87 40); PD Dr. Ute Radespiel (953 - 84 30); Elisabeth J. Engelke (953 - 87 44); Hans-Joachim Sauer (953 - 87 57); Wolfgang Mehl (953 - 87 57) |
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Mausmakis gehören weltweit zu den kleinsten Primaten. Sie kommen nur in Madagaskar vor. Eine der größten Gefahren für diese Primaten stellt die rapide fortschreitende Abholzung der Regenwälder Madagaskars dar. Um die Mausmakis zu erhalten, ist neben dem Schutz ihrer Lebensräume eine weitere Voraussetzung, dass man ihre Biologie und ihre Ansprüche an ihren Lebensraum besser kennt. Dazu müssen Daten zum Verhalten und zur Physiologie erhoben werden. Dies ist zum Teil nur unter Laborbedingungen möglich. Daher sind Zuchtkolonien, die ihr Überleben in menschlicher Obhut gewährleisten, unentbehrlich. Es gelang uns, eine sich selbst erhaltende Zuchtkolonie des grauen Mausmakis aufzubauen und erstmalig goodman´s Mausmakis erfolgreich nachzuzüchten. Dabei werden Langzeit-Daten zur Beziehung zwischen Haltungsbedingungen, Reproduktion und Verhalten sowie über koloniespezifische Besonderheiten erhoben. Übereinstimmungen und Unterschiede zwischen den Kolonien verschiedener Labors werden auf ihre Ursachen hin überprüft. Um die genetische Diversität der Zuchten zu erhalten, sind weltweit Zuchtbücher etabliert, in die unsere Kolonien eingeschlossen sind. In naher Zukunft werden koordinierte Zuchtprogramme und Genbanken von bestehenden Zuchten die genetische Diversität der Kolonien mit erhalten helfen. |
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Laufzeit: seit Mitte 1996, fortlaufend
Externe Kooperationspartner:Prof. Dr. K. Hodges, DPZ, Göttingen; Prof. Dr. A. Mac Larnon, Uni Roehampten; Zoo Zürich; Zoo Paris |
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14. |
Nahrungssuchstrategien und Raumkognition bei Lemuren: eine vergleichende verhaltensexperimentelle Untersuchung in Freiland und Labor
Foraging strategies and spatial cognition in lemurs: a comparative experimental study in the field and in captivity
Dr. Marine Joly (953 - 8424); Prof. Dr. Elke Zimmermann (953 - 8740) |
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Räumliche Orientierung und Raumgedächtnis sind eine wesentliche Voraussetzung dafür, Ressourcen im drei-dimensionalen Raum zu lokalisieren und effizient zu nutzen. Während die Mechanismen der Raumorientierung und der Raumgedächtnis bei Insekten, Vögeln und Nagetieren derzeit intensiv experimentell bearbeitet werden, steht die Forschung in diesem Bereich bei Primaten noch in den Kinderschuhen. Ziel des Projektes ist es deshalb zu untersuchen, inwiefern und wie Halbaffen ihre Nahrungssuche organisieren, und inwiefern sie dazu ein raum-zeitliches Gedächtnis benutzen. Die Untersuchungen werden sowohl in Feld (Madagaskar) als auch in Gefangenschaft (Mausmaki Kolonie in unserem Institut, Zoos) durchgeführt. Drei verschiedene Themen werden besonders bearbeitet: 1- Vergleich der raumzeitlichen Gedächtnisleistungen bei zwei sympatrisch lebenden Mausmaki-Arten in Madagaskar, 2- Geschlechtsunterschiede in der Raumorientierung und dem Raumgedächtnis bei Lemuren, 3- Einfluss von Qualität und Quantität einer Futterquelle auf Nahrungssuchstrategien. Dabei kombinieren wir derzeit radiotelemetrische Untersuchungen (in Feld) mit experimentellen Manipulationen von Nahrungsressourcen (Feld und Gefangenschaft). Das Gesamtvorhaben wird es erlauben, erstmals einen Einblick in die evolutionären Wurzeln der Raumorientierung und des Raumgedächtnisses bei Primaten zu erhalten. |
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Laufzeit: seit Dezember 2005, fortlaufend
Drittmittelgeber:beantragt
Externe Kooperationspartner:Prof. R. Byrne, Psychology, Univ. St. Andrews, GB |
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15. |
Naturschutz und Populationsgenetik bei einheimischen Amphibienarten
Conservation and Population Genetics in native amphibian species
Dipl.-Biologin Astrid Krug (953 - 87 52); Prof. Dr. Heike Pröhl (953 - 84 31); Carsten Goldhausen |
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Amphibien gehören zu den am stärksten bedrohten Tiergruppen. Sie sind weltweit von Populationsrückgängen betroffen, viele Arten gelten schon als ausgestorben. Gründe für die Populationsrückgänge sind insbesondere Habitatfragmentierung, Ausbreitung von Krankheiten und Kontamination von Laichgewässern. Für niedersächsische Amphibien gilt, dass früher große kontinuierliche Populationen heute durch Straßenbau und Habitatzerstörung stark fragmentiert sind. Mit Hilfe von molekularen Markern (Mikrosatelliten, mt Gene) soll zunächst an einigen Arten (Laubfrosch, Springfrosch, Gelbbauchunke) untersucht werden wie groß die verbleibenden Populationen sind (effektive Populationsgröße), wie stark die Populationen sich genetisch unterscheiden und wie hoch der Genfluss zwischen ihnen ist; wie groß die die genetische Diversität innerhalb von Populationen ist und ob alle Populationen als authochton angesehen werden können. Exemplarisch am Laubfrosch soll weiterhin geklärt werden, ob in Niedersachsen oder anderswo in Deutschland unterschiedliche genetische Linien vorliegen, die durch postglaziale Einwanderung zustande gekommen sein könnten. Diese müssten dann als unterschiedliche Conservation Units gemanagt werden. Schließlich soll geklärt werden, ob sich die genetische Diversität innerhalb von Populationen auf die Fitness der Individuen auswirkt. Wiederansiedlungsprojekte können mit molekular-genetischen Daten gezielt unterstützt werden. |
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Laufzeit: seit Juni 2005, fortlaufend
Drittmittelgeber:DBU, NLWKN
Externe Kooperationspartner:Dipl.-Biologe Richard Poloucky, NLWKN, Hannover; Dr. Robert Jehle, Universität Bielefeld; Dipl.-Biologe Holger Brandt + Annika Ruprecht, Biologische Schutzstation Steinhuder Meer; Dr. Susanne Hauswaldt, Universität Braunschweig
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16. |
Phylogenie, Phylogeographie und Naturschutzgenetik von nachtaktiven Lemuren
Phylogeny, phylogeography and conservation genetics of nocturnal lemurs
PD Dr. Ute Radespiel (953 - 84 30); Prof. Dr. Elke Zimmermann (953 - 87 40); Dipl.-Biol. Mathias Craul (953 - 87 50); Dr. Blanchard Randrianambinina |
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Lemuren haben nach der Besiedelung Madagaskars eine umfangreiche Radiation durchlaufen und bestehen heute aus über 60 Arten, die unterschiedliche Wald-Lebensräume der Insel bewohnen. Die dem zugrunde liegende Besiedelungsgeschichte ist bisher nur wenig bekannt. Die historischen geographischen Muster sind heutzutage überlagert von rezenten anthropogenen Störeinflüssen. Die Wälder Madagaskars sind heute in großen Teilen fragmentiert und machen weniger als 10% der Ursprungsfläche aus. In diesem Projekt werden die historischen und rezenten Faktoren analysiert, die die Radiationen ermöglicht und die genetischen Strukturen verschiedener Lemurenarten beeinflusst haben. Darüber hinaus wird die reproduktive Isolation bzw. die mögliche Hybridisierung zwischen sympatrischen Schwesterarten genauer untersucht. Die Analysen werden v. a. an der Gattung Microcebus spp. und Lepilemur spp. durchgeführt. |
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Laufzeit: seit Anfang 2003, fortlaufend
Drittmittelgeber:DFG (Ra 502/7), VW (I/81906), DAAD, Conservation International, Bundesamt für Naturschutz
Externe Kooperationspartner: Dr. L. Chikhi, Universität Toulouse; Prof. Dr. M.W. Bruford, Cardiff University; Dr. S.M. Funk, Durrell Wildlife Conservation Trust; Dr. D. Rakotondravony, Universität Antananarivo, Madagaskar; Dr. L. Vigilant, MPI für evolutionäre Anthropologie, Leipzig; GERP, Madagaskar |
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17. |
Regional Biogeography and ecology of mouse lemurs in the Ankarafantsika National Park
Regional Biogeography and ecology of mouse lemurs in the Ankarafantsika National
PD Dr. Ute Radespiel (953 - 84 30); Romule Rakotondravony; Sandra Torén; Lalandy Sehen |
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In Nordwest-Madagaskar kommen zwei Mausmaki-Arten teilweise sympatrisch vor. Dieses Projekt untersucht die ökologischen Hintergründe und das Ausmaß der vorhandenen Sympatrie und hat zum Ziel, die artspezifischen Lebensraumbedürfnisse und ökologischen Anpassungen zu analysieren, um so ihre Verbreitungsmuster und den Grad ihrer Gefährdung zu verstehen. |
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Laufzeit: seit Anfang 2000, fortlaufend
Drittmittelgeber:DFG, Conservation International, DAAD
Externe Kooperationspartner:Prof. Poremski und Dr. D. Goetze, Universität Rostock; Prof. Ramilijaona, Universität Antananarivo, Madagaskar; Dr. D. Rakotondravony, Universität Antananarivo, Madagaskar; Prof. Ch. Rajeriarison, Univertiät Tana, Madagaskar
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18. |
Rückkopplung der Aktivität auf die Jahresperiodik des Dsungarischen Zwerghamsters (Phodopus sungorus)
Feedback of activity on seasonal rhythms of Djungarian hamsters (Phodopus sungorus)
Prof. Dr. Stephan Steinlechner (953 - 84 50); Dr. Frank Scherbarth (953 - 87 53); Ines Petri (953 - 84 51) |
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Dsungarische Zwerghamster (Phodopus sungorus) besitzen eine ausgeprägte Saisonalität: Im Jahresverlauf ändern sich unter anderem die Fellfarbe, das Körpergewicht und die Gonadenaktivität. Dabei handelt es sich um physiologische Reaktionen auf die sich mit den Jahreszeiten ändernde Tageslänge. Diese Jahresrhythmen sind sowohl im Freiland zu beobachten, als auch unter künstlicher Photoperiode im Labor. Durch Bereitstellung eines Laufrades wird ein erhöhtes Aktivitätsniveau induziert, das interessanterweise dazu führt, dass die normale Gewichtsabnahme im Herbst unterbleibt. Gleichzeitig finden aber alle anderen Winteranpassungen (Fellwechsel, Gonadenregression etc.) statt. Da es sich hier offensichtlich um eine Entkopplung der Winterstatus-Parameter handelt, soll untersucht werden über welchen Mechanismus sich der jahreszeitliche „set-point“ des Körpergewichts durch die Laufradaktivität verschiebt. |
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Laufzeit: seit April 2003, fortlaufend
Drittmittelgeber: Eigenmittel
Externe Kooperationspartner:Prof. Dr. Martin Klingenspor, TU München-Weihenstephan; Prof. Dr. Georg Brabant, University of Manchester; Dr. Perry Barret, University of Aberdeen
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19. |
Saisonale Änderungen der neuronalen Plastizität
Seasonal changes of neuronal plasticity
Prof. Dr. Stephan Steinlechner (953 - 84 50); Matei Bolborea, MSc (953 - 84 58) |
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Bis vor wenigen Jahren wurde das Gehirn von adulten Säugetieren als eine fest verdrahtete Struktur angesehen, in der nur minimale Veränderungen in den neuronalen Verbindungen möglich sind. In den letzten Jahren wurden aber zunehmend Belege für Regenerationsphänomene und eine beachtliche neuronale Plastizität gefunden.
Ziel des geplanten Projektes ist es, die jahreszeitlich gesteuerte strukturelle Plastizität im Gehirn des Dsungarischen Zwerghamsters, Phodopus sungorus, zu untersuchen. Unsere Untersuchungen werden sich zunächst auf die vasopressinergen Projektionen zwischen BNST und dem lateralen Septum/der lateralen Habenula konzentrieren. Diese Studie soll Mechanismen aufzeigen, wie Steroidhormone auf Gehirnfunktionen einwirken können und so zu einer strukturellen Plastizität führen. An diesem Beispiel soll auch erarbeitet werden, in welchem Ausmaß sich im adulaten Gehirn Konnektivaktivitäten verändern können. |
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Laufzeit: seit Oktober 2006, fortlaufend
Drittmittelgeber:EU (Marie Curie)
Externe Kooperationspartner:Dr. Paul Pévet, Université Strasbourg; Dr. Paul Klosen, Université Strasbourg; Prof. Dr. Herbert Hildebrandt, MHH |
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Untersuchungen zu Taktik und Kriterien der Weibchenwahl
sowie zur Bedeutung von Kommunikationssignalen bei einem neotropischen Pfeilgiftfrosch: Oophaga pumilio
Mate choice and importance of communication signals in the neotropical frog Oophaga pumilio
Prof. Dr. Heike Pröhl (953 - 84 31); Dipl.-Biol. Ivonne Meuche |
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In vielen Tierarten wählen die Weibchen ihre Paarungspartner aufgrund von verschiedenen Kriterien aus. Die Partnerwahl setzt weiterhin voraus, dass Weibchen bestimmte Taktiken aufweisen mit denen sie die Männchen untereinander vergleichen. Ziel der Studie ist es 1. die Taktiken der Weibchen des Erdbeerfröschchens (z.B. zufällige Wahl, vergleichende Taktik oder Schwellenwert-Taktik) zu ergründen und 2. die Kriterien der Wahl herauszufinden. Folgende mögliche Kriterien werden dabei berücksichtigt: Größe der Territorien der Männchen, genetische Verwandtschaft zum Weibchen, Parasitenbefall. Eine besondere Rolle bei der Partnerwahl kommt bei Anuren den Eigenschaften des männlichen Paarungsrufes zu: in Play-Back-Experimenten soll festgestellt werden, ob Weibchen bestimmte Rufeigenschaften (z.B. hohe/tiefe Frequenzen) bei ihren Partnern bevorzugen. |
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Laufzeit: August 2004 bis Dezember 2008
Drittmittelgeber:DAAD, DFG
Externe Kooperationspartner:MSc. Federico Bolanos, Escuela de Biología, Universidad de Costa Rica; Prof. KE Linsenmair, Biozentrum, Universität Würzburg; Janina Eulenberg, Universität Würzburg
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Vergleichende Nahrungsökologie von Mausmakis im Ankarafantsika Nationalpark
Comparative feeding ecology of mouse lemurs in the Ankarafantsika National Park
PD Dr. Ute Radespiel (953-8430); Sandra Thorén, MSc (953-8750) |
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Das Ziel dieses Projekts ist die vergleichende Analyse der Nahrungsökologie von verschiedenen Mausmakiarten in Gebieten unterschiedlicher Populationsdichte, um die Grundlagen der partiellen Sympatrie der Arten besser zu verstehen, aber auch um verschiedene biogeographische Modelle zu testen, die die unterschiedliche Größe von Verbreitungsgebieten heute lebender Mausmakiarten erklären können. |
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Laufzeit: seit Anfang 2007, fortlaufend
Drittmittelgeber:DFG (Ra 502/9)
Externe Kooperationspartner:Prof. Ramilijaona, Universität Antananarivo, Madagaskar; Prof. Rabarivola; Universität Mahajanga, Madagaskar; Prof. Porembski, Universität Rostock; Prof. Ganzhorn, Universität Hamburg; Prof. Heipke, Universität Hannover; PD Dr. Siemers, MPI für Ornithologie, Seewiesen
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22. |
Vergleichende Untersuchungen zum Spielverhalten und zum "Lachen" bei Menschenaffen und Mensch
A comparative study on “laughter” and play in great apes (Pongo sp., Gorilla sp., Pan paniscus, Pan troglodytes) and humans
Prof. Dr. Elke Zimmermann (953 - 87 40); Elisabeth J. Engelke (953 - 87 44); Karsten Instenberg (953 - 84 29) |
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A central question in cognitive research on the acoustics of emotions in humans is to what extent humans share mental capacities as well as coding and decoding strategies in communication with our closest biological relatives, the great apes. Laughter is an important component of nonverbal emotional communication across all human cultures. However, its biological roots are only poorly understood. We will use for the first time a comparative approach on great ape emotional communication to get insight into the evolution and phylogenetic roots of laughter as well as on social rules during play. |
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Laufzeit: seit Anfang 2004, fortlaufend
Drittmittelgeber:verschiedene (z.B. Christian Vogel Fond, Forschungszentrum Jülich), Landesmittel sowie beantragt
Externe Kooperationspartner:Prof. Dr. Michael Owren, Psychology, Georgia State Univ., USA; Dr. Marina Davila Ross, Psychology, Portsmouth, GB |
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Vergleichende Untersuchungen zur Wahrnehmung akustisch vermittelter Emotionen
Perception of emotional vocalizations across species
Dr. Marina Scheumann (953 - 8743); Prof. Dr. Elke Zimmermann (953 - 8740)
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In seinem Standardwerk „The expression of emotions in animal and man“ stellte Darwin (1872) die Hypothese auf, dass der emotionale Ausdruck von Mensch und Tier auf universalen Mechanismen beruhe. Seither wird versucht, diese artübergreifenden Universalien zu spezifizieren. In dieser Studie werden wir untersuchen, in wieweit Gemeinsamkeiten in der Wahrnehmung akustisch vermittelter Emotionen von Mensch und Tier vorliegen. Hierzu werden menschlichen Probanden Tiervokalisationen und menschliche, nicht-verbale Laute aus positiven und negativen emotionalen Kontexten vorgespielt. Dabei testen wir, ob menschliche Probanden den emotionalen Gehalt von Tiervokalisationen im gleichem Maße erkennen können wie den emotionalen Gehalt menschlicher, nicht-verbaler Laute. Zusätzlich werden neurophysiologische Messungen mittels EEG und fMRI durchgeführt, um zu überprüfen, in wieweit der emotionale Gehalt von menschlichen, nicht-verbalen Lauten sowie Tiervokalisationen in den gleichen Hirnarealen verarbeitet wird. Weiterhin werden wir untersuchen, in wieweit der Grad der stammesgeschichtlichen Verwandtschaft als auch der Grad der Vertrautheit die Erkennung und die neurologische Verarbeitung der in Tierlauten vermittelten Emotionen beeinflusst. |
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Laufzeit: seit April 2008, fortlaufend
Drittmittelgeber:DFG FOR 499
Externe Kooperationspartner: Prof. Dr. Sonja Kotz, Max-Planck Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften, Leipzig; Dr. Anna Hasting, Max-Planck Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften, Leipzig
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24. |
Weibliche Dominanz und Partnerwahl bei Mausmakis
Female dominance and mate choice in mouse lemurs
PD Dr. Ute Radespiel (953 - 84 30); Prof. Dr. Elke Zimmermann (953 - 87 40) |
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Mausmakis eignen sich in besonderer Weise als Modell zur Untersuchung der weiblichen Partnerwahl, da Weibchen dieser Art ein sehr viel höheres elterliches Investment und eine niedrigere potentielle Reproduktionsrate zeigen als Männchen und damit per se wählerischer sein sollten als Männchen. Darüber hinaus sind weibliche Mausmakis über männliche Tiere dominant und können daher ihre Wahl direkt ausüben. In diesen Untersuchungen wird der Einfluss unterschiedlicher Kriterien wie Dominanz, Alter und Verwandtschaft sowie chemische und akustische Signale für die Attraktivität von Männchen analysiert. |
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Laufzeit: seit Anfang 1996, fortlaufend
Externe Kooperationspartner: Dr. N. Mundy, Cambridge |
ZOOLOGIE Arbeitsgruppen / Study groups
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