KLINIK FÜR KLEINTIERE  


HOMEÜbergeordnete Ebene
ZurückIndex

Forschung


Die Forschungstätigkeit der Klinik für Kleintiere erstreckt sich auf verschiedenste Gebiete der klinischen Forschung. Hierzu zählen die Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen der Niere, der Haut, des Herzens, des Blutes, des Auges und von Tumoren. Weiterhin wird eine Vielzahl von wissenschaftlichen Untersuchungen zur Behandlung von Gelenkerkrankungen und Knochenbrüchen, zur Narkosetechnik und im Bereich der Intensivbehandlung durchgeführt.

Bei weiteren Forschungsarbeiten stehen diagnostische Aspekte in Verbindung mit verschiedenen bildgebenden Verfahren, wie die digitale Röntgentechnik, die Szintigraphie, die Computertomographie und der Ultraschall, im Vordergrund. Im Bereich der Nierenkrankheiten wurden zum Beispiel in den letzten Jahren verschiedene Methoden (Messung der glomerulären Filtrationsrate über Jodkontrastmittelclearance, Urinproteinelektrophorese, Szintigrafie) etabliert, die mittlerweile die Diagnostik von Nierenkrankheiten deutlich verbessern. Gegenstand von Forschungsvorhaben im Zusammenhang mit Hautkrankheiten sind u.a. die Diagnostik der Futtermittelallergie mittels ELISA, die Behandlung der Schilddrüsenunterfunktion sowie die Bildung von Radikalen in der Haut.

Im Bereich der Kardiologie liegt ein Schwerpunkt der derzeitigen Forschung auf der Behandlung von Herzarrhythmien beim Hund. Zur Objektivierung der Wirkung verschiedener Medikamente gelangt hierbei ein Dauer-EKG zur Anwendung, das am Hund mittels eines Verbandes fixiert wird, und über 24 Stunden kontinuierlich das EKG aufzeichnet.

Bei den Blutkrankheiten gilt die Aufmerksamkeit der Diagnostik und Behandlung von Anämie und Leukämie, wozu u.a. wissenschaftliche Reihenuntersuchungen der Veränderungen des Knochenmarks erfolgen. Auch neue Techniken zur Erkennung von Störungen des Blutstillungssystems (Resonanzthrombografie, In-vitro-Blutungszeit) werden auf ihre Anwendbarkeit beim Hund überprüft und grundlegende Arbeiten zur Behandlung der Hunde mit Heparin durchgeführt.Seitenanfang

Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen im Feld der Augenheilkunde sind u.a. die Anwendung eines Lasers bei der Operation des grauen Stars und die Wirkung verschiedener drucksenkender Medikamente.

Im Gebiet der Krebsforschung wird durch die Zusammenarbeit mit anderen Kliniken in multizentrischen Studien die Wirksamkeit verschiedener Chemotherapieprotokolle bei verschiedenen Tumoren von Hund und Katze untersucht. Ferner finden in diesem Bereich auch die Strahlenbehandlung und die zytogenetischen Veränderungen bei definierten Tumoren wissenschaftliche Beachtung.

Auf dem Gebiet der orthopädischen Forschung wird der arthroskopischen Operation verschiedener Erkrankungen (z.B. Kreuzbandriß, Luxation der Kniescheibe, fragmentierter Processus coronoideus) erheblicher Raum geschenkt gleichwie der Erprobung neuer Techniken (Verriegelungsnagel) und Implantate.

Mit dem Ziel, die Narkosesicherheit für verschiedene Tierarten zu erhöhen, erfolgen ferner intensive Forschungen zum Vergleich verschiedener Narkosemittel (z.B. Iso -/Sevofluran), zur Anwendung des Elektroencephalogramms zur Bestimmung der Narkosetiefe sowie der Inhalations- (Intubationsnarkose) beim Zwergkaninchen. Unter vielen weiteren, hier nicht näher ausgeführten Forschungsvorhaben sollen abschließend aus dem Bereich der Intensivtherapie noch die Untersuchungen der Wirksamkeit und Verträglichkeit der perioperativen Schmerztherapie und der vollständigen parenteralen Ernährung genannt werden.

Aus dem Gebiet der biomechanischen Forschung:
Informationen zu Ultraschallgeräten zum Aufschluss von Zellen in Mikrotiterplatten
Deutsch: multisonicator;    Englisch: multisonicator


Email: Prof. Dr. I. Nolte
 
© Kleintierklinik 2003 Seitenanfang

Kontakt
07.05.2008
©TiHo Hannover 2000-2009 - Impressum - eMail an den Webmaster