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Untersuchung zur Therapie des equinen
Melanoms
Das Melanom ist ein bei Pferden häufig vorkommender Hauttumor. Durch Metastasen, aber auch durch den Ersttumor können aufgrund von Lokalisation und Größe des Tumors Organfunktionen eingeschränkt werden, die bis zum Tode des Pferdes führen können.
 Melanom im Bereich der Ohrspeicheldrüse |
 Melanom an der Schweifrübe |
Die bisher zur Verfügung stehenden Therapien wie z.B. die chirurgische Entnahme und die Verabreichung von Zytostatika weisen noch keine ausreichende Wirksamkeit auf.
Ein Erfolg versprechender neuer Therapieansatz, dessen Wirksamkeit bereits in Studien mit anderen Tierarten und auch mit Pferden gezeigt werden konnte, bietet die immunologische Therapie.
Durch diese Behandlung wird es dem Immunsystem erleichtert, die veränderten Zellen zu erkennen, wodurch die Abwehrreaktion gegen den Tumor stimuliert werden soll.
Zur Untersuchung der Wirksamkeit der Therapie beim Pferd soll im Rahmen einer Doktorarbeit an der Klinik für Pferde der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover unter Leitung von Prof. Dr. Feige eine Studie
durchgeführt werden.
An der Untersuchung können Schimmel, die an dem equinen Melanom erkrankt sind, teilnehmen.
Die neuartigen Medikamente sind für das Pferd nach aktuellem Kenntnisstand nicht gesundheitsgefährdend, sondern können im positiven Fall das Melanom verkleinern oder das Wachstum und die Metastasierung verhindern.
Lediglich vorübergehende, geringgradige lokale Reaktionen wurden bisher beobachtet.
Die zu testenden Substanzen werden im Abstand von drei und acht Wochen in das Melanom injiziert.
Um den Verlauf der Therapie festzustellen werden klinische Untersuchungen, Blutanalysen und ein Monitoring der Tumoren durchgeführt.
Die Behandlungskosten belaufen sich auf insgesamt 150 €.
Bei Interesse an einer Teilnahme wenden Sie sich bitte an:
Kathrin Mählmann
Tierärztliche Hochschule Hannover Klinik für Pferde
Bischofsholer Damm 15
Haus-Nr.118
30173Hannover
Tel.: (0511) 856-7233