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Hörsaal der Kleintierklinik |
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Blick in einen Sprechstundenraum |
So werden von Montag bis Freitag Sprechstunden nach Terminvereinbarung abgehalten, in denen die Besitzer ihre kranken Tiere vorstellen können. Neben Hunden und Katzen gehören zu den regelmäßig vorgestellten Patienten auch kleine Heimtiere wie Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster, Frettchen, Igel und nicht zuletzt Schildkröten, Schlangen und Echsen. Bisweilen hilft die Klinik auch bei der Diagnostik und Behandlung von Zootieren, u. a. Menschenaffen und Antilopen.
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Heimtierstation : die Vielfältigkeit der Heimtiere erfordert unterschiedlichste Haltungsbedingungen |
Neben den allgemeinen Sprechzeiten werden wöchentlich an bestimmten Nachmittagen Sprechstunden von Spezialisten abgehalten, z.B. für Tiere mit
neurologischen-, Haut-,
Tumor-, Zahn-, oder
Augenkrankheiten . In Notfällen können Tierbesitzer die Klinik auch außerhalb der Sprechzeiten aufsuchen. Für diese Fälle wie für die Versorgung der stationären Patienten ist auch nachts immer ein Tierarzt im Dienst.

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EKG- und EEG-Diagnostikraum |
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Computertomograhie beim Hund |
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Digitale Radiographie: Bedienung des Gerätes zur Umwandlung analoger in digitale Signale |
Um die Erkrankung der Patienten möglichst genau zu erkennen, steht den Tierärzten neben einem modern eingerichteten Labor eine Vielzahl neuester Geräte und diagnostischer Verfahren wie ein digitales Röntgengerät, verschiedene Ultraschallgeräte, eine Gammakamera und ein Computertomograph zur Verfügung.
Die stationäre Behandlung schwer kranker, vierbeinigen Patienten erfolgt auf der Intensivstation. Unter stetiger tierärztlicher Überwachung erhalten die Tiere hier je nach Erfordernis u.a. Dauertropfinfusionen und unter EKG-Überwachung Herz- und Kreislaufmedikamente. Auch die Verabreichung von Chemotherapeutika bei Krebspatienten erfordert die Überwachung auf der Intensivstation.
Hunde, die z.B. wegen Operationen am Magen oder Darm für einige Tage keine Nahrung aufnehmen können, erhalten erforderlichenfalls eine vollständige parenterale Ernährung, d.h. ihnen wird die Nahrung in Form von Lösungen direkt in das Blut zugeführt. Für Bluttransfusionen stehen als Blutspender jederzeit klinikeigene Beagles bereit. |
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Narkose - Station |
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Behandlung eines stationären Patienten |
Weitere Stationen, die neben Einzelboxen jeweils auch Ausläufe und ein Behandlungszimmer enthalten, dienen zum Beispiel für die Nachversorgung operierter Patienten. In eigenen Stationen sind die Katzen und die Heimtiere untergebracht. Abgetrennt von den übrigen Tieren werden Patienten, die an ansteckenden Erkrankungen leiden, auf einer Isolierstation gehalten. Dies betrifft z.B. Katzen mit Katzenschnupfen und Parvovirus-infizierte Hunde. Jeden Tag werden alle kranken Tiere zweimal durch die Visite in Augenschein genommen, wobei die weitere Behandlung festgelegt wird.
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Blick in den Weichteil-Operationssaal mit mehreren Operationstischen, Geräten für die Inhalationsnarkose und zahlreichen Instrumenten zur Narkoseüberwachung. |
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Blick in den Endoskopieraum |
Für die Operation der Patienten stehen verschiedene Operationssäle zur Verfügung, die mit modernster Technik u.a. für die Narkoseüberwachung ausgestattet sind. In diesen erfolgt u.a. die Operation von Tieren mit Knochenbrüchen, wird Patienten mit Zahnschmerzen eine Zahnfüllung eingesetzt, einer Schildkröte - nach Durchtrennen des Panzers - ein abgeschluckter Fremdkörper aus dem Magen operiert oder auch Hunden mit Hüftschäden ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt. Hierbei gelangen - wie beim Menschen - auch bei dem Tier zunehmend minimal invasiv chirurgische Techniken zur Anwendung, insbesondere bei der Spiegelung von Gelenken und der Bauchhöhle. Hier wie in den anderen Bereichen der Erkennung und Behandlung von Erkrankungen kommen den Klinikpatienten direkt die im Rahmen der klinischen Forschung erzielten Fortschritte zugute.
Email: Prof. Dr. I. Nolte |