Im Institut für Mikrobiologie wird an veterinärmedizinisch bedeutsamen Erregern gearbeitet. Dabei stehen Untersuchungen zur Identifizierung bakterieller Virulenzfaktoren sowie zur Aufklärung von Erreger-Wirt-Interaktionen im Vordergrund. Die ermittelten Erkenntnisse werden zur Entwicklung neuer oder verbesserter Diagnostikverfahren und zur Entwicklung von Impfstoffen praktisch umgesetzt. Die eingesetzten Methoden beinhalten neben klassisch-bakteriologischen Verfahren vor allem Standardtechniken der Zell- und Gewebekultur, der Molekularbiologie und der Bakteriengenetik.
Aktuelle Projekte befassen sich mit verschiedenen Erregern beim Schwein und beim Rind. Hierzu zählen Actinbacillus pleuropneumoniae, Streptococcus suis, Haemophilus parasuis und Mycoplasma hyopneumoniae sowie Mycobacterium avium subsp. paratuberculosis und Brachyspira spp..
Die Arbeiten sind eingebunden in den DFG-Sonderforschungsbereich 587 (Immunreaktionen der Lunge bei Infektion und Allergie) das DFG-Graduiertenkolleg 745 (Mukosale Erreger-Wirt-Interaktion) und das Internationale Graduiertenkolleg "Infection Biology". Weiterhin werden Forschungen in dem vom Institut gegründeten BMBF-Verbundprogramm "Entwicklung von genetischen Markern zur Infektabwehr und Resistenz im Atemtrakt des Schweines" (IRAS) durchgeführt.